Notebookcheck

Test BQ Aquaris X5 Plus Smartphone

Andreas Kilian, Tanja Hinum, 09.12.2016

Leuchtkraft-Plus. Das spanische Unternehmen BQ hat mit dem Aquaris X5 Plus ein Mitteklasse-Gerät im Angebot, das mit einem Fingerabdrucksensor, einer Dual-SIM-Funktion und einem besonders hellen 5-Zoll-Full-HD-Bildschirm gut ausgestattet ist. Unser Test zeigt, wie es sich gegen die starken Mitbewerber schlägt.

BQ Aquaris X5 Plus

 Wer sich heute nach einem Mittelkasse-Smartphone umsieht, hat die Qual der Qual: Neben Branchenriesen wie etwa Samsung, Sony und Huawei gibt es mittlerweile zahlreiche weitere Gerätehersteller, die mit guten Angeboten locken. Das noch relativ junge spanische Unternehmen BQ bietet mit dem Aquaris X5 Plus ein Modell mit 5-Zoll-Full-HD-Display, Fingerabdruckscanner und Snapdragon-652-SoC an. Der Käufer hat dabei die Wahl zwischen einer Version mit 16 GB internem Speicher und 2 GB RAM für einen Listenpreis von 299,90 Euro sowie einer 40 Euro teureren Variante mit 32 GB internem Speicher und 3 GB RAM. Unser Testgerät besitzt nur die kleinere Speicherausstattung. Das Smartphone ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Direkte Konkurrenten im Preissegment bis 300 Euro gibt es einige, darunter das Sony Xperia XA, das ZTE Axon 7 Mini und das Huawei P9 lite. Aber auch ehemals deutlich teurere Geräte wie z. B. das Samsung Galaxy A5 (2016) oder das Gigaset ME sprechen dank gesunkener Verkaufspreise heute die gleiche Kundschaft an.

BQ Aquaris X5 Plus (Aquaris Serie)
Grafikkarte
Qualcomm Adreno 510, Kerntakt: 600 MHz
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 441 PPI, Multi-touch - 5 kapazitive Berührungspunkte, IPS, Dinorex-Glas, Anti-Fingerprint, Quantum Color +, 620 Nits, NTSC 84%, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.5 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Card Reader: microSD bis 256 GB, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Hall-Sensor, eCompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Näherungssensor, UKW-Radio, Wi-Fi Direct, Miracast
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, 2G GSM (850 / 900 / 1800 / 1900), 3G HSPA+ (850 / 900/ 1900 / 2100), 4G (LTE ) FDD (800 / 1800 / 2100 / 2600), SAR (Kopf): 0,253 W/kg (10g), SAR (Körper): 1,480 W/kg (10g), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.7 x 145 x 70
Akku
11.8 Wh, 3200 mAh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 16 MPix (Autofokus f/2.0, 2160p-Video @ 30 fps, 720p-Video @ 120 fps, Sony IMX298)
Secondary Camera: 8 MPix (Fixfokus f/2.0, 1080p-Video @ 60 fps, Sony IMX219)
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher unten, Tastatur: virtuell, USB-Kabel, BQ-Plus-App, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
145 g
Preis
299 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Mit Abmessungen von 145 x 70 x 7,7 Millimetern sowie einem Gewicht von 145 Gramm fällt das Aquaris X5 Plus nicht aus dem gängigen Rahmen für Smartphones mit 5-Zoll-Display. Der Touchscreen auf der Vorderseite des Gerätes wird durch bruch- und kratzfestes Dinorex-Glas geschützt – wir konnten nach dem Test allerdings bereits erste feine Kratzer erkennen. Auf der Rückseite kommt ein leicht aufgerauter Kunststoff zum Einsatz, der sich zwar nicht so hochwertig wie manche Glas- oder Aluminiumoberflächen anfühlt, aber dafür sorgt, dass einem das Gerät nicht so leicht aus der Hand rutscht. Durch den umlaufenden Metallrahmen erhält das Aquaris X5 Plus eine hohe Stabilität, sodass es sich kaum verwinden oder biegen lässt. Bei stärkerem Druck auf den Touchscreen kommt es allerdings zu einer sichtbaren Wellenbildung.

Die Verarbeitungsqualität ist generell sehr ordentlich, lediglich der etwas raue Übergang zwischen Touchscreen und Metallrahmen könnte für eine noch bessere Haptik handschmeichelnder gestaltet werden.

Das Gerät verfügt über zwei seitliche Einschübe: Auf der linken Seite finden zwei Nano-SIM-Karten Platz, während auf der rechten Seite eine microSD-Karte eingelegt werden kann. Der Akku ist fest verbaut.

BQ Aquaris X5 Plus
BQ Aquaris X5 Plus
BQ Aquaris X5 Plus
BQ Aquaris X5 Plus

Größenvergleich

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Ausstattung

Unser Testgerät ist mit 16 GB internem Speicher ausgestattet, von dem im Auslieferungszustand noch rund 10,5 GB zur freien Verfügung stehen. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann eine microSD-Karte einlegen. Diese kann als interner oder externer Speicher formatiert werden – schön, dass BQ dem Nutzer hier die Wahl lässt.

Mit an Bord sind ein Micro-USB-Port mit USB-OTG-Unterstützung, Miracast, Wi-Fi Direct sowie NFC. Darüber hinaus ist ein 3,5-mm-Headsetanschluss sowie eine RGB-Benachrichtigungs-LED integriert. 

