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Test Samsung Galaxy J3 2017 Smartphone

Klein aber Galaxy. Ein 5-Zoll-Smartphone der unteren Mittelklasse hat Samsung mit dem Galaxy J3 (2017) Duos im Programm. Die Geräte der Vorjahres-Serie waren echte Verkaufsschlager und stießen auf viel Leser-Interesse bei uns. Also wird es spannend, ob Samsung auch dieses Jahr die hohen Erwartungen erfüllen kann.

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Samsung Galaxy J3 (2017)

Bei all dem Hype um die so erfolgreichen High-End-Geräte von Samsung könnte man manchmal glatt vergessen, dass der Hersteller ebenfalls sehr erfolgreich in der Mittelklasse unterwegs ist. Die Galaxy-A-Reihe ist dabei so eine Art Mini-Ableger der Galaxy-S-Smartphones, während die Galaxy-J-Geräte eigenständiger sind und in der Mittelklasse unterhalb der Galaxy-A-Phones angesiedelt sind. Wie auch in der A-Serie gibt es unterschiedliche Größen und Ausstattungsvarianten, bei der Galaxy-J-Serie heißen die drei Modelle Galaxy J7, Galaxy J5 und Galaxy J3, letzteres steht in diesem Test im Fokus. Es gab schon mehrere Auflagen der J-Phones, deshalb hat Samsung die diesjährigen Smartphones mit der Jahreszahl 2017 gekennzeichnet. Die diesjährigen Smartphones der Serie bietet Samsung im freien Verkauf nur als Dual-SIM-Smartphones an, das ist erkennbar am Namenszusatz "Duos".

Das Galaxy J3 (2017) Duos ist ein 5-Zoll-Smartphone, das für die Preisklasse um die 200 Euro übliche Ausstattungsmerkmale mitbringt. Uns interessiert, wo die Unterschiede zum größeren Galaxy J5 liegen und wie ähnlich teure Geräte wie das Nokia 3, das Sony Xperia XA1 oder das Lenovo Moto G5 im Vergleich abschneiden. Und natürlich ist es auch spannend zu sehen, wie sich unser Testgerät im Vergleich zu seinem letztjährigen Vorgänger schlägt. Kann Samsung an frühere Erfolge anknüpfen?

Weiterführende Artikel:

Samsung Galaxy J3 2017 (Galaxy J Serie)
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280x720 Pixel 294 PPI, kapazitiver Touchscreen, PLS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.3 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5mm-Audiokombiport, Card Reader: microSD bis zu 256 GB, NFC, Sensoren: Beschleunigungssensor, Annäherungssensor, Wi-Fi Direct, USB-OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.2, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​900/​1800/​2100), LTE (B1/​B3/​B5/​B7/​B8/​B20/​B40), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.2 x 143.2 x 70.3
Akku
9.1 Wh, 2400 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 13 MPix f/​1.9, Kontrast-AF, LED-Blitz, Videos @1080p/​30fps
Secondary Camera: 5 MPix f/​2.2, LED-Blitz
Sonstiges
Lautsprecher: Monolautsprecher an der Geräteseite, Tastatur: virtuelles Keyboard, Headset, Ladegerät, USB-Kabel, SIM-Tool, Microsoft Office, meinGalaxy, S Health, Galaxy Apps, 24 Monate Garantie, UKW-Radio; Bandbreite (Download/​Upload): 150Mbps/​50Mbps (LTE); SAR-Wert: 0.658W/​kg (Kopf), 1.32W/​kg (Körper)
Gewicht
148 g, Netzteil: 43 g
Preis
219 Euro

 

Gehäuse

Die aktuelle Galaxy-Designlinie mit eher runden, organischen Formen, dem großen, abgesetzten Homebutton und zarten Farben greift auch das Galaxy J3 (2017) auf. Im Vergleich zum letztjährigen Galaxy J3 ist das Design einheitlicher und wirkt ruhiger. Als Farben sind Schwarz, Gold und ein helles, metallisches Blau erhältlich, in dem auch unser Testgerät erstrahlt. Mit allen drei Farben ist man eher auf der zurückhaltenden Seite, ein Eyecatcher ist das Galaxy J3 eher nicht. Es schindet eher Eindruck durch die saubere Verarbeitung und die komplett mit Glas überzogene Vorderseite, die sich an den Kanten elegant nach hinten wölbt. Druckempfindlich ist das Gehäuse nur, wenn man stark auf den Bildschirm drückt, auch lässt sich das Gerät in keinster Weise verwinden.

Der Akku kann nicht ausgetauscht werden, das war noch ein großer Vorteil des Vorgängers. Stattdessen ist die Rückseite diesmal gar nicht abnehmbar und SIM- sowie microSD-Karten werden über Schubladen an der Seite des Geräts eingelegt.

Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)
Samsung Galaxy J3 (2017)

Größenvergleich

Ausstattung

2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Datenspeicher sind in dieser Preisklasse durchaus üblich, 10,3 GB Massenspeicher bleiben noch für eigene Daten übrig, der Rest ist vom System belegt. Wer etwas tiefer in die Tasche greift, bekommt beispielsweise beim Sony Xperia XA1 auch schon mal 32 GB Massenspeicher oder 3 GB RAM wie beim Moto G5. Unser Testgerät versteht sich mit zwei SIM-Karten gleichzeitig und kann erfreulicherweise zusätzlich sogar noch eine microSD aufnehmen. Als internen Speicher kann man die microSD-Karte nicht formatieren, dafür darf man Apps auch auf den externen Datenträger auslagern.

