Notebookcheck

Test Lenovo C2 Smartphone

Günstiger Akku-Riese. Das Lenovo C2 ist ein Einsteiger-Smartphone, das mit großem und austauschbarem Akku, HD-Screen und Dual-SIM Kunden mit sehr wenig Budget für den Hersteller gewinnen soll. Das könnte klappen, weil Bildschirm, Kamera und Laufzeit recht gut sind. Aber gibt es auch Schwachpunkte?

Lenovo greift an: Der Hersteller veröffentlicht knapp zweieinhalb Jahre nach der Übernahme von Motorola nun auch Smartphones unter eigener Marke in Mitteleuropa. Der "Moto"-Schriftzug an der Rückseite soll aber auch bei den eher günstigen Lenovo-Geräten an die Kultmarke erinnern. Das Lenovo K6 haben wir bereits getestet und waren vom Preis-Leistungs-Verhältnis recht angetan. Das Lenovo C2 ist das günstigste unter Lenovos neuen Smartphones und besitzt eine unverbindliche Preisempfehlung von 129 Euro. Im Internet bekommt man es aber teilweise sogar für einen zweistelligen Betrag. Damit platziert sich das Gerät im unteren Einsteigersegment, günstiger kommt man aktuell kaum an ein Android-Smartphone.

Auch in dieser Preisklasse werden von uns Vergleichsgeräte in unserem Test verwendet: das Huawei Y5 II ist ebenfalls ordentlich ausgestattet, das etwas teurere Samsung Galaxy J1, das Wiko Lenny 3 ohne LTE, aber dafür mit knalligen Farben. Das LG K7 bietet ebenfalls einen austauschbaren Akku.

Lenovo C2 (Vibe Serie)
Prozessor
Mediatek MT6735 1.5 GHz
Hauptspeicher
1024 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280x720 Pixel 294 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
8 GB eMMC Flash, 8 GB 
, 5.46 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5mm-Headsetport, Card Reader: microSD bis 32 GB, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Annäherungssensor
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.0, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​900/​1900/​2100), LTE (B1/​B3/​B5/​B7/​B8/​B20/​B38/​B40/​B41); Bandbreite (Download/​Upload): 150Mbps/​50Mbps (LTE); SAR-Wert: 0,59 W/kg (Kopf), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.6 x 143 x 71.4
Akku
10.5 Wh, 2750 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 8 MPix AF, LED-Blitz, Videos @720p
Secondary Camera: 5 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Lautsprecher an der Rückseite, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladegerät, USB-Kabel, McAfee Security, Navigate, SYNCit, 24 Monate Garantie
Gewicht
139 g, Netzteil: 47 g
Preis
129 Euro

 

Gehäuse


Ein stabiles Kunststoffgehäuse ist meist das höchste der Gefühle in der Einsteigerklasse. Werbegags, wie die dünne Metallrückseite des Wiko Lenny 3 sind in dieser Klasse selten und vom Nutzen her ohnehin fragwürdig. Das Lenovo C2 verzichtet auf solchen Schnickschnack und bietet ein solides Kunststoffgehäuse in Weiß oder Schwarz mit abnehmbarer Rückseite. Die ist leicht texturiert, dadurch matt und gefällig. Das Smartphone liegt gut in der Hand, überstehende Materialkanten sind nicht zu spüren.

Mit 139 Gramm ist das Lenovo C2 ein leichtes Smartphone und in den Abmessungen sogar etwas kompakter als andere günstige Smartphones mit gleichgroßem Screen. Die Rückseite ist abnehmbar, sitzt allerdings recht fest, sodass man die eigenen Fingernägel zur Öffnung benötigen könnte. Man kann dann auch den Akku austauschen, das ist in dieser Preisklasse meist Standard.

Druck auf die Rückseite nimmt das Lenovo C2 stoisch hin, ohne Störungen auf dem Bildschirm zu erzeugen. Drückt man stark auf den Bildschirm, so wird eine leichte Reaktion im Flüssigkristall sichtbar, beim Verwinden knarzt das Gehäuse leicht. Insgesamt sind wir mit der Stabilität zufrieden.

Größenvergleich

Ausstattung

Mit 5,46 GB freiem Massenspeicher bei 8 GB Gesamtkapazität ist das Lenovo C2 K10a40 recht gut dabei, bei anderen Smartphones der Preisklasse hat man gerade noch etwas über 3 GB. Der Speicher lässt sich außerdem um bis zu 32 GB per microSD-Karte vergrößern. Erfreulicherweise leidet auch die Dual-SIM-Fähigkeit nicht unter einer Speichererweiterung, da es separate Steckplätze für die Karten gibt. Apps lassen sich zwar nicht auf die Karte verschieben, allerdings kann man sie auf Wunsch als internen Speicher formatieren. Die Ausstattung mit Arbeitsspeicher ist auf Klassenniveau: 1 GB RAM sind Standard. Das Lenovo C2 unterstützt LTE und USB-OTG, man muss aber mit dem älteren Bluetooth-Standard 4.0 vorliebnehmen.