Software

BQ stülpt dem vorinstallierten Betriebssystem Android 6.0.1 keine eigene Benutzeroberfläche über, sodass die Stock-Android-Optik unangetastet bleibt. In den Einstellungsmenüs finden sich jedoch einige zusätzliche Funktionen wie beispielsweise die erweiterte LED-Steuerung oder ein Equalizer. Zudem kann zwischen der aktuellen und der zuletzt genutzten App mittels zweifachem Tippen auf die rechte Navigationstaste hin- und her gesprungen werden. Einen guten Eindruck hinterlässt die Versorgung mit Updates: So erhielten wir im Laufe des Novembers zum einen den aktuellen Sicherheits-Patch, zum anderen stellt der Hersteller für das Testgerät ein Update auf Android 7 in Aussicht.

Positiv ist auch, dass keine überflüssigen Apps vorinstalliert sind: Neben den üblichen Google-Anwendungen befindet sich lediglich die App „BQ Plus“ auf dem Smartphone, die Informationen zur optionalen Garantieerweiterung bereithält.

Der deutschen Übersetzung fehlt es hier und da noch etwas an Feinschliff, beispielsweise beim Menüeintrag „Ein-/Abschaldtung nach Zeitplan“ oder der englisch benannten und beschriebenen Option „Expanded brightness“. Im Alltag stören diese Kleinigkeiten jedoch kaum.

Lock-Screen
Home-Screen
App-Drawer
App-Drawer
Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
LED Konfiguration
Equalizer
Software-Version

Kommunikation und GPS

Das BQ Aquaris X5 Plus unterstützt Dual-SIM-Dual-Standby. Dabei kann sich nur die gerade für mobile Datenübertragungen konfigurierte SIM-Karte in LTE-Netze einbuchen, der verbleibende Slot nutzt 2G- sowie 3G-Netze. Der Wechsel der Daten-SIM ist allerdings ohne Neustart möglich. Zudem war der Empfang im urbanen Umfeld unauffällig gut.

Mit WLAN-Netzen verbindet sich das Testgerät sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzband. Maximal 348 Mbit/s beim Empfang und 258 Mbit/s beim Senden von Daten bescheinigen dem Testgerät eine tolle Performance. Durchweg flotter sind nur wenige Smartphones, wie beispielsweise Googles High-End-Modell Pixel XL. Auch an der WLAN-Reichweite gibt es nichts auszusetzen.

Für die drahtlose Nahfeldkommunikation stehen darüber hinaus Bluetooth 4.2, Wi-Fi Direct sowie NFC zur Verfügung.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
515 MBit/s ∼100% +48%
BQ Aquaris X5 Plus
Adreno 510, 652 MSM8976, 16 GB eMMC Flash
348 MBit/s ∼68%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
281 MBit/s ∼55% -19%
Fairphone 2
Adreno 330, 801 MSM8974AA, 32 GB eMMC Flash
164 MBit/s ∼32% -53%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
121 MBit/s ∼23% -65%
ZTE Axon 7 Mini
Adreno 405, 617 MSM8952, 32 GB eMMC Flash
52.7 MBit/s ∼10% -85%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Google Pixel XL 2016
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 32 GB eMMC Flash
435 MBit/s ∼100% +69%
Samsung Galaxy S7 Edge
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
335 MBit/s ∼77% +30%
BQ Aquaris X5 Plus
Adreno 510, 652 MSM8976, 16 GB eMMC Flash
258 MBit/s ∼59%
Fairphone 2
Adreno 330, 801 MSM8974AA, 32 GB eMMC Flash
254 MBit/s ∼58% -2%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
112 MBit/s ∼26% -57%
ZTE Axon 7 Mini
Adreno 405, 617 MSM8952, 32 GB eMMC Flash
54.9 MBit/s ∼13% -79%
GPS in einem Innenraum
GPS in einem Innenraum
GPS im Freien
GPS im Freien

Sowohl im Freien als auch in einem Innenraum gelang es dem Aquaris X5 Plus zügig den aktuellen Standort auf bis zu 3 Meter genau zu ermitteln. Dafür nutzt es als eines der ersten Smartphones zusätzlich zu GPS und GLONASS das brandneue GALILEO-Satellitensystem. Optional ist zudem auch Qualcomms Lokalisierungsdienst IZat aktivierbar.

Wir haben eine Radtour parallel mit dem Testgerät und dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 aufgezeichnet. Dabei leistete sich das Smartphone keine groben Ausreißer, allerdings zeigt die Karte immer wieder kleinere Abkürzungen des Streckenverlaufs, beispielsweise im Bereich der Brückenüberquerung. Insgesamt ermittelte das BQ Aquaris X5 Plus eine um 290 Meter bzw. rund 2,4 Prozent kürzere Strecke als das Garmin-Navi. Für Navigationszwecke sollte diese Präzision aber genügen.

Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
BQ Aquaris X5 Plus - Streckenverlauf
BQ Aquaris X5 Plus - Streckenverlauf
BQ Aquaris X5 Plus - Unterführung
BQ Aquaris X5 Plus - Unterführung
BQ Aquaris X5 Plus - Wendepunkt
BQ Aquaris X5 Plus - Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Ziffernblock
Telefon-App: Ziffernblock
Telefon-App: Favoriten
Telefon-App: Favoriten

Als Telefon-App kommt die Standard-Lösung von Android Marshmallow zum Einsatz. Diese bietet mit einer Favoritenansicht, einem Ziffernblock, einer Anrufliste und einem Direktzugriff auf die Kontaktdatenbank alle üblichen Funktionen. Im oberen Bereich wird zudem stets eine Suchleiste eingeblendet.

Beim normalen Telefonieren überzeugt das Aquaris X5 Plus auf beiden Seiten mit guter Verständlichkeit. Auch die Nutzung des Freisprechers ist problemlos möglich, solange die Umgebungsgeräusche nicht zu laut werden.

