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Uganda führt Steuer auf Social Media ein

Uganda führt Steuer auf Social Media ein (Symbolfoto)
Uganda führt Steuer auf Social Media ein (Symbolfoto)
Bewohner des ostafrikanischen Staates Uganda müssen ab dem ersten Juli eine spezielle Steuer zahlen, wenn diese soziale Medien oder auch einige Messenger nutzen. Aktuell ist noch unklar, wie genau die Steuer abgerechnet werden soll.

Yoweri Museveni, Präsident von Uganda gilt nicht unbedingt als Freund des Internets und hat im Jahr 2016 bereits einmal das mobile Internet eingeschränkt, um Kritiker zu schwächen. Mit einer neuen Steuer, die Nutzer von Social Media trifft, plant dieser offenbar etwas ganz ähnliches. 

Konkret sollen Nutzer, die Apps wie WhatsApp, Twitter und Facebook nutzen, am Tag 200 Uganda-Schillinge (rund 4,5 Cent) zahlen. Auf das Jahr bezogen entspricht dies rund drei Prozent des Pro-Kopf-Einkommens. Aktuell ist völlig unklar, wie die Steuer erhoben werden soll.

Der Präsident begründet die Steuer der BBC zufolge auch damit, dass dem Land im Umgang mit den Konsequenzen des durch soziale Medien erzeugten Klatsches geholfen werden soll.

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Autor: Silvio Werner,  3.06.2018 (Update:  3.06.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.