Notebookcheck

Test Wiko U Feel Smartphone

Andreas Osthoff, Stefanie Voigt, 05.09.2016

Der Finger macht den Unterschied. Mit dem U Feel präsentiert uns Wiko ein neues Mittelklassegerät. Im Mittelpunkt stehen dabei das Design und der Fingerabdruckscanner, der je nach Finger verschiedene Aktionen auslöst. Was das Gerät sonst noch kann, erfahren Sie in unserem Test.

Das Wiko U Feel gehört zur Kategorie "Nützlich und Trendy" des französischen Herstellers und bietet für einen Verkaufspreis von 200 Euro eine solide Ausstattung: 5-Zoll-HD-IPS-Display, Quad-Core-SoC, 3 GB RAM, Dual-SIM, 16 GB Speicher und Speichererweiterung via microSD-Karte. Für Fotos stehen eine 13-MP-Kamera auf der Rückseite und ein 5-MP-Sensor an der Front zur Verfügung. Das Betriebssystem ist Android 6.0 Marshmallow, und schnelle LTE-Verbindungen werden ebenfalls unterstützt. 

Ein weiterer Aspekt des U Feel ist der Fingerabdruckscanner, der nicht nur zum Entsperren des Gerätes genutzt werden kann. Wie wir es bereits von einigen anderen Modellen kennen, können für maximal fünf Finger unterschiedliche Aktionen festgelegt werden. Zusätzlich können Apps und auch Dokumente ausgewählt werden, die sich mit dem Fingerabdruck öffnen bzw. verwenden lassen.

An Konkurrenten mangelt es in dieser Preisklasse nicht. Für diesen Test haben wir uns für die folgenden Vergleichsgeräte entschieden: Honor 5C, Samsung Galaxy J5 (2016), HTC Desire 530, LG X Screen und ZTE Blade V7.

Wiko U Feel (U Feel Serie)
Prozessor
Grafikkarte
Hauptspeicher
3072 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 294 PPI, kapazitiv, 5 Touchpunkte, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.5 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Audio, Card Reader: microSD bis zu 64 GB, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigung, Annäherung, Kompass, Position, USB-OTG, Kopf-SAR: 0.287 W/kg, SAR-Körper: 0.829 W/kg
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0, 2G GSM (850/900/1.800/1.900 MHz), 3G UMTS (900/1.900/2.100 MHz), 4G LTE Cat.4 (DL 150 Mbit/s, UL 50 Mbit/s, 800/1.800/2.100/2.600 MHz), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.55 x 143 x 70.7
Akku
9.25 Wh, 2500 mAh Lithium-Ion, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 212 h, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 13 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 25 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix (LED-Blitz, Dual-View)
Secondary Camera: 5 MPix (LED-Blitz)
Sonstiges
Lautsprecher: Mono, Tastatur: virtuell, Tastatur-Beleuchtung: ja, Headset, Kurzanleitung, Micro-USB-Kabel, Netzteil (5 Watt), SIM-Karten-Adapter, Google-Apps, Wiko-Tools (My Launcher, Phone Assist, My Music, Apps Lock, Files Lock, Camera, Calculator, Torch, Clock, Sound Recorder, Calendar, Videos, FM Radio, Downloads, Clean Master, SIM Toolkit, Gallery, One Clean, Fingerprint, Smart Gesture, Smart , 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
145 g, Netzteil: 56 g
Preis
229 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Für das Gehäuse des U Feel setzt der Hersteller auf einen Materialmix aus Kunststoff, Metall und Glas. Alle Kanten sind leicht abgerundet, wodurch das Smartphone sehr angenehm in der Hand liegt. Insgesamt sind drei verschiedene Farbvarianten verfügbar, die Einfluss auf den Metallrahmen (grau oder limone) und die Rückseite haben (grau oder beige). Die Rückseite fühlt sich beim Hantieren zunächst etwas merkwürdig an. Wiko spricht hier von einer Sandsteinoberfläche, die am ehesten an feines Schleifpapier erinnert. Nach einigen Tagen hatten wir uns aber an die Oberfläche gewöhnt, die einen guten Halt bietet und sich zudem unempfindlich gegenüber Schmutz und Fingerabdrücken zeigt.

Verarbeitung und Stabilität können uns bei dem Mittelklassegerät fast vollständig überzeugen. Druck ist überhaupt kein Problem, und auch beim Verwinden hören wir nur minimale Knarzgeräusche. Die sehr dünne Rückseite kann abgenommen werden und ermöglicht den Zugang zu den drei Steckplätzen (1x microSD, 2x micro-SIM), doch leider hat Wiko den Akku fest in das Gehäuse integriert.

Bei den Dimensionen und dem Gewicht schlägt sich das Testgerät innerhalb unserer Vergleichsgruppe durchschnittlich. Es ist mit seinen 5 Zoll allerdings nicht viel kleiner als die Konkurrenten mit einem etwas größeren 5,2-Zoll-Display, was unter anderem auch an den recht dicken Rändern ober- und unterhalb des Bildschirms liegt. Die Kameralinse auf der Rückseite steht zudem leicht ab, wodurch das Smartphone etwas wackelig wirkt, sobald es auf der Rückseite liegt.