Kameras

Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme der Hauptkamera (Klick für Original)

Mit einem 8 Megapixel auflösenden Sony-IMX219-Sensor sowie einer Blendenzahl von f/2.0 kann sich die Bildqualität der Webcam bei guten Lichtverhältnissen wirklich sehen lassen. Unter weniger idealen Bedingungen – beispielsweise in spärlich beleuchteten Innenräumen – werden Details allerdings deutlich weichgezeichnet, dafür hält sich das Bildrauschen recht lange in einem erträglichen Rahmen. Videos können maximal in Full-HD-Auflösung gedreht werden und wirken bereits mit 30 Bildern pro Sekunde sehr flüssig. Alternativ ist es auch möglich, Aufnahmen mit 60 fps anzufertigen, allerdings wird das Bild dabei deutlich beschnitten. Etwas schade ist, dass BQ den beim Aquaris X5 noch vorhandenen Frontblitz beim „Plus“-Modell gestrichen hat.

Bei der Hauptkamera kommt ein Sony-IMX298-Sensor mit 16 Megapixeln zum Einsatz, der eine Optik mit Blendenzahl ƒ/2.0 spendiert bekommen hat. Dieses Paket ermöglicht unter guten Bedingungen sehr scharfe Aufnahmen sowie eine stimmige Belichtung, die vom Auto-HDR-Modus profitiert (Szene 2). Leider sinkt die Qualität bei Dämmerlicht deutlich: Es verschwinden viele Details durch die Rauschunterdrückung, der Autofokus trifft nicht immer ins Schwarze und Aufnahmen verwackeln gelegentlich wegen des fehlenden optischen Bildstabilisators (Szene 1 und 3). Je nach Motiv kann hier der Dual-LED-Blitz etwas helfen. Auch wer gerne Panoramas knipst, könnte enttäuscht sein: Diese haben eine geringe vertikale Auflösung und wirken verwaschen. Videos können in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Insbesondere im Freien werden so viele Details erfasst, wobei die Wiedergabe stets etwas ruckelig wirkt. Zudem leiden gleichmäßige Bildbereiche sichtbar unter einer recht hohen Komprimierung. Alternativ kann in Full-HD mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Der Autofokus ist dabei aktiv, allerdings gerade in Innenräumen trotz Phasenerkennung nicht immer sofort treffsicher. 

Die Foto-App bietet unter anderem einen manuellen Modus sowie mehrere Szenen-Modi und lässt sich optional per Doppelklick auf den Power-Button direkt aus dem Standby heraus öffnen. Zwischen den Hauptfunktionen Panorama, Foto, Video und „Motions“ kann durch seitliches Wischen umgeschaltet werden, was jedoch ruhig noch etwas flotter gehen dürfte. Toll ist, dass der Hersteller die App pflegt und um zusätzliche Funktionen erweitert. So erhielten wir während des Tests ein Update, das einen 120-fps-Slow-Motion-Modus mit sich brachte.

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3

Zubehör und Garantie

Das Aquaris X5 Plus wird in einer stabilen, hübsch designten Verpackung geliefert. Neben dem Gerät selbst befinden sich darin lediglich ein USB-Kabel, das Slot-Werkzeug, die Garantiebedingungen sowie eine piktografische Kurzanleitung. Ein Headset oder ein Netzteil sind nicht enthalten. Letzteres lässt sich bei Bedarf für 5,95 Euro im Hersteller-Shop erwerben. Dort sind auch passende Gummi- oder Hartplastik-Hüllen für das Smartphone erhältlich.

Während die BQ-Vorjahresmodelle noch mit 5 Jahren Garantie verkauft wurden, hat das Aquaris X5 Plus nur die üblichen 2 Jahre zu bieten. Optional springt der Hersteller auch bei eigenverschuldeten Schäden ein, wenn der Käufer die Garantieoption BQ Plus für 29,90 Euro jährlich wählt.

Eingabegeräte & Bedienung

Passend zum Stock-Android-Look des Betriebssystems kommt beim BQ Aquaris X5 Plus die Standard-Google-Tastatur zum Einsatz. Dank des präzisen Touchscreens lassen sich Texte verhältnismäßig flott eintippen. Wem das deutliche Vibrationsfeedback dabei zu stark ist, der kann die Intensität in den Systemeinstellungen anpassen. Alternativ können Wörter auch via Wischgesten auf dem Keyboard eingegeben werden.

Der Power-Button sowie die Lautstärkewippe haben einen deutlichen, wenn auch etwas festen Druckpunkt und sind nahezu spielfrei in den Metallrahmen des Smartphones eingelassen. Berührt man die Tasten nur leicht, neigen sie jedoch dazu, leise zu klappern. Der Raum unterhalb des Displays wird durch drei kapazitive Navigations-Buttons mit Beleuchtung gut genutzt. BQ hält sich dabei an das Standard-Android-Layout und positioniert die Zurück-Taste auf der linken Seite – eine entsprechende Beschriftung fehlt jedoch. Bei Bedarf können zusätzliche On-Screen-Navigationstasten eingeblendet werden.

Der Fingerabdruckscanner reagierte im Test weitestgehend zuverlässig und ausreichend schnell. Ungünstig ist seine Positionierung auf der Rückseite des Smartphones nur, wenn dieses auf einem Tisch liegt. Dann zahlt sich aus, dass der Bildschirm alternativ durch zweifaches Antippen eingeschaltet werden kann. Auch der umgekehrte Vorgang ist möglich: Zwei Berührungen der Statusleiste in kurzer Folge schicken das Gerät in den Standby-Modus. Diese Funktionen müssen allerdings erst in den Einstellungen aktiviert werden.