Software

In guter Motorola-Tradition, das Unternehmen gehörte mal zu Google, ist auch auf den Lenovo-Smartphones ein recht simples Android installiert. Es handelt sich um die Betriebssystemversion 6.0. Ob es ein Update auf die aktuelle Version 7.0 geben wird, ist noch unklar. Lenovo installiert einige Apps vor, beispielsweise den flotten UC-Browser, eine Testversion von McAfee Mobile Security, Skype und Twitter, eine Navigationssoftware, Service-Tools und Evernote. Ganz schön viele Apps für ein Smartphone, das nur 8 GB Speicher mitbringt. Wer die Apps nicht haben will, muss sie löschen. Wer sie benötigt, der könnte sie sich auch einfach über den Play Store holen. Der Lenovo Companion bietet unerfahrenen Nutzern aber immerhin Videos und Hilfen für die Nutzung ihres Smartphones. Nervig: Der Companion erkennt das Gerät nicht, man muss eingeben, welches Lenovo-Gerät man besitzt, obwohl an anderer Stelle in der App das Modell angegeben wird.

Kommunikation und GPS

In Sachen WLAN muss man sich mit den Standards 802.11 b/g/n zufrieden geben. Das bedeutet, man kann keine Netzwerke im 5-GHz-Netz aufbauen und das flotte 802.11-ac-WLAN ist ebenfalls nicht verfügbar. Das ist in der Einsteigerklasse auch normal. Die Übertragungsgeschwindigkeit, die das Lenovo C2 aus seinen begrenzten Ressourcen holt, ist aber in Ordnung und schneller als beispielsweise beim ähnlich ausgestatteten Alcatel Shine Lite. Das sind die Ergebnisse aus unserem standadisierten Labortest, im Praxistest haben wir nahe am Router vollen Empfang, der Seitenaufbau geht aber dennoch nur mittelmäßig schnell vonstatten. In zehn Metern Entfernung und durch drei Wände ist noch das halbe Signal vorhanden, der Seitenaufbau bleibt aber genauso schnell wie dicht am Router.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
OnePlus 3T
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 64 GB UFS 2.0 Flash
257 MBit/s ∼100% +409%
Lenovo C2
Mali-T720 MP2, MT6735, 8 GB eMMC Flash (AVM Fritz!Box 6490 Cable)
50.5 MBit/s ∼20%
Alcatel Shine Lite
Mali-T720 MP2, MT6737, 16 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 2.4 GHz)
46.5 MBit/s ∼18% -8%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
OnePlus 3T
Adreno 530, 821 MSM8996 Pro, 64 GB UFS 2.0 Flash
313 MBit/s ∼100% +487%
Lenovo C2
Mali-T720 MP2, MT6735, 8 GB eMMC Flash (AVM Fritz!Box 6490 Cable)
53.3 MBit/s ∼17%
Alcatel Shine Lite
Mali-T720 MP2, MT6737, 16 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 2.4 GHz)
42.3 MBit/s ∼14% -21%
GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

In Innenräumen kann uns das GPS-Modul nicht orten, im Freien oder ab und an auch schon in der Nähe des Fensters ist aber schnell eine gute Genauigkeit von vier Metern erreicht. Für unseren Praxistest packen wir das Lenovo C2 in unseren Rucksack und nehmen noch das Profi-Navi Garmin Edge 500 mit, das uns als Vergleichsgerät dient. Das Lenovo C2 misst auf knapp 7 Kilometern Strecke eine gut 400 Meter kürzere Strecke. Das ist schon ein recht großer Unterschied, man merkt auch, dass das GPS-Modul im Smartphone einfach oft eine gerade Linie zieht, wenn es zwischen zwei Messpunkten den Kontakt verliert. Hier arbeitet unser Vergleichsgerät genauer. Andere Smartphones in dieser Preisklasse und sogar teurere Geräte hingegen zeigen oft ein sehr ähnliches Verhalten, sodass das Lenovo C2 für die Freizeitnavigation wohl verwendet werden kann. Wer aber möglichst exakte Daten braucht, der muss wesentlich mehr Geld für sein Smartphone ausgeben.

GPS Garmin Überblick
GPS Garmin Überblick
GPS Garmin Brücke
GPS Garmin Brücke
GPS Garmin Wald
GPS Garmin Wald
GPS Lenovo C2 Überblick
GPS Lenovo C2 Überblick
GPS Lenovo C2 Brücke
GPS Lenovo C2 Brücke
GPS Lenovo C2 Wald
GPS Lenovo C2 Wald

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App hat zwar ein überarbeitetes Symbol spendiert bekommen, ist ansonsten aber die Standard-App von Google, die sich gut bedienen lässt und alle nötigen Funktionen bereitstellt.