Größenvergleich

147.1 mm 73.8 mm 8.3 mm 156 g146.9 mm 70.9 mm 8.3 mm 140 g146 mm 72.5 mm 7.95 mm 136 g145.8 mm 72.3 mm 8.1 mm 159 g143 mm 70.7 mm 8.55 mm 145 g142.6 mm 71.8 mm 7.1 mm 120 g

Ausstattung

Einstellungen für die SD-Karte
Einstellungen für die SD-Karte

Quad-Core-SoC, 3 GB RAM, 16 GB interner Speicher + microSD, Dual-SIM, Fingerabdruckscanner und Android 6 Marshmallow: Das Wiko U Feel bietet auf den ersten Blick alle wichtigen Ausstattungsmerkmale, die wir von einem Mittelklassegerät erwarten. Lediglich bei den kabellosen Verbindungsmöglichkeiten gibt es Einschränkungen. Von dem 16 GB großen Speicher sind nach der ersten Inbetriebnahme noch ~10,5 GB verfügbar sind, allerdings benötigt die Aktualisierung der vorinstallierten Apps ein weiteres Gigabyte. Mit einer microSD-Karte lässt sich der Speicher um bis zu 64 GB erweitern. Dabei haben Nutzer die Wahl, den Speicher als tragbaren (für Bilder und Medien) oder als internen Speicher zu formatieren, um die vorhandenen 16 GB kostengünstig zu erweitern.

Der Micro-USB-2.0-Anschluss befindet sich an der Unterseite und unterstützt USB-OTG für den schnellen Anschluss von USB-Sticks oder Peripheriegeräten. MHL oder NFC sind jedoch nicht verfügbar, Verbindungen mit anderen Geräten sind daher auf WiFi-Direct und Bluetooth 4.0 beschränkt. Das integrierte UKW-Radio kann in Verbindung mit einem Headset genutzt werden. 

SD-Kartenleser

Mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 64 GB (max. 95/80 MB/s Lesen/Schreiben) überprüfen wir die Geschwindigkeit des eingebauten Speicherkartenlesers. In dem Benchmark Androbench erreicht das Testgerät allerdings nur rund 30 und 16 MB/s (Lesen/Schreiben). Gerade beim Speichern von Bildern oder Videos kann es daher schon mal etwas länger dauern.

SDCardreader Transfer Speed
maximum SDCardreader Maximum Transfer Rate
average SDCardreader Average Transfer Rate
1280x800 Lightsmark - 1280x800
1280x800 Lightsmark - 1280x800
1280x720 3DMark 06 - Standard 1280x720
1280x768 3DMark 06 - Standard 1280x768
1366x768 3DMark 06 - Standard 1366x768
1600x900 Crysis CPU - 1600x900 High
1600x900 Crysis CPU - 1600x900 Med
1600x900 Crysis CPU - 1600x900 Low
1600x900 Crysis GPU - 1600x900 High
1600x900 Crysis GPU - 1600x900 Med
1600x900 Crysis GPU - 1600x900 Low

Software

Wie schon bei seinen anderen aktuellen Modellen setzt Wiko auch bei dem U Feel auf Android 6.0 Marshmallow mit einer modifizierten Oberfläche. Die Änderungen beschränken sich jedoch hauptsächlich auf das Design des Homescreens. Die Apps werden nebeneinander auf den Homescreens angeordnet, doch es gibt auch eine alphabetische Übersicht. Sogenannte Smart Aktionen werden ebenfalls unterstützt. Dazu zählen beispielsweise das Aktivieren des Smartphones mit einer doppelten Berührung des Touchscreens oder das Umdrehen des Gerätes für die Stummschaltung.

Zusätzlich zu einigen herstellerspezifischen Tools zur Systemoptimierung gibt es zwei Apps mit der Bezeichnung "Datei Lock" und "Apps Lock", die auch in Verbindung mit dem Fingerabdruckscanner genutzt werden können. Damit lassen sich bestimmte Apps und Dokumente vor unbefugtem Zugriff werden. Der Scanner selbst (Finger muss nur aufgelegt werden) hinterlässt einen guten Eindruck und arbeitet sehr schnell. Maximal lassen sich fünf verschiedene Abdrücke speichern, die dann auch mit verschiedenen Aktionen belegt werden können. So können beispielsweise bestimmte Apps gestartet oder Kontakte angerufen werden.

Über ein mögliches Update auf Android 7 Nougat gibt es derzeit noch keine Informationen.

Homescreen 1/3
Homescreen 1/3
Homescreen 2/3
Homescreen 2/3
Homescreen 3/3
Homescreen 3/3
Software-Infos
Software-Infos
Stagefright Detector
Stagefright Detector
Smart Gesture
Smart Gesture
Smart Aktion 1/2
Smart Aktion 1/2
Smart Aktion 2/2
Smart Aktion 2/2
Telefonassistent
Telefonassistent
Apps Lock
Apps Lock

Kommunikation und GPS

Die beiden Micro-SIM-Steckplätze des Wiko U Feel unterstützen LTE Cat.4 mit einer maximalen Transferrate von 150 Mbit/s im Downstream bzw. 50 Mbit/s im Upstream. Im Lieferumfang befindet sich ein dreiteiliges Adapterset für SIM-Karten, allerdings ist nur ein Adapter passend für Micro-SIM. In unserem Test war der Empfang im städtischen Netz der Telekom nur durchschnittlich. Oftmals wurde ein schnelleres Netz nur nach manueller Auswahl genutzt, und wir waren ohne manuelles Eingreifen nur mit Edge-Geschwindigkeit unterwegs, während ein parallel genutztes Smartphone von Acer bereits im LTE-Netz eingewählt war. 