Subjektiv gibt es an der Performance des Testgeräts nicht zu bemängeln. Animationen laufen ruckelfrei ab, App-Starts dauern nicht zu lange und Bildschirminhalte werden zügig an die aktuelle Ausrichtung des Smartphones angepasst.

Tastatur vertikal
Tastatur vertikal
Tastatur horizontal
Tastatur horizontal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Das 5-Zoll-IPS-Panel des BQ Aquaris X5 Plus löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Die daraus resultierende Pixeldichte von 441 ppi sorgt für eine jederzeit scharfe Darstellung von Bildinhalten.

Mit aktiver Option „Expanded Brightness“ erreicht das Display selbst bei manueller Helligkeitsregelung mittig starke 650 cd/m² bei der Darstellung einer vollständig weißen Fläche. Die Messwerte ändern sich auch nicht wesentlich, wenn bei einer gleichmäßigen Verteilung von dunklen und hellen Flächen (Average Picture Level/APL 50) oder mit aktivem Helligkeitssensor gemessen wird. Nur das Samsung Galaxy A5 (2016) verfügt aus dem Kreis der Vergleichsgeräte über einen ähnlich leuchtstarken Bildschirm, allerdings muss dann zwingend die automatische Helligkeitsregelung aktiviert sein. Durch den recht hohen Schwarzwert von 0,93 cd/m² erreicht das Display des Aquaris X5 Plus allerdings nur einen mittelmäßigen Kontrast von 688:1 und auch die Helligkeitsverteilung von 85 % könnte besser ausfallen. Subjektiv waren jedoch keine störenden Lichthöfe erkennbar. Positiv ist, dass die Hintergrundbeleuchtung des Panels auf PWM verzichtet, sodass es deshalb nicht zu einem störenden Flackern kommen kann.

590
cd/m²
626
cd/m²
559
cd/m²
602
cd/m²
640
cd/m²
585
cd/m²
600
cd/m²
657
cd/m²
625
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 657 cd/m² Durchschnitt: 609.3 cd/m² Minimum: 7.32 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 640 cd/m²
Kontrast: 688:1 (Schwarzwert: 0.93 cd/m²)
ΔE Color 2.8 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 2.6 | 0.64-98 Ø6.5
Gamma: 2.35
BQ Aquaris X5 Plus
IPS, 1920x1080, 5
Sony Xperia XA
IPS, 1280x720, 5
ZTE Axon 7 Mini
AMOLED, 1920x1080, 5.2
Huawei P9 Lite
IPS, 1920x1080, 5.2
Samsung Galaxy A5 2016
Super AMOLED, 1920x1080, 5.2
Gigaset ME
IPS, 1920x1080, 5
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte
640
518
-19%
327
-49%
505
-21%
378
-41%
445
-30%
Brightness
609
475
-22%
335
-45%
468
-23%
380
-38%
456
-25%
Brightness Distribution
85
81
-5%
94
11%
88
4%
91
7%
93
9%
Schwarzwert *
0.93
0.61
34%
0.74
20%
0.38
59%
Kontrast
688
849
23%
682
-1%
1171
70%
DeltaE Colorchecker *
2.8
6.8
-143%
6.3
-125%
4.1
-46%
1.95
30%
4.29
-53%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.7
11.4
-100%
11.4
-100%
5.8
-2%
3.09
46%
7.89
-38%
DeltaE Graustufen *
2.6
7
-169%
7.1
-173%
4.9
-88%
1.86
28%
4.97
-91%
Gamma
2.35 94%
2.35 94%
2.25 98%
2.5 88%
2.13 103%
2.57 86%
CCT
6477 100%
8151 80%
7637 85%
7116 91%
6376 102%
7625 85%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8933 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
34 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11 ms steigend
↘ 23 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
80 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 42 ms steigend
↘ 38 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 99 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Die Farbkalibrierung des Testgeräte-Bildschirms ist gut gelungen: Mit durchschnittlichen Delta-Werten von 2,8 (Farben) bzw. 2,6 (Graustufen) schrammt es nur knapp am Idealbereich vorbei, der bei unter 2 beginnt. Auch die Farbtemperatur liegt mit 6.477 K fast genau beim Optimum von 6.500 K. Ein Farbstich ist in den Graustufen nicht zu erkennen.

Graustufen (sRGB)
Graustufen (sRGB)
Mischfarben (sRGB)
Mischfarben (sRGB)
Farbsättigung (sRGB)
Farbsättigung (sRGB)
Farbraum (sRGB)
Farbraum (sRGB)

Dank der hohen Displayhelligkeit kann das Smartphone auch im Freien ordentlich abgelesen werden. Direkte Sonneneinstrahlung sowie starke Spiegelungen stören dennoch, sodass man diese besser meidet.

Außeneinsatz bei Bewölkung
Außeneinsatz bei Bewölkung
Außeneinsatz bei Sonnenschein
Außeneinsatz bei Sonnenschein

Bei flachen Blickwinkeln auf den Bildschirm nimmt dessen Helligkeit zwar etwas ab, Farbveränderungen gibt es dank des IPS-Panels aber nicht. Dunkle Bildbereiche erscheinen je nach Position des Betrachters allerdings aufgehellt, was typisch für diesen Display-Typ ist.

Blickwinkel von links ...
Blickwinkel von links ...
... und rechts
... und rechts

Leistung

Im Herzen des BQ Aquaris X5 Plus arbeitet ein Snapdragon-652-SoC, der sich aus vier sparsamen Cortex-A53-Kernen (bis zu 1,4 GHz) und vier besonders leistungsstarken Cortex-A72-Kernen (bis zu 1,8 GHz) zusammensetzt. Der Prozessor ist 64-Bit-fähig, das Betriebssystem läuft jedoch im 32-Bit-Modus. Für die Grafikausgabe ist eine Adreno-510-GPU zuständig, die mit 600 MHz taktet.

