Notebookcheck

Test Asus G60VX Gaming-Notebook

Von: Florian Glaser 28/09/09

Ein Traum für Spieler?

Asus zeigt Mut zum Design und stattet das G60VX mit einem weißen Notebookdeckel inklusive futuristischem Aufdruck aus. Im Inneren des 16,0-zölligen Gehäuses stecken zudem ein Core 2 Duo T9400 und eine GeForce GTX 260M, die für außerordentliche Leistungswerte sprechen. Wir haben uns das Notebook näher angesehen und klären die Frage, ob Asus mit dem G60VX ein rundes Gaming-Notebook gelungen ist, das auch abseits seiner Optik überzeugen kann.

Asus G60VX

In allen momentan erhältlichen Modellvarianten des G60VX sitzt eine leistungsstarke Nvidia GeForce GTX 260M, vier GByte DDR2-RAM und gleich zwei Festplatten mit einer Kapazität von jeweils 320 GByte. Der Prozessor unterscheidet sich hingegen von Modell zu Modell. So kommt im 1200 Euro teuren G60VX-JX006K ein Intel Core 2 Duo P8700 mit 2,53 GHz (3 MByte L2-Cache, 1066 MHz FSB, 25W TDP) zum Einsatz.
Wir haben uns gleich für die 1400 Euro teure Variante G60VX-JX003C entschieden, die mit einem Core 2 Duo T9400 mit wiederum 2,53 GHz (6 MByte L2-Cache, 1066 MHz FSB, 35W TDP) aufwartet. Am oberen Ende der Produktpalette wartet schließlich, das mit 1450 Euro kaum teurere G60VX-JX144C inklusive Core 2 Duo T9500 mit 2,60 GHz (6 MByte L2-Cache, 1066 MHz FSB, 35W TDP). Die Modelle mit P8700 und T9500 sind leider kaum verfügbar, nur die von uns getestete Variante mit T9400 existiert in ausreichender Stückzahl.

Auf den ersten Blick fällt sofort die optisch deutliche Verwandtschaft zum größeren und 17-zölligen Bruder Asus G71GX auf. Die Gehäuse gleichen sich von der Konstruktion her, bis auf Details, wie ein Auge dem anderen. Allerdings unterscheidet sich das G60VX teilweise in der Farbgebung und den eingesetzten Materialien. So hält sich Asus im Gegensatz zum G71GX etwas mehr zurück und gestaltet das G60VX dezenter. Zwar macht der weiße Displaydeckel mit seinem futuristischen Imprint sofort auf sich aufmerksam, das restliche Gehäuse bleibt jedoch mit seiner Dunkelblau/Schwarz Kombination wesentlich unauffälliger als das G71GX mit seiner teils knallroten Oberfläche. Zwar besitzt auch das G60VX eine Beleuchtung. Im Gegensatz zum G71GX beschränkt sich diese dabei auf das „Republic of Gamers“-Logo und eine horizontale Leiste, die sich beide auf dem Displaydeckel befinden. Auf die zwei vertikalen und wild blinkenden Leisten, die beim G71GX um Aufmerksamkeit buhlen, hat Asus (glücklicherweise) verzichtet. Die Handballenauflage ist mit einer leichten Gummierung versehen und wirkt deshalb allein schon optisch hochwertiger als das graue „Wabenmuster“ des G71GX.

Beim restlichen Gehäuse stellt sich demgegenüber schnell Ernüchterung ein. Statt auf hochwertige Materialien, wie etwa Aluminium zu setzen, setzt Asus hauptsächlich auf billigen Kunststoff. Da dies immerhin erst bei näherer Betrachtung auffällt, sei dem G60VX dieser Umstand zumindest etwas verziehen. Bei der Verarbeitung an sich schneidet das Notebook insgesamt relativ gut ab. Das G60VX ist im Großen und Ganzen sauber gearbeitet und es machen kaum scharfe oder harte Kanten unangenehm bemerkbar. Einziger Wermutstropfen: Bei unserem Testmodell klapperte der linke Displayrahmen bei leichtem Druck, der dem Anschein nach nicht ordentlich fixiert war.

Die Stabilität gibt wesentlich mehr Anlass zur Kritik. So lässt sich der Displaydeckel auf der Außenseite extrem durchbiegen. Wir hatten das Gefühl, bei stärkerem Druck sogar das Display beschädigen zu können. Zudem gibt der Bereich zwischen den Scharnieren deutlich nach, wodurch man fast schon Angst haben muss, das Display zu zerbrechen oder den Deckel aus der Verankerung zu reißen. Schlussendlich gibt noch die Statusleiste oberhalb der Tastatur leicht nach, da diese nur wenige Millimeter dick ist und sich direkt unter ihr der Akku befindet. Das restliche Gehäuse ist hingegen, ebenso wie die Unterseite, ziemlich stabil.
Kommen wir noch zu den Scharnieren, die stabil und zuverlässig ihrer Arbeit nachgehen. Leider schwingt das Gehäuse trotz seines ordentlichen Gewichts von 3440 Gramm beim Aufklappen mit.

