Notebookcheck

Test Nexoc G734III (Clevo P670RS-G) Notebook

Nino Ricchizzi, Stefanie Voigt, 11.09.2016

Mit Pascal spielen. Nexoc rüstet nun ebenfalls auf Nvidias neue Pascal Architektur auf und verbaut die GeForce GTX 1070 in einem 17,3-Zoll-Notebook. Geballte Leistung trifft auf ein wertiges Gehäuse und ordentliche Eingabegeräte. Nur die Lüfter und die Wärmeentwicklung machen uns etwas zu schaffen.

Das Nexoc G734III (auf Basis des Clevo Barebones P670RS-G ) gesellt sich mit einer GeForce GTX 1070 GPU in die Reihe der von uns getesteten Pascal Notebooks. Dank einem Intel-Core-i7-Prozessor und 32 GB DDR4-RAM steht genügend Leistung bereit, um in die Spielewelt einzutauchen. Auf einer 256 GB großen SSD und einer 1 TB großen HDD sollen zahlreiche Games Platz finden. Derzeit wird unsere Konfiguration mit einem Preis von 2.460 Euro gelistet. 

Um in der Klasse der High-End-Notebooks mitspielen zu dürfen, muss sich das Nexoc G734III gegen seine aktuelle Konkurrenz behaupten. Wir konnten bislang vier weitere 17-Zoll-Kandidaten mit GeForce GTX 1070 unter die Lupe nehmen. Das von uns überprüfte MSI GT72VR protzt mit einer äquivalenten Hardware-Ausstattung. Preislich bewegt es sich je nach Konfiguration zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Als zweites Vergleichsgerät führen wir das Asus ROG G752VS an, das in unserem Test mit dem stärkeren Intel Core i7-6820HK und doppelt so viel Arbeitsspeicher bestückt war. Auch der vorletzte Kandidat enthält eine potentere CPU. Für das MSI GT73VR muss allerdings auch deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. Der Hersteller verlangt für die uns präsentierte Version 2.900 Euro. Abgerundet wird das Testfeld vom Acer Predator 17 G9-793 mit 4K-Display, das ebenfalls knapp 3.000 Euro kostet.

Nexoc G734III
Prozessor
Intel Core i7-6700HQ (Intel Core i7), 4 Kerne, TDP 45 W
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1443 MHz, Speichertakt: 4000 MHz, GDDR5, ForceWare 372.54, Optimus
Hauptspeicher
32768 MB 
, Dual-Channel, SO-DIMM DDR4-2400, Timing 14-14-14-35, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, LG Philips LP173WF4-SPD1 (LGD046C), IPS, G-Sync, 60 Hz, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, 256 GB 
, SSD + Seagate ST1000LM035-1RK1721, 1 TB HDD @ 5400 rpm. Schächte: 2x m.2 Typ 2280 & 2x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC899 @ Intel Skylake PCH-H - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer/SPDIF, Mikrofon, Line-In, Card Reader: MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC , 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek RTL8168B/8111B Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 417 x 287
Akku
60 Wh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 2 MP FHD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1 (Sound Blaster X-Fi MB5), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 230 Watt, Zubehör: LG DVD-Brenner, Mikrofasertuch, Betriebsanleitung, Wärmeleitpads, Software: Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.34 kg, Netzteil: 738 g
Preis
2460 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Wie man es von Gaming-Notebooks kennt, wirkt das Gehäuse sehr mächtig, weshalb das Gerät eher als ein Desktop-Replacement seinen Einsatz findet. Nicht zuletzt aufgrund des recht hohen Gewichts macht der Spiele-Laptop einen robusten Eindruck. Die Handballenauflage und der Displayrücken sind aus gebürstetem Aluminium gefertigt. Leider kann man den Deckel spürbar eindrücken und verwinden. Durch die 2,5 cm breiten Scharniere lässt sich das Notebook mit einem gleichmäßigen und angenehmen Widerstand mit einer Hand öffnen. Wie die schmalen Scharniere auf Dauer arbeiten, bleibt an dieser Stelle offen.

Insgesamt wirkt das im Stealth-Design gehaltene Gehäuse – trotz seiner Proportionen – eher schlicht. Dies ergibt sich aus der dezenten Farbwahl und daher, dass keine Verzierungen wie ein Herstellerlogo auf dem Display-Cover existieren. Hinsichtlich der Verarbeitung können wir kaum Negatives feststellen. Beinahe alle Bauteile und Kanten gehen glatt und sauber ineinander über. Nur wenn wir ganz penibel sind, steht die vordere Kante des Gehäuses etwas ab. Das ist allerdings nicht sichtbar, weshalb uns das Gehäuse dennoch gefällt. 

Zuletzt steht noch ein Blick auf die Unterseite aus: Wartungsklappen, die einfache Reparaturmaßnahmen erlauben, sind leider nicht vorhanden. Auch der Akku lässt sich nicht ohne Werkzeug entfernen. Für einen Zugang ins Innere müssen wir die Bodeneinheit lösen, die mit 19 Schrauben befestigt ist.

Keinerlei Verzierungen ...
Keinerlei Verzierungen ...
... lassen das Gaming-Noteboook ...
... schlicht und gleichzeitig ...
...
schmale Scharniere für das schwere Display
gute Verarbeitung des 17,3-Zoll-Notebooks
Wartungsarbeiten können erst nach Abnahme der Bodeneinheit getätigt werden.
Zugang zum WLAN-Modul
Zwei von vier Arbeitsspeicher-Slots sind belegt.
Ein Anschluss für einen dritten Festplattenspeicher ist vorhanden.