An der Unterseite sitzt eine klassische Micro-USB-Buchse, USB Typ C gibt es bei den Galaxy-J-Modellen noch nicht. USB-OTG wird vom Smartphone ebenso unterstützt wie NFC und Bluetooth 4.2.

links: Lautstärkebuttons, microSD-Slot, SIM-Slot
links: Lautstärkebuttons, microSD-Slot, SIM-Slot
rechts: Standby-Taster, Lautsprecher
rechts: Standby-Taster, Lautsprecher
oben: keine Anschlüsse
oben: keine Anschlüsse
unten: Micro-USB, Mikrofon, 3,5-mm-Headsetport
unten: Micro-USB, Mikrofon, 3,5-mm-Headsetport

Software

Android 7.0 ist das Betriebssystem, mit dem das Galaxy J3 (2017) Duos ausgeliefert wird. Die Sicherheitspatches stammen vom 1. Juni 2017 und sind zum Testzeitpunkt immerhin schon über zwei Monate alt.

Samsung liefert mit seinen Smartphones kein reines Android aus, sondern installiert eine eigene Nutzeroberfläche namens Samsung Experience. Sie ist vom Systemaufbau her und der Bedienung nicht großartig anders als das Stock-Android, hat aber doch einige Besonderheiten: So sind die Einstellungen anders gruppiert und durch Wischen nach rechts vom Startbildschirm lässt sich ein anpassbarer Nachrichtenüberblick aufrufen.

An zusätzlicher Software ist beispielsweise Microsofts komplette Office-Suite vorinstalliert, damit umgeht Samsung Patentzahlungen an den Softwarehersteller. Von Samsungs vielen Apps sind auf dem Galaxy J3 (2017) nicht so viele vorinstalliert: S Health ist ein Fitness-Programm und Galaxy Apps ein App Store, der auf die Daten des Google Play Store zurückgreift.

Software Samsung Galaxy J3 (2017)
Software Samsung Galaxy J3 (2017)
Software Samsung Galaxy J3 (2017)
Software Samsung Galaxy J3 (2017)

Kommunikation und GPS

Ein Smartphone ohne LTE-Unterstützung ist mittlerweile nur noch im absolut untersten Preissegment denkbar. So kommt auch das Galaxy J3 (2017) Duos mit LTE-Support, wobei die maximale Downloadgeschwindigkeit bei 150 MBit/s liegt. Das Xperia XA1 bietet da immerhin 300 MBit/s. Auch das Galaxy J5 unterstützt höhere Geschwindigkeiten. Mit sieben unterstützten LTE-Bändern liegt unser Testgerät aber mit seinem größeren Bruder gleichauf, hier zeigt sich das Nokia 3 mit neun LTE-Bändern von seiner besten Seite. Der Empfang im deutschen D2-Netz ist im städtischen Umfeld auch in Innenräumen gut: Meist hatten wir vollen Ausschlag im LTE-Netz.

In Sachen WLAN ist das Galaxy J3 ein wenig abgespeckt: 802.11b/g/n ist die absolute Minimalausstattung. Damit kann das Gerät im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten im Vergleich nicht auf das weniger genutzte 5-GHz-Netz zugreifen und auch keine flotten 802.11ac-Netzwerke nutzen. Das Galaxy J5 unterstützt beides. Bei den Übertragungsraten im standardisierten Testverfahren liegt das Testgerät dann auch ganz hinten. In der Praxis haben wir in der Nähe des Routers vollen WLAN-Ausschlag und Seiten bauen sich einigermaßen flott auf. In zehn Metern Entfernung und durch drei Wände kommen noch 3/4 der Signalstärke an und der Seitenaufbau erfolgt genauso schnell.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
Mali-T830 MP2, 7870 Octa, 16 GB eMMC Flash
278 MBit/s ∼100% +493%
Lenovo Moto G5
Adreno 505, 430, 16 GB eMMC Flash
121 MBit/s ∼44% +158%
Sony Xperia XA1
Mali-T880 MP2, Helio P20 MT6757, 32 GB eMMC Flash
108 MBit/s ∼39% +130%
Nokia 3
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
81.1 MBit/s ∼29% +73%
Samsung Galaxy J3 2017
Mali-T720 MP2, 7570 Quad, 16 GB eMMC Flash
46.9 MBit/s ∼17%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
Mali-T830 MP2, 7870 Octa, 16 GB eMMC Flash
281 MBit/s ∼100% +425%
Sony Xperia XA1
Mali-T880 MP2, Helio P20 MT6757, 32 GB eMMC Flash
112 MBit/s ∼40% +109%
Lenovo Moto G5
Adreno 505, 430, 16 GB eMMC Flash
110 MBit/s ∼39% +106%
Nokia 3
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
76.6 MBit/s ∼27% +43%
Samsung Galaxy J3 2017
Mali-T720 MP2, 7570 Quad, 16 GB eMMC Flash
53.5 MBit/s ∼19%
GPS Innenraum
GPS Innenraum
GPS im Freien
GPS im Freien

In Innenräumen kann uns das GPS-Modul höchstens sehr ungenau orten. Im Freien sind zwar schnell viele Satelliten gefunden, die Genauigkeit sinkt aber dennoch nicht unter 13 Meter, was einen recht schlechten Wert darstellt.

Was das für die Praxis bedeutet, das überprüfen wir bei einer Mountainbike-Tour, bei der wir das Samsung Galaxy J3 ebenso einpacken wie das Garmin Edge 500 als Referenzgerät. Die gemessene Strecke stimmt schon einmal exakt überein, sehr gut. Das Samsung Galaxy J3 zeichnet in Kurven den Weg durch scharfe Ecken nach, das Garmin Edge 500 ist hier noch etwas genauer. Aber insgesamt ist die Ortung durch das Galaxy J3 sehr gut, das Gerät zeichnet für ein Smartphone sehr exakt unseren Fahrtweg nach.