Wenn wir die Sprachqualität des Lenovo C2 mit zwei Wörtern beschreiben sollten, dann wäre das wohl "so lala". Einerseits klingt die Stimme unseres Gegenübers durch den Ohrhörer ganz gut, andererseits kommen wir beim Gesprächspartner etwas abgehackt an. Über die eingebaute Freisprecheinrichtung ist ein deutliches Rauschen im Lautsprecher zu vernehmen, unsere Stimme klingt leicht verzerrt. Insgesamt kann man mit dem Lenovo C2 recht gut telefonieren, wenn man keine hohen Ansprüche hat.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Das Thema Kamera ist bei günstigen Smartphones immer recht heikel: Einerseits erwarten die Käufer auch hier ordentliche Bilder, andererseits ist dafür einfach kein Budget vorhanden. Lenovo versucht diesen Spagat mit einer 8-Megapixel-Kamera an der Rückseite und einer 5-Megapixel-Kamera an der Front zu schaffen. Damit ist man zumindest in Sachen Megapixel in der Preisklasse recht weit vorne dabei, wie ein Blick auf die Vergleichsgeräte zeigt.

An der Rückseite ist die Kamera mit Autofokus und LED-Blitz ausgestattet. Tatsächlich gefallen uns die Bilder der Optik gar nicht so schlecht: Details wirken recht scharf, auch die Dynamik in dunklen und hellen Bereichen ist kaum anders als bei hochwertigen Kameramodulen, beispielsweise im iPhone 6s. Die Farbwiedergabe ist vielleicht ein bisschen kühl, aber ansonsten kann man mit dem Lenovo C2 tatsächlich gute Bilder machen. Bei den 720p-Videos der Kamera hört die Begeisterung aber schon wieder auf: Helle Flächen überstrahlen hier schnell, die Belichtung passt sich sichtbar stufenweise dem Bild an. Immerhin erfolgt diese Anpassung sehr flott und zuverlässig. Richtig scharf sind die Videos allerdings auch nicht, hier sollte also nicht der Fokus des zukünftigen Besitzers liegen.

Die Frontkamera mit 5 Megapixel reißt ebenfalls nicht zu Begeisterungsstürmen hin, die Dynamik in dunklen Bereichen könnte besser sein und auch bei der Detailschärfe gibt es Verbesserungspotential. Die Farbdarstellung ist uns auch hier zu kühl. Für das gelegentliche Selfie sollte die Kamera aber dennoch ausreichen.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2

Noch genauer beurteilen wir die Hauptkamera, indem wir sie in unser Testlabor mitnehmen, wo eine fest definierte Lichtsituation aufgebaut ist, mit der alle Smartphone-Kameras klarkommen müssen. Hier offenbaren sich nun doch kleinere Probleme der Hauptkamera beispielsweise mit Treppeneffekten an schrägen Linien oder mit unruhigen Kanten bei Farbflächen. Auch wirken die Farben im direkten Vergleich mit dem Referenzfarbraum oft recht blass, nur Schwarz wird sehr dunkel dargestellt. Bei orangen, roten und braunen Farbtönen hingegen sind die Abweichungen recht stark. Dennoch bietet die Hauptkamera in Anbetracht der Preiskategorie eine gute Leistung.

Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Abfotografierte ColorChecker-Farben: In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
Abfotografierte ColorChecker-Farben: In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.

Zubehör und Garantie

Ladegerät und USB-Kabel, mehr sollte man in dieser Preisklasse nicht erwarten und mehr legt Lenovo an Zubehör auch nicht in die Schachtel. Speziell angepasstes Zubehör wird auf der Seite nicht angeboten.

Die Garantie beträgt 24 Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

Als virtuelle Tastatur verwendet Lenovo die Standard-Tastatur von Google. Dagegen gibt es nichts zu sagen, sie ist klar gegliedert und man kann flott mit ihr tippen.

Die Bedienung über den Touchscreen erfolgt flüssig, die Oberfläche ist sehr robust und lässt keinen Abstand zwischen Oberfläche und Bildschirm erfühlen. Die Touchbuttons unterhalb des Bildschirms sind in der Bedienung ebenso präzise wie die Hardware-Buttons an der rechten Gehäuseseite.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Es gibt in der Preisklasse durchaus auch niedriger auflösende Bildschirme als den 1.280 x 720 Pixel anzeigenden Screen des Lenovo C2. Außerdem überzeugt der Bildschirm mit einer hohen Helligkeit: Im Durchschnitt messen wir fast 449 cd/m², da können die Vergleichsgeräte nicht mithalten. Nur das Huawei Y5 II kommt in die Nähe. Mit 92 Prozent ist auch die Ausleuchtung des Bildschirms in unserem Testgerät recht gleichmäßig und so erkennt man auch bei großen Farbflächen allenfalls minimale Helligkeitsunterschiede.

