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NVIDIA GeForce GT 240M

NVIDIA GeForce GT 240M

Die Nvidia GeForce GT 240M ist eine DirectX 10.1 fähige Grafikkarte für  Mittelklasse Notebooks und technisch eine höher-getaktete GeForce GT 230M. Durch die  48 Shader und den 128 Bit Speicherbus reiht sich die Karte zwischen 130M und GeForce 9700M GTS ein. Der Stromverbrauch bleibt dank 40nm Prozess jedoch auf Niveau der GeForce GT 130M.

Der GT216 Kern basiert laut Nvidia auf die High-End Desktop Architektur (GTX 200) und hat daher auch einige Verbesserungen gegenüber der Vorgängergeneration. Weiters wurde die Micro-Architektur verbessert um Akkulaufzeit und Performance zu steigern.

Die GeForce GT240M unterstützt die Videodekodierung im Grafikchip (PureVideo HD mit VP4) für weniger CPU Belastung bei HD Dekodierung und Hybrid SLI (HybridPower und GeForceBoost) hinzugefügt (nur in Verbindung mit einem aktuellen Nvidia Chipsatz). Der verbaute Video Processor 4 (VP4) unterstützt das  vollständige Dekodieren von H.264, VC-1, MPEG-2, und jetzt auch MPEG-4 ASP (DivX oder xVID). Nur MPEG-1 wird nicht unterstützt (jedoch ist der Decodieraufwand hier minimal).

HybridPower ermöglicht das Umschalten zwischen onboard Grafik (im Nvidia Chipsatz) und dedizierter Grafikkarte (GT 240M) in Windows Vista. Dadurch kann die dedizierte Grafikkarte abgeschaltet werden, wenn sie nicht benötigt wird (Office, Surfen) und dadurch Energie gespart werden. Hybrid Power kann im Vista Betrieb umgeschaltet werden (derzeit noch manuell per Tool, später lt. Nvidia automatisch im Treiber). GeforceBoost wird von der GeForce GT 240M nicht unterstützt (es wäre kein Geschwindigkeitsgewinn möglich).

Wie auch bei der alten 9700M GTS übernehmen 48 so genannte Stream Prozessoren die anstehende Grafikarbeit (die früher die Pixel und Vertex Shader übernommen haben). Der Vorteil ist, daß es theortisch keinen Leerlauf der ALUs mehr gibt. Die Streamprozessoren sind bei NVIDIA 1-dimensional (1D) und können pro Takt eine Skalaroperation mit einer MADD- (Addition und Multiplikation) und MUL-Anweisung (Multiplikation) durführen. Ausserdem taktet NVIDIA die Shader-ALUs höher als den restlichen Chip (1210 versus 550 MHz).

Dank CUDA, DirectX Compute, OpenCL und PhysX Support können die Stream Prozessoren auch für andere Anwendungen (Video Kodierung, Physikeffekte, ...) eingesetzt werden und sind bei solchen Spezialanwendungen deutlich schneller als gängige Hauptprozessoren (durch die hohe Anzahl an Shadern die parallel arbeiten).

Moderne und anspruchsvolle DirectX 10 Spiele (wie Crysis) laufen auf der GT 230M wahrscheinlich mit mittleren Details bei mittleren Auflösungen flüssig. Weniger anspruchsvolle Spiele sollten in hohen Details flüssig laufen.

Bei Verwendung des langsamer getakteten GDDR2 Speichers ist die Grafikleistung etwa 20% niedriger als bei GDDR3 (jedoch sinkt auch der Stromverbrauch um etwa 2 Watt). Eventuell kann auch DDR2 Desktopspeicher mit noch größeren Performanceeinbußen eingesetzt werden.

Der maximale Stromverbrauch bleibt wie bei der GeForce GT 130M und der stärkeren GT 240M bei 23 Watt (TDP) laut Nvidia. Nvidia gibt jedoch an (dank der überarbeiteten Architektur und des 40nm Prozesses) den Stromverbrauch ohne Last (Idle) um 50% reduzieren zu können.

