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ZTE Nubia Z17S & Z17 miniS offiziell: 4 Kameras und teilweise randlos

ZTE stellt das randlose Nubia Z17S (links) und das konventionelle Nubia Z17 miniS (rechts) vor.
ZTE stellt das randlose Nubia Z17S (links) und das konventionelle Nubia Z17 miniS (rechts) vor.
Mit mehr als 90 Prozent Screen-to-Body-Ratio, doppelter Dual-Cam und Band 20-Support wird das Nubia Z17S auch einigen Europäern gut gefallen. Das nur minimal schmälere Nubia Z17 miniS ist dagegen ein vergleichsweise klassisches Smartphone mit dicken Rändern geworden. Ab 257 Euro beziehungsweise 385 Euro sind die Geräte in China zu haben.

Beim neuen Smartphone-Duo der Nubia Z17S-Reihe sticht insbesondere das annähernd randlose Flaggschiff hervor. Mit 18:9-Display, Snapdragon 835-Prozessor, vergleichsweise gutem LTE-Band-Support und Dual-Cam auf jeder Seite, dürfte es auch hierzulande seine Fans finden. Das nicht viel kleinere Nubia Z17 miniS ist dagegen eher für Freunde traditioneller Smartphone-Fans geeignet, hier gibt es auch etwas weniger Performance. Ob die beiden Nubias wie manche ihrer Vorgänger auch offiziell nach Europa kommen, ist derzeit nicht sicher.

Nubia Z17S

Das neue Flaggschiff bietet mit deutlich reduzierten Rändern oben und unten sowie 5,73 Zoll LTPS-Display mit 2.040 x 1.080 Pixel Auflösung fast 18:9-Format. Im Inneren werkelt der Snapdragon 835-SoC mit 6 oder 8 GB RAM sowie 64 oder 128 GB UFS 2.1-Speicher, der allerdings nicht erweiterbar ist. Das in hellblau oder schwarz verfügbare Metallgehäuse ist 8,5 mm dünn und fasst einen 3.100 mAh Akku. Auf der Rückseite hat ZTE einen 12 Megapixel Sony IMX 362-Sensor mit F/1.8-Blende sowie einen 23 Megapixel Sony IMX 318-Sensor mit F/2.0 Blende verbaut. Dank unterschiedlicher Brennweiten bieten die beiden Linsen Zweifach-Zoom. Direkt unterhalb der Dual-Cam befindet sich der Fingerabdrucksensor.

Die beiden 5 Megapixel-Sensoren an der Front arbeiten mit F/2.2 Blende und 80 Grad Weitwinkel-Optik. ZTE setzt natürlich wieder auf seine NeoVision-Bildbearbeitungstechnologie in Version 7.0. Mit Band 1, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 19, 20 sowie 38 bis 41 ist man mit dem Nubia Z17S in fast allen LTE-Netzen weltweit unterwegs. Dual-Band-WLAN nach 802.11ac sowie Bluetooth 4.1 sind selbstverständlich. Noch setzt Nubia auf Android 7.1 und unterstützt daher noch kein Bluetooth 5. Für besseren Sound ist ein TA2555-DAC integriert. USB-C ist vorhanden, ein Kopfhöreranschluss leider nicht. In China startet das neue Flaggschiff am 19. Oktober ab 3.000 Yuan (385 Euro). Mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher ist es 1000 Yuan beziehungsweise knapp 128 Euro teurer.


Nubia Z17 miniS

Das Mini-Modell ist fast genauso groß wie das Flaggschiff, fällt aber mit 7,6 mm eine Spur dünner aus. Hier ist nur ein 5,2 Zoll LTPS-Display mit Full-HD-Auflösung integriert. Mit dem Vorjahres-SoC Snapdragon 652 hat sich ZTE für die Mittelklasse im Leistungsbereich entschieden. Auch hier sind 6 GB RAM integriert, es gibt aber nur eine Variante mit 64 GB nicht erweiterbarem eMMC 5.1-Speicher. Die Dual-Cam auf der Rückseite setzt nicht auf unterschiedliche Brennweiten wie im Nubia Z17S sondern auf die klassische RGB-Monochrom-Kombo aus zwei 13 Megapixel Sony IMX 258-Sensoren mit F/2.2 Blende sowie Neovision 7.0-Software.

Der Fingerabdrucksensor ist beim Nubia Z17 miniS an der Front, die Dual-Front-Cam besteht hier aus einem 16 Megapixel Selfie-Shooter mit 5 Megapixel Sidekick-Sensor. Auch beim Mini-Modell wird Band 20 unterstützt, insgesamt fehlen hier aber zwei Bänder, die beispielsweise am amerikanischen Kontinent wichtig wären (Band 4 und 12). Dual-Band-Gigabit-WLAN und Bluetooth 4.1 gibt's auch hier. Der Akku fasst 3.200 mAh und wird via USB-C geladen, Kopfhöreranschluss ist auch hier nicht mehr vorhanden. Das Nubia Z17 mini S ist ab dem 19. Oktober in China erhältlich und kostet 2.000 Yuan (257 Euro).

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Autor: Alexander Fagot, 12.10.2017 (Update: 12.10.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.