Schlank und nicht sofort als E-Bike erkennbar: Dieses Elektrofahrrad kommt mit Bosch-Motor

Wir haben an dieser Stelle bereits über den Hub Line-Motor von Bosch berichtet. Dabei handelt es sich um einen Nabenmotor - ein Nabenmotor bietet im Vergleich zu einem Mittelmotor sowohl Vor- als auch Nachteile. Die tendenziell eher wenige auffällige Gestaltung ist im Regelfall durchaus ein Vorteil von Nabenmotoren. Das Gazelle Curb ist ein neues Elektrofahrrad, welches mindestens in einer Version zumindest schon bei einem Händler gelistet ist, und zwar für einen Preis von 2.399 Euro. Lieferbar soll das Fahrrad dabei erst ab Mitte Oktober sein, es handelt sich also um ein 2027er-E-Bike.
Der Nabenmotor soll dabei mit einem Drehmoment von bis zu 45 Nm unterstützen und wird von einem vollständig in den Rahmen integrierten Akku mit einer Kapazität von 360 Wh gespeist. Der Akku kann damit bei einem Defekt nicht einfach getauscht werden. Die Aufladung etwa in einem Mehrfamilienhaus mit Fahrradkeller könnte eher umständlich werden, da sich das Fahrrad zum Aufladen neben einer (eigenen) Steckdose befinden muss.
Das Gazelle Curb T9 kommt dabei vorne und hinten mit Schutzblechen, aber ohne einen Gepäckträger. Ein Rahmenschloss gibt es gleichwohl. Dieses Rahmenschloss kann dabei optional auch mit einer Einsteckkette genutzt werden. Dann ergibt sich nicht nur ein insgesamt eher schwacher Schutz vor dem einfachen Wegfahren. Wird die Einsteckkette genutzt, kann das Fahrrad dann auch nicht mehr weggetragen werden. Eine Federgabel ist nicht vorhanden, vorne und hinten kommen hydraulisch agierende Shimano MT200-Scheibenbremsen zum Einsatz, die eine starke und gut dosierbare Verzögerung versprechen. Genutzt wird eine Shimano Cues-Kettenschaltung mit 10 Gängen, die Reifen von CST. Ein Hinterbauständer ist vorhanden.