Anschlussaustattung

Asus zeigt sich bei den Verbindungsmöglichkeiten mehr als großzügig. Fangen wir bei der Rückseite an, die über einen USB 2.0-Port, einen RJ-45 Gigabit-Lan-Port und den Eingang für die Stromversorgung verfügt. Auf der linken Seite sitzen hingegen ein VGA-Ausgang, gefolgt von einem weiteren USB 2.0-Port, einem Firefire- sowie eSATA-Port und einem HDMI-Ausgang. Den Abschluss bilden ein Einschub für ExpressCards und ein üppiger 8-in-1-Kartenleser, der die Formate SD, mini SD, MMC, MS, MS Pro, MS Duo, MS Pro Duo und XD beherrscht.
Die Vorderseite des G60VX wartet mit einem Infrarot-Empfänger und einem Schieberegler zu Aktivierung respektive Deaktivierung des integrierten WLANs sowie Bluetooths auf. Auf der rechten Seite folgen schließlich drei Soundanschlüsse (Kopfhörer-Ausgang, Mikrofon-Eingang und Line-Out), zwei USB 2.0-Ports (insgesamt sind also vier USB-Ports verfügbar) und der obligatorische DVD-Brenner.

Die Positionierung der Anschlüsse hat uns, insbesondere an der Rückseite, überzeugt. Gamer schließen dort mit der Stromversorgung, dem Netzwerk und einer Maus gleich die wichtigsten Kabel an, sodass die Seitenflächen theoretisch frei bleiben. Wer jedoch zusätzlich eine externe Soundanlage oder gar einen externen Monitor anschließen will, kommt um die Seitenkanten allerdings nicht herum. Gerade der HDMI- und die Soundausgänge sind nach unserem Geschmack zu weit vorne positioniert und entsprechende Kabel können so schnell beeinträchtigend wirken.

Linke Seite: VGA, USB 2.0, Firewire, eSATA, HDMI, Express Card, 8-in-1-Kartenleser
Linke Seite: VGA, USB 2.0, Firewire, eSATA, HDMI, Express Card, 8-in-1-Kartenleser
Rechte Seite: 3x Sound (Kopfhörer, Mikrofon, Line-Out), 2x USB 2.0, DVD-Brenner
Rechte Seite: 3x Sound (Kopfhörer, Mikrofon, Line-Out), 2x USB 2.0, DVD-Brenner

Software

Bei der Softwareausstattung fällt vor allem das integrierte Express Gate ins Auge, welches sich mit einer speziellen Taste aktivieren lässt. Express Gate bootet nämlich nicht das Betriebssystem, sondern präsentiert in sekundenschnelle eine aufgeräumte Oberfläche, mit der sich diverse Funktionen steuern lassen.  So ist etwa ein kleiner Webbrowser enthalten. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Musik und Bilder wiederzugeben oder über eine spezielle Plattform diverse Online-Games zu zocken. Zuletzt wartet noch die Möglichkeit zur Nutzung von Skype und anderer Instant-Messaging Programme. Die Bedienung von Express Gate ist erfreulich selbsterklärend und die Geschwindigkeit geht auch in Ordnung. Wer also nur schnell mal seine Emails checken oder die Fotos vom letzten Urlaub anschauen will, ist hier goldrichtig.

Zubehör

Das große Highlight des G60VX ist wohl sein umfangreiches Zubehör, dass man in der Packung vorfindet. So wartet in einer kleinen unscheinbaren Schachtel mit der Razer Copperhead eine hochwertige Spielemaus, die unter anderem mit ihrer hohen Präzision und einer blauen Beleuchtung punkten kann.

Die Maus Razer Copperhead ist bereits im Lieferumfang enthalten
Die Maus verfügt über eine blaue Beleuchtung...
...und ist sehr präzise
Razer Copperhead

Daneben befindet sich im Karton noch ein großer Rucksack zum praktischen Transport des G60VX. Der Rucksack ist im grünen Schlangendesign gehalten und konnte uns durchgehend begeistern. Die Verarbeitung ist exzellent und die eingesetzten Materialien wirken durch und durch hochwertig. Zudem sitzt der Rucksack sehr angenehm auf dem Rücken, ist extrem gut gepolstert und mit einer unglaublich hohen Anzahl von Taschen und Fächern ausgestattet die nur darauf warten, befüllt zu werden. So eignet sich der Rucksack nicht nur perfekt zum Transport des Notebooks, sondern genauso gut als Schul-, Reise oder Wanderrucksack.

Das G60VX findet im mitgelieferten Rucksack Platz
Der Rucksack eignet sich nicht nur zum Transport des Notebooks...
...und verfügt über dutzende von Aufbewahrungsmöglichkeiten
Vorderansicht des Rucksacks
Rückansicht des Rucksacks
Seitenansicht des Rucksacks
Rucksack G60VX

Tastatur

Die Tastatur wollte uns auch nach dutzenden Stunden Betrieb nicht so recht gefallen. Ein Grund dafür ist die mäßige Stabilität. So gibt die Tastatur insbesondere mittig und im Bereich des Nummernblocks ordentlich nach. Außerdem war uns der Tastenanschlag zu schwammig und das Geräusch beim Auslösen der Tasten zu klapprig. Da die Tasten zudem relativ klein sind, sammelt sich in den großen Zwischenräumen schnell Schmutz an. Die Zwischenräume lassen sich allerdings einigermaßen gut reinigen. Die Pfeiltasten und die Tasten des Nummernblocks sind nicht nur klein, sondern zusätzlich auch schmäler wie der Rest, weshalb man gerne mal daneben tippt.
Als weiteres Manko stellt sich die leicht wackelige Konstruktion der Tastatur heraus, die sich auch noch minimal verschieben lässt, sofern man mit den Fingern Druck ausübt und die Hand nach Oben oder Unten bewegt. Das hört sich jetzt erstmal nach relativ viel Kritik an, jedoch schneidet die Tastatur, insbesondere was Stabilität und Tastenanschlag angeht, vergleichsweise immer noch wesentlich besser ab, als zum Beispiel die Tastaturen der Gaming-Notebooks von MSI.