453
cd/m²
438
cd/m²
433
cd/m²
459
cd/m²
458
cd/m²
431
cd/m²
470
cd/m²
461
cd/m²
434
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 470 cd/m² Durchschnitt: 448.6 cd/m² Minimum: 13.51 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 458 cd/m²
Kontrast: 1309:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 6.5 | - Ø
ΔE Greyscale 7.7 | - Ø
98.6% sRGB (Calman)
Gamma: 2.15
Lenovo C2
IPS, 1280x720, 5
Huawei Y5 II
IPS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy J1 2016
SAMOLED, 800x480, 4.5
Wiko Lenny 3
IPS, 1280x720, 5
LG K7
IPS, 854x480, 5
Bildschirm
-38%
15%
-14%
-33%
Brightness
449
443
-1%
303
-33%
343
-24%
300
-33%
Brightness Distribution
92
90
-2%
91
-1%
85
-8%
93
1%
Schwarzwert *
0.35
0.84
-140%
0.47
-34%
0.26
26%
Kontrast
1309
554
-58%
796
-39%
1185
-9%
DeltaE Colorchecker *
6.5
7.8
-20%
4.9
25%
6
8%
12
-85%
DeltaE Graustufen *
7.7
8.4
-9%
2.5
68%
6.7
13%
15.3
-99%
Gamma
2.15 112%
2.07 116%
2.02 119%
2.19 110%
2.15 112%
CCT
8518 76%
8438 77%
6314 103%
8073 81%
22440 29%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 1402 (Minimum 43, Maximum 30860) Hz.

Auch in Sachen Schwarzwert und Kontrast zeigt sich der Bildschirm im Klassenvergleich auf hohem Niveau: Das Kontrastverhältnis von 1.309:1 wird nur noch vom Samsung Galaxy J1 und seinem SAMOLED-Display mit theoretisch unendlich hohem Kontrast geschlagen. Der Schwarzwert von 0,35 cd/m² ist ebenfalls respektabel und tatsächlich wirken dunkle Flächen auf dem Display dunkel und tief.

Die Farbdarstellung lässt sich mit "MiraVision" über diverse vordefinierte Modi oder komplett manuell einstellen. Im Test mit der Software CalMAN und dem Spektralfotometer erkennen wir im Modus "Standard" einen deutlichen Blaustich und hohe Abweichungen von der Referenzfarbe, besonders bei blauen Farbtönen. Der sRGB-Farbraum wird aber immerhin zu 98,6 Prozent abgedeckt. Mit der Voreinstellung "Lebendig" werden die Abweichungen eher noch größer, auch im manuellen Modus lassen sich weder Farbabweichung noch Blaustich wesentlich abmildern.

CalMAN Farbgenauigkeit Custom
CalMAN Farbgenauigkeit Custom
CalMAN Sättigung Custom
CalMAN Sättigung Custom
CalMAN Graustufen Custom
CalMAN Graustufen Custom
CalMAN Farbraum Custom
CalMAN Farbraum Custom
CalMAN Farbgenauigkeit Lebendig
CalMAN Farbgenauigkeit Lebendig
CalMAN Sättigung Lebendig
CalMAN Sättigung Lebendig
CalMAN Graustufen Lebendig
CalMAN Graustufen Lebendig
CalMAN Farbgenauigkeit Lebendig
CalMAN Farbgenauigkeit Lebendig
CalMAN Farbgenauigkeit Standard
CalMAN Farbgenauigkeit Standard
CalMAN Sättigung Standard
CalMAN Sättigung Standard
CalMAN Graustufen Standard
CalMAN Graustufen Standard
CalMAN Farbraum Standard
CalMAN Farbraum Standard

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
48 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 26 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 98 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
48 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 73 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (44.1 ms).

Im Freien kann man das Smartphone aufgrund des hellen Screens durchaus nutzen, bei direkter Sonneneinstrahlung muss man sich allerdings in den Schatten zurückziehen. Die Blickwinkel sind stabil und auch wenn man sehr flach auf den Bildschirm schaut, ist das Bild noch klar erkennbar.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Das SoC Mediatek MT6735 hat schon über zwei Jahre auf dem Buckel, war damals aber immerhin leistungstechnisch in der Mittelklasse angesiedelt. Mit vier Kernen und 1,5 GHz Takt kann sich das Lenovo C2 dennoch nicht von den Vergleichsgeräten absetzen, was die Leistung angeht. Im Gegenteil: Es ist eher einen Tick langsamer, im Alltag dürfte man die Geschwindigkeit aber als ebenbürtig wahrnehmen. Für die flüssige Navigation in den Menüs reicht es meistens.