Dass die Performance des Aquaris X5 Plus für Mittelklasse-Verhältnisse sehr ordentlich ist, beweist die klare Führung in allen Browserbenchmarks sowie in AnTuTu v6. Zudem landet es bei den Tests von BaseMark OS II und PCMark jeweils auf einem soliden zweiten Platz. Durch die hohe GPU-Leistung des High-End-Modells Gigaset ME liegt dieses bei den Grafikbenchmarks meist in Führung. Darüber hinaus kann das Sony Xperia XA bei den On-Screen-Tests gelegentlich von seiner geringeren Displayauflösung profitieren.

Der interne Speicher des Aquaris X5 Plus schneidet bestenfalls durchschnittlich ab. Zwar sind die Leseraten durchaus auf dem Level der Vergleichsgeräte, insbesondere beim sequenziellen Schreiben landet das Gerät jedoch weit hinten in der Rangliste. Der Speicherkarten-Slot ist allerdings ähnlich flott wie bei den Konkurrenten Sony Xperia XA und ZTE Axon 7 Mini angebunden. Mit 73,19 MB/s beim Lesen sowie 54,87 MB/s beim Schreiben von Daten wird unsere Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (THN-M401S0640E2, UHS-I Class 3, max. Lesen: 95 MB/s, max. Schreiben: 80 MB/s) zwar nicht ans Limit getrieben, gut sind diese Resultate aber dennoch.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
75533 Points ∼30%
Sony Xperia XA
48331 Points ∼19% -36%
ZTE Axon 7 Mini
46968 Points ∼18% -38%
Huawei P9 Lite
50366 Points ∼20% -33%
Samsung Galaxy A5 2016
41676 Points ∼16% -45%
Gigaset ME
54213 Points ∼21% -28%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
843 Points ∼41%
Sony Xperia XA
717 Points ∼35% -15%
ZTE Axon 7 Mini
10 Points ∼0% -99%
Huawei P9 Lite
765 Points ∼38% -9%
Samsung Galaxy A5 2016
741 Points ∼36% -12%
Gigaset ME
1233 Points ∼61% +46%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
1635 Points ∼6%
Sony Xperia XA
669 Points ∼2% -59%
ZTE Axon 7 Mini
827 Points ∼3% -49%
Huawei P9 Lite
818 Points ∼3% -50%
Samsung Galaxy A5 2016
488 Points ∼2% -70%
Gigaset ME
4449 Points ∼15% +172%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
798 Points ∼13%
Sony Xperia XA
1076 Points ∼17% +35%
ZTE Axon 7 Mini
1052 Points ∼17% +32%
Huawei P9 Lite
1346 Points ∼21% +69%
Samsung Galaxy A5 2016
554 Points ∼9% -31%
Gigaset ME
781 Points ∼12% -2%
System (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
2582 Points ∼16%
Sony Xperia XA
2289 Points ∼14% -11%
ZTE Axon 7 Mini
1379 Points ∼8% -47%
Huawei P9 Lite
2438 Points ∼15% -6%
Samsung Galaxy A5 2016
2153 Points ∼13% -17%
Gigaset ME
1422 Points ∼9% -45%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
1297 Points ∼15%
Sony Xperia XA
1043 Points ∼12% -20%
ZTE Axon 7 Mini
328 Points ∼4% -75%
Huawei P9 Lite
1197 Points ∼14% -8%
Samsung Galaxy A5 2016
810 Points ∼10% -38%
Gigaset ME
1571 Points ∼19% +21%
Geekbench 4.0
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
3248 Points ∼26%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
2511 Points ∼9%
ZTE Axon 7 Mini
2092 Points ∼8% -17%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
1204 Points ∼21%
ZTE Axon 7 Mini
698 Points ∼12% -42%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
4964 Points ∼37%
Sony Xperia XA
4685 Points ∼35% -6%
ZTE Axon 7 Mini
3663 Points ∼27% -26%
Huawei P9 Lite
5339 Points ∼39% +8%
Samsung Galaxy A5 2016
4008 Points ∼30% -19%
Gigaset ME
4544 Points ∼34% -8%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
9138 Points ∼18%
Sony Xperia XA
4046 Points ∼8% -56%
ZTE Axon 7 Mini
3371 Points ∼7% -63%
Huawei P9 Lite
4756 Points ∼10% -48%
Samsung Galaxy A5 2016
3611 Points ∼7% -60%
Gigaset ME
7109 Points ∼14% -22%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
3464.7 ms * ∼6%
Sony Xperia XA
9609.8 ms * ∼16% -177%
ZTE Axon 7 Mini
11109.2 ms * ∼19% -221%
Huawei P9 Lite
9396.5 ms * ∼16% -171%
Samsung Galaxy A5 2016
11887 ms * ∼20% -243%
Gigaset ME
7670 ms * ∼13% -121%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
50.1 Points ∼15%
Sony Xperia XA
27.5 Points ∼8% -45%
ZTE Axon 7 Mini
23 Points ∼7% -54%
Huawei P9 Lite
29.03 Points ∼9% -42%
Samsung Galaxy A5 2016
22 Points ∼7% -56%
Gigaset ME
28.475 Points ∼9% -43%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
30 fps ∼0%
Sony Xperia XA
18 fps ∼0% -40%
ZTE Axon 7 Mini
17 fps ∼0% -43%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼0% -37%
Samsung Galaxy A5 2016
14 fps ∼0% -53%
Gigaset ME
51 fps ∼0% +70%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
31 fps ∼1%
Sony Xperia XA
28 fps ∼1% -10%
ZTE Axon 7 Mini
18 fps ∼1% -42%
Huawei P9 Lite
19 fps ∼1% -39%
Samsung Galaxy A5 2016
14 fps ∼0% -55%
Gigaset ME
50 fps ∼1% +61%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