Der 17-Zöller trumpft wegen seines Gewichts und seiner Abmessungen nicht gerade mit Mobilitätseigenschaften auf. Das eher klobige und schwere Gehäuse will schließlich den klassischen Desktop-PC ersetzen. Wie der Konkurrenzvergleich zeigt, gehört das Nexoc G734III bei den Gaming-Notebooks jedoch zur Federgewichtsklasse. Mit rund 3,3 kg ist es knapp 600 g leichter als das MSI GT72VR und ganze 1,2 kg leichter als das Asus ROG G752VS.

Bei der Bauhöhe messen wir im hinteren Bereich bis zu 3,46 cm. An der Vorderseite ist das Notebook mit 3,1 cm etwas flacher. Die Konkurrenz fällt teils deutlich dicker aus. 

Größenvergleich

428 mm 333 mm 51 mm 4.5 kg428 mm 287 mm 49 mm 4.1 kg428 mm 294 mm 48 mm 3.9 kg423 mm 322 mm 40 mm 4.2 kg417 mm 287 mm 30 mm 3.3 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Beim Schnittstellenumfang ist besonders anzumerken, dass neben drei USB-3.0-Ports auch zwei USB-3.1-Gen2-Ports vom Typ C verbaut sind. Darüber hinaus enthält das G734III einen HDMI-Ausgang und zwei Mini-DisplayPorts. Leider unterstützen weder die USB-3.1-Anschlüsse noch die Mini-DisplayPorts eine Thunderbolt-Verbindung. Die Positionierung der Schnittstellen ist insgesamt befriedigend. Auf der Rückseite befinden sich Anschlüsse für externe Displays sowie das Netzteil. Der häufig genutzte Ethernet-Anschluss wurde etwas ungünstig auf der rechten Seite platziert. Ansonsten könnte der Abstand der einzelnen Schnittstellen ein bisschen größer sein.

rechts: Kopfhörer, Mikrofon, Line-In, Kartenleser, USB 3.0, Ethernet-Anschluss, Kensington Lock
rechts: Kopfhörer, Mikrofon, Line-In, Kartenleser, USB 3.0, Ethernet-Anschluss, Kensington Lock
links: Mini-DisplayPort, 2x USB 3.1 Typ-C, 2x USB 3.0
links: Mini-DisplayPort, 2x USB 3.1 Typ-C, 2x USB 3.0
hinten: Netzanschluss, HDMI-Ausgang, Mini-DisplayPort
hinten: Netzanschluss, HDMI-Ausgang, Mini-DisplayPort
vorne
vorne

SDCardreader

Kartenlesegerät im Test
Kartenlesegerät im Test

Als Nächstes wollen wir die Performance des eingebauten Cardreaders analysieren. Hierzu verwenden wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte, mit der eine Reihe von Kopiervorgängen (jpg-Fotos, jeweils rund 5 MB) durchgeführt wird. Das G734III erzielt hierbei mittelmäßige Übertragungsraten von rund 77 MB/s. Das Ergebnis liegt auf dem Niveau des Asus ROG G752VS. Deutlich bessere Werte schaffen die Kontrahenten aus dem Hause MSI. Beide Vergleichskandidaten sprengen locker 100 MB/s. Das MSI GT73VR erreicht sogar doppelt so viel wie unser Testgerät. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GT73VR-6RE16SR451
 
155 MB/s ∼100% +101%
MSI GT72VR 6RE-015US
 
135.3 MB/s ∼87% +76%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
 
78 MB/s ∼50% +1%
Nexoc G734III
 
77 MB/s ∼50%
Asus G752VS-XB78K
 
76 MB/s ∼49% -1%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GT73VR-6RE16SR451
 
196 MB/s ∼100% +128%
MSI GT72VR 6RE-015US
 
186.3 MB/s ∼95% +117%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
 
88 MB/s ∼45% +2%
Asus G752VS-XB78K
 
86 MB/s ∼44% 0%
Nexoc G734III
 
86 MB/s ∼44%

Kommunikation

Damit die Verbindung ins Word Wide Web gelingt, verbaut der Hersteller ein drahtloses Funkmodul sowie einen Gigabit-Ethernet-Controller. Das eingesetzte Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (2x2) verfügt über eine maximale Bruttodurchsatzrate von 867 Mbps. Mit unserem Router messen wir aus einem Meter Abstand bis zu 450 Mbps beim Übertragen und bis zu 575 Mbps beim Empfangen.

Eine Kabelverbindung gelingt mittels RJ45-Port bzw. dem Realtek-Chip RTL8168/8111 PCI-E, der eine Geschwindigkeit von maximal 1000 Mbps (brutto) erreicht.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
MSI GT73VR-6RE16SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
601 MBit/s ∼100% +5%
Nexoc G734III
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
575 MBit/s ∼96%
Asus G752VS-XB78K
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
566 MBit/s ∼94% -2%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
322 MBit/s ∼54% -44%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
528 MBit/s ∼100% +17%
MSI GT73VR-6RE16SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
502 MBit/s ∼95% +12%
Asus G752VS-XB78K
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
465 MBit/s ∼88% +3%
Nexoc G734III
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
450 MBit/s ∼85%

Sicherheit

Auch Gaming-Notebooks können mit Sicherheits-Features ausgestattet sein. Ein Fingerabdruck-Scanner befindet sich direkt am Touchpad. Weiterhin lässt sich das Gerät per Kensington Lock physisch vor Diebstählen schützen. 