Als Grafikeinheit kommt die ARM Mali-T720 zum Einsatz, die ebenfalls nicht mehr ganz taufrisch ist. So tut sich unser Testgerät im 3DMark schwer, hier werden alle Tests abgebrochen. Aber bei einigen anderen Grafikbenchmarks kann das Lenovo C2 an seine Grenzen kommen. Nun haben leidenschaftliche Zocker wohl das Glück, dass Mobile Games meist so programmiert werden, dass sie auf möglichst vielen Geräten laufen. In Sachen Zukunftssicherheit holt man sich aber mit dem Lenovo C2 keinen Meister ins Haus.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
23825 Points ∼13%
Huawei Y5 II
23795 Points ∼13% 0%
Samsung Galaxy J1 2016
19253 Points ∼10% -19%
Wiko Lenny 3
25237 Points ∼14% +6%
LG K7
23997 Points ∼13% +1%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
1192 Points ∼4%
Huawei Y5 II
1573 Points ∼6% +32%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
424 Points ∼8%
Huawei Y5 II
561 Points ∼10% +32%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
5 fps ∼0%
Huawei Y5 II
8.4 fps ∼1% +68%
Samsung Galaxy J1 2016
5.5 fps ∼0% +10%
Wiko Lenny 3
4.4 fps ∼0% -12%
LG K7
4.3 fps ∼0% -14%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
8.5 fps ∼2%
Huawei Y5 II
15 fps ∼3% +76%
Samsung Galaxy J1 2016
15 fps ∼3% +76%
Wiko Lenny 3
8 fps ∼2% -6%
LG K7
10 fps ∼2% +18%
GFXBench 3.0 - on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
3.7 fps ∼2%
Huawei Y5 II
6.1 fps ∼3% +65%
Samsung Galaxy J1 2016
7.9 fps ∼3% +114%
Wiko Lenny 3
fps ∼0% -100%
LG K7
fps ∼0% -100%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
1.2 fps ∼0%
Huawei Y5 II
fps ∼0% -100%
Wiko Lenny 3
fps ∼0% -100%
LG K7
fps ∼0% -100%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
2.7 fps ∼2%
Huawei Y5 II
fps ∼0% -100%
Wiko Lenny 3
fps ∼0% -100%
LG K7
fps ∼0% -100%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
1908 Points ∼23%
Huawei Y5 II
3237 Points ∼40% +70%
Samsung Galaxy J1 2016
3241 Points ∼40% +70%
Wiko Lenny 3
2832 Points ∼35% +48%
LG K7
2553 Points ∼31% +34%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
9 Points ∼1%
Huawei Y5 II
10 Points ∼1% +11%
Samsung Galaxy J1 2016
539 Points ∼35% +5889%
Wiko Lenny 3
632 Points ∼41% +6922%
LG K7
541 Points ∼35% +5911%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
177 Points ∼2%
Huawei Y5 II
283 Points ∼3% +60%
Samsung Galaxy J1 2016
199 Points ∼2% +12%
Wiko Lenny 3
138 Points ∼2% -22%
LG K7
145 Points ∼2% -18%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
332 Points ∼9%
Huawei Y5 II
375 Points ∼10% +13%
Samsung Galaxy J1 2016
546 Points ∼14% +64%
Wiko Lenny 3
293 Points ∼8% -12%
LG K7
189 Points ∼5% -43%
System (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
826 Points ∼13%
Huawei Y5 II
1094 Points ∼17% +32%
Samsung Galaxy J1 2016
1019 Points ∼15% +23%
Wiko Lenny 3
988 Points ∼15% +20%
LG K7
1011 Points ∼15% +22%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
147 Points ∼4%
Huawei Y5 II
183 Points ∼6% +24%
Samsung Galaxy J1 2016
494 Points ∼15% +236%
Wiko Lenny 3
399 Points ∼12% +171%
LG K7
350 Points ∼11% +138%

Legende

 
Lenovo C2 Mediatek MT6735, ARM Mali-T720 MP2, 8 GB eMMC Flash
 
Huawei Y5 II Mediatek MT6735, ARM Mali-T720 MP2, 8 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J1 2016 Samsung Exynos 3475 Quad, ARM Mali-T720, 8 GB eMMC Flash
 
Wiko Lenny 3 Mediatek MT6580M, ARM Mali-400 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
LG K7 Mediatek MT6580M, ARM Mali-400 MP2, 8 GB eMMC Flash

