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Vivo V15 Pro in Indien offiziell: Pop-Up-Cam und notchfreies Design

Das Vivo V15 Pro wird für erstaunte Gesichter sorgen, meint Vivo beim Launch des Pop-Up-Handys.
Das Vivo V15 Pro wird für erstaunte Gesichter sorgen, meint Vivo beim Launch des Pop-Up-Handys.
Mit poppigen Promo-Videos und einem Livestreaming-Event ging in Indien die Premiere für das V15 Pro über die Bühne, das für umgerechnet 360 Euro jede Menge Blicke auf sich ziehen wird. Das Highlight ist natürlich die ausfahrbare Selfie-Cam und der dadurch absolut notchfreie Look, auch wenn der perfekte Schein etwas trügt.

Ein Pop-Up-Handy für die Massen - was die Chinesen im Vorjahr mit dem Vivo NEX-S begannen, soll ab sofort international auf breiter Front die Menschen entzücken, vorerst mal in Indien, wo Vivo heute den V11-Nachfolger als V15 Pro offiziell präsentiert und einige Promo-Videos gezeigt hat (siehe ganz unten). Ein Geheimnis war der Midranger natürlich keines mehr, erst gestern leakten jede Menge neuer Bilder und die wichtigsten Spezifikationen.

Kein LTE-Band 20 laut Produktseite

Nun sind aber auch der Preis und die Details bekannt, beispielsweise zum immer wieder vernachlässigten Modem, das laut offizieller Webseite auch beim V15 Pro enttäuscht - Band 20 für Europa fehlt hier offenbar, hoffentlich nicht wieder ein Fehler im Datenblatt. Wenn wir schon beim Negativen sind - bei den Renderbildern unten hat Vivo mal wieder etwas getrickst. Wie man am Vergleich mit dem Realbild aus einem ersten Testbericht sieht, ist das Kinn in Wahrheit eine Spur dicker als am aufgehübschten Promo-Bild.

Fingerabdrucksensor im AMOLED-Display

Nichtsdestotrotz bietet Vivo beim V15 Pro viel Smartphone fürs Geld. 29.000 indische Rupien oder umgerechnet 360 Euro kostet das Pop-Up-Handy in Blau oder Rot - es gibt vorerst nur eine Variante mit Snapdragon 675-SoC, 6 GB RAM und 128 GB erweiterbarem Speicher. Das 6,39 Zoll Ultra-Fullview-Display liefert 2.340 x 1.080 Pixel und ist natürlich ein Super AMOLED-Panel, anders ließe sich der unterhalb integrierte Fingerabdrucksensor der fünften Generation nicht implementieren. Vivo erreicht hier laut offizieller Angaben 91,64 Prozent Screen-to-Body-Ratio.

Pop-Up-Selfie-Cam und Triple-Cam

Die bei Bedarf an der Oberseite aufpoppende Selfie-Cam liefert scharfe 32 Megapixel-Aufnahmen, an der Rückseite steckt eine Triple-Cam aus 48 Megapixel-Sensor mit F/1.8 Blende sowie 8 Megapixel (F/2.2) Superweitwinkel-und 5 Megapixel Bokeh-Shooter. Das mit FunTouch-OS 9 auf Android 9-Basis arbeitende V15 Pro hat einen 3.700 mAh Akku, der lustigerweise noch über Micro-USB mit Strom versorgt wird, Wireless Charging wird nicht unterstützt. Mal sehen, wann das Vivo V15 Pro auch nach Europa kommt, den Vorgänger gibt es jedenfalls hierzulande vereinzelt im Laden zu kaufen.

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Autor: Alexander Fagot, 20.02.2019 (Update: 20.02.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.