Zubehör

Neben einem ausführlichen Benutzerhandbuch und einer Treiber-DVD werden noch Ersatzschrauben, ein Reinigungstuch und Kühl-Pads für zusätzliche Massenspeicher mitgeliefert. Als i-Tüpfelchen offenbarte der Karton einen externen DVD-Brenner von LG.

Wartung

Wie schon im Kapitel »Gehäuse« angedeutet, müssen etliche Schrauben gelöst werden, damit Wartungsarbeiten gelingen. Nach Entnahme der Bodeneinheit ist der Zugriff auf fast alle Komponenten möglich. So lassen sich die Speicher-Module und der WLAN-Adapter ohne Probleme austauschen. Die Lüfter sind zwecks Reinigung ebenfalls zugänglich. Toll: Ein freier Festplatten-Slot erlaubt die Unterbringung eines zweiten 2,5-Zoll-Drives. 

gute Wartungsmöglichkeiten nach Abnahme der Bodeneinheit
gute Wartungsmöglichkeiten nach Abnahme der Bodeneinheit

Garantie

Die Herstellergarantie erstreckt sich über 24 Monate und kann auf 36 Monate verlängert werden (+68 Euro). Für den Akku gelten wie so oft andere Bestimmungen. Hier gewährt Nexoc eine Garantie von 12 Monaten.

Eingabegeräte

Tastatur

Die eingesetzte Chiclet-Tastatur entspricht ziemlich genau dem, was wir von einem Gaming-Keyboard erwarten. Alle Tasten verfügen über einen ausreichend langen und weichen Hub sowie einen angenehmen Druckpunkt. 10-Finger-Schreiblinge können sich adäquat austoben. Lediglich das Numpad und die Richtungspfeile sind etwas schmaler geraten, was nach kurzer Gewöhnung jedoch kein Problem darstellt. Das optische Highlight ist die 3-Zonen-Beleuchtung. Nicht nur die Helligkeit lässt sich innerhalb von drei Stufen wählen, sondern auch die Farbe kann mithilfe eines vorinstallierten Tools (Flexikey) angepasst werden.

Zuletzt möchten wir noch ein paar Worte über das Tippgeräusch verlieren: Dieses könnte einen Tick dumpfer sein, bleibt insgesamt jedoch recht angenehm.   

Touchpad

Das Touchpad ist mit einer Größe von 10,3 x 6,3 cm ausreichend dimensioniert. Die relativ glatte Oberflächenstruktur sorgt für schnelle und präzise Eingaben. Auch das Scrollen von Webseiten funktioniert einwandfrei. An den oberen Rändern bzw. Ecken werden Eingaben sauber umgesetzt. Im unteren Bereich kommt das Touchpad derweil an seine Grenzen und Fingerbewegungen werden nur verzögert erkannt.

Unterhalb der Toucheinheit verbaut der Hersteller zwei Maustasten; beide verfügen über einen langen und gleichmäßigen Hub. Das erzeugte Klickgeräusch ist dumpf und äußerst leise.

Farbeinstellung
Farbeinstellung
Makros setzen mittels Software
Makros setzen mittels Software
meistgenutzte Tasten anzeigen lassen
meistgenutzte Tasten anzeigen lassen
ordentliche Eingabegeräte
ordentliche Eingabegeräte

Display

leichtes Screen Bleeding
leichtes Screen Bleeding
Subpixel
Subpixel

Der Bildschirm des Testgeräts stammt aus dem Hause LG. Das matte LP173WF4-SPD1-Panel bietet eine Full-HD-Auflösung und eine Wiederholfrequenz von 60 Hz. Weiterhin wird Nvidias G-Sync unterstützt.

Als durchschnittliche Helligkeit messen wir 308 cd/m², was im Großen und Ganzen gleichauf mit der Konkurrenz liegt. Jedoch lässt sich im oberen Bereich leichtes Screen Bleeding feststellen. Wer über 60 Hz will, dürfte mit dem 120-Hz-Display des MSI GT72VR zufrieden sein.

307
cd/m²
318
cd/m²
316
cd/m²
310
cd/m²
314
cd/m²
317
cd/m²
294
cd/m²
304
cd/m²
296
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LP173WF4-SPD1 (LGD046C)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 318 cd/m² Durchschnitt: 308.4 cd/m² Minimum: 8 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 314 cd/m²
Kontrast: 1121:1 (Schwarzwert: 0.28 cd/m²)
ΔE Color 4.17 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 3.84 | 0.64-98 Ø6.2
86% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.41
Nexoc G734III
LG Philips LP173WF4-SPD1 (LGD046C), 1920x1080
MSI GT73VR-6RE16SR451
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080
MSI GT72VR 6RE-015US
LG Philips LGD046E, 1920x1080
Asus G752VS-XB78K
LG Philips LP173WF4-SPF3 (LGD04E8), 1920x1080
Acer Predator 17 G9-793-77LG
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160
Response Times
49%
-3%
-1%
-4%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
36 (14, 22)
26 (12, 14)
28%
34.4 (15.6, 18.8)
4%
38 (14, 24)
-6%
37 (13, 24)
-3%
Response Time Black / White *
23 (5, 18)
6.8 (4.2, 2.6)
70%
25.2 (4.8, 20.4)
-10%
22 (4, 18)
4%
24 (5, 19)
-4%
PWM Frequency
50 (5)
Bildschirm
-28%
4%
3%
13%
Helligkeit Bildmitte
314
314
0%
348.7
11%
328
4%
336
7%
Brightness
308
294
-5%
327
6%
317
3%
320
4%
Brightness Distribution
92
89
-3%
89
-3%
88
-4%
88
-4%
Schwarzwert *
0.28
0.23
18%
0.323
-15%
0.3
-7%
0.25
11%
Kontrast
1121
1365
22%
1080
-4%
1093
-2%
1344
20%
DeltaE Colorchecker *
4.17
9.74
-134%
4.09
2%
3.74
10%
3.61
13%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.94
15.71
-76%
9.02
-1%
8.97
-0%
6.02
33%
DeltaE Graustufen *
3.84
9.58
-149%
2.14
44%
2.67
30%
4.78
-24%
Gamma
2.41 91%
2.5 88%
2.25 98%
2.41 91%
2.32 95%
CCT
6950 94%
11854 55%
6885 94%
6861 95%
6185 105%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
76
36%
56.9
2%
56
0%
88
57%
Color Space (Percent of sRGB)
86
100
16%
86.5
1%
85
-1%
100
16%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
11% / -15%
1% / 3%
1% / 3%
5% / 11%