Bei dem WLAN-Modul muss man sich ebenfalls auf die Grundlagen beschränken, denn hier werden nur die Standards 802.11 b/g/n im 2,4-GHz-Netz unterstützt. In unserem standardisierten WLAN-Test erreicht das Smartphone bei einer geringen Distanz zum Router (Linksys EA8500) Werte um die 50 Mbit/s, die in diesem Preissegment nicht ungewöhnlich sind. Subjektiv war auch hier der Empfang nicht optimal, denn bei zunehmender Distanz (~3 Meter, 2 Wände) verlangsamte sich die Geschwindigkeit von Downloads deutlich.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
49.8 MBit/s ∼100% +4%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
47.8 MBit/s ∼96%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
58.3 MBit/s ∼100% +12%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
52 MBit/s ∼89%
GPS-Test: im Freien
GPS-Test: im Freien
GPS-Test: im Gebäude
GPS-Test: im Gebäude

Die Ortung des Smartphones erfolgt via GPS, was allerdings nur im Freien klappt. Innerhalb des Gebäudes war die Positionsbestimmung nicht möglich. Die App GPS-Test ermittelt im Freien eine gute Genauigkeit von 4 Metern, wir bewerten die Leistung aber zusätzlich auf einer Fahrradtour und vergleichen die Ergebnisse mit dem professionellen Navigationsgerät Garmin Edge 500. Das Smartphone bestimmt die Position seltener, und in einigen Abschnitten gibt es eine gewisse Abweichung, wodurch die Gesamtstrecke rund 250 Meter kürzer ausfällt. Bei der Navigation im Auto sollte es aber keine Probleme geben.

Wiko U Feel: gesamt
Wiko U Feel: gesamt
Wiko U Feel: Kreuzung
Wiko U Feel: Kreuzung
Wiko U Feel: Wendepunkt
Wiko U Feel: Wendepunkt
Garmin Edge 500: gesamt
Garmin Edge 500: gesamt
Garmin Edge 500: Kreuzung
Garmin Edge 500: Kreuzung
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Wendepunkt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App
Telefon-App

Die Telefon-App ist sehr übersichtlich gestaltet, die Bedienung sollte niemanden vor Rätsel stellen. Neben dem Zugriff auf Kontakte gibt es einen Gesprächsverlauf und Favoriten. Beim Telefonieren ist das Testgerät unauffällig. Während der Testanrufe kam es gelegentlich zu leichten Hintergrundgeräuschen, doch die Verständlichkeit war davon nicht beeinträchtigt. Das beiliegende Headset könnte die eigene Stimme etwas lauter aufnehmen. Es besitzt eine Kabelfernbedienung zum Annehmen der Anrufe und erfüllt seinen Zweck. Beim Freisprechen muss man ein wenig auf die Position des Lautsprechers auf der Rückseite achten, da dieser besonders auf weichen Materialen schnell verdeckt wird.

Kameras

Aufnahme der Frontkamera
Aufnahme der Frontkamera

Wiko stattet das U Feel mit einer 13-MP-Kamera auf der Rückseite sowie einer 5-MP-Kamera auf der Vorderseite aus, die beide von einem LED-Blitz unterstützt werden. In der Kamera-App gibt es die bekannten Optionen wie beispielsweise den Beauty-Modus, bei dem ein Weichzeichner zum Einsatz kommt. Zudem gibt es verschiedene Bildmodi, inklusive einem professionellen Modus, bei dem viele Parameter manuell angepasst werden können. Eine nette Spielerei ist auch der Dual-View-Modus, bei dem das Bild der Frontkamera in die Aufnahme eingebaut wird. Videos können mit maximal 1.920 x 1.080 Pixeln (30 fps) aufgenommen werden, doch mit schnelleren Bewegungen kommt der Sensor nicht gut klar.

Für Selfies bietet die Frontkamera noch einen speziellen Weitwinkel-Modus, bei dem das Smartphone ähnlich wie bei Panoramas leicht in zwei Richtungen geschwenkt werden muss. Allerdings ist die Helligkeit in diesem Fall spürbar geringer als in den anderen Modi. Qualitativ erfüllt die Frontkamera aber sicherlich ihren Zweck.

Bildmodi Frontkamera
Bildmodi Frontkamera
Einstellungen Frontkamera
Einstellungen Frontkamera
Bildmodi Hauptkamera
Bildmodi Hauptkamera
Einstellungen Hauptkamera
Einstellungen Hauptkamera

Etwas enttäuscht sind wir unterdessen von der Hauptkamera. Trotz der eigentlich hohen Auflösung von 13 MP sind die Bilder alles andere als scharf, und viele Details lassen sich überhaupt nicht mehr erkennen. Besonders deutlich wird das in Szene 2, bei der die grünen Sträucher wie ein Einheitsbrei wirken. Auch in dunklen Umgebungen sind kaum Details sichtbar, das Straßenschild auf der rechten Seite (Szene 3) ist beispielsweise nur noch zu erahnen, und die Lichtquelle überstrahlt. Hier sieht man einmal mehr, dass es bei einer guten Kamera nicht nur auf die Auflösung ankommt.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
ColorChecker PassPort: Im unteren Bereich jeden Patches sind die tatsächlichen Farben abgebildet.
ColorChecker PassPort: Im unteren Bereich jeden Patches sind die tatsächlichen Farben abgebildet.

Unter kontrollierten Testbedingungen machen wir zudem möglichst formatfüllende Bilder von dem ColorChecker Passport und dem Testchart, um die Farben und die Bildschärfe besser bewerten zu können. Die Ergebnisse werden im Nachhinein nicht bearbeitet. Die Farben der Kamera sind zu blass, und auch die Schärfe kann trotz der vergleichsweise hohen Auflösung nicht wirklich überzeugen. Selbst bei dem Ausschnitt in der Bildmitte sind die Kanten nicht wirklich scharf, und die Situation wird zu den Rändern hin noch schlechter.

Zubehör und Garantie

Neben den üblichen Beigaben wie dem modularen 5-Watt-Netzteil (5 V, 1 A), einem USB-Kabel, einem Headset und den Servicebroschüren legt Wiko dem Smartphone eine Reihe von SIM-Adaptern bei. Somit sollte es sofort möglich sein, zumindest einen der beiden Micro-SIM-Slots mit einer SIM-Karte auszustatten.

