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Samsung Galaxy A53 und Co. werden vom Kunden abgestraft: Die Lager gehen laut Bericht über

Samsung hat laut Bericht aus Südkorea übervolle Lager, insbesondere die diesjährige Galaxy A-Serie dürfte nicht konkurrenzfähig genug sein.
Samsung hat laut Bericht aus Südkorea übervolle Lager, insbesondere die diesjährige Galaxy A-Serie dürfte nicht konkurrenzfähig genug sein.
Samsung hat ein Problem mit der Nachfrage, wie ein neuer Bericht aus Südkorea nahelegt. Über 50 Millionen Smartphones liegen in den übervollen Lagern, ein großer Anteil daran offenbar Midranger aus der in diesem Jahr gern kritisierten Galaxy A-Reihe. Zuwenig konkurrenzfähig, sagen manche Beobachter, insbesondere angesichts der aggressiven chinesischen Angebote von Xiaomi und Co.

Samsungs Galaxy A-Serie war mal ein Verkaufsschlager, insbesondere Galaxy A50 , Galaxy A51 und Galaxy A52 wurden in Massen abgesetzt, doch 2022 scheint die Erfolgswelle auf Grund zu laufen. Schon zum Launch von Galaxy A53 und Galaxy A33 wurde das Fehlen wichtiger neuer Akzente in der Mittelklasse kritisiert, die UVP von ursprünglich 449 Euro für das Galaxy A53 stellte sich rasch als völlig überteuert heraus, mittlerweile wird das Mittelklasse-Handy bei einigen Händlern schon ab etwa 300 Euro abverkauft, etwa hier am Amazon Marketplace.

Auch in unserem Test stellte sich heraus, dass Samsung zwar einen soliden Midranger produziert hat, doch aufgrund des vergleichsweise lahmen Exynos 1280 zieht die Konkurrenz im gleichen Preisbereich davon und die schläft bekanntlich nicht. Mit dem Poco F4 und Poco X4 GT wird Xiaomi in Kürze starke Konkurrenten im ähnlichen Preisbereich launchen, die Situation dürfte sich für Samsung also auch in den nächsten Monaten nicht entspannen. Laut einem aktuellen Bericht des südkoreanischen Branchenblatts TheElec blickt der Branchenprimus nicht gerade mit den besten Voraussetzungen ins zweite Halbjahr 2022.

Über 50 Millionen Samsung-Smartphones liegen offenbar bei den Distributoren auf Lager, ein großer Teil davon sollen Midranger der Galaxy A-Reihe sein, also etwa die angesprochen Modelle Galaxy A53 und Galaxy A33, vermutlich aber auch das hierzulande bisher nicht offiziell erhältliche Galaxy A73. Vom ursprünglichen Ziel, in diesem Jahr 270 bis 300 Millionen Smartphones abzusetzen, scheint Samsung noch weit entfernt zu sein, den etwa 18-prozentigen Anteil an Lagerware beschreibt der Bericht als "ungesund hoch".

Das dürfte auch der Hauptgrund für eine starke Drosselung der Smartphone-Produktion sein, zuletzt offenbar im Mai von 20 Millionen pro Monat auf 10 Millionen Stück. Die Analysten nennen vielfältige Faktoren für die hohen Lagerstände, etwa die COVID-Lockdowns in China oder die russische Invasion der Ukraine, Insider wie der chinesische Leaker Ice Universe (siehe unten) scheinen allerdings eher dem vergleichsweise wenig konkurrenzfähigen Angebot Samsungs die Schuld zu geben. 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-06 > Samsung Galaxy A53 und Co. werden vom Kunden abgestraft: Die Lager gehen laut Bericht über
Autor: Alexander Fagot, 22.06.2022 (Update: 22.06.2022)