Touchpad

Das Touchpad macht hingegen rundum eine gute Figur. Sowohl die Positionierung als auch die Größe gehen in Ordnung. Die glatte Oberfläche verfügt über anständige Gleiteigenschaften und der etwas abgesenkte Rand sorgt für ein sensorisch markantes Feedback. Zudem verfügt das Touchpad über eine gekennzeichnete vertikale Scrollleiste. Unverständlicherweise ist der Scrollbereich ungewohnt breit ausgefallen, so dass unnötig viel Bewegungsspielraum des Mauszeigers verschenkt wird. Die beiden Tasten des Touchpads sind in der hochwertigen und silbernen Umrandung aus Aluminium integriert und bieten einen ordentlichen Druckpunkt sowie ein akustisch gut wahrnehmbares Feedback.

Tastatur
Asus G60VX Tastatur
Nummernblock
Asus G60VX Nummernblock
Touchpad
Asus G60VX Touchpad

Das 16-zöllige Display verfügt über eine HD-Auflösung von 1366x768 Bildpunkten. Hier kann man darüber streiten, ob diese Auflösung zu niedrig für ein Gaming-Notebook mit derart leistungsstarken Komponenten ausgefallen ist. Unsere Antwort ist: JEIN. Zwar ist die integrierte Hardware stark genug, um ältere Titel auch in Auflösungen im Bereich von 1680x1050 und sogar 1920x1200 flüssig darstellen zu können. Allerdings ist das Notebook gerade bei neuen und/oder hardwarefordernden Spielen wie Cryis schon mit seiner nativen Auflösung von 1366x768 an der Belastungsgrenze angelangt, wie die durchgeführten Leistungstests zeigen.

165.6
cd/m²
206
cd/m²
173.4
cd/m²
171.9
cd/m²
181.6
cd/m²
175.6
cd/m²
187.2
cd/m²
168.8
cd/m²
175.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 206 cd/m²
Durchschnitt: 178.4 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 181.6 cd/m²
Schwarzwert: 0.86 cd/m²
Kontrast: 211:1

Aber zurück zu den Displayeigenschaften, bei denen das G60VX ungleichmäßig abschneidet. So gehen der Schwarzwert mit 0.86 cd/m², die Ausleuchtung mit 80% und der Kontrast mit 211:1 für einer Gaming-Notebook durchaus in Ordnung. Die Leuchtdichte fällt trotz LED-Hintergrundbeleuchtung mit durchschnittlich 178.4 cd/m² hingegen eher unterdurchschnittlich aus. Subjektiv gefiel uns zwar das relativ satte Schwarz in dunklen Szenen. Ansonsten wirkt das Bild subjektiv etwas blass und nicht sehr leuchtstark. Für den durchschnittlichen Gamer dürfte die Bildqualität jedoch völlig ausreichen, denn andere Gaming-Notebooks sind in dieser Disziplin meist kaum besser, im Gegenteil...

Außeneinsatz des Asus G60VX
Außeneinsatz des Asus G60VX (maximale Helligkeit)

Da das Display des G60VX auf eine Verspiegelung setzt, ist von einem eventuellen Außeneinsatz definitiv abzuraten. Selbst im Innenbereich kann es je nach Helligkeit zu unangenehmen Spiegelungen kommen. Eine Abdunklung ist also empfehlenswert.

Alles andere als vorbildlich ist auch die mäßige Blickwinkelstabilität, die insbesondere vertikal sauer aufstößt, wie unser nachfolgendes Bild zeigt. Solange man nur allein vor dem Rechner sitzt und diesen überwiegend stationär betreibt sollte man dennoch das Auslangen finden.

Blickwinkel Asus G60VX
Blickwinkel Asus G60VX
Power4Gear Hybrid
Power4Gear Hybrid

Bei den Komponenten setzt Asus ausnahmslos auf Produkte der Oberklasse. Als CPU kommt ein starker Zweikerner mit 2,53 GHz, nämlich Intels Core 2 Duo T9400 (6 MByte L2-Cache, 1066 MHz FSB, 35W TDP) zum Einsatz. Der Clou: Die CPU lässt sich in zwei Stufen auf bis zu 2,73 GHz übertakten. Was diese 200 MHz extra bringen, werden wir gleich anhand unserer Benchmarks sehen. Der CPU stehen indes vier GByte DDR2-Arbeitsspeicher mit 800 MHz zur Seite. Da sich Asus unverständlicherweise für die 32bit Variante von Windows Vista Home Premium entschieden hat, stehen davon allerdings nur etwa drei GByte zur Verfügung.