* ... kleinere Werte sind besser

Der Blick auf die Darstellung von Farben und Graustufen fällt IPS-typisch recht gut aus. In CalMAN messen wir DeltaE-Werte von knapp vier. Diese vom Optimum abweichenden Differenzen können durch eine Kalibrierung etwas verbessert werden. Die Graustufen-Abweichung liegt danach bei rund zwei, die Farbdifferenz bei knapp drei.

Ein Kontrast von 1.120:1 sorgt für einen recht satten Schwarzton (0,28 cd/m²). Ähnlich sieht es bei der Konkurrenz aus. Nur das MSI GT73VR und das Acer Predator 17 sprinten mit einem Kontrast von über 1.300:1 an den restlichen Notebooks vorbei.

Aber damit nicht genug: Die Kontrahenten aus dem Hause MSI und Acer erreichen eine deutlich höhere Farbraumabdeckung als die anderen Testmodelle (100 % sRGB). Das Nexoc G734III schafft beim sRGB-Raum nur 86 %. Auch im AdobeRGB-Raum hinkt unser Kandidat hinterher. Es sei allerdings angemerkt, dass diese Werte nur für den professionellen Gebrauch relevant sind.

 

 

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Nexoc G734III vs. sRGB (86 %)
Nexoc G734III vs. sRGB (86 %)
Nexoc G734III vs. AdobeRGB (56 %)
Nexoc G734III vs. AdobeRGB (56 %)

Aufgrund der Dimensionierung und der Gewichtsklasse wird das Nexoc G734III eher selten in den Genuss eines Außeneinsatzes kommen. Wer sich dennoch dafür entschließt, sollte schattige Umgebungen aufsuchen. Trotz ordentlicher Helligkeit kann das Display bei direkter oder indirekter Sonneneinstrahlung etwas düster wirken.

Im Schatten und ...
Im Schatten und ...
... bei indirekter Sonneneinstrahlung ...
... bei indirekter Sonneneinstrahlung ...
... ist selbst ein Betrieb ...
... ist selbst ein Betrieb ...
... im Außenbereich denkbar.
... im Außenbereich denkbar.

Da es sich um ein IPS-Panel handelt, werden Farben und Helligkeiten in unterschiedlichen Blickwinkeln kaum verfälscht. Auf den Oberschenkeln ist ein Einsatz ebenfalls denkbar. Nur der Öffnungswinkel von weniger als 120° könnte noch ein paar Grad größer sein.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 30 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
36 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 30 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 50 Hz ≤ 5 % Helligkeit

Das Display flackert mit 50 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 5 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 50 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9365 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Übertaktungs-Tool
Übertaktungs-Tool
LatencyMon
LatencyMon
Control Center
Control Center

Um sich in den Bereich der Gaming-Notebooks vorzukämpfen, bedarf es ein hohes Maß an Power. Das Nexoc G734III wird daher mit aktueller Technik ausgestattet. Größtes Kaufargument ist Nvidias brandneue GeForce GTX 1070, die sich in der obersten Leistungsklasse bewegt. Des Weiteren sorgen 32 GB DDR4-RAM und eine Skylake CPU von Intel für ein rundes Gesamtpaket, das so ziemlich jeder Software-Anforderung gerecht wird.

Prozessor

Als Recheneinheit dient ein Intel Core i7-6700HQ, der mit seinen vier Kernen und acht Threads auf eine Taktfrequenz von 2.600 MHz kommt. Mittels Turbo-Boost lässt sich der Wert auf bis zu 3.500 MHz beschleunigen (4 Kerne, maximal 3,1 GHz). Damit zählt das 14-nm-Modell zur Oberklasse der Notebook-CPUs und bewältigt auch anspruchsvolle Software ohne Probleme.

Wir möchten uns nun der tatsächlichen Leistungsbereitschaft widmen und mit der Konkurrenz vergleichen. Im Cinebench R15 schneidet das G734III mit 677 Punkten im Multi-Core-Test beinahe äquivalent zum MSI GT72VR ab, das mit dem gleichen Prozessor ausgestattet ist. Auch im Vergleich zu anderen 6700HQ-Notebooks liegen die Werte auf dem erwarteten Niveau. Selbst nach mehreren Anläufen sind die Ergebnisse konstant, da der Maximaltakt von 3,1 GHz (vier Kerne) aufrechterhalten wird. Laptops mit Core i7-6820HK hinkt das Nexoc G734III allerdings hinterher. Das Asus ROG G752VS (789 Punkte) und das MSI GT73VR (860 Punkte) trumpfen hier dank zusätzlicher Übertaktung auf.

