Notebookcheck

Test Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU (Core i7, Full-HD) Laptop

Florian Schaar, 👁 Sebastian Jentsch, Sven Kloevekorn, 14.06.2017

Nur ein schicker Anzug? Das Tuxedo InfinityBook ist klein, hat ein helles Display und bietet viele Ausstattungsoptionen. Aber kann es auch qualitativ mit der Oberklasse mithalten?

Das Tuxedo Infinity Book gehört in der uns vorliegenden Ausstattung mit Full-HD-Display, 256-GB-SSD und der obligatorischen i7-7500U-CPU zur Oberklasse im Segment kompakter Laptops und ordnet sich in der uns vorliegenden Ausstattung 1.340 Euro auf Augenhöhe mit dem aktuellen HP Spectre 13, dem Asus Zenbook UX3410UA oder aber dem Razer Blade Stealth ein. Um die Veränderungen zum Vorjahresgerät zu dokumentieren, ziehen wir auch dieses zu diesem Vergleich hinzu. Tuxedo bietet ähnlich wie andere Hersteller in diesem Segment eine Vielzahl an Konfigurationsoptionen an. So bietet das InfinityBook sowohl M.2-Anschlüsse als auch SATA, sodass eine schnelle NVMe-SSD in Kombination mit einer 2-Terabyte-HDD geordert werden kann. Während bei der CPU in jedem Fall auf den neuen Intel Core i7-7500U zurückgegriffen und auch nur ein Full-HD-Display angeboten wird, hat der Käufer in Sachen RAM die Wahl zwischen 8, 16 und 32 GB Speicher, der sich auf zwei Bänke verteilt. Preislich kann sich die Obergrenze damit bis auf knapp 5.000 Euro verschieben, wenn man überall die beste Ausstattung sowie das LTE Modul und die 5-jährige Garantieverlängerung wählt. 

Tuxedo setzt ähnlich wie Schenker auf Barebones des taiwanesischen Auftragsfertigers Clevo. Daher dürfte das InfinityBook mit dem Schenker Slim 13, welches schon ab 879 Euro (mit i5) zu haben ist, identisch sein. Bei Tuxedo liegt der Einstiegspreis bei 1099 Euro, hat allerdings schon einen i7 verbaut. Das besondere am Tuxedo-Laptop ist, dass der Anbieter vor allem die Linux-Gemeinde im Blick hat und entsprechend mit vorausgewählter Linux-Distribution mitsamt Treibern liefert.

Das InfinityBook Pro 13 N130BU ist der Nachfolger des im letzten Jahr getesteten InfinityBook 13 v2. Im Vergleich zu diesem hat sich vor allem äußerlich einiges geändert.

Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Hauptspeicher
16384 MB 
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LC133LF2L01 , IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0), 512 GB 
, 80 GB verfügbar
Soundkarte
Realtek ALC269
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in/out, Card Reader: SD/SDHC/SDXC
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.8 x 329.8 x 225
Akku
36 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Xubuntu 16.04 LTS + Windows 10 Home (64 Bit)
Kamera
Webcam: 2,0 Megapixel inklusive Mikrofon mit "Windows Hello"-Funktion
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2x 2W, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.433 kg, Netzteil: 279 g
Preis
1339 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Laut Hersteller wird das Gerät von Aluminium umhüllt. Wobei es sich auf der Innenseite laut Hersteller um lackiertes Aluminium handelt. Die Verarbeitung macht im Großen und Ganzen einen guten Eindruck, auch wenn einige Zierleisten nicht perfekt passen. Der Deckel des Geräts ist wie die Unterseite in Braun gehalten und ein Fingerabdruckmagnet. Die Unterseite kann vollständig entfernt werden und hat außerdem durchgehende Gumminoppen, die einen rutschfesten Stand versprechen.

Die Größe und das Gewicht sind im Vergleich zum Vorjahresgerät fast identisch geblieben. Jedoch sind die anderen Kandidaten um einiges kompakter und auch leichter. Selbst das HP Spectre ist als 14-Zöller deutlich leichter und dünner. Das Flächenmaß ist fast identisch.