Als Grafikkarte erhält man die, für Notebookverhältnisse bärenstarke GeForce GTX 260M mit einem GByte DDR3-VRAM. Anders als es der Name vermuten lässt, ist die in 55nm Strukturbreite gefertigte GTX 260M nicht mit der Desktopvariante GTX 260 verwandt, sondern ähnelt eher der schon älteren GeForce 9800 GTX. Die GTX 260M besitzt 112 Stream Prozessoren und unterstützt sowohl DirectX 10.0 als auch PhysX. Weiterer Vorteil der GTX 260M ist die integrierte Pure Video HD Technologie, die der CPU bei der Dekodierung von hochauflösendem Videomaterial unter die Arme greift. Leistungstechnisch ist die GeForce GTX 260M mit der ATI Mobility Radeon HD 4850 zu vergleichen, wobei letztere allerdings kaum verbaut wird und im Schnitt etwa 15% schneller läuft.

Systeminfo CPU Standardtakt
Systeminfo CPU Turbo
Systeminfo CPU Extrem-Turbo
Systeminfo Cache
Systeminfo Mainboard
Systeminfo Memory
Systeminfo GPU 1
Systeminfo GPU 2
Systeminformationen Asus G60VX

Doch beginnen wir mit den CPU-lastigen Benchmarks. Im Cinebench R10 erzielte der Core 2 Duo T9400 2849 Punkte im Singlecore- und 5273 Punkte im Multicore-Rendering. Übertaktet erhöhten sich die Punktzahlen mit 2958 (Singlecore-Rendering) und 5523 (Mulitcore-Rendering) leicht bis ordentlich. Zum Vergleich: ein Core 2 Quad Q9000 mit „nur“ 2 GHz, dafür vier Kernen, rechnet im Singlecore-Rendering mit 2468 Punkten etwas langsamer, im Mulitcore-Rendering mit 7893 Punkten hingegen deutlich schneller. Beim PCMark 05 schaffte das G60VX 7555 Punkte, beim PCMark Vantage reichte es im Gegensatz dazu für insgesamt 4395 Punkte.

Cinebench R10
Cinebench R10
PCMark 05
PCMark 05
PCMark Vantage
PCMark Vantage

Nun folgen die GPU-lastigen Benchmarks, in denen sich die verbaute GeForce GTX 260M mehr als sehen lassen kann. So schaffte das G60VX im 3DMark 05 sehr gute 15079 Punkte, im 3DMark 06 9458 Punkte und im 3DMark Vantage immer noch respektable 4080 Punkte. Eine ATI Mobility Radeon HD 4850 rechnet mit 16496 Punkten (3DMark 05), 9784 Punkten (3DMark 06) und 5500 Punkten (3DMark Vantage) leicht bis ordentlich schneller. Wir haben den 3DMark Vantage noch in der Maximalübertaktung von 2,73 GHz laufen lassen. Der Unterschied hält sich mit 4134 Punkten gegen 4080 Punkten allerdings in Grenzen.

3DMark 01
3DMark 01
3DMark 03
3DMark 03
3DMark 05
3DMark 05
3DMark 06
3DMark 06
3DMark Vantage
3DMark Vantage

Bei der Festplatte hat sich Asus für den Hersteller Seagate entschieden. Gleich zwei Festplatten mit jeweils 320 GByte Kapazität verrichten im G60VX ihre Arbeit. Deren Leistungswerte haben wir mit dem Tool HDTune ermittelt. Die Systemfestplatte lieferte dabei durchwachsene Werte. So kann sich die Übertragungsrate mit durchschnittlich 66.3 MB/sek mehr als sehen lassen, eine Zugriffszeit von 18.2 ms und eine Durchsatzrate von 110.1 MB/sek bleiben jedoch etwas unter den Erwartungen zurück. Die Werte der zweiten Festplatte unterscheiden sich leicht. So liegt die Transferrate mit 70.3 MB/sek etwas höher und damit auf einem sehr guten Niveau. Demgegenüber fällt die Durchsatzrate mit 73.4 MB/sek eher mäßig aus. Die Zugriffszeit schließlich liegt mit 16.0 ms etwas niedriger.

HDTune 1
HDTune 2
HDTune 3
HDTune 4
Festplatteninformationen Asus G60VX

Der Leistungsindex von Windows Vista war beim G60VX insgesamt sehr gewogen. So erhielt die CPU 5.4 Punkte, der Arbeitsspeicher 5.9 Punkte, die Grafikkarte 5.9 respektive 5.8 Punkte (Spiele) und die Festplatte schlussendlich 5.8 Punkte.

Mithilfe des Tools DPC Latency Checker prüften wir noch die Latenzen unter Windows. Gerade beim Anschluss von externen Geräten können sich zu hohe Latenzen negativ bemerkbar machen (zum Beispiel Soundknacken bei externen Soundkarten). Zwar lagen die Latenzen beim G60VX oft im gelben Bereich um die 1000µs, trotzdem sollte es beim Anschluss externer Geräte nicht zu Problemen kommen. 

Vista Leistungsindex
Vista Leistungsindex
DPC Latency Checker
DPC Latency Checker

Fazit: Die Anwendungsleistung fällt insgesamt sehr gut aus und hält was das Notebook verspricht. Die Übertaktung von bis zu 200 MHz macht sich vor allem in CPU-lastigen Anwendungen bemerkbar, wohingegen der Unterschied bei GPU-lastigen Anwendungen und Spielen eher gering ausfällt. Aus diesem Grund haben wir die folgenden Spielebenchmarks im unübertakteten Zustand durchgeführt.

