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SyncPen: Kickstarter-Erfolg in neuer Generation digitalisiert die Handschrift ohne teures Spezialpapier

SyncPen: Kickstarter-Erfolg in neuer Generation digitalisiert die Handschrift ohne teures Spezialpapier (Bild: Newyes)
SyncPen: Kickstarter-Erfolg in neuer Generation digitalisiert die Handschrift ohne teures Spezialpapier (Bild: Newyes)
Beim SyncPen handelt es sich um einen Eingabestift, der handschriftlich angefertigte Notizen auf faktisch jedes technische Gerät bringt. Dabei können Nutzer teure Folgekosten vermeiden.
Silvio Werner,

Die Erkennung der eigenen Handschrift ist ein sehr sinnvolles Feature etwa für Skizzen oder auch Flussdiagramme, welche mit einem Stift in vielen Fällen deutlich einfacher von der Hand gehen als mit spezialisierten Programmen.

Geräte mit eigenem Stylus und einer guten Erkennung der Schrift und des Drucks sind am Markt zwar erhältlich, allerdings nicht unbedingt günstig. Eine Alternative stellen smarte Stifte dar, welche sowohl mit Tinte auf einem Blatt zeichnen und (meist dank spezieller Beschichtung der Blätter) die Inhalte digitalisieren und dann an ein Endgerät schicken können.

Der SyncPen wurde bereits im letzten Jahr überaus erfolgreich auf Kickstarter finanziert und erfährt nun - ebenfalls im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne - ein Update. Konkret ist in dem Stift eine kleine Kamera eingebaut, welche eine auf einem LCD-Pad angezeigte Matrix erkennt und damit die Stiftbewegungen digital erfassen kann. Das LCD-Pad misst 10 Zoll in der Diagonale und zeigt die geschrieben Inhalte bis zu einem Reset an.

An der Unterseite des Bildschirms werden verschiedene Optionen eingeblendet, mit denen die Dicke und die Farbe des Stiftes eingestellt werden können, dazu unterstützt das Eingabegerät 1.024 Druckstufen. Das LCD-Pad kann bis zu 800 Seiten selbst speichern, bevor es mit einem Endgerät synchronisiert werden muss, dazu werden Sprachnotizen und sogar eine Erkennung der Handschrift unterstützt.

Notizen sind tagbar und können durchsucht werden, ein Export ist auch via Mail möglich. Das Projekt wurde bereits erfolgreich auf Kickstarter finanziert, ein Komplettset bestehend aus dem Pen, dem LCD-Pad aber auch einem speziellen Notizbuch aus Papier ist aktuell für 90 Euro zu haben. Der Versand soll im Juli erfolgen.

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Autor: Silvio Werner,  9.05.2020 (Update:  3.07.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.