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Samsung-Nutzer zahlen dafür viel Geld: Xiaomis Budget-Tablet hat heimliches Premium-"Feature"

Xiaomi Redmi Pad 2 9.7 im Testbericht von Notebookcheck
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Xiaomi Redmi Pad 2 9.7 im Testbericht von Notebookcheck
Das preiswerte Einsteiger-Tablet von Xiaomi hat neben seiner Bildwiederholrate von 120 Hz noch ein weiteres interessantes Display-"Feature" - ein unabsichtliches Premium-Merkmal des Galaxy S26 Ultra, für das Samsung-Fans einen hohen Preis zahlen. Die geringe Blickwinkelstabilität des Redmi Pad 2 9.7 fungiert wie eine Art hardwarebasierts Privacy Display.

Wer sich ein günstiges Tablet zulegt, muss mit Kompromissen leben. Dieser Umstand hat sich auch im Jahr 2026 noch nicht geändert, obwohl das Redmi Pad 2 9.7 ein richtig gutes Preis-Leistungsverhältnis mitbringt. Denn das Xiaomi-Tablet beginnt aktuell schon bei etwa 130 bis 150 Euro (u.a. bei Amazon.de) und überzeugt in unserem Testbericht mit einem wertigen Gehäuse samt moderner Optik und eine Bildschirm mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz. 

Genau dieses Display hat auch eine Blickwinkelstabilität, die für manche Nutzer enttäuschend sein dürfte, für andere allerdings sogar als eie Art Sicherheits-Feature ausgelegt werden könnte.

Bei „normalen“ Blickwinkeln wirkt das Panel des Redmi Pad 2 9.7 hell und die Farben ansprechend. Sobald Nutzer jedoch von der Seite auf das LC-Display schauen, dunkelt das Xiaomi-Tablet stark ab und die Farben verfälschen. Bei extremen Blickwinkeln sind Inhalte auf den Bildschirm auch aus der Nähe fast gar nicht mehr bei Tageslicht erkennbar.  

Blickwinkel bei flacher Betrachtung
Blickwinkel bei flacher Betrachtung
Blickwinkel bei seitlicher Betrachtung
Blickwinkel bei seitlicher Betrachtung
Blickwinkel bei direkter Betrachtung
Blickwinkel bei direkter Betrachtung

Schwache Blickwinkelstabilität des günstigsten Android-Tablets vielleicht ein Vorteil?

Was auf den ersten Blick wie ein klarer Minuspunkt wirkt – denn eigentlich gilt: je stabiler die Blickwinkel eines Displays, desto hochwertiger ist es - entpuppt sich im Alltag jedoch als Geheimtipp für Ihre Privatsphäre. 

Für Bus, Bahn oder das Café kaufen sich Nutzer oft kostspielige Blickschutzfolien. Beim Redmi Pad 2 9.7 ist dies völlig kostenlos. Nur wer direkt vor dem 9,7 Zoll großen Display sitzt, sieht den Inhalt hell und kontrastreich. Bei einer seitlichen Neigung wird der Bildschirm für Sitznachbarn schnell abgedunkelt und schwer lesbar.

Natürlich bleibt die schwache Blickwinkelstabilität kein echter Plus-Punkt. Für den gemeinsamen Filmabend auf der Couch ist das Display des Xiaomi-Tablet auch ein echter Nachteil. Wer sein Tablet jedoch primär allein nutz, könnte, seit dem neuen Samsung-Feasture im Flagship-Segment, die vermeintliche Schwäche des Budget-Tablets aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.

Alle Infos und Messergebnisse zum günstigen schaumi Tablet, finden sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Quelle(n)

Testbericht Redmi Pad 2 9.7

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Autor: Marcus Herbrich, 27.09.2026 (Update: 27.09.2026)