Test Google Nexus 10 Tablet

Felix Sold, 11.12.2012

High-End meets Budget. Google sagt Apple und Microsoft den Kampf an. Das Nexus 10 bietet aktuelle Hardware und ein hochauflösendes 10,1-Zoll-Display zu Preisen ab 400 Euro. Das optimale Gadget für das heimische Wohnzimmer?

Trotz abgesagtem Launch-Event hat Google mit der Vorstellung des neuen Nexus-Line-Ups am 29. Oktober für ordentlich Furore in der Technik-Welt gesorgt. Neben dem besser ausgestatteten Google Nexus 7 (Hersteller: Asus) mit 32 GByte Speicherkapazität und 3G-Modul für 300 Euro und dem neuen Nexus 4 Smartphone (Hersteller: LG) mit 4,7-Zoll-Bildschirm, das ab 300 Euro mehr oder weniger erhältlich ist, hat das Unternehmen zusammen mit Samsung auch das neue High-End-Tablet Nexus 10 vorgestellt. Der 10,1 Zoll große PLS-Bildschirm löst mit 2.560 x 1.600 Pixeln auf und bietet eine Pixeldichte von 300 DPI. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Dual-Core SoC von Samsung, 2 GByte Arbeitsspeicher und wahlweise 16 oder 32 GByte Speicherkapazität.

Zwei Wermutstropfen gleich vorab: Ein Modell mit 3G- beziehungsweise LTE-Modul wird aktuell nicht angeboten und ein Kartenleser zur günstigen Erweiterung der Speicherkapazität ist nicht an Bord. Dafür wartet das Samsung gefertigte Tablet mit der Modellbezeichnung GT-P8110 mit dem aktuellsten Android-Betriebssystem auf (4.2.1 alias Jelly Bean). Mit einem Einstiegspreis von 399 Euro (UVP) setzen Google und Samsung ein Zeichen. Das Apple iPad 4 ist in dieser Konfiguration 100 Euro teurer. Wir prüfen die Qualitäten des Nexus 10 und ziehen einen Vergleich zu den zwei stärksten Konkurrenten am Markt.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Chassis ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt.
Das Chassis ist aus Kunststoff gefertigt.
Die Verarbeitung, Haptik & Stabilität sind gut.
Die Verarbeitung, Haptik & Stabilität sind gut.

Das Gehäuse des Google Nexus 10 hinterlässt einen guten ersten Eindruck. Die Basis bildet ein Chassis aus Polycarbonat, wobei die Rückseite sowie die Flanken ein angenehm, gummiertes Finish besitzen. Durch die schwarzen Gehäuseteile wirkt das Tablet insgesamt sehr schlicht und modern. Fingerabdrücke an der Gehäuserückseite und auf der Vorderseite entstehen rasch und lassen sich nicht vermeiden. Ein passendes Mikrofasertuch für die Reinigung zwischendurch gehört fast zum Pflichtprogramm für unterwegs.

Die Stabilität lässt keine Wünsche offen. Das Tablet lässt sich auch bei größerer Krafteinwirkung nur minimal verwinden. Dabei konnten wir keine ungewöhnlichen Geräusche festhalten, die bei schlechter Verarbeitung häufig zu hören sind. In puncto Haptik besteht natürlich ein Unterschied zwischen der gummierten Rückseite des Nexus 10 und dem Aluminium-Unibody des Apple iPad 4. Im Vergleich zum Google Nexus 7 sagt dem Redakteur die Haptik des Testgerätes aber mehr zu. Die Verarbeitung wirkt insgesamt sehr solide.

Mit Abmessungen von 264 x 178 x 8,9 Millimeter (B x T x H) und einem Gesamtgewicht von 603 Gramm liegt das neue Tablet von Google im Rahmen für diese Größenordnung. Das iPad 4 von Apple ist mit einer Bauhöhe von 9,4 Millimetern und einem Gesamtgewicht von 652 Gramm dicker und etwas schwerer (Differenz: 8 Prozent). Die Daten des Microsoft Surface RT mit 10,6-Zoll-Bildschirm unterscheiden sich nur marginal.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

"Ein Speicherkartenslot bei Nexus-Geräten verwirrt die Nutzer." Zumindest wenn es nach einem Google-Manager geht, der mit dieser Aussage polarisierte, da man ein solches Statement bis dato eher von Apple erwartet hätte. Aber muss ein Kartenleser unbedingt an Bord sein? Für die meisten Nutzer dürfte die Auswahl zwischen 16 oder 32 GByte (Netto: 27,26 GByte) internem Speicher ausreichen. Auf der anderen Seite ist eine Micro-SD-Speicherkarte günstiger und bietet eine gewisse Flexibilität. Ein Reader ist kein Muss, aber eine Abwertung im Bereich der Konnektivität muss das Nexus 10 in diesem Fall verkraften.

An der linken Seite findet sich neben der Audio-Buchse ein Micro-USB-Anschluss, über den das Tablet synchronisiert und geladen wird. Gegenüber hat Samsung einen Micro-HDMI-Anschluss integriert. Mit einem passenden Adapter (ca. 7 Euro) kann das Tablet mit einem herkömmlichen HDMI-Kabel an den eigenen Fernseher angeschlossen werden. Last but not least ein Blick an die Unterseite. Über einen Anschluss mit magnetischen Pogo-Pins kann das Gerät nämlich auch geladen werden. Ein Dock für das Nexus 10 wird im Google Play Store noch nicht angeboten.