GPS Garmin Edge 500 – Überblick
GPS Garmin Edge 500 – Überblick
GPS Garmin Edge 500 – Wald
GPS Garmin Edge 500 – Wald
GPS Garmin Edge 500 – Brücke
GPS Garmin Edge 500 – Brücke
GPS Samsung Galaxy J3 – Gesamt
GPS Samsung Galaxy J3 – Gesamt
GPS Samsung Galaxy J3 – Wald
GPS Samsung Galaxy J3 – Wald
GPS Samsung Galaxy J3 – Brücke
GPS Samsung Galaxy J3 – Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Samsung hat eine eigene Telefon-App gebaut, die im Vergleich zu Googles Standard-App einige Funktionen mehr bietet: So kann man beispielsweise Kontakte in der Übersicht ausblenden, die keine Telefonnummer zugewiesen bekommen haben. So wird die Kontakteliste deutlich übersichtlicher. Auch kann man Orte in der Nähe suchen und sofort anrufen, praktisch beispielsweise bei Restaurants. Man kann auch direkt aus der App eine SMS schreiben oder einen Videoanruf starten.

Die Sprachqualität hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits gefällt uns der Klang des Ohrhörers gut, die Stimme des Gegenübers wird recht klar und natürlich wiedergegeben. Andererseits dröhnt der Ohrhörer bei hohen Lautstärken, ebenso wie das Mikrofon, das unsere Stimme zudem etwas dumpf weitergibt. Der Lautsprecher klingt beim Freisprechen grundsätzlich gut, auch hier ist es das Mikrofon, das unsere Stimme etwas dumpf weitergibt und bei leisen Stimmen kaum mehr etwas aufzeichnet.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Bei den Kameras gab es im Vergleich zum Vorgänger ein deutliches Upgrade: 13 statt 8 Megapixel finden sich nun an der Rückseite. Das ist aktueller Standard in der Mittelklasse, aber auch einige High-End-Smartphones bieten mittlerweile nicht mehr mehr Pixel. Schließlich hängt die Bildqualität nur teilweise von der Anzahl der Pixel ab. Das zeigt das Galaxy J3 recht beeindruckend: Seine Hauptkamera, die übrigens zum Schutz leicht im Gehäuse zurückgesetzt ist, macht scharfe und recht detailreiche Bilder. Auch die Dynamik in hellen und dunklen Bereichen ist ordentlich, lediglich die Farben wirken ab und an etwas kühl. Insgesamt gefällt uns die Bildqualität der Hauptkamera aber sehr gut.

Videos lassen sich in 1080p mit 30 Frames pro Sekunde aufzeichnen. Das Smartphone passt dabei die Belichtung gut an die Umgebung an, manchmal bleibt die Aufnahme aber etwas zu dunkel. Der Autofokus arbeitet gut, mit der manuellen Fokussierung, die ebenfalls möglich ist, verwirrt man ihn eher, er braucht dann oft recht lang, um die gewünschte Fokussierung vorzunehmen. Auch die Belichtung lässt sich manuell korrigieren.

Überhaupt ist die Kamera-App, die Samsung selbst entwickelt hat, recht intuitiv zu bedienen und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und nützliche Hilfen. So kann man sich beispielsweise vorab das richtige Seitenverhältnis für die Videoaufnahme anzeigen lassen, um Objekte zu platzieren oder man nutzt für Bilder einen der eingebauten Filter.

Die Frontkamera löst wie beim Vorgänger mit 5 Megapixel auf, besitzt diesmal aber einen LED-Blitz. Die Bildqualität gefällt uns gut, selbst in sehr hellen Bereichen schafft es die Kamera noch, ein Überstrahlen im Zaum zu halten. Auch die Schärfe ist gut.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Die Hauptkamera hat sich in der Praxis schon sehr gut geschlagen. Aber wie sieht es unter standardisierten Bedingungen im Labor aus? Hier zeigen sich im Detail tatsächlich leichte Unschärfen, vor allem bei Text vor buntem Hintergrund. Objektränder wirken generell etwas unsauber und in den Ecken nimmt die Schärfe leicht ab. Insgesamt ist die Bildqualität aber auch hier gut. Farben werden deutlich zu blass dargestellt, große Farbflächen sind teilweise etwas fleckig.

ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes befindet sich die Zielfarbe.
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes befindet sich die Zielfarbe.
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte Detail
Referenzkarte Detail

Zubehör und Garantie

Samsung legt ein Ladegerät und ein USB-Kabel in die Packung, außerdem ein Headset und ein SIM-Tool. Auf der Website kann man zwei Cover für das Gerät erstehen: ein Dual-Layer-Cover in verschiedenen Farben (20 Euro) und ein weicheres Jelly-Cover (15 Euro).

Samsung übernimmt für seine Geräte 24 Monate Garantie.

Eingabegeräte & Bedienung

Samsung hat eine eigene Tastatur entwickelt. Es handelt sich dabei um die einzige auf dem Smartphone installierte Tastatur. Natürlich können aber aus dem Google Play Store auch andere Tastaturen nachinstalliert werden. Die Tastatur ist sehr klar gestaltet und erinnert ein wenig an Apples iPhone-Keyboard. Die App bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, beispielsweise einen Einhandmodus, kann halbautomatisch Satzzeichen setzen oder auch als Trackpad für den Cursor verwendet werden. Insgesamt lässt es sich mit der App gut tippen.

Wie von Samsung gewohnt, gibt es viele Hilfen für Menschen mit Einschränkungen, beispielsweise kann man die Tastaturapp größer und kontrastreicher machen oder sich per Blitzlicht benachrichtigen lassen, wenn man nicht gut hört.

Samsung hat sich noch einige Besonderheiten zur Bedienung einfallen lassen: So kann man sich per automatischer Vibration beim Hochheben des Telefons benachrichtigen lassen, dass man einen Anruf oder eine Nachricht verpasst hat. Auch gibt es eine eigene Multi-Window-Funktion, bei der mehrere Anwendungen auf einem Screen laufen. Es gibt auch wieder einen einfachen Modus, der beispielsweise für Neulinge auf dem Smartphone eine vereinfachte Bedienung bereitstellt.