Größenvergleich

329.8 mm 225 mm 17.8 mm 1.4 kg325 mm 219 mm 18 mm 1.4 kg323 mm 223 mm 18.95 mm 1.3 kg325 mm 229 mm 10.4 mm 1.1 kg321 mm 206 mm 13.1 mm 1.3 kg

Ausstattung

Am Gerät bietet das N130BU einen Thunderbolt-3-Port, der als Typ-C-Buchse ausgeführt, links und rechts befinden sich zudem je ein USB-3.0-(Typ-A)-Anschluss sowie an der rechten Seite ein HDMI-Port. Ein Mini DisplayPort, ein Gigabit-LAN-Port, ein SD-Kartenleser und Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon runden das Anschlussangebot ab. Auf der linken Seite gibt es noch einen SIM-Karten-Slot für das optional erhältliche LTE-Modul. Da auch der Thunderbolt-Port als DisplayPort ausgeführt ist, sollten sich theoretisch bis zu drei Monitore an das Gerät anschließen lassen. 

SDCardreader

Bei Geschwindigkeitstests mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II erreichte der SD-Kartenleser überdurchschnittlich gute Werte und ist dem Preis des Gerätes damit angemessen. Das InfinityBook vom letzten Jahr und das Asus Zenbook kann der Kartenleser deutlich abhängen.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
 
77.8 MB/s ∼100%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
 
35.1 MB/s ∼45% -55%
Asus Zenbook UX3410UA
 
32.9 MB/s ∼42% -58%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
 
86.8 MB/s ∼100%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
 
39.75 MB/s ∼46% -54%
Asus Zenbook UX3410UA
 
38.49 MB/s ∼44% -56%

Kommunikation

Beim Wi-Fi-Modul kann der Käufer zwischen dem Intel Dual AC 3168 und dem Triband 8265 wählen. Die Karte steckt in einem M.2-Slot und kann demzufolge auch gewechselt werden, sofern dies nicht vom BIOS verhindert wird. Beide zur Wahl stehenden Lösungen haben Bluetooth integriert. Neben dem WLAN-Modul bietet das N130BU auch einen ausklappbaren Gigabit-LAN-Anschluss und ein optionales LTE-Modul vom Typ Huawei ME936. Die Sende- und Empfangsleistung des WLAN stellte im Test keine neuen Rekorde auf, wusste aber zu überzeugen und konnte die Konkurrenten, wenn auch im Fall des HP Spectre nur knapp, hinter sich lassen.

Verbindungslämpchen
Verbindungslämpchen
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
492 MBit/s ∼100%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
485 MBit/s ∼99% -1%
Asus Zenbook UX3410UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
323 MBit/s ∼66% -34%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Spectre 13-v131ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
663 MBit/s ∼100% 0%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
661 MBit/s ∼100%
Asus Zenbook UX3410UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
469 MBit/s ∼71% -29%

Zubehör

Als Zubehör bietet Tuxedo direkt beim Kauf externe DVD-Laufwerke, Monitore sowie diverse Tastatur-Sets von Logitech als Auswahloptionen an. Diese können aber auch später noch geordert werden. Im Paket selbst ist ein USB-Install-Stick mit der gewählten Linux-Version und den Treibern enthalten. Hinzu kommen diverse Werbematerialien wie ein Mauspad, ein Notizblock, ein paar Kulis (jeweils mit Tuxedo-Branding) und ein kleines, billiges Pinguin-Plüschtier. Inwiefern das zu einem potentiellen 5.000-Euro-Gerät passt, muss jeder selbst entscheiden.

Wartung

Erfreulich sind die Wartungsmöglichkeiten des InfinityBooks. So kann die Rückseite einfach entfernt werden und man erhält Zugriff zu fast allen Teilen. Es können Festplatten, SSDs, WLAN-Karten und auch das RAM gewechselt bzw. erweitert werden. Auch der Lüfter kann gereinigt und der Akku im Zweifelsfall getauscht werden. Hier bleiben eigentlich keine Wünsche offen.

Die Rückseite lässt sichkomplett entfernen...
Die Rückseite lässt sichkomplett entfernen...
...und gibt den Blick auf das Innenleben frei.
...und gibt den Blick auf das Innenleben frei.
Hier können WLAN-Karte, LTE-Modem und M.2-SSDs verbaut werden.
Hier können WLAN-Karte, LTE-Modem und M.2-SSDs verbaut werden.
Auch das RAM ist wechselbar.
Auch das RAM ist wechselbar.

