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Zoom reagiert auf Vorwürfe hinsichtlich China-Verbindungen, CEO schildert seine Sicht auf die Entwicklungen

Zoom reagiert auf Vorwürfe hinsichtlich China-Verbindungen, CEO schildert seine Sicht auf die Entwicklungen
Zoom reagiert auf Vorwürfe hinsichtlich China-Verbindungen, CEO schildert seine Sicht auf die Entwicklungen
Letzten Monat wurden die US-Regierungsbehörden von der eigenen Homeland Security Agency vor der Software Zoom gewarnt, angeblich könne die „chinesische Belegschaft“ des US-Konzerns für die Kommunistische Partei Chinas spionieren. Jetzt nimmt Zoom wiederholt Stellung zu den Anschuldigungen und weist diese entschieden von sich.
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Neben den zahlreichen anderen Kritikpunkten in Sachen Sicherheit und Datenschutz, wurde gegen Zoom auch der Vorwurf erhoben zu enge Kontakte zu China zu haben. Sicherheitsforscher hatten angeblich herausgefunden, dass Zoom einige Anrufe über China routet. Zoom sagte wenig später, dass die Anrufe durch einen Fehler über China geroutet worden seien.

Mittlerweile bietet der Konkurrent von Google Meet und Microsoft Teams seinen Nutzern die Option den präferierten Standort ihres Datencenters zu wählen. Dennoch steht das Unternehmen weiterhin in Verdacht enge Verbindungen zu China zu haben. Dieser Vorwurf kommt aus den USA, dessen Behörden unterdessen die Nutzung von Zoom untersagt ist.

Der Gründer und CEO von Zoom, Eric S. Yuan, gab gestern ein umfangreiches Statement zu seinen Eindrücken über die Coronakrise, die explosionsartige Entwicklung und Nutzung von Zoom sowie die aktuellen und vergangenen Vorwürfe. Insbesondere auf seine angeblichen Verbindungen zu China geht der in China geborene US-Bürger ein.

Seit 1997 sei er in Amerika, seit 2007 habe er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Zoom ist ein internationales Unternehmen mit 21 Standorten in vielen Ländern der Welt, aber mehr als die Hälfte der Belegschaft befinde sich in den USA. Wie fast alle globalen Unternehmen habe man auch eine Niederlassung in China, viele Informationen darüber wären öffentlich zugänglich, es werde nichts verheimlicht. Und nur eines von 17 Datenzentren befände sich in China, welches zudem von einem führenden Australischen Unternehmen gehostet wird. Per Design des Servers wäre sichergestellt, dass die Daten von Kunden außerhalb Chinas auch außerhalb verbleiben, so Yuan.

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1633 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze,  5.05.2020 (Update:  5.05.2020)