Ein physischer Home-Button und zwei berührungssensitive Menütasten unterhalb des Bildschirms sind gut zu bedienen, allerdings findet sich die "Zurück"-Taste rechts, was eventuell gewöhnungsbedürftig ist. Rechts am Gehäuse findet sich der Stand-by-Taster und links die Lautstärkewippe. Beide sind sehr klar zu ertasten und haben klare Druckpunkte, könnten sich aber hochwertiger anfühlen.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Ein Bildschirm mit 1.280 x 720 Pixel ist in dieser Klasse üblich. Anders als bei den größeren Galaxy-J-Modellen oder beim Vorgänger kommt beim Galaxy J3 kein AMOLED-Screen zum Einsatz, sondern ein PLS-Bildschirm. Die Helligkeit ist mit durchschnittlich 494 cd/m2 hoch und kann sogar mittels Outdoor-Modus kurzzeitig noch weiter erhöht werden: 572 cd/m2 messen wir dann als Maximum. Die Ausleuchtung ist mit 89 % einigermaßen gleichmäßig, wir entdecken mit bloßem Auge keine Helligkeitsunterschiede in großen Farbflächen.

459
cd/m²
473
cd/m²
514
cd/m²
483
cd/m²
502
cd/m²
512
cd/m²
496
cd/m²
498
cd/m²
508
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 514 cd/m² Durchschnitt: 493.9 cd/m² Minimum: 5.01 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 502 cd/m²
Kontrast: 1434:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 4.6 | - Ø
ΔE Greyscale 2.5 | - Ø
99.9% sRGB (Calman)
Gamma: 2.29
Samsung Galaxy J3 2017
PLS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
Super AMOLED, 1280x720, 5.2
Lenovo Moto G5
IPS, 1920x1080, 5
Nokia 3
IPS, 1280x720, 5
Sony Xperia XA1
IPS, 1280x720, 5
Samsung Galaxy J3 2016
Super AMOLED, 1280x720, 5
Bildschirm
18%
1%
-40%
-51%
-37%
Brightness
494
451
-9%
625
27%
469
-5%
499
1%
299
-39%
Brightness Distribution
89
91
2%
92
3%
84
-6%
92
3%
96
8%
Schwarzwert *
0.35
0.29
17%
0.22
37%
0.74
-111%
Kontrast
1434
2276
59%
2186
52%
705
-51%
DeltaE Colorchecker *
4.6
2.7
41%
4.9
-7%
8.1
-76%
4.2
9%
5.8
-26%
DeltaE Graustufen *
2.5
1.6
36%
4.8
-92%
8.5
-240%
6.4
-156%
4.8
-92%
Gamma
2.29 105%
2.06 117%
2.18 110%
2.16 111%
2.18 110%
1.84 130%
CCT
6351 102%
6557 99%
7357 88%
9014 72%
7044 92%
6252 104%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8586 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Beim Kontrast liefert das Samsung Galaxy J3 ein ordentliches Ergebnis ab: 1.434:1 sind nicht rekordverdächtig, aber ganz gut. Der Schwarzwert ist ebenso passabel: 0,35 cd/m2. Die AMOLED-Geräte mit absoluter Schwarzdarstellung sind hier allerdings im Vorteil, ebenso wie viele der Vergleichsgeräte. Angenehm ist, dass Samsung die Helligkeit des Bildschirms senkt, ohne dass Flackern auftritt, der Hersteller nutzt also keine Pulsweitenmodifikation.

Die Darstellung des Bildschirms lässt sich in einigen festgelegten Vorgaben einstellen. Wir messen mit unserem Spektralfotometer und der Software CalMAN nach und stellen fest, dass die Voreinstellung "Kino" die naturnahesten Farben bringt. Einen Blaustich sehen wir nur beim angepassten Bildschirm, der sich an die jeweilige App anpassen soll. sRGB wird laut der Software, die aber leider keine allzugenauen Messungen vornimmt, zu 99,9 % abgedeckt, bei AdobeRGB sind es 89,3 %.

Farbraum angepasst
Farbraum angepasst
Farbraum Einfach
Farbraum Einfach
Farbraum Foto AdobeRGB
Farbraum Foto AdobeRGB
Farbraum Kino
Farbraum Kino
Graustufen angepasst
Graustufen angepasst
Graustufen Einfach
Graustufen Einfach
Graustufen Foto AdobeRGB
Graustufen Foto AdobeRGB
Graustufen Kino
Graustufen Kino
Sättigung angepasst
Sättigung angepasst
Sättigung Einfach
Sättigung Einfach
Sättigung Foto AdobeRGB
Sättigung Foto AdobeRGB
Sättigung Kino
Sättigung Kino
Farbgenauigkeit angepasst
Farbgenauigkeit angepasst
Farbgenauigkeit Einfach
Farbgenauigkeit Einfach
Farbgenauigkeit Kino
Farbgenauigkeit Kino
 

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17 ms steigend
↘ 11 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 57 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
37 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 30 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.5 ms).

Im Freien lässt sich das Galaxy J3 wegen des speziellen Outdoor-Modus gut verwenden. Dieser erhöht die Bildschirmhelligkeit erheblich, braucht aber dadurch auch viel Energie. Er schaltet sich deshalb nach 15 Minuten automatisch aus, wenn der Bildschirm vorher deaktiviert wurde, ansonsten bleibt er bis zur Deaktivierung aktiv. Mit dem Outdoor-Modus kann man selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch ein bisschen was vom Bildschirminhalt erkennen, allerdings ist eine Nutzung dann ohnehin nicht empfehlenswert, da durch die starke Spiegelung die Augen angestrengt werden. Im Schatten kann man aber mit dem Galaxy J3 problemlos arbeiten. Einen Helligkeitssensor besitzt das Gerät nicht, man muss also die Helligkeit manuell regeln.