Linke Seite: Micro-USB, 3,5mm-Stereo-Klinke (Audio)
Linke Seite: Micro-USB, 3,5mm-Stereo-Klinke (Audio)
Rechte Seite: Micro-HDMI
Rechte Seite: Micro-HDMI

Software

Der wohl größte Vorteil der hauseigenen Endgeräte ist das unveränderte Google-Android-Betriebssystem (Vanilla-Android). In diesem Fall ist Android 4.2.1 Jelly Bean vorinstalliert. Nutzer von Geräten anderer Hersteller müssen teils Monate auf ein Update warten, da spezielle UI-Anpassungen aufwändig portiert werden müssen. Zudem kann sich die Performance der unveränderten Version sehen lassen. Das System läuft auf dem Google Nexus 10 extrem flüssig.

Im Vergleich zu Android 4.1 (Jelly Bean) hält die aktuelle Version auch zahlreiche Verbesserungen bereit. Dazu zählen unter anderem Widgets auf dem Sperrbildschirm, eine überarbeitete Kamera-App mit 360-Grad-Panoramen oder eine erhöhte Sicherheit (Malware-Scanner für Apps von Drittanbietern außerhalb des Google Play Store).

Android 4.2.1: Widgets auf dem Sperrbildschirm.
Android 4.2.1: Widgets auf dem Sperrbildschirm.
Sicherheitsfunktionen in den Systemeinstellungen.
Sicherheitsfunktionen in den Systemeinstellungen.

Kommunikation & GPS

GPS Test
GPS Test

Für Kommunikation stehen verschiedene Möglichkeiten bereit. Am häufigsten dürfte wohl das integrierte WLAN-Modul genutzt werden, das die Übertragung nach 802.11b/g/n unterstützt. Des Weiteren können Daten auch per Bluetooth 4.0 oder via NFC (Near Field Communication) übertragen werden. Zwischen Android-Geräten können Dateien und Kontakte über Android Beam ausgetauscht werden. Das mobile Bezahlen mit NFC steckt in Deutschland immer noch in den Kinderschuhen und ist nur vereinzelt nutzbar. Ein Nexus 10 mit UMTS- (3G) beziehungsweise LTE-Modul wird derzeit nicht angeboten.

Mit der Anwendung „GPS Test“ haben wir die Ortungsfunktionalität überprüft. Die Erstbestimmung des aktuellen Standortes hat nur 12 Sekunden gedauert. Insgesamt schwankt die Genauigkeit zwischen zwei und zwölf Metern, wobei die Werte in Ordnung sind. Solange die Navigations-Anwendung kein mobiles Datennetzwerk benötigt, lässt sich das Google-Tablet auch als großer Wegweiser im Auto nutzen.

Kameras & Multimedia

Für Schnappschüsse bietet das Nexus 10 eine Hauptkamera mit 5 Megapixel (2.560 x 1.920 Pixel), deren Qualität in Ordnung ist. Zu große Erwartungen sollte man allerdings nicht mitbringen. Im Vergleich zum Apple iPad Mini gefällt die Optik des Androiden vor allem bei aktiviertem Digital-Zoom. Das Rauschen ist im direkten Vergleich deutlich geringer, wobei die Qualität sichtbar abnimmt. Mit der hochwertigen Systemkamera von Sony können die Tablets natürlich nicht mithalten. Videoaufnahmen im 1080p-Standard mit 30 Bildern pro Sekunde (fps) gehören zum guten Ton in diesem Segment. Die Frontkamera des Google Nexus 10 bietet 1,9 Megapixel (720p) und ist für Videochats gedacht. Für diesen Einsatzweck ist das Modul ausreichend.

In puncto Multimedia unterstützt das Testgerät alle gängigen Bild-, Audio- und Videoformate. Inhalte können direkt über den Google Play Store bezogen oder vom eigenen Computer übertragen werden. Mit maximal 32 GByte Speicherkapazität kommen Freunde von hochauflösendem 1080p-Filmmaterial schnell an die Grenzen des Machbaren, da eine solche Datei flott mehrere Gigabyte groß ist. Für kleinere 720p-Dateien oder das Streamen von Filmen aus dem Play Store reichen 16 GByte aber aus. Für die Wiedergabe sind die grundlegenden Programme vorinstalliert. Im Store sind weitere Anwendungen erhältlich, die zum Großteil kostenlos zum Download bereit stehen.