Bei den Internetbenchmarks, die vor allem die Leistung in modernen Netztechnologien wie HTML5 und JavaScript testen, kommt das Lenovo C2 ebenfalls etwas langsamer heraus als die Vergleichsgeräte. Im Alltag ist das Surfen auch auf aufwändigen HTML5-Seiten durchaus möglich. Vielleicht dauert das Laden hier und da mal etwas länger, aber insgesamt kann man mit dem Lenovo C2 ganz gut surfen.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2 (Chrome 55)
2159 Points ∼4%
Huawei Y5 II (Chrome 50)
2707 Points ∼5% +25%
Samsung Galaxy J1 2016 (Chrome 38)
2323 Points ∼5% +8%
Wiko Lenny 3 (Chrome 51)
2133 Points ∼4% -1%
LG K7 (Chrome 50.0.2661.89)
2280 Points ∼5% +6%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2 (Chrome 55)
16585 ms * ∼28%
Huawei Y5 II (Chrome 50)
12505 ms * ∼21% +25%
Samsung Galaxy J1 2016 (Chrome 38)
16486 ms * ∼28% +1%
Wiko Lenny 3 (Chrome 51)
14862.9 ms * ∼25% +10%
LG K7 (Chrome 50.0.2661.89)
14579.1 ms * ∼25% +12%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2 (Chrome 55)
13.502 Points ∼0%
Huawei Y5 II (Chrome 50)
18.47 Points ∼0% +37%
Samsung Galaxy J1 2016 (Chrome 38)
15 Points ∼0% +11%
Wiko Lenny 3 (Chrome 51)
14.068 Points ∼0% +4%
LG K7 (Chrome 50.0.2661.89)
14.369 Points ∼0% +6%

* ... kleinere Werte sind besser

Beim Speicherzugriff können wir unserem Testgerät leider kein gutes Zeugnis ausstellen: In allen Bereichen ist es langsamer als seine Vergleichsgeräte. Das gilt auch beim Zugriff auf die microSD-Karte, wir verwenden für diesen Test unsere Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
16.1 MB/s ∼18%
Huawei Y5 II (Toshiba Exceria Pro M401)
18.03 MB/s ∼21% +12%
Samsung Galaxy J1 2016 (Toshiba Exceria Pro M401)
43.56 MB/s ∼50% +171%
Wiko Lenny 3 (Toshiba Exceria Pro M401)
19.59 MB/s ∼22% +22%
LG K7 (Toshiba Exceria Pro M401)
19.27 MB/s ∼22% +20%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
24.2 MB/s ∼25%
Huawei Y5 II (Toshiba Exceria Pro M401)
29.47 MB/s ∼31% +22%
Samsung Galaxy J1 2016 (Toshiba Exceria Pro M401)
64.43 MB/s ∼67% +166%
Wiko Lenny 3 (Toshiba Exceria Pro M401)
40.59 MB/s ∼42% +68%
LG K7 (Toshiba Exceria Pro M401)
37.84 MB/s ∼39% +56%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
4.7 MB/s ∼3%
Huawei Y5 II
6 MB/s ∼4% +28%
Samsung Galaxy J1 2016
9.92 MB/s ∼7% +111%
Wiko Lenny 3
6.2 MB/s ∼4% +32%
LG K7
5.33 MB/s ∼3% +13%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
14.5 MB/s ∼9%
Huawei Y5 II
27.3 MB/s ∼16% +88%
Samsung Galaxy J1 2016
17.27 MB/s ∼10% +19%
Wiko Lenny 3
15.1 MB/s ∼9% +4%
LG K7
15.63 MB/s ∼9% +8%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
8 MB/s ∼4%
Huawei Y5 II
21.6 MB/s ∼11% +170%
Samsung Galaxy J1 2016
40.91 MB/s ∼21% +411%
Wiko Lenny 3
11.6 MB/s ∼6% +45%
LG K7
8.2 MB/s ∼4% +3%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo C2
120.7 MB/s ∼15%
Huawei Y5 II
173.3 MB/s ∼22% +44%
Samsung Galaxy J1 2016
164.14 MB/s ∼21% +36%
Wiko Lenny 3
132.5 MB/s ∼17% +10%
LG K7
128.21 MB/s ∼16% +6%

Spiele

Auch bei aktuellen Spielen gerät das Smartphone ab und an schon an seine Grenzen, so muss man bei "Asphalt 8", einem flotten 3D-Rennspiel, die Grafikdetails ordentlich zurückfahren, sonst ruckelt das Game zu sehr, um noch vernünftig gespielt zu werden. Einfachere Spiele wie "Angry Birds" sind hingegen problemlos spielbar.

Die Steuerung per Lagesensor und Touchscreen funktioniert tadellos.