Durch die PLS-Technologie sind auch von der Seite die Inhalte auf dem Bildschirm gut erkennbar.

Außeneinsatz – Outdoor-Modus
Außeneinsatz – Outdoor-Modus
Außeneinsatz – maximale Helligkeit
Außeneinsatz – maximale Helligkeit
Außeneinsatz – mittlere Helligkeit
Außeneinsatz – mittlere Helligkeit
Außeneinsatz – minimale Helligkeit
Außeneinsatz – minimale Helligkeit
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Das SoC Exynos 7570 Quad kennen wir schon vom Samsung Galaxy XCover 4. Seine Prozessoreinheit besitzt vier Kerne und taktet maximal mit 1,4 GHz. Das Galaxy J3 (2016) oder auch das Nokia 3 werden leistungstechnisch deutlich übertroffen, andere Geräte wie das Moto G5 bieten aber deutlich mehr Power. Im Alltag konnten wir kein Ruckeln bei der Navigation durch das Betriebssystem feststellen. Im Multi-Window-Modus ruckelt der Browser ziemlich, wenn im zweiten Fenster ein Spiel läuft.

Als Grafikeinheit nutzt Samsung diesmal im Gegensatz zum Galaxy XCover 4 eine ARM Mali-T720 MP2, also das Dual-Core-Modell mit maximal 650 MHz. In den Benchmarks ist das Smartphone wieder schneller als das letztjährige Galaxy J3, fällt aber deutlich hinter den größeren Bruder Galaxy J5 (2017) zurück.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
35669 Points ∼16%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
45613 Points ∼20% +28%
Lenovo Moto G5
44653 Points ∼20% +25%
Nokia 3
27703 Points ∼12% -22%
Sony Xperia XA1
59082 Points ∼26% +66%
Samsung Galaxy J3 2016
24748 Points ∼11% -31%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
3436 Points ∼33%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
3889 Points ∼38% +13%
Lenovo Moto G5
3583 Points ∼35% +4%
Nokia 3
2568 Points ∼25% -25%
Sony Xperia XA1
Points ∼0% -100%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
5006 Points ∼59%
Lenovo Moto G5
4730 Points ∼55%
Nokia 3
3439 Points ∼40%
Sony Xperia XA1
4759 Points ∼56%
Samsung Galaxy J3 2016
3350 Points ∼39%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
662 Points ∼39%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
737 Points ∼43% +11%
Lenovo Moto G5
686 Points ∼40% +4%
Nokia 3
575 Points ∼34% -13%
Sony Xperia XA1
847 Points ∼50% +28%
Samsung Galaxy J3 2016
569 Points ∼34% -14%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
252 Points ∼3%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
534 Points ∼6% +112%
Lenovo Moto G5
722 Points ∼8% +187%
Nokia 3
211 Points ∼2% -16%
Sony Xperia XA1
1016 Points ∼11% +303%
Samsung Galaxy J3 2016
158 Points ∼2% -37%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
1055 Points ∼24%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
1249 Points ∼28% +18%
Lenovo Moto G5
538 Points ∼12% -49%
Nokia 3
703 Points ∼16% -33%
Sony Xperia XA1
1063 Points ∼24% +1%
Samsung Galaxy J3 2016
315 Points ∼7% -70%
System (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
1395 Points ∼14%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
2218 Points ∼22% +59%
Lenovo Moto G5
1656 Points ∼16% +19%
Nokia 3
1081 Points ∼11% -23%
Sony Xperia XA1
2969 Points ∼29% +113%
Samsung Galaxy J3 2016
1134 Points ∼11% -19%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
704 Points ∼19%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
1022 Points ∼27% +45%
Lenovo Moto G5
815 Points ∼22% +16%
Nokia 3
551 Points ∼15% -22%
Sony Xperia XA1
1284 Points ∼34% +82%
Samsung Galaxy J3 2016
423 Points ∼11% -40%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
1135 Points ∼13%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
2332 Points ∼27% +105%
Lenovo Moto G5
1731 Points ∼20% +53%
Nokia 3
1045 Points ∼12% -8%
Sony Xperia XA1
2747 Points ∼32% +142%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
1858 Points ∼7%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
3704 Points ∼15% +99%
Lenovo Moto G5
2563 Points ∼10% +38%
Nokia 3
1520 Points ∼6% -18%
Sony Xperia XA1
3621 Points ∼14% +95%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
634 Points ∼11%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
732 Points ∼12% +15%
Lenovo Moto G5
619 Points ∼10% -2%
Nokia 3
556 Points ∼9% -12%
Sony Xperia XA1
828 Points ∼14% +31%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
923 Points ∼30%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
1727 Points ∼56% +87%
Lenovo Moto G5
1245 Points ∼40% +35%
Nokia 3
686 Points ∼22% -26%
Sony Xperia XA1
1804 Points ∼59% +95%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
63 Points ∼1%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
185 Points ∼3% +194%
Lenovo Moto G5
243 Points ∼5% +286%
Nokia 3
85 Points ∼2% +35%
Sony Xperia XA1
574 Points ∼11% +811%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
79 Points ∼2%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
231 Points ∼6% +192%
Lenovo Moto G5
296 Points ∼8% +275%
Nokia 3
106 Points ∼3% +34%
Sony Xperia XA1
677 Points ∼17% +757%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
925 Points ∼30%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
1685 Points ∼55% +82%
Lenovo Moto G5
1243 Points ∼40% +34%
Nokia 3
745 Points ∼24% -19%
Sony Xperia XA1
1892 Points ∼61% +105%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
92 Points ∼1%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
277 Points ∼4% +201%
Lenovo Moto G5
496 Points ∼6% +439%
Nokia 3
124 Points ∼2% +35%
Sony Xperia XA1
827 Points ∼11% +799%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
115 Points ∼2%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
340 Points ∼7% +196%
Lenovo Moto G5
572 Points ∼11% +397%
Nokia 3
152 Points ∼3% +32%
Sony Xperia XA1
945 Points ∼19% +722%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
11426 Points ∼16%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
12605 Points ∼18% +10%
Lenovo Moto G5
9089 Points ∼13% -20%
Nokia 3
7925 Points ∼11% -31%
Sony Xperia XA1
16394 Points ∼23% +43%
Samsung Galaxy J3 2016
8322 Points ∼12% -27%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
3725 Points ∼1%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
7484 Points ∼2% +101%
Lenovo Moto G5
9617 Points ∼2% +158%
Nokia 3
3177 Points ∼1% -15%
Sony Xperia XA1
13125 Points ∼3% +252%
Samsung Galaxy J3 2016
3037 Points ∼1% -18%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
4381 Points ∼2%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
8227 Points ∼4% +88%
Lenovo Moto G5
9494 Points ∼5% +117%
Nokia 3
3665 Points ∼2% -16%
Sony Xperia XA1
13734 Points ∼7% +213%
Samsung Galaxy J3 2016
3535 Points ∼2% -19%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
6.8 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
12 fps ∼1% +76%
Lenovo Moto G5
16 fps ∼1% +135%
Nokia 3
6 fps ∼0% -12%
Sony Xperia XA1
22 fps ∼2% +224%
Samsung Galaxy J3 2016
4.6 fps ∼0% -32%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
11 fps ∼2%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
20 fps ∼4% +82%
Lenovo Moto G5
14 fps ∼3% +27%
Nokia 3
10 fps ∼2% -9%
Sony Xperia XA1
33 fps ∼7% +200%
Samsung Galaxy J3 2016
7.6 fps ∼2% -31%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
2.6 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
5.1 fps ∼1% +96%
Lenovo Moto G5
7.1 fps ∼1% +173%
Nokia 3
2.2 fps ∼0% -15%
Sony Xperia XA1
9.6 fps ∼2% +269%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
5.4 fps ∼1%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
10 fps ∼3% +85%
Lenovo Moto G5
7.4 fps ∼2% +37%
Nokia 3
4.5 fps ∼1% -17%
Sony Xperia XA1
19 fps ∼5% +252%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
1.7 fps ∼0%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
3.2 fps ∼1% +88%
Lenovo Moto G5
4.6 fps ∼1% +171%
Nokia 3
1.4 fps ∼0% -18%
Sony Xperia XA1
3.4 fps ∼1% +100%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Samsung Galaxy J3 2017
3.8 fps ∼2%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
7.4 fps ∼4% +95%
Lenovo Moto G5
5 fps ∼3% +32%
Nokia 3
3.2 fps ∼2% -16%
Sony Xperia XA1
15 fps ∼9% +295%