Der Garantiezeitraum für das Smartphone selbst liegt bei 24 Monaten, doch das mitgelieferte Zubehör ist nur für 6 Monate abgedeckt.

Eingabegeräte & Bedienung

Für Eingaben steht standardmäßig die normale Tastatur von Google bereit. Diese unterstützt alle gängigen Funktionen und lässt sich zuverlässig bedienen. Der kapazitive Touchscreen erkennt maximal fünf Eingaben gleichzeitig und bietet gute Gleiteigenschaften. Insgesamt ist die Bedienung recht flüssig, und abgesehen von sehr fordernden Bedingungen gab es kaum Ruckler bzw. Hänger.

Obwohl unter dem Display noch ausreichend Platz vorhanden ist und der Fingerabdruckscanner auch als Homebutton genutzt werden kann, verzichtet Wiko auf Sensortasten und setzt auf Onscreen-Bedienelemente. Die physikalischen Tasten sind sehr sauber in das Gehäuse integriert und wackeln nicht herum. Auch der Druckpunkt ist angenehm satt, nur der Homebutton könnte etwas leiser auslösen.

Tastatur Hochformat
Tastatur Hochformat
Tastatur Querformat
Tastatur Querformat

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Das 5 Zoll große LC-Display basiert auf der IPS-Technologie und besitzt eine native Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Die daraus resultierende Pixeldichte (294 ppi) ermöglicht eine scharfe Darstellung von Bildern und Texten. In dieser Preisklasse gibt es allerdings auch schon Geräte mit der Full-HD-Auflösung (z. B. Honor 5C oder ZTE Blade V7).

Wir ermitteln eine gute durchschnittliche Helligkeit von 485 cd/m² auf einem reinweißen Bild, doch die Ausleuchtung fällt mit 83 % nur durchschnittlich aus. Bei einer gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Bildanteilen (APL50) sinkt die maximale Helligkeit leicht auf 414 cd/m² ab. Der sehr niedrige Schwarzwert von nur 0,22 cd/m² (APL50: 0,2 cd/m²) ergibt ein maximales Kontrastverhältnis von mehr als 2.200:1, womit alle Vergleichsgeräte mit LCDs deutlich übertroffen werden. Mit solchen Werten kann nur noch ein AMOLED mithalten, das auch bei dem Samsung Galaxy J5 (2016) zum Einsatz kommt. Ein flackerndes Bild aufgrund von PWM konnten wir bei keinem Helligkeitslevel feststellen.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

445
cd/m²
499
cd/m²
515
cd/m²
455
cd/m²
500
cd/m²
521
cd/m²
435
cd/m²
485
cd/m²
513
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 521 cd/m² Durchschnitt: 485.3 cd/m² Minimum: 20.88 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 500 cd/m²
Kontrast: 2273:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 6.3 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 5.2 | 0.64-98 Ø6.2
Gamma: 2.17
Wiko U Feel
IPS, 1280x720, 5
Honor 5C
IPS, 1920x1080, 5.2
Samsung Galaxy J5 2016
AMOLED, 1280x720, 5.2
HTC Desire 530
IPS, 1280x720, 5
LG X Screen
IPS, 1280x720, 5
ZTE Blade V7
IPS, 1920x1080, 5.2
Bildschirm
-22%
8%
-10%
-24%
-42%
Helligkeit Bildmitte
500
515
3%
289
-42%
375
-25%
392
-22%
409
-18%
Brightness
485
498
3%
291
-40%
376
-22%
376
-22%
411
-15%
Brightness Distribution
83
93
12%
96
16%
91
10%
90
8%
96
16%
Schwarzwert *
0.22
0.49
-123%
0.32
-45%
0.27
-23%
0.38
-73%
Kontrast
2273
1051
-54%
1172
-48%
1452
-36%
1076
-53%
DeltaE Colorchecker *
6.3
6.2
2%
4.7
25%
6
5%
7.5
-19%
9.4
-49%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
14.4
11.4
21%
7.3
49%
9.5
34%
13.1
9%
17.6
-22%
DeltaE Graustufen *
5.2
7.4
-42%
3
42%
4.5
13%
9.9
-90%
11.6
-123%
Gamma
2.17 101%
2.28 96%
2.03 108%
2.26 97%
2.07 106%
2.25 98%
CCT
7536 86%
8664 75%
6291 103%
6975 93%
9704 67%
9597 68%

* ... kleinere Werte sind besser

CalMAN Grundfarben
CalMAN Grundfarben
CalMAN Mischfarben
CalMAN Mischfarben
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Im Werkszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen bei 6,3 (ColorChecker) und 5,2 (Graustufen), wobei die Zielwerte jeweils bei <3 liegen. Es gibt zudem einen leichten Blaustich, der jedoch dank einigen zusätzlichen Einstellungen korrigiert werden kann. Neben dem normalen und dem lebendigen Modus bietet das U Feel noch einen manuellen Modus, bei dem verschiedene Parameter wie die Schärfe, der Kontrast oder die Farbtemperatur über Schiebregler angepasst werden können.

Bildmodi
Bildmodi
Einstellmöglichkeiten
Einstellmöglichkeiten
Einstellung Schärfe
Einstellung Schärfe

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 15 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 73 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
58 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 25 ms steigend
↘ 33 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 93 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Die maximale Leuchtkraft wird mit dem aktivierten Helligkeitssensor nicht noch weiter erhöht, was aber auch nicht unbedingt notwendig ist. Selbst in hellen Umgebungen bleibt der Bildschirminhalt noch gut erkennbar, solange man Reflexionen auf der spiegelnden Oberfläche vermeiden kann.