3D Mark
3DMark 2001SE33908 Punkte
3DMark 0330539 Punkte
3DMark 0515079 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
9458 Punkte
3DMark Vantage4080 Punkte
Hilfe
PC Mark
PCMark 057555 Punkte
PCMark Vantage4395 Punkte
Hilfe
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2849
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5273
Cinebench R10 Shading 32Bit
3720
Hilfe
Seagate Momentus 7200.3 ST9320421AS
Minimale Transferrate: 36.3 MB/s
Maximale Transferrate: 85.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 66.3 MB/s
Zugriffszeit: 18.2 ms
Burst-Rate: 110.1 MB/s
CPU Benutzung: 2.2 %

Spieleleistung

Alle Benchmarks entstanden, sofern nicht gesondert angeführt, in der Auflösung 1280x1024.

Call of Duty 4

Call of Duty 4 sieht zwar immer noch schick aus, hat inzwischen jedoch schon einige Jahre auf dem Buckel. Das merkt man auch bei unserem Benchmarkparcours, wo das G60VX selbst in hohen Details und 4xAA keinerlei Probleme hat und ungemein flüssige 88.5 fps auf den Bildschirm zaubert.

Left 4 Dead

Valves beliebter Shooter entlockte dem G60VX nur ein müdes Schulterzucken und lief in der Auflösung 1024x768 inklusive sehr hoher Details mit durchschnittlich 85.8 fps butterweich über den Monitor. Zum Vergleich: Eine GeForce GTX 280M rechnet in selben Einstellungen mit 104 fps nochmals etwas schneller.

F.E.A.R. 2

Auch Fear 2 war dank GeForce GTX 260M zu jeder Zeit flüssig spielbar. Hohe Details und 4xAA äußerten sich in sehr guten 63.8 fps. Eine Radeon HD 4850 ist mit durchschnittlich 86 fps allerdings noch beträchtlich schneller.

GRID

Das einzige Rennspiel in unserer Übersicht Race Driver GRID überzeugte in hohen Details und 2xXMSAA mit vorzüglichen 52.7 fps. Eine Radeon HD 4850 ist mit durchschnittlich 62 fps wiederum ein gutes Stück schneller.

Crysis

Crytecs Vorzeigeshooter verlangt in hohen Details selbst den teuersten High-End-Notebooks alles ab und so hat auch das G60VX ordentlich zu kämpfen. In der Auflösung 1024x768 waren im CPU-Benchmark 35.5 fps und im GPU-Benchmark 39.9 fps möglich. Der Vergleich zur Radeon HD 4850 fällt kaum überraschend aus. Diese liegt im CPU-Benchmark mit 41 fps und im GPU-Benchmark mit 45 fps vor der GTX 260M.

Anno 1404

Deutschlands beliebteste Aufbauserie ging vor kurzem mit Anno 1404 in die nächste Runde. Die fortschrittliche Grafik von Anno 1404 spiegelt sich ebenfalls in den Benchmarkergebnissen wieder. In sehr hohen Details und 4xAF lief das Spiel mit durchschnittlich 36.2 fps zwar relativ flüssig, ruckelte aber auch ab und an. Eine GeForce GTX 280M zeigt sich mit 40 fps leicht überlegen.

Call of Juarez

Die größte Überraschung wartete bei Call of Juarez. Trotz hoher Details und einer Auflösung von „nur“ 1024x768 ruckelte das G60VX mit 22.7 fps vor sich hin. Da selbst die ansonsten wesentlich langsamere GeForce GTS 160M in Call of Juarez auf immerhin 25 fps und die Radeon HD 4850 auf wesentlich schnellere 43 fps kommt, erschien uns dieser Wert etwas suspekt. Selbst inklusive der maximalen Übertaktung von 2,73 GHz verbesserte sich der Wert von 22.7 nicht. Erst als wir den Grafikkartentreiber auf den neusten Stand brachten, erhöhte sich die durchschittliche Bildwiederholrate geringfügig auf 24.4 fps.

Fazit: Insgesamt ist die gebotene Spieleleistung sehr gut. Bis auf einzelne Ausnahmen stellen selbst hohe Details kein Problem für die GeForce GTX 260M dar. So präsentiert sich die GTX 260M wesentlich schneller als Mittelklassekarten vom Schlag einer Radeon HD 4650 oder GeForce GT 240M. An die Leistung von der etwa gleichwertigen Radeon HD 4850 kommt die GTX 260M aber nicht ganz heran.

Gaming Performance Asus G60VX
Gaming Performance Asus G60VX

Lautstärke

Bereits im Idle-Betrieb macht das G60VX mit 36.2 dB(A) akustisch auf sich aufmerksam. Wird das Notebook dann noch belastet, schnellt die Lüfterlautstärke gleich auf unangenehme 37.4 bis 44.5 dB(A) hinauf. Auch das Laufwerk ist bei DVD-Wiedergabe mit 38.6 DB(A) deutlich wahrnehmbar. Die Festplatte macht sich schließlich mit 36.9 dB(A) bemerkbar.
Insgesamt fällt die Geräuschentwicklung relativ hoch aus. Gerade bei Gaming-Notebooks ist dies allerdings (leider) fast schon Standard und sollte einen Großteil der inzwischen leidgeprüften Spieler nicht weiter stören. Alle Messungen entstanden in einem Abstand von 15 cm. 