Zuletzt wollen wir noch die Performance im Akkubetrieb begutachten. Schon der Blick auf die Taktfrequenz von höchstens 1,66 GHz lässt auf ein mageres Ergebnis schließen. Der Cinebench R15 fällt mit 356 Punkten mehr als 300 Punkte schlechter aus. 

Weitere Informationen zu verschiedenen Prozessoren entdecken Sie in unserer Benchmark-Liste.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
160 Points ∼100% +13%
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
158 Points ∼99% +12%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼88% 0%
Nexoc G734III
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼88%
MSI GT72VR 6RE-015US
Intel Core i7-6700HQ
130 Points ∼81% -8%
CPU Multi 64Bit
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
860 Points ∼100% +27%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
789 Points ∼92% +17%
Nexoc G734III
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼79%
MSI GT72VR 6RE-015US
Intel Core i7-6700HQ
671 Points ∼78% -1%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Intel Core i7-6700HQ
656 Points ∼76% -3%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
1.78 Points ∼100% +10%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
1.77 Points ∼99% +9%
Nexoc G734III
Intel Core i7-6700HQ
1.62 Points ∼91%
MSI GT72VR 6RE-015US
Intel Core i7-6700HQ
1.5 Points ∼84% -7%
CPU Multi 64Bit
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
9.53 Points ∼100% +29%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
8.63 Points ∼91% +17%
MSI GT72VR 6RE-015US
Intel Core i7-6700HQ
7.38 Points ∼77% 0%
Nexoc G734III
Intel Core i7-6700HQ
7.37 Points ∼77%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.62 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.37 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
62.51 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
141 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
677 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
102.5 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
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System Performance

PCMark 7
PCMark 7

Das Nexoc G734III überzeugt nicht nur mit schnellem SSD-Speicher, sondern auch mit genügend Rechenleistung und jeder Menge DDR4-RAM. Kurz gesagt: Das Arbeiten am 17-Zöller macht Spaß. Dieser subjektive Eindruck wird vom PCMark 8 bestätigt. Nur den ungleichen Kampf gegen die Vergleichsgeräte mit stärkerer CPU kann die Testkonfiguration nicht gewinnen.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5778 Points ∼100% +15%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5186 Points ∼90% +3%
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1122
5095 Points ∼88% +2%
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5011 Points ∼87%
Home Score Accelerated v2
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5575 Points ∼100% +33%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5034 Points ∼90% +20%
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1122
4620 Points ∼83% +11%
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4180 Points ∼75%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
4060 Points ∼73% -3%
PCMark 7 Score
5233 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4180 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5262 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5011 Punkte
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Massenspeicher

CrystalDiskMark der internen SSD
CrystalDiskMark der internen SSD
CrystalDiskMark der internen HDD
CrystalDiskMark der internen HDD

In unserem Exemplar waren gleich zwei Massenspeicher verbaut. Die zugrunde liegende Strategie von Nexoc ist, die Vorteile beider Technologien zu verwenden. Einerseits wird eine schnelle 256-GB-SSD für das Betriebssystem und wichtige Programme eingesetzt. Diese soll für kurze Lade- und Reaktionszeiten sorgen. Andererseits steht auf der 1 TB großen HDD genügend Speicherplatz für sonstige Daten bereit.

Die Performance des Massenspeichers haben wir mit dem CrystalDiskMark überprüft. Samsungs m.2-Modell SM951, das via PCIe angebunden ist, glänzt mit sequenziellen Leseraten von 1.917 MB/s und ebenfalls sehr guten 1.283 MB/s beim Schreiben. Nur das MSI GT73VR kann diese Werte dank RAID-0-System übertreffen. Das MSI GT72VR bietet zwar ebenfalls ein Solid State Drive, dieses wird jedoch nicht per PCIe angesteuert, weshalb die Übertragungsraten deutlich niedriger ausfallen.

Als sekundären Speicher hatten wir eine HDD von Seagate an Bord. Das 1 TByte große 2,5-Zoll-Drive kommuniziert über eine SATA-III-Verbindung und schafft mit knapp 130 MB/s im sequentiellen Bereich recht ordentliche Lese- und Schreibraten. 

Wer noch mehr Speicher benötigt, kann dank dem freien 2,5-Zoll-Schacht für Nachschub sorgen. Vergleiche zu einzelnen HDDs und SSDs finden sich in unserer Benchmark-Tabelle.

Nexoc G734III
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
MSI GT73VR-6RE16SR451
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
MSI GT72VR 6RE-015US
SanDisk SD8SNAT256G1122
Asus G752VS-XB78K
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
CrystalDiskMark 3.0
53%
-61%
16%
Write 4k QD32
382.4
526.9
38%
236.9
-38%
578
51%
Read 4k QD32
603
627.4
4%
147.5
-76%
743.9
23%
Write 4k
142.06
153.1
8%
99.36
-30%
154.4
9%
Read 4k
51.03
52.15
2%
23.1
-55%
44.42
-13%
Write 512
1199
2327
94%
319.2
-73%
1438
20%
Read 512
870.6
1775
104%
288.9
-67%
1250
44%
Write Seq
1283
2560
100%
338.5
-74%
1305
2%
Read Seq
1917
3285
71%
529
-72%
1718
-10%
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1917 MB/s
Sequential Write: 1283 MB/s
512K Read: 870.6 MB/s
512K Write: 1199 MB/s
4K Read: 51.03 MB/s
4K Write: 142.06 MB/s
4K QD32 Read: 603 MB/s
4K QD32 Write: 382.4 MB/s