Garantie

Die Garantie beläuft sich standardmäßig auf 2 Jahre und beinhaltet innerhalb der EU einen Pick-Up-and-Return-Service sowie außerhalb der EU einen Bring-In-Service. Die Garantie kann gegen Aufpreis bis auf 5 Jahre verlängert werden, was dann mit 250 Euro zu Buche schlagen würde.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur hat ein deutsches Layout und wie bei Tuxedo üblich statt des Windows-Logos einen Pinguin auf der Sondertaste. Integriert ist eine 5-stufige Hintergrundbeleuchtung. Das Tippen auf der Tastatur ist recht angenehm, auch wenn sie nicht die leiseste ist. Auch die Tastengröße geht in Ordnung.

Touchpad

Nicht überzeugen konnte hingegen das Touchpad. Die Finger gleiten nicht besonders gut, meist bleibt der Mauszeiger beim schnellen Wischen hängen. Scrollen mit zwei Fingern gerät zur Geduldsprobe. Es funktioniert nur mit festen Druck. Entweder scrollt es gar nicht oder erzeugt aus Versehen einen Klick. Für ein Gerät für über 1.000 Euro ist das unangemessen. Das Mitführen einer Maus wird zur Pflicht.

Ein Touchscreen ist nicht vorhanden.

Display

Subpixel
Subpixel

Die Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ist angesichts des Durchmessers von 13 Zoll völlig ausreichend. Subjektiv ist das dargestellte Bild stets scharf. Wer nicht dem Pixelwahn verfallen ist, sollte mit der Auflösung klarkommen. Auch werden Skalierungsprobleme, die unter Windows doch in vielen Programmen auftreten, keine Probleme darstellen, da die 100-Prozent-Skalierung hier perfekt passt. In puncto Helligkeit messen wir einen maximalen Wert von deutlich über 400 Candela bei einem ausgezeichneten Kontrast von 1.000:1. Nicht ganz mithalten kann das Display bei der Farbraumabdeckung, die mit 98 % sRGB und 64 % Adobe RGB aber immer noch solide ausfällt und fast alle Konkurrenten knapp übertrumpft.

Dem Panel mit der Bezeichnung LC133LF2L01 können wir insgesamt ein gutes Zeugnis ausstellen. PWM konnten wir nicht feststellen und das Display ist auch bei niedrigster Helligkeitsstufe noch gut ablesbar. Bleeding konnten wir bei unserem Testgerät ebenso nicht beobachten.

410
cd/m²
425
cd/m²
414
cd/m²
405
cd/m²
471
cd/m²
457
cd/m²
388
cd/m²
433
cd/m²
443
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LC133LF2L01
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 471 cd/m² Durchschnitt: 427.3 cd/m² Minimum: 29 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 471 cd/m²
Kontrast: 1070:1 (Schwarzwert: 0.44 cd/m²)
ΔE Color 4.12 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 4.49 | 0.64-98 Ø6.2
98% sRGB (Argyll 3D) 64% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.33
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
LC133LF2L01 , , 1920x1080, 13.3
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Chi Mei N133HSE-EA3, , 1920x1080, 13.3
HP Spectre 13-v131ng
CMN1374, , 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX3410UA
ChiMei N140HCE-EN1, , 1920x1080, 14
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Sharp SHP142F (LQ125T1JW02), , 2560x1440, 12.5
Response Times
-16%
-6%
9%
-24%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41 (20, 21)
34 (17, 17)
17%
46 (26, 20)
-12%
33 (14, 19)
20%
37 (19, 18)
10%
Response Time Black / White *
33 (20, 13)
27.6 (15.2, 12.4)
16%
33 (21, 12)
-0%
34 (15, 19)
-3%
33.4 (13.2, 20.2)
-1%
PWM Frequency
1000
200 (90)
-80%
200 (30)
-80%
Bildschirm
-8%
-10%
4%
-2%
Helligkeit Bildmitte
471
357
-24%
404
-14%
376
-20%
402
-15%
Brightness
427
355
-17%
382
-11%
355
-17%
382
-11%
Brightness Distribution
82
90
10%
91
11%
87
6%
88
7%
Schwarzwert *
0.44
0.34
23%
0.35
20%
0.32
27%
0.45
-2%
Kontrast
1070
1050
-2%
1154
8%
1175
10%
893
-17%
DeltaE Colorchecker *
4.12
5.4
-31%
5.37
-30%
3.2
22%
3.6
13%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.95
7.81
2%
9.46
-19%
7.1
11%
7.5
6%
DeltaE Graustufen *
4.49
5.59
-24%
6.44
-43%
4.4
2%
4.3
4%
Gamma
2.33 94%
2.14 103%
2.52 87%
2.12 104%
2.1 105%
CCT
7196 90%
5839 111%
6738 96%
7440 87%
6572 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
64
59.45
-7%
58
-9%
63.78
0%
62.3
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
98
91.32
-7%
89
-9%
98.98
1%
95.7
-2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-12% / -10%
-8% / -9%
7% / 5%
-13% / -7%