Lautstärkediagramm

Idle 36.2 / 36.2 / 36.2 dB(A)
HDD 36.9 dB(A)
DVD 38.6 / dB(A)
Last 37.4 / 44.5 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

GPU Temp. Leerlauf
GPU Temp. Leerlauf
GPU Temp. Last
GPU Temp. Last
CPU Temp. Leerlauf
CPU Temp. Leerlauf
CPU Temp. Last
CPU Temp. Last
GPU+CPU Temp. Langzeittest
GPU+CPU Temp. Langzeittest
 

Die Temperaturentwicklung im G60VX fällt durchschnittlich aus. Im Idle-Betrieb (max. Energiesparoptionen, zwei Stunden Laufzeit) erwärmt sich die Oberseite auf maximal 37.1°C, wohingegen die Unterseite mit maximal 37.1°C die selbe Temperatur erreicht. Unter Last (eine Stunde Prime95 + Furmark) erhöht sich die Temperatur der Oberseite auf bis zu 40.1°C. Die Unterseite wird unter Last mit bis zu 45.9°C nochmals deutlich wärmer. Die Handballenauflage wird unter Last mit maximal 35.8°C zwar ordentlich, aber noch lange nicht unangenehm warm.

Schauen wir dem G60VX mal unter die Haube. Angefangen bei der Grafikkarte, die im Idle-Betrieb mit um die 53.0°C zuverlässig gekühlt wird. Unter Volllast erhöht sich die Temperatur der GeForce GTX 260M im Gegensatz dazu auf viel zu hohe 101.0°C. Somit hat es Asus trotz des ausgefeilten Kühlsystems und der schnell drehenden Lüfter nicht geschafft, die Grafikkarte im akzeptablen Rahmen zu halten. Bei der CPU sieht die Sache schon besser aus. Im Idle-Betrieb erreicht der Core 2 Duo T9400 ungefähr 40°C, während es unter Vollast bis zu 70°C sind. Erstaunlich: Aktiviert man den maximalen Turbomodus, erhöht sich weder die Temperatur der CPU noch die der Grafikkarte weiter.

Um die Stabilität des Systems und die Temperaturentwicklung über längeren Zeitraum zu ermitteln, haben wir das G60VX einem zwölfstündigen Stresstest mit Prime95 und Furmark unterzogen. Die Grafikkarte blieb auch nach 12 Stunden mit 100°C konstant auf einem hohen Niveau. Die Temperatur der CPU pendelte sich hingegen auf vertretbare 67°C ein. Nach dem Stresstest starteten wir sofort einen 3DMark-Durchlauf, um zu sehen, ob sich das Notebook aufgrund der hohen GPU-Temperatur heruntertaktet (Throttling). In dieser Beziehung können wir jedoch Entwarnung geben. Das G60VX lief genauso schnell wie zuvor.

Max. Last
 37.7 °C35.1 °C28.4 °C 
 40.1 °C35.9 °C29.8 °C 
 35.8 °C31.8 °C28.4 °C 
Maximal: 40.1 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
28.6 °C29.9 °C45.3 °C
28.7 °C30.6 °C45.9 °C
28.1 °C31.4 °C37.2 °C
Maximal: 45.9 °C
Durchschnitt: 34 °C
Netzteil (max.)  59.4 °C | Raumtemperatur 23.0 °C

Lautsprecher

Die meisten Notebooks lassen insbesondere beim Sound Federn und da bildet auch das G60VX trotz EAX 4.0-Unterstützung keine Ausnahme. So sind die Tonbereiche zwar anständig abgmischt, Höhen fransen allerdings leicht aus und der Bass ist insgesamt zu schwammig, blass und besitzt wenig Volumen. Insgesamt wirkt der Sound zudem leicht blechern und künstlich. Schließt man das G60VX jedoch an eine externe Anlage an, wird der Klang signifikant besser.

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (BatteryEater Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit (BatteryEater Classic Test)

Bevor wir zur Akkulaufzeit kommen, beschäftigen wir uns kurz mit dem Energiebedarf des G60VX. Im Idle-Betrieb genehmigt sich das Notebook zwischen 23.2 und 29.7 Watt, was einem noch moderaten Energiebedarf entspricht. Unter Last wird das G60VX deutlich hungriger und zieht zwischen 86.8 und 116.9 Watt aus der Steckdose. Im ausgeschalteten Zustand verringert sich der Verbrauch auf 0.2, im Standby-Betrieb auf (zu hohe) 0.7 Watt. Anmerkung: Das dazugehörige, große Netzteil erwärmte sich nicht nur mit bis zu 59.4°C ordentlich, sondern machte während unseres Tests von Zeit zu Zeit mit einem unangenehmen Fiepgeräusch auf sich aufmerksam. Ob hier ein allgemeines Problem vorliegt, oder wir mit unserem Testgerät einfach Pech hatten, sei dahingestellt.

Die Akkulaufzeit des G60VX fällt insgesamt mager aus. So liegt die maximale Laufzeit inklusive minimaler Helligkeit und maximaler Stromsparmechanismen bei 2 Stunden und 16 Minuten (Readers Test von Battery Eater). Dreht man die Displayhelligkeit auf ein Maximum und surft mit moderaten Stromsparmechanismen im Wlan, geht dem G60VX bereits nach 1 Stunde und 50 Minuten die Puste aus. Bei DVD-Wiedergabe sind dann sogar nur 1 Stunde und 20 Minuten möglich. So ist es dann schließlich auch kein Wunder, wenn dem Notebook bei Vollast und ohne Stromsparmechanismen schließlich schon nach 65 Minuten der Saft ausgeht (Classic Test von Battery Eater).