Prinzipiell bieten IPS-Displays sehr weite Blickwinkel, doch das Testgerät schlägt sich in dieser Hinsicht nur durchschnittlich. Zu Farbverfälschungen kommt es nicht, aber schon bei geringen Verschiebungen nimmt der Kontrast vergleichsweise schnell ab. Wir jammern hier allerdings auf recht hohem Niveau, zu Einschränkungen sollte es in der Praxis nicht kommen.

im Freien
im Freien
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Der SoC stammt von MediaTek und hört auf die Bezeichnung MT6735. Er besteht aus vier Cortex-A53-Kernen, die im Gegensatz zum Referenztakt (1,5 GHz) aber nur mit maximal 1,3 GHz betrieben werden. Der Mittelklasse-SoC verfügt zudem über die Grafikkarte ARM Mali-T720 und wird von 3 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Leistungsmäßig ist das Smartphone also solide aufgestellt.

Das wird auch von den Benchmarks bestätigt, bei denen sowohl die Prozessor- als auch die Grafikleistung in der Regel nur von dem Honor 5C sowie dem ZTE Blade V7 übertroffen werden. Die anderen Konkurrenten inklusive dem beliebten Samsung Galaxy J5 (2016) fallen in vielen Tests hingegen hinter das Testgerät zurück. Wie wir zuvor bereits erwähnt haben, lässt sich das Smartphone flüssig bedienen, und erst bei anspruchsvolleren Tätigkeiten kann es zu leichten Rucklern bzw. Verzögerungen kommen.

AnTuTu v6 - Total Score
Honor 5C
53143 Points ∼100% +89%
ZTE Blade V7
37070 Points ∼70% +32%
Wiko U Feel
28175 Points ∼53%
Samsung Galaxy J5 2016
27232 Points ∼51% -3%
HTC Desire 530
23561 Points ∼44% -16%
LG X Screen
22955 Points ∼43% -19%
Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score
Wiko U Feel
1541 Points ∼100%
HTC Desire 530
1007 Points ∼65% -35%
32 Bit Single-Core Score
Wiko U Feel
530 Points ∼100%
HTC Desire 530
298 Points ∼56% -44%
64 Bit Multi-Core Score
Honor 5C
3914 Points ∼100%
ZTE Blade V7
2669 Points ∼68%
LG X Screen
1436 Points ∼37%
Samsung Galaxy J5 2016
1425 Points ∼36%
64 Bit Single-Core Score
Honor 5C
906 Points ∼100%
ZTE Blade V7
614 Points ∼68%
Samsung Galaxy J5 2016
473 Points ∼52%
LG X Screen
473 Points ∼52%
3DMark
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics
Honor 5C
1418 Points ∼100% +65%
ZTE Blade V7
944 Points ∼67% +10%
Wiko U Feel
860 Points ∼61%
LG X Screen
716 Points ∼50% -17%
Samsung Galaxy J5 2016
709 Points ∼50% -18%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics
Honor 5C
480 Points ∼100% +189%
ZTE Blade V7
245 Points ∼51% +48%
Wiko U Feel
166 Points ∼35%
Samsung Galaxy J5 2016
42 Points ∼9% -75%
LG X Screen
42 Points ∼9% -75%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0
Honor 5C
563 Points ∼100% +179%
ZTE Blade V7
293 Points ∼52% +45%
Wiko U Feel
202 Points ∼36%
Samsung Galaxy J5 2016
53 Points ∼9% -74%
LG X Screen
53 Points ∼9% -74%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics
Honor 5C
13588 Points ∼100% +39%
ZTE Blade V7
10430 Points ∼77% +6%
Wiko U Feel
9801 Points ∼72%
LG X Screen
9033 Points ∼66% -8%
Samsung Galaxy J5 2016
9022 Points ∼66% -8%
HTC Desire 530
6583 Points ∼48% -33%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score
Honor 5C
11319 Points ∼100% +160%
ZTE Blade V7
6170 Points ∼55% +42%
Wiko U Feel
4355 Points ∼38%
HTC Desire 530
3871 Points ∼34% -11%
Samsung Galaxy J5 2016
3838 Points ∼34% -12%
LG X Screen
3791 Points ∼33% -13%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score
Honor 5C
11755 Points ∼100% +137%
ZTE Blade V7
6786 Points ∼58% +37%
Wiko U Feel
4969 Points ∼42%
Samsung Galaxy J5 2016
4400 Points ∼37% -11%
LG X Screen
4352 Points ∼37% -12%
HTC Desire 530
4261 Points ∼36% -14%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16
Honor 5C
19 fps ∼100% +126%
ZTE Blade V7
12 fps ∼63% +43%
Wiko U Feel
8.4 fps ∼44%
Samsung Galaxy J5 2016
5.2 fps ∼27% -38%
LG X Screen
5.1 fps ∼27% -39%
HTC Desire 530
4.8 fps ∼25% -43%
T-Rex HD Onscreen C24Z16
Honor 5C
20 fps ∼100% +43%
Wiko U Feel
14 fps ∼70%
ZTE Blade V7
12 fps ∼60% -14%
Samsung Galaxy J5 2016
9.7 fps ∼49% -31%
LG X Screen
9.6 fps ∼48% -31%
HTC Desire 530
8.9 fps ∼45% -36%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL
Honor 5C
7.9 fps ∼100% +163%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼57% +50%
Wiko U Feel
3 fps ∼38%
Samsung Galaxy J5 2016
1.8 fps ∼23% -40%
LG X Screen
1.8 fps ∼23% -40%
HTC Desire 530
1.7 fps ∼22% -43%
on screen Manhattan Onscreen OGL
Honor 5C
8.4 fps ∼100% +42%
Wiko U Feel
5.9 fps ∼70%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼54% -24%
HTC Desire 530
4 fps ∼48% -32%
LG X Screen
4 fps ∼48% -32%
Samsung Galaxy J5 2016
3.8 fps ∼45% -36%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen
Honor 5C
4.5 fps ∼100% +137%
ZTE Blade V7
2.9 fps ∼64% +53%
Wiko U Feel
1.9 fps ∼42%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen
Honor 5C
4.9 fps ∼100% +11%
Wiko U Feel
4.4 fps ∼90%
ZTE Blade V7
2.9 fps ∼59% -34%
Samsung Galaxy J5 2016
fps ∼0% -100%
PCMark for Android - Work performance score
Honor 5C
5120 Points ∼100% +33%
Samsung Galaxy J5 2016
4126 Points ∼81% +7%
LG X Screen
4031 Points ∼79% +5%
ZTE Blade V7
3947 Points ∼77% +2%
Wiko U Feel
3856 Points ∼75%
HTC Desire 530
2922 Points ∼57% -24%
BaseMark OS II
Web
Honor 5C
707 Points ∼100% +19%
Wiko U Feel
595 Points ∼84%
Samsung Galaxy J5 2016
551 Points ∼78% -7%
LG X Screen
491 Points ∼69% -17%
HTC Desire 530
10 Points ∼1% -98%
ZTE Blade V7
10 Points ∼1% -98%
Graphics
Honor 5C
814 Points ∼100% +183%
ZTE Blade V7
430 Points ∼53% +49%
Samsung Galaxy J5 2016
312 Points ∼38% +8%
LG X Screen
302 Points ∼37% +5%
Wiko U Feel
288 Points ∼35%
HTC Desire 530
231 Points ∼28% -20%
Memory
Honor 5C
1504 Points ∼100% +231%
ZTE Blade V7
790 Points ∼53% +74%
Samsung Galaxy J5 2016
643 Points ∼43% +41%
LG X Screen
491 Points ∼33% +8%
Wiko U Feel
455 Points ∼30%
HTC Desire 530
300 Points ∼20% -34%
System
Honor 5C
2600 Points ∼100% +132%
ZTE Blade V7
1188 Points ∼46% +6%
Wiko U Feel
1121 Points ∼43%
Samsung Galaxy J5 2016
1060 Points ∼41% -5%
LG X Screen
1011 Points ∼39% -10%
HTC Desire 530
742 Points ∼29% -34%
Overall
Honor 5C
1225 Points ∼100% +125%
Samsung Galaxy J5 2016
585 Points ∼48% +8%
Wiko U Feel
544 Points ∼44%
LG X Screen
521 Points ∼43% -4%
ZTE Blade V7
249 Points ∼20% -54%
HTC Desire 530
149 Points ∼12% -73%