Legende

 
Samsung Galaxy J3 2017 Samsung Exynos 7570 Quad, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos Samsung Exynos 7870 Octa, ARM Mali-T830 MP1, 16 GB eMMC Flash
 
Lenovo Moto G5 Qualcomm Snapdragon 430, Qualcomm Adreno 505, 16 GB eMMC Flash
 
Nokia 3 Mediatek MT6737, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia XA1 Mediatek Helio P20 (LP4) MT6757, ARM Mali-T880 MP2, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J3 2016 Spreadtrum SC9830A, ARM Mali-400 MP2, 8 GB eMMC Flash

Bei der Geschwindigkeit im Internet liegt das Galaxy J3 (2017) im Mittelfeld. Seiten bauen sich mit einer spürbaren Verzögerung auf, das ist aber in dieser Preisklasse auch kaum zu vermeiden. Der aufwändige HTML5-Flipper unter letsplay.ouigo.com braucht ein wenig Ladezeit, danach ruckelt er ab und an, was schon mal einen Ballverlust bedeuten kann. Nach einiger Zeit wird die Performance aber besser und Kommandos werden flüssig umgesetzt.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Sony Xperia XA1
28.45 Points ∼100% +66%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
26.37 Points ∼93% +54%
Lenovo Moto G5
20.36 Points ∼72% +19%
Samsung Galaxy J3 2017
17.17 Points ∼60%
Nokia 3
13.97 Points ∼49% -19%
Octane V2 - Total Score
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
4968 Points ∼100% +70%
Sony Xperia XA1
3956 Points ∼80% +35%
Samsung Galaxy J3 2017
2921 Points ∼59%
Lenovo Moto G5
2604 Points ∼52% -11%
Nokia 3
2269 Points ∼46% -22%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Nokia 3
16759 ms * ∼100% -31%
Samsung Galaxy J3 2017
12791 ms * ∼76%
Lenovo Moto G5
11358 ms * ∼68% +11%
Sony Xperia XA1
9506.4 ms * ∼57% +26%
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
6784.4 ms * ∼40% +47%
WebXPRT 2015 - Overall Score
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
80 Points ∼100% +33%
Sony Xperia XA1
78 Points ∼98% +30%
Samsung Galaxy J3 2017
60 Points ∼75%
Lenovo Moto G5
57 Points ∼71% -5%
Nokia 3
49 Points ∼61% -18%

* ... kleinere Werte sind besser

Bei den Speicherzugriffen ist das Galaxy J3 (2017) leider insgesamt etwas langsam, hier konnte aber auch das Galaxy J5 nicht überzeugen. Die Zugriffe auf unsere Referenz-microSD-Karte, eine Toshiba EXCERIA PRO M501 mit extrem hohen möglichen Schreib- und Leseraten, sind auf dem Galaxy J3 zwar angesichts des Potenzials der Karte relativ langsam, im Vergleich gesehen können sie aber durchaus auch mit teureren Mittelklassegeräten mithalten.

Beim Zugriff auf den internen Speicher zeigt sich unser Testgerät allerdings deutlich langsamer als das Moto G5 oder das Xperia XA1. Aufwändige Apps brauchen entsprechend auch eine gewisse Zeit, bis sie geladen sind.