* ... kleinere Werte sind besser

In Bezug auf die Genauigkeit der Farbdarstellung sind die festgestellten Werte immer noch als zufriedenstellend zu betrachten. Bei den Graustufen messen wir ein Delta-E von 4,49. Im ColorChecker können wir ein durchschnittliches Delta-E von 4,12 festhalten, die größte Abweichung ist bei Gelb- bzw. Orangetönen zu beobachten: Das maximale Delta-E beträgt hier 7,95. Bei den Grautönen ist ein leichter Blaustich erkennbar.

Der sRGB-Farbraum wird zu 98 % abgebildet, bei AdobeRGB erreicht das Display 68% und sollte für die semiprofessionelle Anwendung geeignet sein.

Color Checker
Color Checker
Graustufen
Graustufen
Farbsättigung
Farbsättigung
direkte Sonneneinstrahlung
direkte Sonneneinstrahlung

Für die Verwendung im Freien ist das Panel dank matter Oberfläche und guter Helligkeit hervorragend geeignet. So liefert der Laptop auch im Akkubetrieb die ausgezeichnete Helligkeit von über 400 cd/m2. Im Schatten ist er selbst bei reduzierter Helligkeit noch gut nutzbar.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
33 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 13 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 86 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 51 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1000 Hz

Das Display flackert mit 1000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 1000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9365 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das Display ist aus jedem Blickwinkel gut ablesbar, auch wenn die Helligkeit ein wenig nachlässt. Farbverfälschungen sind mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Blickwinkelansicht
Blickwinkelansicht

Leistung

Wie eingangs bereits angeführt, kommt das InfinityBook in jedem Fall mit einem aktuellen Intel Core i7-7500U (Kaby Lake). Damit setzt man auf die aktuell schnellste CPU im 15-Watt-ULV-Segment. Der Chip integriert den Grafikprozessor Intel HD Graphics 620 als Nachfolger der HD Graphics 520 in den Skylake-ULV-Prozessoren. Sofern die Kühlkapazität eines Gerätes ausreicht, taktet die CPU auf bis zu 3,5 GHz hoch, der Basistakt liegt bei 2,7 GHz. Weitere Informationen zum Hauptprozessor entnehmen Sie unserer Detailseite zum Chip.

Prozessor

Wir fordern das Tuxedo-Notebook im CPU-Benchmark-Test Cinebench R15 (CB15). Bei Belastung eines Kerns (Single-CPU) erreicht unser Testgerät 142 Punkte und liegt damit gleichauf mit dem führenden Konkurrenten in Form des Asus Zenbook UX3410UA. Aber auch die übrigen Mitbewerber liegen in Schlagdistanz. Die Leistung hat sich im Vergleich zur Skylake-CPU aus dem letzten Jahr um rund 10 % verbessert.
Im Multi-CPU-Test von Cinebench fällt das InfinityBook allerdings sogar hinter das Vorjahresgerät zurück und ist um gut 20 % langsamer als die versammelte Konkurrenz.

Der Laptop wird beim Arbeiten mit Cinebench nicht besonders laut und muss offensichtlich die Taktraten von Anfang an drosseln, um nicht zu überhitzen. Während des Loop bleibt die Geschwindigkeit aber konstant.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus Zenbook UX3410UA
Intel Core i7-7500U
142 Points ∼100% 0%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Intel Core i7-7500U
142 Points ∼100%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
140 Points ∼99% -1%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼98% -2%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Intel Core i7-6500U
129 Points ∼91% -9%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel Core m3-6Y30
91 Points ∼64% -36%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel Core m3-6Y30
90 Points ∼63% -37%
CPU Multi 64Bit
Asus Zenbook UX3410UA
Intel Core i7-7500U
368 Points ∼100% +21%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel Core i7-7500U
348 Points ∼95% +15%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Intel Core i7-6500U
322 Points ∼88% +6%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
314 Points ∼85% +4%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Intel Core i7-7500U
303 Points ∼82%
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Intel Core m3-6Y30
218 Points ∼59% -28%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
40.37 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
303 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
142 Points
Hilfe