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.7 Watt
Idle 23.2 / 27.5 / 29.7 Watt
Last 86.8 / 116.9 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
2h 17min
Surfen über WLAN
1h 50min
DVD
1h 20min
Last (volle Helligkeit)
1h 05min
Asus G60VX
Asus G60VX

Zusammenfassend hinterlässt das G60VX zwar einen durchwachsenen, aber insgesamt guten Eindruck.

Auf der negativen Seite stehen die enttäuschende Akkulaufzeit, der mäßige Sound und das leuchtschwache Display. Zudem fällt einerseits die Geräuschentwicklung und andererseits die GPU-Temperatur unter Last zu hoch aus. Auch bei der Stabiltät besitzt das G60VX so seine Macken. Die Tastatur ist nicht optimal fixiert und gibt bei Druck leicht nach. Des Weiteren zeigt sich der Notebookdeckel sowohl auf der Rückseite, beim Displayrahmen als auch im Bereich zwischen den Scharnieren äußerst instabil. In dieser Hinsicht muss Asus noch deutlich nachbessern.

Auf der positiven Seite stehen hingegen das schicke, futuristische Design mit seiner dezenten Beleuchtung, die bei weitem nicht so übertrieben auffällig daherkommt wie zum Beispiel beim G71GX vom selben Hersteller. Außerdem kann das G60VX mit einer breiten Anschlussvielfalt und üppigem Zubehör in Form eines hochwertigen Rucksacks und der hervorragenden Maus "Razer Copperhead" von sich überzeugen. Als größten Pluspunkt stellt sich überdies die hervorragende Spieleleistung des G60VX heraus. Dank GeForce GTX 260M können nahezu alle erhältlichen Spiele in der nativen Auflösung und hohen bis maximalen Details flüssig dargestellt werden. Einzig extrem hardwarefordernde Spiele wie Crysis, laufen nur in mittleren Details durchgehend flüssig.

So bleibt als Fazit nur zu sagen: Wer in erster Linie auf hohe Spieleleistung Wert legt und sich auch von der etwas zu hohen Geräuschentwicklung nicht abschrecken lässt, kann fast bedenkenlos zum G60VX greifen.

Asus G60VX
Asus G60VX
Asus G60VX
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Im Test: Asus G60VX
Asus G60VX