Nexus 10: 5 Megapixel
Nexus 10: 5 Megapixel
iPad Mini: 5 Megapixel
iPad Mini: 5 Megapixel
Sony NEX-5R: 16.1 Megapixel (18mm)
Sony NEX-5R: 16.1 Megapixel (18mm)
Nexus 10: 5 Megapixel (50 %)
Nexus 10: 5 Megapixel (50 %)
iPad Mini: 5 Megapixel (50 %)
iPad Mini: 5 Megapixel (50 %)
Sony NEX-5R: 16.1 Megapixel (35mm)
Sony NEX-5R: 16.1 Megapixel (35mm)
Nexus 10: 5 Megapixel (100 %)
Nexus 10: 5 Megapixel (100 %)
iPad Mini: 5 Megapixel (100 %)
iPad Mini: 5 Megapixel (100 %)
Sony NEX-5R: 16.1 Megapixel (55mm)
Sony NEX-5R: 16.1 Megapixel (55mm)
Google Nexus 10 Frontkamera: 1.9 Megapixel
Google Nexus 10 Frontkamera: 1.9 Megapixel
Apple iPad Mini Frontkamera: 1.2 Megapixel
Apple iPad Mini Frontkamera: 1.2 Megapixel
Ein modulares USB-Netzteil mit Kabel und EU-Stecker.
Ein modulares USB-Netzteil mit Kabel und EU-Stecker.

Zubehör

In der Verpackung findet sich nur das nötigste Zubehör. Dies sind ein modulares USB-Netzteil, ein USB-Kabel und der Steckaufsatz für europäische Steckdosen. Zubehör für das Nexus 10 wird von Google bisher nicht verkauft. Im Internet finden sich hunderte Produkte von Drittanbietern, die häufig universal nutzbar sind.

Garantie

Samsung gewährt eine Garantielaufzeit von 24 Monaten auf Material- und Verarbeitungsfehler. Bei Verschleißteilen und dem beiliegendem Zubehör wie dem integrierten Akku oder dem Ladegerät beträgt die Garantie allerdings nur sechs Monate. Der Reparaturservice in Deutschland wird über das Partnerunternehmen Datrepair aus Flensburg abgewickelt.

Spiele

Für eine gute Gaming-Leistung sorgt die integrierte ARM Mali-T604 Grafikeinheit. Dabei handelt es sich um eine OpenGL 3.0 und DirectX 11 fähigen Baustein für ARM SoCs (System-on-a-Chip) mit bis zu vier Kernen. Im Praxistest hatte das Google Nexus 10 keine Probleme mit aufwändigen 3D-Titeln wie ShadowGun oder Need for Speed. Insgesamt bietet das Gerät flinke Hardware, mit dem auch Tablet-Gamer auf ihre Kosten kommen.

Anspruchsvolle Games wie ShadowGun sind kein Problem für das Google Nexus 10.
Anspruchsvolle Games wie ShadowGun sind kein Problem für das Google Nexus 10.
Raging Thunder ist ein einfaches Racing-Game für Zwischendurch. Need for Speed das schicke Pendant.
Raging Thunder ist ein einfaches Racing-Game für Zwischendurch. Need for Speed das schicke Pendant.

Eingabegeräte & Bedienung

Die Eingabe von Texten erfolgt über die virtuelle Tastatur, die je nach Anwendung oder Vorsteinstellung automatisch eingeblendet wird. Im Querformat ist das QWERTZ-Layout sehr großzügig gestaltet. Im Hochformat ergibt sich die perfekte Mischung aus angenehmer Bedienung und sichtbarem Content oberhalb. Die großen Shift-Tasten rechts und links machen sich positiv bemerkbar. Eine neue Funktion von Android 4.2 ist die Texteingabe durch Wischbewegungen. Diese Funktion erinnert an „Swype“ von Samsung. Schlussendlich bleibt diese Funktion aber eine Geschmacksfrage.

Die Bedienung über das kapazitive Multi-Touch-Display lässt keine Wünsche offen. Mehrere Finger sowie Gesten werden ohne Probleme erkannt und Berührungen ohne Verzögerungen umgesetzt. Die weitere Navigation erfolgt über drei virtuelle Android-Buttons, die immer am unteren Rand eingeblendet werden. Damit geht allerdings auch ein wenig der gebotenen Arbeitsfläche verloren. Apple setzt seit Jahren auf den physischen „Home-Button“ und verzichtet auf digitale Navigationselemente.

Virtuelle QWERTZ-Tastatur im Querformat.
Virtuelle QWERTZ-Tastatur im Querformat.
Im Hochformat ist das Keyboard kompakter.
Im Hochformat ist das Keyboard kompakter.

Display

Wie wir testen - Display

Glänzende 10,1-Zoll-Anzeige mit 2.560 x 1.600 Pixel.
Glänzende 10,1-Zoll-Anzeige mit 2.560 x 1.600 Pixel.

Mit dem Nexus 10 begibt sich Google in die Klasse der hochauflösenden Tablets. Der glänzende 10,1-Zoll-Touchscreen löst mit 2.560 x 1.600 Pixel (WQXGA) auf, wird durch ein Vorsatz aus Corning Gorilla Glass 2 geschützt und überholt das „Retina-Display“ des Apple iPad 4 (2.048 x 1.536 Pixel, 264 DPI). Das Surface RT mit 1.366 x 768 Pixel wirkt im Vergleich fast antiquiert. Anhand der Auflösung und Bildschirmdiagonale des Nexus errechnen sich 4 Megapixel und eine Pixeldichte von rund 300 DPI. Die einzelnen Pixel sind nicht mehr zu erkennen. Das 16:10-Format macht sich bei der Wiedergabe von Filmen positiv bemerkbar. Die schwarzen Ränder sind sehr schmal, wohingegen die Ränder bei der 4:3-Anzeige des iPad 4 deutlich größer ausfallen.