Legende

 
Wiko U Feel Mediatek MT6735, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
Honor 5C HiSilicon Kirin 650, ARM Mali-T830 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J5 2016 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
HTC Desire 530 Qualcomm Snapdragon 210 MSM8909, Qualcomm Adreno 304, 16 GB eMMC Flash
 
LG X Screen Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
ZTE Blade V7 Mediatek MT6753, ARM Mali-T720 MP4, 16 GB eMMC Flash

Die Web-Benchmarks haben wir mit dem vorinstallierten Chrome Browser in Version 52 durchgeführt, da Wiko auf einen eigenen Browser verzichtet. Das Testgerät liegt hier erneut im Mittelfeld, lediglich das Honor 5C kann sich deutlich besser präsentieren. Subjektiv ist das Surfen im Internet ausreichend schnell, auch wenn es auf komplexeren oder langen Webseiten zu Verzögerungen kommen kann.

Der 16 GB große interne Speicher hinterlässt einen gemischten Eindruck. Während er beim sequentiellen Lesen (234 MB/s) zu den schnellsten gehört, fällt er beim sequentiellen Schreiben (20 MB/s) deutlich hinter viele Konkurrenten zurück. Die 4K-Ergebnisse sind auch nicht besonders gut, in dieser Vergleichsgruppe aber dennoch durchschnittlich.

Octane V2 - Total Score
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
4188 Points ∼100% +54%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
2730 Points ∼65% 0%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
2723 Points ∼65%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
2689 Points ∼64% -1%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
2650 Points ∼63% -3%
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
1796 Points ∼43% -34%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
17470.6 ms * ∼100% -28%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
13761.1 ms * ∼79% -1%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
13598.8 ms * ∼78%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
13046 ms * ∼75% +4%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
12879.8 ms * ∼74% +5%
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
9111.2 ms * ∼52% +33%
JetStream 1.1 - Total Score
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
27.934 Points ∼100% +55%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
18.19 Points ∼65% +1%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
18 Points ∼64%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
16.8 Points ∼60% -7%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
15.666 Points ∼56% -13%
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
12.1 Points ∼43% -33%
AndroBench 3-5
Random Write 4KB
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
15.7 MB/s ∼100% +78%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
11.6 MB/s ∼74% +31%
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
8.96 MB/s ∼57% +1%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
8.83 MB/s ∼56%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
8 MB/s ∼51% -9%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
7.58 MB/s ∼48% -14%
Random Read 4KB
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
61.7 MB/s ∼100% +165%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
28.07 MB/s ∼45% +21%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
23.24 MB/s ∼38%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
21 MB/s ∼34% -10%
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
11.82 MB/s ∼19% -49%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
10 MB/s ∼16% -57%
Sequential Write 256KB
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
75.5 MB/s ∼100% +89%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
72 MB/s ∼95% +80%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
72 MB/s ∼95% +80%
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
55.76 MB/s ∼74% +40%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
39.94 MB/s ∼53%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
39.45 MB/s ∼52% -1%
Sequential Read 256KB
Honor 5C
Mali-T830 MP2, Kirin 650, 16 GB eMMC Flash
263 MB/s ∼100% +12%
Wiko U Feel
Mali-T720, MT6735, 16 GB eMMC Flash
234.83 MB/s ∼89%
ZTE Blade V7
Mali-T720 MP4, MT6753, 16 GB eMMC Flash
196.76 MB/s ∼75% -16%
Samsung Galaxy J5 2016
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
147 MB/s ∼56% -37%
LG X Screen
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
131 MB/s ∼50% -44%
HTC Desire 530
Adreno 304, 210 MSM8909, 16 GB eMMC Flash
126.99 MB/s ∼48% -46%