HerstellerNVIDIA
SerieGeForce GT 200M
CodenameN10P-GS
Pipelines48 - unified
Kerntakt *550 MHz
Shadertakt *1210 MHz
Speichertakt *800 MHz
Speicherbandbreite128 Bit
SpeichertypDDR3, GDDR2, GDDR3
Max. Speichergröße1024 MB
Shared Memorynein
DirectXDirectX 10.1, Shader 4.1
Stromverbrauch23 Watt
Herstellungsprozess40 nm
FeaturesDirectX Compute Support (Windows 7), CUDA, OpenCL, HybridPower, PhysX
Notebookgrößemittel (15.4" z.B.)
Erscheinungsdatum15.06.2009
Informationen174 Gigaflops
Herstellerseitehttp://www.nvidia.de/object/product_gefo...
* Die angegebenen Taktraten sind Vorgaben, die von den Notebookherstellern abgeändert werden können.

Benchmarks

3DMark 2001: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 21243, avg: 23708, max: 28631 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 03: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 18038, avg: 18262, max: 18657 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 05: - Standard 1024x768
0% 100%
      min: 11275, avg: 11811, max: 13004 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark 06:
0% 100%
      min: 5857, avg: 6504, max: 7367 Points
... Einzelwerte im Detail

Cinebench R10: - Shading
0% 100%
      min: 2922, avg: 3509, max: 4435 Points
... Einzelwerte im Detail

3DMark Vantage: - P Result no PhysX 1280x1024
0% 100%
      min: 2348, avg: 2429, max: 2624 Points
... Einzelwerte im Detail

- Bereich der Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
- Durchschnittliche Benchmarkergebnisse für diese Grafikkarte
Basierend auf 59 Benchmarks

Spiele Benchmarks

Die folgenden Benchmarks basieren auf unseren Spieletests mit Testnotebooks. Die Performance dieser Grafikkarte bei den gelisteten Spielen ist abhängig von der verwendeten CPU, Speicherausstattung, Treiber und auch Betriebssystem. Dadurch müssen die untenstehenden Werte nicht representativ sein. Detailierte Informationen über das verwendete System sehen Sie nach einem Klick auf den fps Wert.