14 fps ∼0%
Sony Xperia XA
7.2 fps ∼0% -49%
ZTE Axon 7 Mini
6.7 fps ∼0% -52%
Huawei P9 Lite
7.8 fps ∼0% -44%
Samsung Galaxy A5 2016
3.8 fps ∼0% -73%
Gigaset ME
24 fps ∼0% +71%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
14 fps ∼0%
Sony Xperia XA
15 fps ∼0% +7%
ZTE Axon 7 Mini
7 fps ∼0% -50%
Huawei P9 Lite
8.4 fps ∼0% -40%
Samsung Galaxy A5 2016
3.8 fps ∼0% -73%
Gigaset ME
25 fps ∼1% +79%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
9.6 fps ∼0%
Sony Xperia XA
4.8 fps ∼0% -50%
ZTE Axon 7 Mini
4.2 fps ∼0% -56%
Huawei P9 Lite
4.5 fps ∼0% -53%
Gigaset ME
17 fps ∼0% +77%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
9.4 fps ∼0%
Sony Xperia XA
11 fps ∼0% +17%
ZTE Axon 7 Mini
4.5 fps ∼0% -52%
Huawei P9 Lite
4.9 fps ∼0% -48%
Gigaset ME
18 fps ∼1% +91%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
1793 Points ∼43%
Sony Xperia XA
1259 Points ∼30% -30%
ZTE Axon 7 Mini
1102 Points ∼26% -39%
Huawei P9 Lite
1373 Points ∼33% -23%
Samsung Galaxy A5 2016
1479 Points ∼35% -18%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
1252 Points ∼15%
Sony Xperia XA
525 Points ∼6% -58%
ZTE Axon 7 Mini
606 Points ∼7% -52%
Huawei P9 Lite
473 Points ∼6% -62%
Samsung Galaxy A5 2016
275 Points ∼3% -78%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
1342 Points ∼21%
Sony Xperia XA
603 Points ∼9% -55%
ZTE Axon 7 Mini
673 Points ∼10% -50%
Huawei P9 Lite
554 Points ∼9% -59%
Samsung Galaxy A5 2016
336 Points ∼5% -75%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
11532 Points ∼15%
Sony Xperia XA
12138 Points ∼15% +5%
ZTE Axon 7 Mini
9670 Points ∼12% -16%
Huawei P9 Lite
13676 Points ∼17% +19%
Samsung Galaxy A5 2016
9495 Points ∼12% -18%
Gigaset ME
10927 Points ∼14% -5%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
21668 Points ∼4%
Sony Xperia XA
10916 Points ∼2% -50%
ZTE Axon 7 Mini
9913 Points ∼2% -54%
Huawei P9 Lite
11318 Points ∼2% -48%
Samsung Galaxy A5 2016
7542 Points ∼1% -65%
Gigaset ME
25016 Points ∼5% +15%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
18127 Points ∼9%
Sony Xperia XA
11156 Points ∼5% -38%
ZTE Axon 7 Mini
9858 Points ∼5% -46%
Huawei P9 Lite
11769 Points ∼6% -35%
Samsung Galaxy A5 2016
7903 Points ∼4% -56%
Gigaset ME
19445 Points ∼9% +7%
AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
54.87 MB/s ∼63%
Sony Xperia XA
50.68 MB/s ∼58% -8%
ZTE Axon 7 Mini
50.27 MB/s ∼58% -8%
Huawei P9 Lite
25.1 MB/s ∼29% -54%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
73.19 MB/s ∼76%
Sony Xperia XA
72.87 MB/s ∼76% 0%
ZTE Axon 7 Mini
73.89 MB/s ∼77% +1%
Huawei P9 Lite
60.81 MB/s ∼63% -17%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
12.44 MB/s ∼8%
Sony Xperia XA
10.6 MB/s ∼6% -15%
ZTE Axon 7 Mini
6.7 MB/s ∼4% -46%
Huawei P9 Lite
15.35 MB/s ∼9% +23%
Samsung Galaxy A5 2016
11.2 MB/s ∼7% -10%
Gigaset ME
15 MB/s ∼9% +21%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
36.85 MB/s ∼21%
Sony Xperia XA
22.05 MB/s ∼13% -40%
ZTE Axon 7 Mini
14.05 MB/s ∼8% -62%
Huawei P9 Lite
38.22 MB/s ∼22% +4%
Samsung Galaxy A5 2016
22.9 MB/s ∼13% -38%
Gigaset ME
22 MB/s ∼13% -40%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
47.03 MB/s ∼19%
Sony Xperia XA
68.64 MB/s ∼28% +46%
ZTE Axon 7 Mini
122.84 MB/s ∼50% +161%
Huawei P9 Lite
46.24 MB/s ∼19% -2%
Samsung Galaxy A5 2016
60.4 MB/s ∼25% +28%
Gigaset ME
131 MB/s ∼53% +179%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
BQ Aquaris X5 Plus
228.44 MB/s ∼26%
Sony Xperia XA
240.43 MB/s ∼27% +5%
ZTE Axon 7 Mini
230.82 MB/s ∼26% +1%
Huawei P9 Lite
283.55 MB/s ∼32% +24%
Samsung Galaxy A5 2016
209.4 MB/s ∼23% -8%
Gigaset ME
232 MB/s ∼26% +2%

Legende

 
BQ Aquaris X5 Plus Qualcomm Snapdragon 652 MSM8976, Qualcomm Adreno 510, 16 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia XA Mediatek Helio P10 MT6755, ARM Mali-T860 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
ZTE Axon 7 Mini Qualcomm Snapdragon 617 MSM8952, Qualcomm Adreno 405, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei P9 Lite HiSilicon Kirin 650, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy A5 2016 Samsung Exynos 7580 Octa, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Gigaset ME Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

Trotz der verhältnismäßig hohen Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln schafft es die Adreno-510-GPU technisch anspruchsvolle Spiele wie Asphalt 8 bei hohen Bildqualitätseinstellungen ruckelfrei darzustellen. Auch weniger Performance-hungrige Apps wie Angry Birds 2 bringen das Testgerät somit nicht ins Schwitzen.