Grafikkarte

Cloud Gate
Cloud Gate
Time Spy
Time Spy
Fire Strike
Fire Strike
Temperatur und Taktraten während des 3DMark
Temperatur und Taktraten während des 3DMark

Die GeForce GTX 1070 ist Nvidias zweitschnellster Grafikchip aus der neuen Pascal Generation und platziert sich im High-End-Bereich. Mit einer Speichergröße von 8 GB und einem Kerntakt zwischen 1.443 und 1.645 MHz (Boost) sollten aktuelle Spiele bei einer Full-HD-Auflösung stets flüssige Bildraten erreichen.

Wir haben die erst kürzlich veröffentlichte DirectX-12-GPU mittels einiger 3DMarks auf die Probe gestellt. Laut den Versionen 11 und 13 siedelt sich die Leistung unseres Testgeräts im (unteren) Mittelfeld der GTX-1070-Notebooks an. Manche Konkurrenten (z. B. das Asus G752VS und das MSI GT73VR) schneiden aufgrund ihres Factory-OCs besser ab. Weiterhin ist anzumerken, dass die Grafikleistung ohne Netzteil stark sinkt. Im 3DMark 11 werden lediglich 40 % der Punkte erzielt. Beim Graphics Score sind es sogar nur 33 %.

Umfangreiche Benchmarks zu Desktop- und Notebook-Chips gibt es in unser unserer Grafikkartenliste.

3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5554 Points ∼100% +6%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5303 Points ∼95% +1%
Nexoc G734III
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5233 Points ∼94%
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17498 Points ∼100% +8%
MSI GT72VR 6RE-015US
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17354 Points ∼99% +7%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16757 Points ∼96% +3%
Nexoc G734III
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16219 Points ∼93%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
15718 Points ∼90% -3%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23586 Points ∼100% +13%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22282 Points ∼94% +7%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21228 Points ∼90% +2%
Nexoc G734III
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
20881 Points ∼89%
MSI GT72VR 6RE-015US
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
13760 Points ∼58% -34%
3DMark 11 Performance
15486 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
85380 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22639 Punkte
3DMark Fire Strike Score
12458 Punkte
3DMark Time Spy Score
4990 Punkte
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Gaming Performance

Oberste Priorität hat natürlich die Gaming-Leistung, welche anhand dreier Titel getestet wurde. Solange man kein UHD-Display anschließt, bringt die GeForce GTX 1070 genug Power mit, um aktuelle Grafikkracher wie Doom oder The Witcher 3 bei maximalen Settings zu zocken. Nur wenige Spiele  werden in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 unter 50 fps fallen.

Für weitere Gaming-Benchmarks zur GeForce GTX 1070 öffnen Sie unsere Spieleliste.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
58 fps ∼100% +9%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
57 (min: 47, max: 64) fps ∼98% +7%
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
53.2 fps ∼92%
Doom - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
119.7 fps ∼100%
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
101.6 fps ∼85% -15%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
137.1 (min: 34.5, max: 271.3) fps ∼100% +12%
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
129.5 fps ∼94% +6%
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
122 fps ∼89%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 194178.8152.6122fps
The Witcher 3 (2015) 20315798.153.2fps
Doom (2016) 149142127119.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Selbst während des Idle-Vorgangs bleibt der CPU-Lüfter immer aktiv. Die beiden GPU-Lüfter schalten sich hingegen teilweise ab. Der durchschnittlich erzeugte Geräuschpegel von 32 dB(A) ist jedoch durchaus tragbar und in Hinblick auf die Konkurrenz normal. Die eingesetzte HDD ist kaum zu hören und macht sich bei Zugriffen nur durch leichtes „Klackern“ bemerkbar, das allerdings unter dem Lüfterniveau liegt. 

Unter Last tourt der 17-Zöller auf bis zu 50 dB(A) auf, was wegen der hohen Frequenz störend sein kann. Auch bei unseren Benchmarktests war die Kühlung sehr präsent. Außerdem dauert es recht lange, bis sich die Lüfter nach einer Stressphase wieder beruhigen. Insgesamt ist das Nexoc G734III im 3D-Betrieb zu laut, was einerseits am (für ein Gaming-Notebook) recht schmalen Gehäuse liegt. Anderseits könnte die Lüftersteuerung besser sein, da die Temperaturentwicklung noch Spielraum nach oben lässt. 

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 33 dB(A)
Last
49 / 50 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Geräuschentwicklung
3%
3%
4%
-4%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
28.9
4%
30
-0%
31
-3%
Idle min *
31
32
-3%
32.4
-5%
31
-0%
33
-6%
Idle avg *
32
33
-3%
32.4
-1%
32
-0%
34
-6%
Idle max *
33
35
-6%
32.4
2%
33
-0%
40
-21%
Last avg *
49
35
29%
39.4
20%
40
18%
44
10%
Last max *
50
49
2%
52
-4%
47
6%
50
-0%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Im Idle-Betrieb wärmt sich das Nexoc G734III nur gerinfügig auf. Die Gehäuse-Oberflächen liegen unter 30 °C, was relativ kühl ist. Erst bei stärkerer Last können unangenehm hohe Temperaturen von bis zu 61 °C erreicht werden. Auch das Netzteil erhitzt sich spürbar (maximal  47 °C), weshalb es nicht unter Decken oder Kissen verschwinden sollte.