Samsung Galaxy J3 2017Samsung Galaxy J5 (2017) DuosLenovo Moto G5Nokia 3Sony Xperia XA1
AndroBench 3-5
-0%
64%
-17%
72%
Sequential Write 256KB SDCard
59.6
44.21
-26%
57.98
-3%
62.9
6%
68.04
14%
Sequential Read 256KB SDCard
70.3
72.22
3%
78.51
12%
64.3
-9%
78.37
11%
Random Write 4KB
9.5
9.9
4%
37.9
299%
5.5
-42%
13.2
39%
Random Read 4KB
24
24.07
0%
37.6
57%
17.7
-26%
66.2
176%
Sequential Write 256KB
51
51.96
2%
45.6
-11%
34
-33%
127.8
151%
Sequential Read 256KB
177.7
204.45
15%
230.6
30%
181
2%
248.5
40%

Spiele

Beim Spielen muss man die Details in aufwändigen Games ab und an ein wenig reduzieren, wie das Rennspiel Asphalt 8; Airborne zeigt. Einfachere Games wie Angry Birds sind aber problemlos spielbar. Auch die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor funktioniert hier sehr zuverlässig.

Samsung spendiert noch einen eigenen Game Launcher und ein Overlay namens Game Tools. Im Game Launcher lassen sich alle installierten Games an einem Ort sammeln und verwalten, die Game Tools erlauben es beispielsweise, Screenshots zu machen oder einen "Bitte nicht stören"-Modus zu aktivieren. Die Framerate leidet nicht darunter, wie wir im Test herausfinden.

Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Samsung Game Tools
Samsung Game Tools
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high14 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high30 fps

Emissionen

Temperatur

GFXBench Akkutest
GFXBench Akkutest

Eine leichte Gehäuseerwärmung findet zwar statt, als Anwender merkt man davon aber kaum etwas: Mit maximal 32,5 °C bleibt das Samsung Galaxy J3 immer angenehn kühl. Nach längerem Lastbetrieb kann man es also bedenkenlos in die Hosentasche stecken, ohne dass es unangenehm warm wäre.

Mithilfe des GFXBench überprüfen wir, ob auch nach längerer Last ein Betrieb ohne Drosseln möglich ist. Dem ist so, die Frameraten sind auch nach der dreißigsten Schleife mit dem Manhattan-3.1-Benchmark noch genauso hoch wie am Anfang.

Max. Last
 31 °C30 °C29.3 °C 
 32.5 °C30.5 °C29.5 °C 
 32.5 °C30.7 °C29.8 °C 
Maximal: 32.5 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
29.7 °C30 °C29.8 °C
30 °C30.6 °C29.9 °C
30.1 °C31.4 °C31.2 °C
Maximal: 31.4 °C
Durchschnitt: 30.3 °C
Netzteil (max.)  34.2 °C | Raumtemperatur 22.4 °C | Voltcraft IR-350
Heatmap Front
Heatmap Front
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechertest Pink Noise
Lautsprechertest Pink Noise

Der kleine Lautsprecher sitzt an der rechten Gehäuseseite im oberen Bereich. Das ist eine ungewöhnliche, aber keineswegs schlechte Platzierung. Der Klang ist OK, Höhen sind aber sehr stark überbetont, außerdem treten manchmal Hintergrundgeräusche in Songs oder Videos zu stark in den Vordergrund. Mit 80,9 dB(A) ist der Lautsprecher eher durchschnittlich laut. Beim größeren Samsung Galaxy J5 ist der Lautsprecher deutlich lauter und die Klangwiedergabe deutlich linearer und angenehmer. Dennoch kann man den Lautsprecher des Galaxy J3 schon mal verwenden, um in einen Song reinzuhören oder Videoton wiederzugeben.

Audioenthusiasten werden sich dennoch eher auf Kopfhörer oder Lautsprecher verlassen. Das mitgelieferte Headset ist dabei ein ordentlicher Anfang, der Klang wird über die 3,5-mm-Buchse auch sauber ausgegeben. Die Verbindung per Bluetooth und die Klangübermittlung klappt ebenfalls sehr gut.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2028.231.128.22530.330.130.33129.329.929.34033.634.433.6502834.6286327.229.327.28029.232.229.210031.934.131.912539.836.939.816036.423.836.420048.421.548.425051.720.951.731557.121.357.140059.819.759.850065.820.165.863067.618.567.680067.719.367.7100069.517.869.5125067.817.467.8160067.516.467.5200067.616.467.6250067.916.667.931507116.171400074.716.174.750007116.1716300611661800058.716.158.71000058.916.158.91250051.31651.31600039.81639.8SPL80.930.180.9N47.91.447.9median 61Samsung Galaxy J3 2017median 17.4median 61Delta8.73.78.731.63225.438.425.33432.93033.629.631.628.528.429.32731.820.834.92243.421.349.120.855.521.260.719.463.719.567.417.770.217.971.417.868.917.37017.472.616.775.117.277.418.278.117.981.417.676.717.775.417.874.517.970.518.161.818.258.43086.81.370median 17.9Samsung Galaxy J5 (2017) Duosmedian 701.39.5hearing rangehide median Pink Noise
Samsung Galaxy J3 2017 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 24% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 54% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 38% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy J5 (2017) Duos Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 6% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 37% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Beim Stromverbrauch zeigt sich das Samsung Galaxy J3 (2017) nicht von seiner besten Seite: Es verbraucht wesentlich mehr Energie als das Samsung Galaxy J5 und auch deutlich mehr als der Vorgänger. Die Durchschnittsverbräuche sowohl im Idle-Betrieb als auch unter Last gehören zu den höchsten im Vergleichsfeld. Sogar wenn das Gerät ausgeschaltet ist, zieht es noch Energie aus der Steckdose. Im absoluten Maximum braucht das Gerät 3,89 Watt, das ist immerhin noch ein passabler Wert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.12 / 0.23 Watt
Idledarkmidlight 0.82 / 1.94 / 2.06 Watt
Last midlight 3.31 / 3.89 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Samsung Galaxy J3 2017
2400 mAh
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
3000 mAh
Lenovo Moto G5
2800 mAh
Nokia 3
2630 mAh
Sony Xperia XA1
2300 mAh
Samsung Galaxy J3 2016
2600 mAh
Stromverbrauch
38%
-4%
17%
38%
23%
Idle min *
0.82
0.52
37%
0.73
11%
0.67
18%
0.64
22%
0.96
-17%
Idle avg *
1.94
1.17
40%
1.64
15%
1.35
30%
0.81
58%
1.14
41%
Idle max *
2.06
1.24
40%
1.68
18%
1.39
33%
0.86
58%
1.23
40%
Last avg *
3.31
1.66
50%
3.46
-5%
3.1
6%
2.09
37%
2.45
26%
Last max *
3.89
2.94
24%
6.13
-58%
4.02
-3%
3.31
15%
2.92
25%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der Akku ist mit 2.400 mAh oder 9,1 Wh recht klein dimensioniert und sogar schwächer als beim Vorgänger. Dennoch schafft es das Galaxy J3 (2017), sehr gute Laufzeiten im WLAN-Test zu erreichen: Knapp über 12 Stunden kann man mit dem Gerät im Internet surfen, bevor ihm der Saft ausgeht. Das Energiemanagement scheint sehr gut zu funktionieren, denn der Verbrauch an sich ist ja relativ hoch. Einen Arbeitstag übersteht das Smartphone also locker, selbst zwei sind bei normalem Gebrauch kein Problem.