Datenblatt

Asus G60VX
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 260M - 1024 MB, Kerntakt: 500 MHz, Speichertakt: 799 MHz, Shadertakt: 1250 MHz, 179.88
Speicher
4096 MB 
, DDR2-6400 (800 MHz), maximal 4 GByte
Bildschirm
16.0 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LED-Backlight, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel PM45
Festplatte
Seagate Momentus 7200.3 ST9320421AS, 320 GB 
7200 U/Min 2 Festplatten
Soundkarte
Realtek ALC663 @ Intel 82801IB ICH9 - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 4 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Infrared, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Line-Out, Kopfhörer-Ausgang, Mikrofon-Eingang, Card Reader: SD mini SD MMC MS MS Pro MS Duo MS Pro Duo XD,
Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000MBit), Atheros AR928X Wireless Network Adapter (b g n ), 2.0 Bluetooth
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GSA-T50N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 41 x 375 x 265
Gewicht
3.44 kg Netzteil: 650 g
Akku
53 Wh Lithium-Ion, sechs Zellen
Preis
1400 Euro
Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Home Premium 32 Bit
Sonstiges
Webcam: 2 Megapixel, hochwertiger Rucksack, Razer Copperhead Maus, Express Gate, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Das G60VX ist ein weiteres Notebook aus Asus "Republic of Gamers" Serie
Das G60VX ist ein weiteres Notebook aus Asus "Republic of Gamers" Serie
Mikrofon-Eingang, Line-Out und Kopfhörer-Ausgang auf der rechten Seite
Mikrofon-Eingang, Line-Out und Kopfhörer-Ausgang auf der rechten Seite
Zwei mal USB 2.0 auf der rechten Seite
Zwei mal USB 2.0 auf der rechten Seite
DVD-Brenner auf der rechten Seite
DVD-Brenner auf der rechten Seite
Zwei Megapixel Webcam oberhalb des Displays
Zwei Megapixel Webcam oberhalb des Displays
Die Scharniere des Asus G60VX
Die Scharniere des Asus G60VX
Express Gate und Powerbutton
Express Gate und Powerbutton
Berührungsempfindliche Leiste inklusive Schaltfläche zum Deaktivieren des Touchpads
Berührungsempfindliche Leiste inklusive Schaltfläche zum Deaktivieren des Touchpads
Die Pfeiltasten sind recht schmal geraten
Die Pfeiltasten sind recht schmal geraten
Notebookdetails: Ein Core 2 Duo T9400 und eine GeForce GTX 260M sorgen für außerordentliche Leistungswerte
Notebookdetails: Ein Core 2 Duo T9400 und eine GeForce GTX 260M sorgen für außerordentliche Leistungswerte
Gehäuseaufkleber: Das G60VX unterstützt EAX 4.0
Gehäuseaufkleber: Das G60VX unterstützt EAX 4.0
Weiteres Republic of Gamers Logo, diesmal auf der gummierten Handballenauflage
Weiteres Republic of Gamers Logo, diesmal auf der gummierten Handballenauflage
Vertikale Scrollleiste auf dem Touchpad
Vertikale Scrollleiste auf dem Touchpad
Die Tasten des Touchpads sind in dessen metallene Umrandung integriert
Die Tasten des Touchpads sind in dessen metallene Umrandung integriert
Unschwer zu erkennen: Asus setzt beim G60VX auf ein futuristisches Design
Unschwer zu erkennen: Asus setzt beim G60VX auf ein futuristisches Design
Infrarot-Sensor und Wlan/Bluetooth-Schieberegler auf der Vorderseite
Infrarot-Sensor und Wlan/Bluetooth-Schieberegler auf der Vorderseite
eSATA, HDMI, ExpressCard und 8-in-1-Kartenleser auf der linken Seite
eSATA, HDMI, ExpressCard und 8-in-1-Kartenleser auf der linken Seite
USB 2.0 und Firewire auf der linken Seite
USB 2.0 und Firewire auf der linken Seite
Der sechs Zellen Lithium-Ionen-Akku fasst 53 Wh
Der sechs Zellen Lithium-Ionen-Akku fasst 53 Wh
Der Akku findet im hinteren Teil des Gehäusebodens Platz
Der Akku findet im hinteren Teil des Gehäusebodens Platz
Der Gehäuselüfter dreht unter Volllast ordentlich auf
Der Gehäuselüfter dreht unter Volllast ordentlich auf
Vier GByte DDR2-Arbeitsspeicher besetzen bereits beide Speicherbänke
Vier GByte DDR2-Arbeitsspeicher besetzen bereits beide Speicherbänke
Das PM45-Mainboard verfügt über Heatpipes...
Das PM45-Mainboard verfügt über Heatpipes...
...und eine ausgeklügelte Kühlkonstruktion
...und eine ausgeklügelte Kühlkonstruktion
Gleich zwei Festplatten finden im G60VX Platz
Gleich zwei Festplatten finden im G60VX Platz
Die Gesamtkapazität der beiden Platten beträgt 640 GByte
Die Gesamtkapazität der beiden Platten beträgt 640 GByte
Ein Großteil der Komponenten ist nach Öffnen des Gehäusebodens (12 Schrauben!) zugänglich
Ein Großteil der Komponenten ist nach Öffnen des Gehäusebodens (12 Schrauben!) zugänglich
Der Gehäuseboden im geschlossenen Zustand
Der Gehäuseboden im geschlossenen Zustand
Der Lüfter ist zur linken Seite hin gerichtet und besitzt auch im Gehäuseboden eine Lüfteröffnung
Der Lüfter ist zur linken Seite hin gerichtet und besitzt auch im Gehäuseboden eine Lüfteröffnung
Kensington Lock auf der Rückseite
Kensington Lock auf der Rückseite
USB 2.0, RJ-45 Gigabit-Lan und DC-In auf der Rückseite
USB 2.0, RJ-45 Gigabit-Lan und DC-In auf der Rückseite
VGA auf der linken Seite
VGA auf der linken Seite
Der ansonsten weiße Notebookdeckel verfügt in der unteren Hälfte über ein schwarzes Wabenmuster
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Preisvergleich

Pricerunner.de

Pro

+Futuristisches Design
+Viele Anschlussmöglichkeiten
+Sehr hohe Leistung
+Stabiler Turbomodus
+Maus und Rucksack als Zubehör
+Express Gate
 

Contra

-schlechte Stabilität des Displaydeckels
-Tastatur gibt leicht nach
-Relativ hohe Geräuschentwicklung
-Niedrige Akkulaufzeit
-Mäßige Displayhelligkeit
-Enttäuschender Sound

Shortcut

Was uns gefällt

Das schicke Design mit seinen futuristischen Zügen. Zudem die vielen Anschlussmöglichkeiten und die sehr hohe Anwendungs- sowie Spieleleistung.

Was wir vermissen

Eine wesentlich bessere Stabilität des Displaydeckels. Des Weiteren eine geringere Geräuschentwicklung und eine höhere Akkulaufzeit. Zuletzt wünschen wir uns ein leuchtstärkeres Display und einen besseren Sound.

Was uns verblüfft

Das der Turbomodus einerseits in Spielen kaum mehr Leistung bringt und sich andererseits auch kaum auf die Temperatur oder Geräuschkulisse auswirkt. Überrascht hat uns auch das reichhaltige Zubehör in Form einer hochwertigen Gaming-Maus (Razer Copperhead) und eines vielseitig einsetzbaren Rucksacks.

Die Konkurrenz

Schwächere, dafür günstigere Gaming-Notebooks wie das MSI GX623 oder das MSI GT628. Andere leistungsstarke Gaming-Notebooks unter 1500 Euro wie das MSI GT725 oder das Asus G71GX.

Bewertung

Asus G60VX
05.12.2010 v2
Florian Glaser

Gehäuse
82%
Tastatur
74%
Pointing Device
84%
Konnektivität
86%
Gewicht
64%
Akkulaufzeit
62%
Display
64%
Leistung Spiele
88%
Leistung Anwendungen
86%
Temperatur
78%
Lautstärke
68%
Auf- / Abwertung
80%
Durchschnitt
76%
79%
Gaming *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Florian Glaser (Update: 11.02.2014)