Notebookcheck.com im Querformat @ 2.560 x 1.600 Pixel.
Notebookcheck.com im Querformat @ 2.560 x 1.600 Pixel.
1.600 x 2.560 Pixel
1.600 x 2.560 Pixel

Den Anfang unserer Messungen macht die gebotene Leuchtdichte, die wir mit dem Tool Mavo-Monitor von Gossen ermittelt haben. Im Durchschnitt erreicht das Panel eine Helligkeit von 389,2 cd/m². In der Spitze werden 419 cd/m² erreicht, woraus sich wiederum eine maximale Beleuchtungsdifferenz von 54 cd/m² ergibt. Diese Schwankung ist im Alltag aber nicht zu erkennen. Der Ausleuchtungswert von 87 Prozent liegt im breiten Mittelfeld und ist nicht außergewöhnlich. Das Apple iPad 4 und Microsofts Surface RT müssen sich in diesem Abschnitt geschlagen geben.

401
cd/m²
419
cd/m²
387
cd/m²
380
cd/m²
419
cd/m²
377
cd/m²
368
cd/m²
365
cd/m²
387
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 419 cd/m²
Durchschnitt: 389.2 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 419 cd/m²
Schwarzwert: 0.58 cd/m²
Kontrast: 722:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Durch den geringen Schwarzwert von 0,58 cd/m² kann Schwarz ohne stark sichtbaren Graustich dargestellt werden. Auf der anderen Seite entsteht dadurch ein hohes Kontrastverhältnis von 722:1. Die zuvor erwähnten Konkurrenten des Nexus 10 machen bei diesen Werten einen besseren Eindruck. Schwarz wirkt satter und der Kontrast fällt besser aus. Abseits der harten Fakten hinterlassen die Farbdarstellung und die Bildschärfe einen guten Eindruck.

Außeneinsatz
Außeneinsatz: Google Nexus 10

Im Außeneinsatz rächt sich das hochglänzende Gorilla Glass. Spiegelungen lassen sich nie komplett vermeiden. An einem schattigen Platz oder auf der Couch im Wohnzimmer ist die gebotene Helligkeit aber mehr als ausreichend. Der Content durchweg gut ablesbar. In einem Raum mit sehr viel Licht oder bei direkter Sonneneinstrahlung kann es unter Umständen schwierig werden. Gegebenenfalls muss die Sitzposition verändert werden.

Blickwinkel
Blickwinkel: Google Nexus 10

Die von Samsung entwickelten PLS-Technologie (Plane-to-Line Switching) hält gleich mehrere Vorteile bereit. Diese Weiterentwicklung der IPS-Technologie (In-Plane Switching) verbraucht weniger Strom und ist blickwinkelunabhängig. Das Referenzbild wird selbst bei sehr flachen Winkeln ohne Farbverfälschungen, Invertieren oder Aufblenden dargestellt.

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Samsung Exynos 5250 Dual SoC mit 1,7 GHz.
Samsung Exynos 5250 Dual SoC mit 1,7 GHz.

Das Herzstück des Google Nexus 10 bildet ein Samsung Exynos 5 Dual 5250 SoC mit einer Taktfrequenz von 1,7 GHz. Bei diesem Chip handelt es sich um einen ARM Cortex-A15 basierten Dual-Core Baustein, der in 32 Nanometer Strukturbreite gefertigt wird. Zu diesem Paket gehört zudem eine ARM Mali-T604 Grafikeinheit der „Midgard“-Architektur mit bis zu vier Kernen. Neben diesem zentralen Bestandteil bietet das Tablet 2 GByte Arbeitsspeicher und bis zu 32 GByte Speicherkapazität.

Mit der kostenfreien Anwendung „CPU Spy“ haben wir die Taktfrequenz des SoC überprüft. Im Idle-Zustand befindet sich der Chip zu 95 Prozent im „Deep Sleep“ mit einer Taktfrequenz von nur 200 MHz. Unter Last (Stability Test) werden die Taktfrequenzen des oberen Drittels mit bis zu 1,7 GHz abgerufen.

CPU Spy: Idle
CPU Spy: Idle
CPU Spy: Last
CPU Spy: Last

In unserem Benchmarkparcours ist der Systemtest GeekBench 2 die erste Hürde. Dieses Tool ist für diverse Betriebssysteme verfügbar. In diesem Benchmark wird das Apple iPad 4 in fast allen Tests vom Nexus 10 deklassiert. Lediglich im Stream-Test kann sich das iPad mit einem Vorsprung von fünf Prozent leicht absetzen. Das Huawei MediaPad 10 FHD ist preislich vergleichbar. In den meisten Tests schneidet es aber bis zu 50 Prozent schlechter ab als unser Testgerät.