Asphalt 8
Asphalt 8
Angry Birds
Angry Birds

Emissionen

Temperatur

Eine maximale Erwärmung von 36,2 Grad ist zwar spürbar, aber nicht unangenehm. Die Erwärmung unter Last geht recht gleichmäßig an Vorder- und Rückseite vonstatten. Wenn das Gerät nur leicht belastet wird, spürt man keine Erwärmung, hier erreicht das Gerät maximal 29,3 °C.

Max. Last
 33.2 °C32.6 °C33.2 °C 
 34.2 °C32.8 °C34.2 °C 
 34.3 °C32.7 °C32.9 °C 
Maximal: 34.3 °C
Durchschnitt: 33.3 °C
32.7 °C32.7 °C34.4 °C
32.9 °C33.5 °C35 °C
32.2 °C34.4 °C36.2 °C
Maximal: 36.2 °C
Durchschnitt: 33.8 °C
Netzteil (max.)  40.8 °C | Raumtemperatur 20.6 °C | Voltcraft IR-350
Heatmap Front
Heatmap Front
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Wenig Bass ist man ja von Smartphone-Lautsprechern gewohnt, auch das Lenovo C2 macht hier keine Ausnahme. Erfreulich: Der Lautsprecher an der Rückseite wird durch einen kleinen Abstandhalter am Gehäuse ein wenig von der Unterlage abgehoben, sodass der Klang meist nicht gedämpft wird, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt. Der Klang lässt sich per "MaxxAudio"-App einstellen, hier kann man auch den Bass erhöhen, was aber nur zu einem dumpferen Klang führt. Insgesamt ist der Lautsprecher OK, man kann sich ab und zu ein YouTube-Video anschauen, die Höhen klirren nicht zu sehr und abgesehen vom fehlenden Bass sind die Lautsprecher recht ausgewogen.

Die Soundausgabe per Bluetooth oder über die 3,5mm-Buchse erlebten wir als gut.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2029.827.429.82530.827.930.83128.525.228.54031.328.731.35029.926.429.96327.422.927.48029.123.629.110029.824.329.812532.225.132.216026.919.726.920026.318.626.325030.219.730.231542.119.942.140050.218.950.250056.818.956.863058.519.858.580066.620.866.6100067.317.267.3125068.717.168.716007114.47120007113.971250070.413.270.431506712.967400068.11368.1500067.512.867.5630066.912.766.9800066.912.766.91000064.212.864.21250065.512.865.51600057.613.157.6SPL80.12880.1N43.8143.8median 65.5Lenovo C2median 17.1median 65.5Delta11.53.811.532.433.931.330.231.731.82632.939.440.236.235.328.629.825.428.321.33223.327.822.530.422.437.221.342.318.446.217.555.417.557.317.262.416.867.517.368.317.467.416.676.617.375.617.675.217.679.517.779.817.477.417.772.917.967.918.158.118.140.429.8871.359.8median 17.7Huawei Y5 IImedian 62.41.617.241.838.632.441.82936.531.32931.631.431.731.628.533.12628.53735.939.43731.929.336.231.9252628.62525.930.725.425.924.629.321.324.62435.823.32425.440.422.525.43047.522.43036.151.721.336.13955.918.43945.162.317.545.150.965.517.550.955.771.617.255.757.374.716.857.355.171.917.355.154.371.517.454.356.475.216.656.456.274.717.356.25572.517.65553.872.317.653.855.473.617.755.458.977.417.458.959.677.917.759.653.571.517.953.54765.618.14738.155.818.138.167.785.729.867.721.6641.321.6median 53.5Samsung Galaxy J1 2016median 71.5median 17.7median 53.59.710.51.69.7hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo C2 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.07 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 34.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 41% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 48% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 65% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Huawei Y5 II Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 29.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 13% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (34.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 91% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 94% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 4% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Samsung Galaxy J1 2016 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.66 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 32.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.8% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 18% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 15%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 50% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Der Stromverbrauch des Lenovo C2 ist mittelmäßig: Besonders wenn wenig Last anliegt, braucht das Smartphone mehr Energie als die Vergleichsgeräte. Auch im ausgeschalteten Zustand und im Standby ist der Energieverbrauch recht hoch, was zu einer recht schnellen Entladung bei Nichtgebrauch führen kann. Unter mittlerer und hoher Last sind die Werte für den Energieverbrauch im Mittelfeld unter den Vergleichsgeräten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.23 / 0.35 Watt
Idledarkmidlight 0.71 / 1.62 / 1.64 Watt
Last midlight 3.24 / 3.36 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo C2
2750 mAh
Huawei Y5 II
2200 mAh
Samsung Galaxy J1 2016
2050 mAh
Wiko Lenny 3
2000 mAh
LG K7
2125 mAh
Stromverbrauch
-4%
28%
-37%
9%
Idle min *
0.71
0.54
24%
0.44
38%
0.76
-7%
0.61
14%
Idle avg *
1.62
1.58
2%
1.1
32%
2.16
-33%
1.36
16%
Idle max *
1.64
1.7
-4%
1.17
29%
2.35
-43%
1.38
16%
Last avg *
3.24
2.98
8%
2.31
29%
4.65
-44%
3.11
4%
Last max *
3.36
4.98
-48%
3.04
10%
5.35
-59%
3.59
-7%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Das Lenovo C2 besitzt, wie viele Geräte der Preisklasse, einen austauschbaren Akku, der aber bei unserem Testgerät besonders groß ausfällt: 2.750 mAh oder 10,5 Wattstunden an Kapazität bietet der Energiespeicher. Das macht sich auch bei den Laufzeiten bemerkbar: Mit 11:02 Stunden liegt diese im WLAN-Test deutlich über den Vergleichsgeräten, die allesamt wesentlich kleinere Akkus mitbringen. Im Alltag hält das Lenovo C2 durchaus mal zwei oder bei geringem Verbrauch sogar drei Tage ohne Ladevorgang aus.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN v1.3
11h 02min
Last (volle Helligkeit)
4h 47min
Lenovo C2
2750 mAh
Huawei Y5 II
2200 mAh
Samsung Galaxy J1 2016
2050 mAh
Wiko Lenny 3
2000 mAh
LG K7
2125 mAh
Akkulaufzeit
-18%
13%
-32%
-14%
Idle
1102
1242
944
1000
Last
287
253
-12%
415
45%
155
-46%
299
4%
WLAN (alt)
WLAN
662
503
-24%
535
-19%
549
-17%
453
-32%
H.264
738
311