System Performance

Der Eindruck, dass das InfinityBook nicht seine volle Leistung ausspielt, erhärtet sich beim Test mit dem PCMark. Auch hier fällt das Tuxedo-Gerät teilweise mit um die 10 % Rückstand hinter die Konkurrenz zurück, während Zenbook und Spectre um die Krone ringen.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5053 Points ∼100% +13%
Asus Zenbook UX3410UA
HD Graphics 620, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
5033 Points ∼100% +13%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
4505 Points ∼89% +1%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
HD Graphics 620, 7500U, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
4471 Points ∼88%
Home Score Accelerated v2
Asus Zenbook UX3410UA
HD Graphics 620, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
3965 Points ∼100% +7%
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3789 Points ∼96% +2%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
HD Graphics 620, 7500U, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
3700 Points ∼93%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
3365 Points ∼85% -9%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3362 Points ∼85% -9%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3700 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4654 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4471 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Im N130BU kommt eine PCIe-SSD zum Einsatz, im Falle unseres Testgerätes fanden wir einen Speicher von Samsung im Gerät vor (PM961 MZVPW256HEGL). Dass es sich hier um einen Speicher der schnelleren PCIe-Generation handelt, sieht man an den flotten Read-Ergebnissen, die bis zu 1.695 MB/s erreichen. Klassische SATA-SSDs können hier aufgrund der Limitierung der SATA-Schnittstelle nur rund 500 MB/s einfahren. Überboten wird das InfinityBook in dieser Disziplin überraschenderweise nur von seinem Vorgänger, der hier über 2.000 MB/s schafft. Auch die anderen Werte gehen in Ordnung, auch wenn hier teilweise die Mitbewerber vorne liegen. 

Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
HP Spectre 13-v131ng
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Asus Zenbook UX3410UA
SanDisk SD8SN8U512G1002
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
CrystalDiskMark 3.0
45%
26%
-34%
8%
Write 4k QD32
224
336.8
50%
416
86%
249.3
11%
302.7
35%
Read 4k QD32
251.6
586.6
133%
497.1
98%
351
40%
613.9
144%
Write 4k
99.3
144.4
45%
140.2
41%
56.45
-43%
153.4
54%
Read 4k
48.28
51.62
7%
57.47
19%
27.53
-43%
38.54
-20%
Write 512
1451
945.3
-35%
911.3
-37%
419.7
-71%
305.7
-79%
Read 512
452.6
1225
171%
753
66%
328
-28%
638.1
41%
Write Seq
1528
956.3
-37%
1088
-29%
461.7
-70%
305.4
-80%
Read Seq
1695
2134
26%
1090
-36%
494.5
-71%
1178
-31%
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
Sequential Read: 1695 MB/s
Sequential Write: 1528 MB/s
512K Read: 452.6 MB/s
512K Write: 1451 MB/s
4K Read: 48.28 MB/s
4K Write: 99.3 MB/s
4K QD32 Read: 251.6 MB/s
4K QD32 Write: 224 MB/s

Grafikkarte

Das InfinityBook kommt mit der integrierten Grafiklösung Intel HD Graphics 620 und ist für Spiele eher weniger geeignet. Trotzdem sollten ältere Titel mit niedrigen Einstellungen gut spielbar sein. Wir haben hier den nicht mehr ganz aktuellen Titel "Bioshock Infinite" getestet, der mit niedrigen Einstellungen leidlich lief. Sobald wir etwas höhere Presets ausprobierten, machte es keinen Spaß mehr. Wer einen Laptop zum Spielen sucht, ist hier an der falschen Adresse.

Das spiegelt sich auch in den 3DMark-Benchmarks wieder, wo das InfinityBook gegenüber den identisch bestückten Konkurrenten erneut Federn lassen muss und lediglich seinen Vorgänger abhängen kann.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Zenbook UX3410UA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1666 Points ∼100%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1631 Points ∼98%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1562 Points ∼94%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
1317 Points ∼79%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus Zenbook UX3410UA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
1114 Points ∼100% +23%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
991 Points ∼89% +9%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
948 Points ∼85% +4%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
908 Points ∼82%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
701 Points ∼63% -23%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus Zenbook UX3410UA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
9307 Points ∼100% +27%
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8289 Points ∼89% +13%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
8104 Points ∼87% +11%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7500U
7306 Points ∼79%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6500U
6014 Points ∼65% -18%
3DMark Ice Storm Standard Score
24993 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5612 Punkte
3DMark Fire Strike Score
841 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
377 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die HD Graphics 620 ist eine integrierte Grafiklösung, die nur eingeschränktes Gaming am Rechner zulässt. Hierzu sollten vor allem ältere bzw. grafisch weniger anspruchsvolle Titel gewählt werden. Weitere Benchmarks zur Intel HD Graphics 620 finden sie in unserer Spieletabelle.