Geekbench 2 - 32 Bit
Total Score
Google Nexus 10
2591 Points ∼21%
Apple iPad 4
1768 Points ∼14% -32%
Huawei MediaPad 10 FHD
1209 Points ∼10% -53%
Integer
Google Nexus 10
1794 Points ∼14%
Apple iPad 4
1330 Points ∼10% -26%
Huawei MediaPad 10 FHD
1000 Points ∼8% -44%
Floating Point
Google Nexus 10
3916 Points ∼24%
Apple iPad 4
2262 Points ∼14% -42%
Huawei MediaPad 10 FHD
1793 Points ∼11% -54%
Memory
Google Nexus 10
2480 Points ∼30%
Apple iPad 4
2053 Points ∼25% -17%
Huawei MediaPad 10 FHD
940 Points ∼11% -62%
Stream
Google Nexus 10
968 Points ∼11%
Apple iPad 4
1012 Points ∼11% +5%
Huawei MediaPad 10 FHD
442 Points ∼5% -54%
Legend
      Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604, 32 GB SSD
      Apple iPad 4 Apple A6x, PowerVR SGX554MP4, 32 GB SSD
      Huawei MediaPad 10 FHD HiSilicon k3v2 Hi3620, Vivante GC4000, 8 GB SSD

Im Android-Vergleich mit dem Tablet von Huawei zeigt sich die Mehrleistung des Nexus 10. Im AnTuTu Benchmark v2 liegt der Vorsprung bei deutlichen 39 Prozent. Anders sieht es im Smartbench 2012 aus. Das Nexus 10 liegt nur fünf Prozent vorne. Mit der Multi-Thread-Berechnung von Linpack steigt auch das iPad 4 von Apple wieder ein. Mit 654 MFLOPS spielt das Gerät aus Cupertino in einer anderen Galaxie. Der Vorsprung gegenüber dem Google Nexus 10 beträgt beachtliche 244 Prozent.

AnTuTu Benchmark v2 - Total Score
Google Nexus 10
13315 Points ∼54%
Huawei MediaPad 10 FHD
8071 Points ∼33% -39%
Smartbench 2012 - default
Google Nexus 10
3504 points ∼34%
Huawei MediaPad 10 FHD
3318 points ∼32% -5%
Linpack for Android
Google Nexus 10
189.94 MFLOPS ∼17%
Apple iPad 4
654.29 MFLOPS ∼60% +244%
Huawei MediaPad 10 FHD
92.268 MFLOPS ∼8% -51%
Legend
      Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604, 32 GB SSD
      Apple iPad 4 Apple A6x, PowerVR SGX554MP4, 32 GB SSD
      Huawei MediaPad 10 FHD HiSilicon k3v2 Hi3620, Vivante GC4000, 8 GB SSD

Die ARM Mali-T604 Grafikeinheit muss sich im AnTuTu 3DRating unter Beweis stellen. In der normalen Berechnung mit der gerätespezifischen Displayauflösung verliert das Nexus 10 gegen das Apple iPad 4. Bei einem Ergebnis von 3.764 Punkten beträgt die durchschnittliche Bildwiederholungsrate 13,5 fps. Im Offscreen-Benchmark bei einer fixen Auflösung von 1.024 x 2.048 Pixel sichert sich das Nexus 10 einen Vorsprung von 51 Prozent (2.881 Punkte @ 9,9 fps).

Im bewährten GLBenchmark 2.5 muss sich das Nexus 10 teils deutlich geschlagen geben. In der bildschirmunabhängigen Messungen (Offscreen) beträgt die Differenz zur PowerVR SGX554MP4 Grafik des Apple-Tablets 19 Prozent (36 vs. 43 fps). Das MediaPad 10 FHD von Huawei mit Vivante GC4000 GPU kann bei den 3D-Tests nicht mithalten.

Antutu 3DRating
Google Nexus 10
3764 Points ∼33%
Apple iPad 4
6458 Points ∼57% +72%
1024x2048 Off-screen
Google Nexus 10
2881 Points ∼100%
Apple iPad 4
1425 Points ∼49% -51%
GLBenchmark 2.5
Egypt HD Fixed Time
Google Nexus 10
22 fps ∼37%
Apple iPad 4
37 fps ∼62% +68%
Huawei MediaPad 10 FHD
18 fps ∼30% -18%
1920x1080 Egypt HD Offscreen Fixed Time
Google Nexus 10
36 fps ∼7%
Apple iPad 4
43 fps ∼8% +19%
Huawei MediaPad 10 FHD
12 fps ∼2% -67%
Legend
      Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604, 32 GB SSD
      Apple iPad 4 Apple A6x, PowerVR SGX554MP4, 32 GB SSD
      Huawei MediaPad 10 FHD HiSilicon k3v2 Hi3620, Vivante GC4000, 8 GB SSD

In den Browser-Benchmark steigt auch das Surface RT von Microsoft in den Ring. In der aktuellen Revision des Google-V8-Benchmarks gewinnt das Nexus 10 mit 2.964 Punkten deutlich. Hier muss angemerkt werden, dass Benchmark, Betriebssystem und Browser vom gleichen Unternehmen stammen. Das Microsoft-Tablet mit Internet Explorer 10 schneidet mit einem Ergebnis von 796 Punkten deutlich schlechter ab (Differenz: 73 Prozent).