Battlefield: Bad Company 2 (2010): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
CoD Modern Warfare 2 (2009): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Risen
Risen (2009)
min.:
52.7 60.4 61 ~ 58 fps
mittel:
21.1 25 25.6 ~ 24 fps
hoch:
16 16.7 18.1 ~ 17 fps
max.:
12  fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Need for Speed Shift (2009): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Colin McRae: DIRT 2
Colin McRae: DIRT 2 (2009)
min.:
44  fps
mittel:
42  fps
» In Detailstufe mittel mit allen getesteten Notebooks spielbar
Anno 1404
Anno 1404 (2009)
min.:
79.5 79.5 ~ 80 fps
max.:
21.8 21.8 ~ 22 fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Sims 3 (2009): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R. 2
F.E.A.R. 2 (2009)
min.:
118.5 118.5 ~ 119 fps
mittel:
61 61 ~ 61 fps
hoch:
39 39 ~ 39 fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
GTA IV - Grand Theft Auto (2008): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Left 4 Dead
Left 4 Dead (2008)
min.:
88 94.2 94.2 ~ 92 fps
hoch:
57 66 66 ~ 63 fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Far Cry 2
Far Cry 2 (2008)
min.:
80.7  fps
hoch:
34.7  fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Crysis Warhead (2008): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Racedriver: GRID
Racedriver: GRID (2008)
min.:
56.1 56.1 ~ 56 fps
mittel:
40.4 40.4 ~ 40 fps
hoch:
29.7 29.7 ~ 30 fps
» In Detailstufe mittel mit allen getesteten Notebooks spielbar
Call of Duty 4 - Modern Warfare
Call of Duty 4 - Modern Warfare (2007)
min.:
143.7 143.7 ~ 144 fps
mittel:
66.5 66.5 ~ 67 fps
hoch:
37.6 37.6 ~ 38 fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Supreme Commander - FA Bench (2007): In Detailstufe min. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Crysis - GPU Benchmark
Crysis - GPU Benchmark (2007)
min.:
49.6 50 50.1 50.1 53.1 55.8 72 76 ~ 57 fps
mittel:
32.3 32.3 32.3 32.6 32.8 33 36 37 ~ 34 fps
hoch:
20 20 20.4 20.5 20.6 21 21.3 21.3 ~ 21 fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
Crysis - CPU Benchmark
Crysis - CPU Benchmark (2007)
min.:
38 39 51.9 54.7 55.7 55.7 57.5 74 ~ 53 fps
mittel:
19 20 30.5 30.9 32.4 34 34 37 ~ 30 fps
hoch:
15 16 17 17 18.2 18.4 18.7 20 ~ 18 fps
» In Detailstufe min. mit allen getesteten Notebooks spielbar
World in Conflict - Benchmark
World in Conflict - Benchmark (2007)
mittel:
14 14 54 ~ 27 fps
hoch:
11 11 28 ~ 17 fps
» Mit den meisten getesteten Laptops nicht spielbar.
Command and Conquer III (2007): Mit einer schwächeren Grafikkarte nicht flüssig spielbar - mehr...
Call of Juarez Benchmark
Call of Juarez Benchmark (2006)
hoch:
35.6 35.6 ~ 36 fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
The Elder Scrolls IV - Oblivion (2006): In Detailstufe hoch im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005)
hoch:
126 126 ~ 126 fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Quake 4 (2005): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
F.E.A.R.
F.E.A.R. (2005)
min.:
390  fps
mittel:
184  fps
hoch:
69  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
World of Warcraft (2005): In Detailstufe mittel im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Counter-Strike Source
Counter-Strike Source (2004)
hoch:
204.6 204.6 ~ 205 fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar
Doom 3 (2004): In Detailstufe max. im Schnitt mit einer schwächeren Grafikkarten spielbar - mehr...
Quake 3 Arena - Timedemo
Quake 3 Arena - Timedemo (1999)
hoch:
550.5  fps
» In Detailstufe hoch mit allen getesteten Notebooks spielbar

Eine Liste mit weiteren Spielen und allen Grafikkarten finden Sie auf unserer Seite: Welches Spiel ist mit welcher Grafikkarte spielbar

Notebooktests mit NVIDIA GeForce GT 240M Grafikkarte

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3 Kommentare zum Artikel

Thema lesen / Antworten

#3 Re: NVIDIA GeForce GT 240MMR X, 02:33 06.01
Super Artikel! genial, dass auch ein benchmark für diese grafikkarte vorhanden ist. vielen dank!...
#2 Re: NVIDIA GeForce GT 240MKlaus Hinum, 11:13 09.12
Der Core i7 ist im Schnitt zum Spielen gut geeignet. Ev. ist hier ein Sonderfall, wo der Turbo nicht lief (TDP bereits ausgelastet, CPU zu heiss), oder ein schneller Dual Core bring mehr. ...
#1 Re: NVIDIA GeForce GT 240Moldwiseowl, 22:42 07.12
23.9
[X] Intel Core i7 720QM 1.6GHz 4096MB RAM
GeForce GT 240M, 1024MBDDR3, ForceWare 186.31
32.4
[X] Intel Core 2 Duo P8700 2.5GHz 4096MB RAM
GeForce GT 240M (550MHz), 1024MB (790MHz) DDR3, ForceWare 186.31


wie kann es sein das eine cpu die um einiges weiter in der platzierung weiter oben ist so schlechte fps hinbekommt...dachte bei ansprüche taktet sie sich automatisch etwas höher.

ist der core i7 zum spielen etwa nicht geeignet?...
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Autor: Klaus Hinum (Update:  9.03.2010)