Die Lüfter des InfinityBooks drehen mit angeschlossenem Netzteil recht stark auf. Dennoch erreicht das Notebook nicht die Werte der Konkurrenz. Im Akkubetrieb bleiben die Lüfter ruhig, was sich auch deutlich auf die nochmals sinkende Performance auswirkt.


BioShock Infinite - 1280x720 Very Low Preset
Asus Zenbook UX3410UA
HD Graphics 620, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
62.9 fps ∼100% +154%
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
46.9 fps ∼75% +89%
Tuxedo InfinityBook 13 v2
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe
37 fps ∼59% +49%
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
HD Graphics 620, 7500U, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
24.78 fps ∼39%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 24.7810.158.743.27fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Was die Geräuschentwicklung angeht, gibt sich das InfinityBook im Akkubetrieb erfreulich zurückhaltend. Wird es nicht gefordert, ist es praktisch lautlos. Erhöht sich die Last, drehen die Lüfter auf, aber nur dezent, sodass das Geräusch nie unangenehm wird. Anders ist das im Netzbetrieb. Hier sind die Lüfter deutlich zu hören. Fraglich ist, ob die Lüftung nach unten statt zur Seite sonderlich effektiv ist. Liegt das Notebook auf einer flachen Oberfläche wie einem Tisch, ist aufgrund der deutlich erhöhten Beine ein Windkanal vorhanden, über den die Luft getauscht werden kann. Liegt das Gerät auf einer dicken Tischdecke oder auf den Knien, dürfte es um die Lüftung geschehen sein. Alles in allem scheint die Lösung fehleranfällig. Wie oben erwähnt, zeigen die Benchmarks, dass nicht die volle Leistung ausgespielt wird, was in Kombination mit der geringen Lautstärke im Akkubetrieb die Vermutung einer eingebauten Bremse erhärtet.

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 31 / 31 dB(A)
Last
34.9 / 34.9 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.8 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.232.734.737.32532.531.734.536.33138.937.843.140.54031.131.532.135.75036.640.338.939.66328.330.533.438.88027.927.527.935.310027.526.326.230.812527.325.627.841.416024.62424.733.720023.723.323.528.625022.82222.725.431522.221.621.52440021.320.320.722.550021.220.419.721.763020.619.619.621.680021.318.918.520.4100023.218.318.119.8125023.318.518.223.3160022.418.31822.5200024.618.117.923.4250027.218.21823.7315022.718.418.123.140002218.418.423.8500021.118.718.421.7630019.618.918.623800019.419.11923.51000019.319.319.123.41250019.219.519221600019.619.719.521.6SPL34.93130.935.6N2.11.51.52.6median 22.2median 19.3median 19median 23.3Delta1.41.61.62.534.535.132.535.234.533.531.832.438.433.538.938.137.638.538.930.930.931.932.130.931.128.228.229.331.129.327.327.526.629.327.227.427.225.727.229.726.426.226.429.725.925.324.526.125.923.824.52423.723.824.624.722.322.724.624.323.821.721.624.325.325.62120.825.324.425.520.32024.425.525.919.419.425.525.325.618.618.825.326.426.318.218.326.430.530.317.717.630.528.628.317.817.828.630.330.217.617.530.330.630.617.417.530.629.929.817.617.429.9303017.717.83027.527.518.617.927.526.326.518.118.126.322.922.918.318.322.921.220.918.718.421.219.419.318.418.419.418.818.618.418.318.818.518.418.718.318.540.140.130.430.440.13.33.31.41.43.3median 25.5median 25.6median 18.6median 18.3median 25.52.62.21.81.92.6hearing rangehide median Fan NoiseTuxedo InfinityBook Pro 13 N130BUHP Spectre 13-v131ng

Temperatur

Auch die gemessenen Temperaturen erhärten den Verdacht, dass hier in Bezug auf den Wärmeabtransport keine optimale Lösung gefunden wurde bzw. die Probleme durch Ausbremsen des Prozessors gelöst wurden. Während im Idle-Modus alles im grünen Bereich ist, erreicht der Laptop unter Last an einigen Stellen Temperaturen über 40 °C. Keine problematischen Werte, aber angesichts der recht mageren Performance-Ausbeute schon beachtlich.