Im unabhängigen Sunspider Java-Script-Benchmark (Version 0.9.1) zählt ein möglichst kleines Ergebnis. Das Apple iPad 4 gewinnt den Test mit 895,3 Millisekunden vor dem Microsoft Surface RT (997,5 Millisekunden) und dem Google Nexus 10. Das Testgerät liegt 33 beziehungsweise 26 Prozent hinter den zwei stärksten Konkurrenten.

Sunspider
Google Nexus 10
1345.7 ms * ∼13%
Apple iPad 4
895.3 ms * ∼8% +33%
Microsoft Surface RT
997.5 ms * ∼9% +26%
Huawei MediaPad 10 FHD
2079.8 ms * ∼20% -55%
Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score
Google Nexus 10
2964 Points ∼16%
Apple iPad 4
1661 Points ∼9% -44%
Microsoft Surface RT
796 Points ∼4% -73%
Huawei MediaPad 10 FHD
1183 Points ∼6% -60%
Browsermark 2.0
Google Nexus 10
2254 points ∼31%
Apple iPad 4
2495 (min: 2479) points ∼35% +11%
Huawei MediaPad 10 FHD
1736 points ∼24% -23%
Legend
      Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604, 32 GB SSD
      Apple iPad 4 Apple A6x, PowerVR SGX554MP4, 32 GB SSD
      Microsoft Surface RT NVIDIA Tegra 3, NVIDIA GeForce ULP (Tegra 3), 32 GB SSD
      Huawei MediaPad 10 FHD HiSilicon k3v2 Hi3620, Vivante GC4000, 8 GB SSD

* ... smaller is better

Zur System-Performance gehört auch die Leistung des integrierten Flash-Speichers. Im AndroBench 3 erreichen der Massenspeicher gute Übertragungsraten von 99,53 MB/s (Lesen) beziehungsweise 20,02 MB/s bei einer Schreiboperation. Auch bei den Radom-Tests kann das Nexus 10 überzeugen.

Im Vergleich zu den kleineren Nexus-Geräten des aktuellen Portfolios sichert sich das große Tablet einen beachtlichen Vorsprung. Bei der sequentiellen Leseoperation ergibt sich eine Differenz von 50 Prozent und mehr. Lediglich im „Random Read 4KB“-Test bäumt sich das Nexus 4 Smartphone auf (+ 17 Prozent). Insgesamt aber eine überzeugende Vorstellung des integrierten Speichers.

AndroBench 3
Sequential Read 256KB
Google Nexus 10
99.53 MB/s ∼75%
Huawei MediaPad 10 FHD
41.84 MB/s ∼31% -58%
Google Nexus 4
49.7 MB/s ∼37% -50%
Google Nexus 7
16.87 MB/s ∼13% -83%
Sequential Write 256KB
Google Nexus 10
20.02 MB/s ∼35%
Huawei MediaPad 10 FHD
7.32 MB/s ∼13% -63%
Google Nexus 4
13.97 MB/s ∼24% -30%
Google Nexus 7
5.22 MB/s ∼9% -74%
Random Read 4KB
Google Nexus 10
10.35 MB/s ∼62%
Huawei MediaPad 10 FHD
7.56 MB/s ∼45% -27%
Google Nexus 4
12.14 MB/s ∼73% +17%
Google Nexus 7
4.76 MB/s ∼29% -54%
Random Write 4KB
Google Nexus 10
1.27 MB/s ∼43%
Huawei MediaPad 10 FHD
0.57 MB/s ∼20% -55%
Google Nexus 4
1.07 MB/s ∼37% -16%
Google Nexus 7
0.28 MB/s ∼10% -78%
Legend
      Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604, 32 GB SSD
      Huawei MediaPad 10 FHD HiSilicon k3v2 Hi3620, Vivante GC4000, 8 GB SSD
      Google Nexus 4 Qualcomm Snapdragon S4 Pro APQ8064A, Qualcomm Adreno 320, 16 GB SSD
      Google Nexus 7 NVIDIA Tegra 3, NVIDIA GeForce ULP (Tegra 3), 8 GB SSD

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Temperatur

Die entstehende Abwärme der Hardware wird passiv über das Gehäuse abgeführt. Bei leichter Nutzung (Office) wird das Tablet maximal handwarm. In unserer Grafik entspricht dies den blau unterlegten Werten. Unter Last (App: Stability Test) steigen die Werte an, liegen insgesamt aber im Rahmen. Die Rückseite erwärmt sich nur in der Mitte spürbar. Im Querformat kommen die Finger nicht in diesen Bereich. Im Hochformat kann man dies nicht vermeiden. Im Klassenvergleich können sich die Werte sehen lassen.

Max. Last
 30.3 °C32.7 °C32 °C 
 28.9 °C32.2 °C32.3 °C 
 29.6 °C38 °C36.7 °C 
 
27.4 °C41.3 °C37.9 °C
28.9 °C32.2 °C33.1 °C
29.2 °C32.6 °C31.7 °C
Maximal: 38 °C
Durchschnitt: 32.5 °C
 Maximal: 41.3 °C
Durchschnitt: 32.7 °C
Netzteil (max.)  42.3 °C | Raumtemperatur 18.8 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Pluspunkt: Stereo-Speaker neben dem Bildschirm.
Pluspunkt: Stereo-Speaker neben dem Bildschirm.