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

In unseren Spieletests kann das U Feel von seiner etwas geringeren HD-Auflösung profitieren. Da weniger Pixel berechnet werden müssen, steigt die Framerate an und auch moderne Titel wie beispielsweise das Rennspiel Asphalt 8: Airborne lassen sich mit mittleren Details vernünftig spielen. Die Sensoren arbeiten zuverlässig und der Lautsprecher auf der Rückseite sitzt recht nah an der unteren Kante, sodass er nur schwer von der Hand verdeckt wird.

Simple Spiele wie Angry Birds laufen problems...
Simple Spiele wie Angry Birds laufen problems...
...und auch anspruchsvollere Titel wie Asphalt 8: Airborne können mit mittleren Details ordentlich gespielt werden.
...und auch anspruchsvollere Titel wie Asphalt 8: Airborne können mit mittleren Details ordentlich gespielt werden.

Emissionen

Temperatur

Das Wiko U Feel ist ein recht warmes Smartphone, welches bereits bei wenig Auslastung Durchschnittswerte um die 35 °C erreicht. Unter Last wärmt sich vor allem der obere Bereich auf, wo wir bis zu 46 °C messen können. Beim Spielen im Querformat wird eine Gehäuseseite also spürbar wärmer als die andere. Für die gebotene Leistung fallen die Oberflächentemperaturen recht hoch aus und können auf Dauer auch etwas unangenehm werden.

Temperaturverteilung Vorderseite
Temperaturverteilung Vorderseite
Temperaturverteilung Rückseite
Temperaturverteilung Rückseite
Max. Last
 44.6 °C43.4 °C38.9 °C 
 45.4 °C44.7 °C39.5 °C 
 44.6 °C45.1 °C39.2 °C 
Maximal: 45.4 °C
Durchschnitt: 42.8 °C
38.5 °C43.1 °C45.5 °C
39.9 °C43.5 °C46.1 °C
38.3 °C43.6 °C47.4 °C
Maximal: 47.4 °C
Durchschnitt: 42.9 °C
Netzteil (max.)  44.1 °C | Raumtemperatur 21.9 °C | Voltcraft IR-260
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 45.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 47.4 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 34.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Lautsprechertest: Pink Noise
Lautsprechertest: Pink Noise

Der Monolautsprecher befindet sich auf der Rückseite und kann mit rund 85 dB(A) recht laut werden. Der Klang ist ein wenig höhenlastig, Bass ist erwartungsgemäß kaum vorhanden, doch insgesamt ist das Resultat noch recht ausgewogen.

In der Musik-App gibt es noch einige Einstellungen (Equalizer, vorprogrammierter Hall) und die beiden Optionen Bass-Boost sowie Surround-Sound, die jedoch nur in Verbindung mit Kopfhörern genutzt werden können. Viel ändert sich am Klang insgesamt aber nicht.

Für gelegentliche YouTube Videos, Spiele oder etwas Hintergrundmusik reicht die Leistung aus, für mehr Qualität würden wir aber gute Kopfhörer oder externe Boxen empfehlen. Diese können entweder via 3,5-mm-Klinkenstecker oder Bluetooth verbunden werden. Das Testgerät zeigt sich in dieser Hinsicht unauffällig (rauscharm, keine Verbindungsprobleme).

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.932.433.92531.831.331.83133.731.733.74030.92630.95030.639.430.66325.836.225.88026.428.626.410024.325.424.312524.821.324.816026.323.326.320030.122.530.12503922.43931544.721.344.740050.718.450.750058.817.558.863063.317.563.380070.917.270.9100075.616.875.6125076.317.376.3160074.317.474.3200074.816.674.8250074.417.374.4315072.517.672.5400070.617.670.6500071.117.771.1630073.917.473.9800075.217.775.21000072.817.972.8125007118.1711600060.418.160.4SPL85.429.885.4N60.41.360.4median 70.9median 17.7median 70.9Delta14.31.614.332.537.232.432.532.733.631.332.723.531.231.723.530.833.52630.841.139.139.441.132.933.436.232.928.930.728.628.926.425.825.426.427.324.821.327.328.325.823.328.332.62422.532.638.624.722.438.646.432.421.346.454.537.518.454.55942.917.55959.549.517.559.562.750.117.262.766.952.516.866.971.155.517.371.175.358.217.475.379.162.916.679.180.463.817.380.479.162.217.679.177.660.117.677.675.357.417.775.374.657.417.474.674.356.517.774.372.354.517.972.364.145.818.164.146.227.918.146.287.971.229.887.964.123.81.364.1median 64.1median 50.1median 17.7median 64.114.612.21.614.6hearing rangehide median Pink NoiseWiko U FeelHonor 5C
Wiko U Feel Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.39 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 39.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 7.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 62% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 77% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Honor 5C Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 30.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 12.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (32.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 90% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 6% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 93% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)
Wert 1: Pink Noise 100 % Vol.; Wert 2: Audio aus