Max. Last
 30.4 °C40.1 °C41.7 °C 
 29.6 °C35.5 °C34.2 °C 
 28.3 °C38.3 °C29.2 °C 
Maximal: 41.7 °C
Durchschnitt: 34.1 °C
37 °C44.4 °C33 °C
32.1 °C34.2 °C32.2 °C
30.1 °C30.7 °C29.6 °C
Maximal: 44.4 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
Netzteil (max.)  52.2 °C | Raumtemperatur 23.3 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook v7 auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 44.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 38.3 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.6 °C (-9.7 °C).

Die beobachteten Oberflächentemperaturen reichen von sehr niedrigen Werten unter Last im Bereich von 25 °C bis hin zu um die 45 °C in unserem Stresstest (Extremszenario). Der Hitzespot ist dabei klar im Bereich des Prozessors zu erkennen, während der Rest des Geräts von starker Hitzeentwicklung weitestgehend verschont bleibt.

Im Idle-Modus ist die Erwärmung ziemlich moderat.
Im Idle-Modus ist die Erwärmung ziemlich moderat.
Das ändert sich deutlich, wenn Last angelegt wird.
Das ändert sich deutlich, wenn Last angelegt wird.

Lautsprecher

Die eingesetzten Stereolautsprecher spielen nicht besonders laut (68 dB!) und verdienen sich auch sonst keine Lorbeeren. Es sind einfache, klassische Notebooklautsprecher mit wenig Bass, die ihre Aufgabe mehr schlecht als recht erledigen. Wie der Statistik zu entnehmen ist, schneiden diese im Vergleich zur Konkurrenz besonders negativ ab. Diese Eindruck wird auch subjektiv bestätigt.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.534.737.52538.534.538.53144.543.144.54035.232.135.25038.138.938.16333.433.433.48029.127.929.110027.326.227.31253227.83216028.124.728.120026.623.526.62502722.72731533.521.533.540044.920.744.950046.919.746.963044.919.644.980055.918.555.9100058.318.158.3125060.118.260.1160066.81866.8200067.617.967.6250061.51861.5315056.218.156.240005518.455500054.418.454.4630053.118.653.1800052.71952.71000050.719.150.71250047.51947.51600050.419.550.4SPL72.930.972.9N24.51.524.5median 50.7median 19median 50.7Delta8.21.68.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseTuxedo InfinityBook Pro 13 N130BUApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.8% abweichend
(-) | die Mitten sind nicht linear (15% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (31.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 91% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 6% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 92% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Wieder punkten kann das Gerät bei der Energieaufnahme. Überraschenderweise aber weniger unter Last, wo durch die geringere Leistung ebenfalls eine geringere Energieaufnahme zu erwarten gewesen wäre, sondern im Idle-Bereich. Das Skylake-InfinityBook vom letzten Jahr fällt hier um ganze 35 % zurück. Auch die anderen Vergleichsgeräte kann das N130BU in dieser Disziplin schlagen, wenn auch nur knapp.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.22 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 2.8 / 6.4 / 10.5 Watt
Last midlight 30 / 42 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
7500U, HD Graphics 620, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0), IPS, 1920x1080, 13.3
Tuxedo InfinityBook 13 v2
6500U, HD Graphics 520, Samsung SSD 950 Pro 256GB m.2 NVMe, IPS, 1920x1080, 13.3
HP Spectre 13-v131ng
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS UWVA, 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX3410UA
7500U, HD Graphics 620, SanDisk SD8SN8U512G1002, IPS, 1920x1080, 14
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV256, , 2560x1440, 12.5
Stromverbrauch
-35%
-2%
-6%
-14%
Idle min *
2.8
6
-114%
3.6
-29%
3.7
-32%
4.4
-57%
Idle avg *
6.4
10.3
-61%
6.4
-0%
6
6%
5.8
9%
Idle max *
10.5
11
-5%
9.2
12%
6.78
35%
8.6
18%
Last avg *
30
31.2
-4%
34
-13%
37.3
-24%
35.2
-17%
Last max *
42
38.4
9%
34.4
18%
47.4
-13%
52
-24%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die geringe Akkulaufzeit war einer der Kritikpunkte beim Vorjahresgerät und hier hat Tuxedo offenbar nachgebessert. Das InfinityBook stellt keine neuen Rekorde auf, kann aber vor allem im Last-Bereich (vermutlich aufgrund der angezogenen Handbremse) punkten und reiht sich im Idle- und WLAN-Betrieb unter den Konkurrenten ein.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 19min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 28min
Last (volle Helligkeit)
3h 00min
Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU
7500U, HD Graphics 620, 36 Wh
Tuxedo InfinityBook 13 v2
6500U, HD Graphics 520, 45 Wh
HP Spectre 13-v131ng
7500U, HD Graphics 620, 38 Wh
Asus Zenbook UX3410UA
7500U, HD Graphics 620, 48 Wh
Razer Blade Stealth QHD i7-7500U
7500U, HD Graphics 620, 53.6 Wh
Akkulaufzeit
-25%
-26%
-5%
-10%
Idle
799
718
-10%
1063
33%
817
2%
WLAN
448
337
-25%
394
-12%
443
-1%
498
11%
Last
180
77
-57%
98
-46%
105
-42%
H.264
367
607