Ein Tablet ist ein Multimedia-Gerät. Im Bereich der Lautsprecher gehen Google und Samsung den richtigen Weg. Im Querformat befinden sich die Speaker rechts und links vom Bildschirm und sorgen für echten Stereo-Klang. Die Lautsprecher des Apple iPad Mini müssen sich nicht verstecken, aber die Positionierung im unteren Bereich macht in diesem Fall gar keinen Sinn. Das Klangbild der Nexus-Lautsprecher ist gut. Hohe Töne werden klar dargestellt und bei der maximalen Lautstärke übersteuern die Speaker nicht. Bässe und tiefe Töne sind nur minimal vorhanden. Über die 3,5-mm-Stereo-Klinke oder den Micro-HDMI-Anschluss können Peripherie-Produkte angesteuert werden.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Grundlage für gute Akkulaufzeiten bilden die Verbrauchswerte der Komponenten. Der größte Stromabnehmer ist der 10,1-Zoll-Bildschirm, der vor allem bei maximaler Beleuchtung zulangt. Im Idle-Zustand verbraucht das Google Nexus 10 zwischen 3,7 und 9 Watt. Im Leerlauf arbeitet der Samsung-SoC mit nur 200 MHz (Deep Sleep). Auch an dieser Stelle wieder ein Vergleich: das Apple iPad 4 sowie das Microsoft Surface RT verbrauchen im Office-Betrieb weniger Strom. Am unteren Ende liegt die Differenz zwischen iPad und Nexus bei 30 Prozent (2,6 vs. 3,7 Watt).

Die Verbrauchswerte unter Last verändern sich mit maximal 9,4 Watt kaum. In diesem Szenario kann das Google Nexus 10 die Konkurrenten abhängen. Das Microsoft Surface RT verbraucht in der Spitze 10,6 Watt (Differenz: 13 Prozent). Mit maximal 12,5 Watt verbraucht das Apple iPad 4 zirka 33 Prozent mehr Strom.

Ein weiterer Faktor für gute Laufzeiten ist der integrierte Akku. Samsung setzt bei diesem Tablet auf einen Lithium-Polymer-Stromspeicher mit einer Kapazität von 22,75 Wattstunden. Bei ähnlichen Abmessungen bringt Apple einen deutlich größeren Akku mit 42,5 Wattstunden unter.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.1 Watt
Idle 3.7 / 8.4 / 9 Watt
Last 9.2 / 9.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC-940

Akkulaufzeit

Mit der maximalen Laufzeit steigen wir in die verschiedenen Szenarien ein. Bei minimaler Helligkeit wird das Lesen eines Textdokuments simuliert. In dieser Geräteklasse ist allerdings das WLAN-Modul aktiviert, da es sich um ein webbasiertes Skript handelt. Nach rund 17 Stunden muss das Tablet an die Steckdose. Das Apple iPad 4 mit größerem Akku hält in diesem Test über 21 Stunden durch. Das ebenfalls vergleichbare Microsoft Surface RT muss sich mit nur 15 Stunden geschlagen geben. Das andere Extrem bildet ein Test unter Last (Stability Test) bei voller Helligkeit und aktivierten Mobiltechnologien. Eine komplette Ladung ist nach 3 Stunden und 32 Minuten aufgebraucht.

Die Messung „Surfen über WLAN“ ist mit einer genormten Helligkeit von 150 cd/m² realitätsnah. Alle 40 Sekunden wird eine neue Internetseite angesteuert. Die Laufzeit von fast 11 Stunden hinterlässt einen guten Eindruck. Bei maximaler Helligkeit sind es immerhin noch 6 Stunden und 27 Minuten. Bei gleichen Settings, aber der Wiedergabe eines Films hält eine Akkuladung 3 Stunden und 58 Minuten (H264-1080p via VLC Player Beta aus dem Google Play Store).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 10min
Surfen über WLAN
10h 53min
Last (volle Helligkeit)
3h 32min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Google Nexus 10
Google Nexus 10

Google und Samsung haben mit dem Nexus 10 ein starkes Produkt auf den Markt gebracht, das bereits ab 400 Euro erhältlich ist. Zumindest, wenn es nicht wieder ausverkauft ist. Das schlanke Gehäuse mit gummiertem Finish lässt keine Wünsche offen und das pure Android-OS (Version 4.2) sowie die Garantie von zwei Jahren hinterlassen einen positiven Eindruck. Die Konnektivität ist aufgrund des fehlenden Kartenlesers eingeschränkt. Aus unserer Sicht zudem eine Variante mit 3G- beziehungsweise LTE-Modul für den mobilen Internetzugriff.

Das Zugpferd des Google Nexus 10 ist mit Sicherheit das hochauflösende PLS-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel. Sowohl objektiv als auch subjektiv hinterlässt der Touchscreen einen guten Eindruck. Lediglich der Vorsatz aus Corning Gorilla Glass 2 macht sich im Außengebrauch negativ bemerkbar. In puncto Leistung hinterlässt das Tablet einen guten Eindruck, wobei das iPad 4 von Apple in vielen Benchmarks flinker unterwegs ist. Android, iOS oder Windows 8? Diese Frage müssen Sie für sich selbst beantworten.