Als nächsten Schritt möchten wir uns die Temperaturen im Inneren anschauen. Hierzu versetzen wir das Gaming-Notebook mittels Prime95 und FurMark in eine Stresssituation. Die CPU kann schon nach weniger als einer Minute nicht mehr mit ihrem vollen Turbo arbeiten, rund 2,8 GHz müssen sich jedoch keine Kritik anhören. Nicht ganz so glücklich erscheint uns die Kerntemperatur von bis zu 91 °C. Bei der GPU stellen wir unter Volllast sogar leichtes Throttling fest. Die Maximaltemperatur beträgt laut dem HWMonitor 80 °C. Obwohl das Testgerät bei solchen Extremszenarien nicht mit seiner vollen Performance auftrumpfen kann, zeigt es sich dennoch sehr leistungsbereit.

Im Anschluss an den Stresstest führten wir eine Messung mit dem 3DMark 11 durch, um zu erfahren, ob die erzeugte Wärme Einfluss auf die Performance hat. Doch Entwarnung: Die Punkte sind äquivalent zu einem Kaltstart. 

Stresstest: CPU-Verhalten
Stresstest: CPU-Verhalten
Stresstest: GPU-Verhalten
Stresstest: GPU-Verhalten
Throttling der GPU feststellbar
Throttling der GPU feststellbar
Volllast Komponenten
Volllast Komponenten
Volllast Chassis oben (Optris PI 640)
Volllast Chassis oben (Optris PI 640)
Volllast Chassis unten (Optris PI 640)
Volllast Chassis unten (Optris PI 640)
Max. Last
 49.2 °C48.7 °C45.4 °C 
 50 °C49.3 °C39.1 °C 
 31.6 °C33.6 °C33 °C 
Maximal: 50 °C
Durchschnitt: 42.2 °C
40.8 °C47.2 °C60.5 °C
37.1 °C47.1 °C52.1 °C
33.6 °C38.2 °C37.7 °C
Maximal: 60.5 °C
Durchschnitt: 43.8 °C
Netzteil (max.)  46.8 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 50 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 60.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.6 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-4.8 °C).
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Hitze
-4%
5%
7%
5%
Last oben max *
50
44.9
10%
40.6
19%
42.9
14%
42.6
15%
Last unten max *
60.5
51.2
15%
59.4
2%
41.5
31%
44.9
26%
Idle oben max *
29.1
32.7
-12%
28.2
3%
31.6
-9%
33.1
-14%
Idle unten max *
26.9
34.2
-27%
27.8
-3%
29.5
-10%
28.9
-7%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Feinabstimmung und Profile im Sound-Manager
Feinabstimmung und Profile im Sound-Manager

Die eingesetzten Onkyo Lautsprecher erzeugen eine passable Frequenzabdeckung. Nur bei tiefen Tönen (Bass) schwächelt das Testgerät deutlich. Wie man anhand der Audio-Analyse sieht, ist ab den Mitten ein recht konstanter Verlauf erkennbar. Für gelegentliche Film- und Serien-Abende genügen die Lautsprecher in unseren Augen. Allerdings wäre eine etwas höhere Lautstärke schön.

Um dem Klang den letzten Schliff zu geben oder an eine bestimmte Situation anzupassen, steht die Sound Blaster X-Fi MB5 Software parat. Hier finden sich verschiedene Profile, Equalizer und weitere Features.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2042.842.82534.636.13131.529.34042.833.95040346333.231.88035.632.510031.828.312530.124.216037.824.220056.223.525060.421.73155820.54006119.550068.419.263065.719.180059.119.510006120.5125061.818.7160062.71920006418.4250063.418.131506318.2400058.418.2500061.418.1630062.118.2800058.618.21000059.518.31250058.118.11600057.818.4SPL74.431N36.11.5median 60.4median 19Delta4.41.740.239.235.334.327.529.736.437.333.134.628.634.428.74627.951.523.255.622.557.423.462.12163.520.96320.366.919.565.118.965.918.967.61969.418.164.417.962.217.7651870.41873.51872.417.972.417.772.517.67517.76517.653.317.636.630.582.41.456.7median 18.1median 652.15.441.14037.635.430.730.134.136.228.430.129.2302932.427.635.525.340.323.147.322.154.920.858.819.658.918.7651962.317.665.917.669.817.362.517.157.617.257.317.362.51767.617.167.517.265.717.358.817.452.717.444.917.345.417.240.117.238.829.776.11.336median 17.4median 58.81.89hearing rangehide median Pink NoiseNexoc G734IIIMSI GT73VR-6RE16SR451Asus G752VS-XB78K
Nexoc G734III Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.7% geringer als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (15.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 25% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 10% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 87% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GT73VR-6RE16SR451 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.2% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 18% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus G752VS-XB78K Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 8.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 68% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 25% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 43% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 49% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Viel Leistung erfordert bekanntermaßen viel Energie. Dank der Optimus Technik ist der 17-Zöller im Idle mit 13 bis 27 Watt nicht allzu verschwenderisch, wie auch ein Blick auf das Vergleichsfeld zeigt. So verbraucht das MSI GT72VR zwischen 22 und 30 Watt. Bei den restlichen Notebooks liegt die Leistungsaufnahme noch deutlich höher. 