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Verbrauchsmessungen im Leerlauf sind innerhalb unserer Vergleichsgruppe durchschnittlich und mit 0,82-1,8 Watt nicht weiter auffällig. Unter Last zeigt sich das Testgerät aber nicht von der sparsamen Seite und benötigt hier mit 5,99-6,7 Watt deutlich mehr Strom als die Konkurrenten. Ein wenig problematisch ist hierbei auch das 5-Watt-Netzteil, welches den Verbrauch bei hoher Last kaum abdecken kann.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.05 / 0.03 Watt
Idledarkmidlight 0.82 / 1.61 / 1.8 Watt
Last midlight 5.99 / 6.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy
Wiko U Feel
2500 mAh
Honor 5C
3000 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
HTC Desire 530
2200 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
Stromverbrauch
2%
33%
-35%
28%
Idle min *
0.82
0.89
-9%
0.61
26%
1.58
-93%
0.73
11%
Idle avg *
1.61
2.07
-29%
1.41
12%
2.59
-61%
0.92
43%
Idle max *
1.8
2.15
-19%
1.51
16%
2.66
-48%
0.93
48%
Last avg *
5.99
3.46
42%
2.56
57%
5.22
13%
4.47
25%
Last max *
6.7
5.18
23%
3.1
54%
5.67
15%
5.96
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Super-Energiesparen
Super-Energiesparen

Der Akku bietet eine Kapazität von 9,25 Wattstunden (2.500 mAh) und ist trotz der abnehmbaren Rückseite leider nicht austauschbar. In unserem praxisnahen WLAN-Test ermitteln wir bei einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² eine sehr gute Laufzeit von 9 Stunden und 12 Minuten, die auch innerhalb der Vergleichsgruppe konkurrenzfähig ist. Wir hatten im Test keine Probleme, einen normalen Arbeitstag mit einer Akkuladung zu überstehen.

Im Notfall stehen auch noch die beiden bekannten Energiesparmodi zur Verfügung, um die Laufzeit zu verlängern. Der normale Modus wird durch orangefarbene Menübalken angezeigt und reduziert die Leistung sowie die Anzahl der Hintergrunddienste, während die Funktionen beim Modus Super-Energiesparen (nur zugänglich über Telefonassistent) auf Telefonieren, Nachrichten und eine Uhr reduziert werden. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten ist der Wechsel in den Super-Energiesparmodus und wieder zurück sehr schnell. Bei eingeschaltetem Gerät dauert es rund 2:15 h, bevor der Akku wieder voll ist. 

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 12min
Wiko U Feel
2500 mAh
Honor 5C
3000 mAh
Samsung Galaxy J5 2016
3100 mAh
HTC Desire 530
2200 mAh
LG X Screen
2300 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
Akkulaufzeit
WLAN
552
584
6%
643
16%
425
-23%
553
0%
519
-6%

Pro

+ gutes Gehäuse
+ heller IPS-Bildschirm
+ Android 6.0
+ microSD & Dual-SIM
+ Fingerabdruckscanner
+ gute Akkulaufzeit
+ ordentliche Leistung

Contra

- Akku nicht austauschbar
- gewöhnungsbedürftige Rückseite
- schlechte Kamera
- mittelmäßiger Empfang
- nur 2,4-GHz-WLAN
- hohe Oberflächentemperaturen unter Last (z. B. Spielen)

Fazit

Im Test: Wiko U Feel. Testgerät zur Verfügung gestellt von Wiko Deutschland.
Im Test: Wiko U Feel. Testgerät zur Verfügung gestellt von Wiko Deutschland.

Das Wiko U Feel hat in unserem Test zumeist einen guten Eindruck hinterlassen. Bei den wichtigen Eigenschaften wie dem Gehäuse, der Leistung und der Ausstattung leistet sich das Mittelklassegerät keine groben Schnitzer und ist damit eine interessante Alternative in dem hart umkämpften Preissegment bis 200 Euro.

Besonders bei der täglichen Benutzung macht das Smartphone Spaß. Das Handling von Android 6.0 ist meistens flüssig, es gibt keine unnötigen Anpassungen durch den Hersteller, und auch der Fingerabdruckscanner wurde sinnvoll in das System integriert. So lassen sich auch bestimmte Apps oder Dateien sperren, obwohl das auch mit konventionellen Methoden (Muster, Pin) möglich ist.

Das U Feel vom französischen Hersteller Wiko ist eine echte Alternative im Preissegment bis 200 Euro, zumindest, wenn man nicht viel Wert auf die Kamera legt. Trotz der hohen Auflösung ist die Qualität der Bilder nämlich wenig überzeugend.

Zu den Schwachpunkten des U Feel gehören die eingeschränkten Funkstandards (kein ac- oder 5-GHz-WLAN, kein NFC) und vor allem die schlechte Kamera. Trotz der vermeintlich hohen Auflösung (13 MP) bleiben die Bilder im wahrsten Sinne des Wortes blass. Ein etwas besseres Gesamtpaket mit mehr Leistung und einer besseren Kamera bietet das Honor 5C, welches jedoch auch seine eigenen Schwachstellen aufweist. Falls man mit den genannten Problemen leben kann, spricht nichts gegen den Kauf des Wiko U Feel.

Wiko U Feel - 03.09.2016 v5.1(old)
Andreas Osthoff

Gehäuse
83%
Tastatur
67 / 75 → 89%
Pointing Device
88%
Konnektivität
38 / 60 → 63%
Gewicht
93%
Akkulaufzeit
92%
Display
83%
Leistung Spiele
10 / 63 → 15%
Leistung Anwendungen
32 / 70 → 45%
Temperatur
82%
Lautstärke
100%
Audio
59 / 91 → 65%
Kamera
50%
Durchschnitt
67%
80%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Andreas Osthoff,  5.09.2016 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.