Die internen Sensoren sowie der präzise Touchscreen ermöglichen im Gaming-Betrieb eine einwandfreie Bedienung. Der interne Lautsprecher sorgt dabei für ordentlichen Klang, kann jedoch durch seine seitliche Positionierung leicht abgedeckt werden.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Angry Birds 2
Angry Birds 2

Emissionen

Temperatur

Unter Last erwärmt sich das BQ Aquaris X5 Plus gleichmäßig und überschreitet dabei nie die 40-°C-Marke, sodass die Temperaturen stets in einem unproblematischen Bereich bleiben. Dies erkauft sich das Smartphone erfreulicherweise nicht durch eine Taktreduzierung des SoC: Beim Akkutest von GFXBench, der den Manhattan-Test dreißigmal in Folge durchführt und dabei neben dem Batteriestand auch die erzielte Performance protokolliert, schwankte die Leistung maximal um ein halbes Prozent.

GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Performance
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Frametimes
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
GFXBench Manhattan: Akkuverbrauch
Max. Last
 37.8 °C37.3 °C36.6 °C 
 37.7 °C37.5 °C36.5 °C 
 36.6 °C36.6 °C35.8 °C 
Maximal: 37.8 °C
Durchschnitt: 36.9 °C
33.4 °C36.5 °C38.5 °C
34.9 °C35.5 °C39.9 °C
34.8 °C36.5 °C39.9 °C
Maximal: 39.9 °C
Durchschnitt: 36.7 °C
Raumtemperatur 21.2 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 37.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
Wärmebild BQ Aquaris X5 Plus
Wärmebild BQ Aquaris X5 Plus

Lautsprecher

Lautsprecher-Charakteristik
Lautsprecher-Charakteristik

Wie beim Sony Xperia XA oder dem Huawei P9 lite befindet sich der Mono-Lautsprecher des BQ Aquaris X5 Plus an der unteren Kante. Dadurch wird der Klang nicht beeinträchtigt, wenn das Smartphone auf einem Tisch liegt. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Lautsprecheröffnung beim Halten des Geräts im Querformat versehentlich abdeckt wird.

Mit 88,52 db(A) in unserem Pink-Noise-Test erreicht das Aquaris X5 Plus eine ordentliche Maximallautstärke. Im Vergleich zum Sony Xperia XA ist der Frequenzverlauf dabei deutlich gleichmäßiger, was sich subjektiv in einem für Smartphone-Verhältnisse recht runden Klang äußert – satte Bässe sind aber natürlich nicht zu hören. Bei Bedarf kann der Sound über einen Equalizer an den eigenen Geschmack angepasst werden.

Die Tonausgabe über den 3,5-mm-Klinkenanschluss gefällt subjektiv mit einer guten Klangqualität. Getrübt wird diese allerdings durch ein Hintergrundrauschen sowie leise elektronische Störgeräusche, die beim Pausieren einer Audiowiedergabe zu hören sind.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.634.92525.428.83125.328.44032.936.75033.638.46331.634.18028.425.61002726.912520.828.41602238.320021.346.625020.853.531521.258.340019.46250019.564.963017.767.180017.967.2100017.871.9125017.373.9160017.473.4200016.774.1250017.276.7315018.277.4400017.978.4500017.682.1630017.777.5800017.8771000017.978.31250018.1751600018.267.8SPL3088.5N1.373median 17.9median 71.9Delta1.311.52832.42833.331.333.332.531.732.534.92634.947.639.447.633.736.233.730.728.630.727.925.427.930.421.330.433.223.333.235.122.535.141.822.441.845.421.345.45018.45055.817.555.860.517.560.56717.26767.416.867.468.117.368.164.817.464.858.716.658.76417.36471.517.671.57417.67474.517.774.573.917.473.97117.77169.417.969.458.318.158.348.918.148.98229.88248.51.348.5median 60.5median 17.7median 60.511.61.611.6hearing rangehide median Pink NoiseBQ Aquaris X5 PlusSony Xperia XA
BQ Aquaris X5 Plus Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (88.52 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 29.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 18% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 49% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Sony Xperia XA Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82.02 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 10.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (28.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 73% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 84% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 12% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