Während des Last-Betriebs verlangt unser Testkandidat zwischen 90 und 210 Watt, was ungefähr dem Level der Konkurrenz entspricht.

Falls das Netzteil die angegebene Leistung von 230 Watt tatsächlich erbringen kann, bietet es selbst unter Volllast noch Reserven.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 1.1 Watt
Idledarkmidlight 13 / 20 / 27 Watt
Last midlight 90 / 210 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Nexoc G734III
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Stromverbrauch
-57%
-37%
-35%
-51%
Idle min *
13
31
-138%
22.3
-72%
24
-85%
25
-92%
Idle avg *
20
35
-75%
27.3
-37%
31
-55%
35
-75%
Idle max *
27
40
-48%
30
-11%
36
-33%
46
-70%
Last avg *
90
106
-18%
152.2
-69%
94
-4%
103
-14%
Last max *
210
218
-4%
204.2
3%
204
3%
223
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

linearer Verlauf der Entladung
linearer Verlauf der Entladung
über zwei Stunden bis zur vollständigen Ladung
über zwei Stunden bis zur vollständigen Ladung

Nexoc verbaut im G734III einen Lithium-Ionen-Akku mit 60 Wh. Anhand einiger Tests haben wir die Laufzeiten des 17-Zoll-Notebooks ermittelt. 

Zunächst stellt sich die Frage nach der maximalen Laufzeit. Hierfür nutzen wir den Energiesparmodus von Windows, stellen die Helligkeit auf das Minimum und schalten ein Leseskript ein. Nach etwas mehr als 6,5 h muss der Laptop seinen Betrieb beenden. Das ist mindestens eine Stunde später als bei den Kontrahenten.

Im praxisnahen WLAN-Test, der das Internet-Surfen mit mittlerer Helligkeit (~150 cd/m²) simuliert, gibt unser Gerät rund 30 Minuten vor der Konkurrenz auf. Wir messen lediglich 3 Stunden.

Als Letztes wollten wir die minimale Laufzeit herausfinden. Bei voller Helligkeit und dem Windows Profil Höchstleistung starten wir den Classic-Test des Tools Battery Eater. Wie auch die Vergleichs-Laptops erreicht das Nexoc um die 1,5 h.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 40min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 25.10586.0.0)
2h 57min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 28min
Last (volle Helligkeit)
1h 35min
Nexoc G734III
60 Wh
MSI GT73VR-6RE16SR451
75.2 Wh
MSI GT72VR 6RE-015US
83 Wh
Asus G752VS-XB78K
90 Wh
Acer Predator 17 G9-793-77LG
88 Wh
Akkulaufzeit
-12%
-0%
-7%
-8%
Idle
400
290
-27%
322
-19%
311
-22%
278
-30%
H.264
208
186
-11%
WLAN
177
206
16%
224
27%
210
19%
200
13%
Last
95
72
-24%
86
-9%
84
-12%
89
-6%

Fazit

Pro

+ konfigurierbare Tastaturbeleuchtung
+ gute Wartungsmöglichkeiten
+ ordentliche Eingabegeräte
+ wertiges Gehäuse
+ G-Sync

Contra

- hochfrequente und unruhige Lüfter
- mäßige Akkulaufzeit
- kein Thunderbolt
Nexoc G734III, Testgerät zur Verfügung gestellt von Nexoc.
Nexoc G734III, Testgerät zur Verfügung gestellt von Nexoc.

Bis auf kleine Hindernisse überzeugt das Nexoc G734III (Clevo P670RS-G). Das durchaus wertige Gehäuse punktet mit einer guten Verarbeitung und einer vergleichsweisen geringen Bauhöhe. Insgesamt kann der 17-Zöller zwar nicht mit Mobilität glänzen, jedoch ist der Transport einfacher als bei anderen High-End-Laptops. Leider fehlen uns Wartungsklappen, die einen schnellen Zugang ins Innere ermöglichen. Gefallen haben wir derweil an der beleuchteten Tastatur und dem Touchpad gefunden.

Ein weiterer Pluspunkt ist das matte und kontrastreiche IPS-Display mit G-Sync-Support. 1.920 x 1.080 Pixel werden von der GeForce GTX 1070 meist locker gestemmt. Erst im 4K-Bereich ab 3.840 x 2.160 Pixeln kommt der Pascal Spross an sein Limit. Dank der aktuellen Grafikkarte lassen sich die meisten Games mit maximalen Einstellungen flüssig spielen.

Was uns hingegen stört, ist das hochfrequente Lüftergeräusch, welches sich aber durch ein Headset oder hoch aufgedrehte Lautsprecher unterdrücken lässt. Auch die Hitzeentwicklung könnte besser sein. Zuletzt haben wir uns der Akkulaufzeit gewidmet, die trotz Grafikumschaltung in der Summe recht bescheiden ist. 

Ansonsten erfüllt das Nexoc G734III alle Bedingungen, die man an ein Gaming-Notebook stellt. 

Wer noch finanziellen Spielraum besitzt und sich eine bessere Wärmeabfuhr wünscht, sollte unbedingt einen Blick auf das MSI GT73VR bzw. GT72VR, das Acer Predator 17 oder das Asus G752VS werfen. 

Nexoc G734III - 11.09.2016 v5.1(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
81%
Pointing Device
83%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
54 / 10-66 → 79%
Akkulaufzeit
70%
Display
88%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
80 / 95 → 84%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
70%
Kamera
55 / 85 → 65%
Durchschnitt
76%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Nino Ricchizzi, 11.09.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.