Pro

+ Ordentliches, stabiles Gehäuse
+ Austauschbarer Akku
+ Lange Laufzeiten
+ Heller Bildschirm
+ Guter Schwarzwert und Kontrast
+ Geringe Wärmeentwicklung
+ Dual-SIM & SD-Karte gleichzeitig möglich
+ Präziser Touchscreen
+ Gute Hauptkamera

Contra

- Freisprecheinrichtung rauscht
- Mikrofonqualität mau
- Videoqualität der Kamera mäßig
- Deutlicher Blaustich im Bildschirm...
- ... und hohe Farbabweichung
- Systemleistung leicht unter Durchschnitt

Fazit

Im Test: Lenovo C2. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.
Im Test: Lenovo C2. Testgerät zur Verfügung gestellt von Lenovo Deutschland.

Lenovos C2 ist nicht nur ein Akku-Riese, das Smartphone bietet auch ein stabiles Gehäuse, eine Hauptkamera, die recht scharfe Bilder mit guten Farben macht und einen hellen Screen. Der Lautsprecher klingt auch gar nicht so schlecht, die Gehäuseerwärmung ist im Rahmen und die Akkulaufzeiten sind gut. Zudem lässt sich die Batterie auch noch austauschen, sodass das Lenovo C2 zum echten Ausdauer-Monster werden kann. Und das alles gibt es im Internet teilweise schon für unter 100 Euro.

Hier hat Lenovo eine wirklich respektable Leistung erbracht, Kritikpunkte gibt es, sie sind aber eher im Detail zu finden: Die Freisprecheinrichtung rauscht deutlich hörbar und die Hauptkamera kann Videos deutlich weniger gut als Bilder. Die Power des SoC ist leicht geringer als bei anderen Smartphones dieser Klasse und bei Games muss man schon mal die Details reduzieren, aber insgesamt kann das Lenovo C2 mit gleichteuren Smartphones einigermaßen mithalten, was die Geschwindigkeit angeht. Nur der Speicherzugriff ist wirklich sehr langsam...

Lenovo bringt mit dem C2 ein Smartphone mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Markt: In Sachen Hauptkamera, Bildschirm und Akkulaufzeit lässt es die direkte Konkurrenz hinter sich. Nur die geringe Leistung verhindert, dass es auch mit deutlich teureren Geräten konkurrieren kann.

Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis macht das Lenovo C2 zu einem empfehlenswerten Gerät für alle, die ein Einsteiger-Smartphone mit langen Laufzeiten suchen. Das Lenovo C2 ist aktuell eines der besten Angebote in dieser Klasse, nur bei der Systemleistung muss man leichte Abstriche hinnehmen.

Lenovo C2 - 02.02.2017 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
86%
Tastatur
65 / 75 → 87%
Pointing Device
90%
Konnektivität
33 / 60 → 55%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
94%
Display
84%
Leistung Spiele
6 / 63 → 10%
Leistung Anwendungen
18 / 70 → 25%
Temperatur
92%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 61%
Kamera
69%
Durchschnitt
68%
80%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten:
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo C2 Smartphone
Autor: Florian Wimmer,  3.02.2017 (Update:  3.02.2017)
Florian Wimmer

Florian Wimmer - Editor
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.