In puncto Energieverbrauch kann das Testgerät keine neuen Bestmarken setzen, allerdings liegt sein Strombedarf im Idle-Betrieb etwa im Schnitt der Konkurrenten und damit nicht zu hoch. Unter Last saugt das Aquaris X5 Plus hingegen klar mehr Energie aus dem Akku als die etwas weniger performanten Vergleichsgeräte – eine Gegenüberstellung mit dem ähnlich leistungsstarken Gigaset ME gewinnt es jedoch deutlich.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.02 / 0.26 Watt
Idledarkmidlight 0.87 / 1.33 / 1.35 Watt
Last midlight 5.44 / 7.11 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
BQ Aquaris X5 Plus
3200 mAh
Sony Xperia XA
2300 mAh
ZTE Axon 7 Mini
2705 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
Samsung Galaxy A5 2016
2900 mAh
Gigaset ME
3000 mAh
Stromverbrauch
8%
23%
-9%
3%
-32%
Idle min *
0.87
0.72
17%
0.68
22%
0.73
16%
0.96
-10%
0.75
14%
Idle avg *
1.33
1.5
-13%
0.96
28%
2.09
-57%
1.64
-23%
1.7
-28%
Idle max *
1.35
1.57
-16%
1.06
21%
2.11
-56%
1.71
-27%
1.84
-36%
Last avg *
5.44
3.48
36%
3.22
41%
4.15
24%
2.98
45%
7.18
-32%
Last max *
7.11
6.04
15%
6.75
5%
5.05
29%
5.08
29%
12.75
-79%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Auch bei den Akkulaufzeiten gibt es keine neuen Spitzenwerte zu vermelden. Das Aquaris X5 Plus hält bei unserem praxisnahen WLAN-Test bei einer eingestellten Displayhelligkeit von rund 150 cd/m² respektable 8 Stunden und 24 Minuten durch. Damit liegt es deutlich vor den Konkurrenten von Gigaset, ZTE und Sony, kann aber nicht ganz an die hervorragenden Werte des Huawei P9 Lite und Samsung Galaxy A5 (2016) heranreichen.

Da sich kein Netzadapter im Lieferumfang befindet, haben wir den 3.200-mAh-Akku mit einem Lenovo-Netzteil (max. 2 A / 5,2 V) aufgeladen. Bei leerem Energiespeicher dauerte es 3 Stunden und 10 Minuten bis dieser wieder gefüllt war. Aktiviert man zusätzlich die Option „Optimiertes Laden“, ist der Vorgang rund 20 Minuten früher beendet.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Chrome 54)
8h 24min
BQ Aquaris X5 Plus
3200 mAh
Sony Xperia XA
2300 mAh
ZTE Axon 7 Mini
2705 mAh
Huawei P9 Lite
3000 mAh
Samsung Galaxy A5 2016
2900 mAh
Gigaset ME
3000 mAh
Akkulaufzeit
WLAN
504
353
-30%
399
-21%
604
20%
626
24%
393
-22%

Pro

+ stabiles Gehäuse
+ Dual-SIM-Funktion
+ microSD-Karte auch als interner Speicher formatierbar
+ USB-OTG, Miracast und NFC
+ Fingerabdruckscanner
+ präzise Sensoren und guter Touchscreen
+ ordentliche Gesamt-Performance
+ sehr helles, farbgenaues Display
+ ordentlicher Lautsprecher
+ scharfe Fotos und Videos bei Tageslicht …

Contra

- … deren Qualität in Low-Light-Situationen sichtbar nachlässt
- etwas rauer Übergang zwischen Touchscreen und Rahmen
- Schreibschwäche des internen Speichers
- mäßiger Kontrast des Bildschirms
- weder Headset noch Netzteil im Lieferumfang
- Akku fest verbaut

Fazit

Im Test: BQ Aquaris X5 Plus. Testgerät zur Verfügung gestellt von BQ Deutschland.
Im Test: BQ Aquaris X5 Plus. Testgerät zur Verfügung gestellt von BQ Deutschland.

Das BQ Aquaris X5 Plus lässt für ein Mittelklasse-Smartphone erstaunlich wenig Wünsche offen: Die Prozessorleistung genügt für alle Herausforderungen des Alltags, Features wie USB-OTG, Miracast und NFC sind mit an Bord und das Display gefällt besonders mit seiner hohen Maximalhelligkeit. Auch die Bildqualität der beiden Kameras muss sich nicht vor der anderer Mittelklasse-Smartphones verstecken. Vor allem die detailreichen Fotos der Hauptkamera wissen bei guten Lichtverhältnissen zu gefallen. In Low-Light-Situationen nimmt die Bildschärfe jedoch sichtbar ab, sodass zumindest hier ein Rückstand auf teurere High-End-Geräte sichtbar wird. Praktischerweise sind insgesamt 3 Karten-Steckplätze vorhanden, sodass nicht auf die Dual-SIM-Funktionalität verzichtet werden muss, sobald eine microSD-Karte eingesetzt wird. Nützlich im Alltag ist darüber hinaus der zuverlässige Fingerabdrucksensor.

Mit dem BQ Aquaris X5 Plus erhalten Käufer ein vielseitiges Mittelklasse-Smartphone, das mit einem besonders hellen Bildschirm, vielen Features sowie einer guten Gesamt-Performance überzeugen kann. Auf einen großzügigen Lieferumfang muss man allerdings verzichten.

Da die eigentlich etwas teurere 32-GB-Version des Aquaris X5 Plus aktuell vielfach zum gleichen Preis wie das Testgerät angeboten wird, können Interessierte noch mehr Ausstattung fürs gleiche Geld bekommen. Stehen aber vor allem ein großes Display sowie möglichst lange Akkulaufzeiten auf der Wunschliste, ist das mittlerweile ebenfalls unter 300 Euro erhältliche Samsung Galaxy A5 (2016) eine interessante Alternative.

BQ Aquaris X5 Plus - 09.12.2016 v6
Andreas Kilian

Gehäuse
85%
Tastatur
70 / 75 → 93%
Pointing Device
89%
Konnektivität
48 / 60 → 81%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
91%
Display
88%
Leistung Spiele
41 / 63 → 66%
Leistung Anwendungen
51 / 70 → 72%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
68 / 91 → 74%
Kamera
71%
Durchschnitt
76%
85%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian,  9.12.2016 (Update: 15.05.2018)