Fazit

Pro

+ Bildschirm hell und entspiegelt
+ im Akkubetrieb sehr leise
+ geringer Energieverbrauch
+ solide Verarbeitung
+ Festplatten, RAM und WLAN aufrüstbar
+ LTE-Modem bestellbar
+ viele Anschlüsse
+ USB-Typ-C-Gen-2-Anschlüsse inkl. Thunderbolt 3
+ schneller Kartenleser
+ schnelle SSD
+ ansprechendes Design
+ gute Wartbarkeit
+ praxistaugliche Akkulaufzeiten
+ für Linux optimiert

Contra

- Touchpad ist ein No-Go
- Prozessorleistung entspricht nicht den Erwartungen
- recht hoher Preis
- geringer Öffnungswinkel des Displays
- anfällig für Fingerabdrücke
- schwache Lautsprecher
Das InfinityBook Pro N130BU - bereitgestellt von:
Das InfinityBook Pro N130BU - bereitgestellt von:

Das InfinityBook hebt sich mit seinem silbrig-braunen Design von der der Masse ab, ohne riskante Experimente zu wagen. Das könnte als Gleichnis für die Einschätzung des gesamten Geräts herhalten. So gibt es viel Licht (gute Ausstattung, gute Aufrüstbarkeit, helles, mattes Display), aber auch viel Schatten (Prozessor mit angezogener Handbremse, miserables Touchpad). Insgesamt muss sich das Tuxedo-Gerät nicht verstecken und kann neben den hier vorgestellten Konkurrenten als Alternative empfohlen werden, wenn die Vorteile von Nutzen sind und die Nachteile keine Rolle spielen...

Aufrüstmonster mit verklemmter Handbremse

Allerdings muss sich Tuxedo die Frage gefallen lassen, warum jemand ein Gerät mit 2-TB-M.2-SSD und 4-TB-SATA-SSD (zusammen sind also bis zu 6 TB SSD-Speicher möglich) ausstatten sollte, das nur einen Dualcore-Prozessor mit angezogener Handbremse bietet. Da passt das eine offenbar nicht zum anderen. Diese Speicheroptionen sind natürlich obligatorisch und man erhält bei überlegter Auswahl ein leises, unaufgeregtes Gerät.

Tuxedo InfinityBook Pro 13 N130BU - 13.06.2017 v6(old)
Florian Schaar

Gehäuse
86 /  98 → 88%
Tastatur
84%
Pointing Device
57%
Konnektivität
68 / 80 → 85%
Gewicht
70 / 35-78 → 81%
Akkulaufzeit
90%
Display
89%
Leistung Spiele
48 / 68 → 70%
Leistung Anwendungen
68 / 87 → 78%
Temperatur
92 / 91 → 100%
Lautstärke
92%
Audio
50 / 91 → 55%
Kamera
44 / 85 → 52%
Durchschnitt
72%
82%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Schaar, 14.06.2017 (Update: 29.06.2017)
Florian Schaar
Florian Schaar - Editor
Mein erster Computer war ein Commodore 80386 (IBM kompatibel!). Schon auf diesem fing ich an zu programmieren, mit 3D-Modellen Raumschiffe zu bauen und Videos zu schneiden. Seit dem haben mich die Computer nicht mehr losgelassen und ich habe schließlich das Hobby zum Beruf gemacht. Heute entwickle ich Lernspiele für Kinder auf Android und iOS. Bei Notebookcheck schreibe ich Tests für Notebooks und Handys. So kann ich die neusten Geräte ausprobieren, ohne sie kaufen zu müssen.