Man kann einen Energiesparmodus aktivieren. Dieser besitzt zwei verschiedene Stufen, die mehr oder weniger starke Eingriffe ins System vornehmen: Während bei dem mittleren Modus Hintergrunddienste eingeschränkt werden und die Helligkeit verringert wird, lädt der maximale Modus zusätzlich einen einfacheren Launcher, der mit seinem dunklen Thema und den eingeschränkten Möglichkeiten zusätzlich Energie sparen soll. Das Laden mit dem kleinen mitgelieferten Ladegerät dauert zwischen 1:30 und 2 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
23h 45min
Surfen über WLAN v1.3
12h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
13h 39min
Last (volle Helligkeit)
5h 05min
Samsung Galaxy J3 2017
2400 mAh
Samsung Galaxy J5 (2017) Duos
3000 mAh
Lenovo Moto G5
2800 mAh
Nokia 3
2630 mAh
Sony Xperia XA1
2300 mAh
Samsung Galaxy J3 2016
2600 mAh
Akkulaufzeit
18%
-23%
-17%
-8%
-8%
Idle
1425
1564
10%
1243
-13%
1258
-12%
1433
1%
1212
-15%
H.264
819
917
12%
616
-25%
628
-23%
751
-8%
590
-28%
WLAN
722
738
2%
561
-22%
552
-24%
675
-7%
502
-30%
Last
305
449
47%
207
-32%
283
-7%
256
-16%
433
42%

Pro

+ Stabiles, schickes Gehäuse
+ NFC, USB-OTG
+ Sehr exaktes GPS-Modul
+ Gute Bildqualität der Kameras
+ Umfassende Bedienmöglichkeiten
+ Heller Bildschirm mit Outdoor-Modus
+ Kaum Erwärmung
+ Sehr gute Akkulaufzeiten

Contra

- Fest verbauter Akku
- Kein 5-GHz-WLAN
- Langsames WiFi
- Mikrofonqualität mau

Fazit

Im Test: Samsung Galaxy J3 (2017). Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Samsung Galaxy J3 (2017). Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Samsung schafft es, sein Erfolgsmodell Galaxy J3 erfolgreich weiterzuentwickeln: Die Kamera ist klasse und macht gegenüber dem Vorgänger einen Auflösungssprung, der Bildschirm ist zwar kein AMOLED mehr, dafür aber heller. Die Leistung ist der Klasse angemessen, die Software umfangreich und schick, das GPS-Modul platziert uns exakt und das Gehäuse ist etwas zurückhaltend designt, aber schick und stabil. Trotz Dual-SIM-Support kann man zusätzlich eine microSD-Karte einlegen.

Kritikpunkte gibt es nur im Detail: Der Akku lässt sich nicht mehr austauschen, das ist für viele Nutzer bestimmt ein Wermutstropfen. Auch die etwas zu vielen vorinstallierten Apps könnten manchen abschrecken, lassen sich aber mit etwas Zeit deinstallieren. Ein 5-GHz-Netz fürs WLAN wäre nett gewesen und das Mikrofon könnte uns etwas klarer aufnehmen.

Das Samsung Galaxy J3 (2017) Duos ist ein ausgereiftes, rundum gutes Smartphone der unteren Mittelklasse. Das Gerät bietet viel für wenig Geld.

Insgesamt bleibt vom Galaxy J3 ein hoher Gesamteindruck, der mit den klassentypischen Beschränkungen einhergeht: Für knapp über 200 Euro kann man nunmal kein High-End-Gerät erwarten. Aber Samsung macht definitiv das Beste aus dem begrenzten Budget und bietet ein Smartphone mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Samsung Galaxy J3 2017 - 04.08.2017 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
89%
Tastatur
67 / 75 → 90%
Pointing Device
85%
Konnektivität
34 / 60 → 57%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
95%
Display
88%
Leistung Spiele
6 / 63 → 10%
Leistung Anwendungen
37 / 70 → 53%
Temperatur
93%
Lautstärke
100%
Audio
54 / 91 → 59%
Kamera
79%
Durchschnitt
71%
82%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Wimmer,  4.08.2017 (Update:  7.11.2017)
Florian Wimmer
Florian Wimmer - Editor
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.