Neben guten Akkulaufzeiten überzeugt uns vor allem die Positionierung der Stereo-Speaker neben dem Bildschirm. Das gebotene Klangbild könnte jedoch ausgewogener sein. Summa summarum ein gelungenes Tablet, das rasch die neusten Software-Updates von Google erhält. Das Google Nexus 10 ist nicht nur preislich eine Alternative zum Apple iPad 4 oder Microsoft Surface RT. Wir sprechen daher eine klare Empfehlung für das Nexus 10 aus.

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Im Test: Google Nexus 10 Tablet
Im Test: Google Nexus 10 Tablet

Datenblatt

Google Nexus 10

:: Prozessor
:: Speicher
2048 MB, onboard
:: Grafikkarte
ARM Mali-T604
:: Bildschirm
10.1 Zoll 16:10, 2560x1600 Pixel, kapazitiv, Multi-Touch, PLS, 300 DPI, RGB Real Stripe, Corning Gorilla Glass 2, WQXGA, spiegelnd: ja
:: Festplatte
32 GB SSD, 32 GB
:: Anschlüsse
Audio Anschlüsse: 3.5mm-Stereo-Klinke, Sensoren: Beschleunigungssensor, digitaler Kompass, Umgebungslichtsensor, Gyroskop, Barometer, A-GPS & Glonass, Micro-USB, Micro-HDMI, Anschluss für Ladegerät mit magnetischen Pogo-Pins
:: Netzwerkverbindungen
802.11 b/g/n (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.9 x 263.9 x 177.6
:: Gewicht
0.603 kg Netzteil: 0.092 kg
:: Akku
22.75 Wh Lithium-Polymer, 9.000 mAh, integriert, 3.75 Volt
:: Preis
499 Euro
:: Betriebssystem
Android 4.2
:: Sonstiges
Webcam: Rückseite: 5 Megapixel (2.560 x 1.920 Pixel), 1.920 x 1.080 Pixel (FHD, 1080p), 30 fps, LED, Autofokus - Vorderseite: 1.9 Megapixel (1.280 x 960 Pixel), 1.280 x 720 Pixel (720p), Lautsprecher: Stereo, Tablet, modulares Netzteil mit EU-Stecker, USB-Kabel, Dokumentationen, Google Chrome, Google Currents, Google Earth, Gmail, Google+, Google Play Store, YouTube, 24 Monate Garantie, Modell: GT-P8110, NFC

 

Via Micro-HDMI kann eine externe Anzeige angesteuert werden.
Via Micro-HDMI kann eine externe Anzeige angesteuert werden.
Der passende Adapter für ein normales HDMI-Kabel kostet 7 Euro.
Der passende Adapter für ein normales HDMI-Kabel kostet 7 Euro.
Die Übertragungsqualität nimmt durch den Adapter nicht ab.
Die Übertragungsqualität nimmt durch den Adapter nicht ab.
Ein neuer Maßstab: 10,1-Zoll-Display mit 2.560 x 1.600 Pixel.
Ein neuer Maßstab: 10,1-Zoll-Display mit 2.560 x 1.600 Pixel.
Gorilla Glass 2 von Corning sorgt für Schutz und Spiegelungen.
Gorilla Glass 2 von Corning sorgt für Schutz und Spiegelungen.
Die Farbdarstellung und Bildschärfe (300 DPI) überzeugen.
Die Farbdarstellung und Bildschärfe (300 DPI) überzeugen.
Google Currents ist ein Dienst (App), den man ausprobieren sollte.
Google Currents ist ein Dienst (App), den man ausprobieren sollte.
Im Hochformat kann die PLS-Anzeige sehr viel Inhalt darstellen.
Im Hochformat kann die PLS-Anzeige sehr viel Inhalt darstellen.
Schwarze Ränder lassen sich durch das 16:10-Format nicht vermeiden.
Schwarze Ränder lassen sich durch das 16:10-Format nicht vermeiden.
Die Frontkamera des Tablets bietet eine akzeptable Bildqualität.
Die Frontkamera des Tablets bietet eine akzeptable Bildqualität.
13.315 Punkte im aktuellen AnTuTu-Benchmark für Android.
13.315 Punkte im aktuellen AnTuTu-Benchmark für Android.
GeekBench 2 attestiert überzeugende 2.591 Punkte.
GeekBench 2 attestiert überzeugende 2.591 Punkte.
Wir testen das Google Nexus 10 Tablet mit hochauflösender Anzeige.
Wir testen das Google Nexus 10 Tablet mit hochauflösender Anzeige.
Das von Samsung gefertigte Gerät trägt die Bezeichnung GT-P8110.
Das von Samsung gefertigte Gerät trägt die Bezeichnung GT-P8110.
Ab Werk wird das Google-Tablet mit Android 4.2.1 ausgeliefert.
Ab Werk wird das Google-Tablet mit Android 4.2.1 ausgeliefert.
Auf der schlichten Verpackung finden sich erste Informationen.
Auf der schlichten Verpackung finden sich erste Informationen.
Zum Marktstart wird nur ein schwarzes Modell angeboten.
Zum Marktstart wird nur ein schwarzes Modell angeboten.
Verarbeitung, Stabilität & Haptik hinterlassen einen guten Eindruck.
Verarbeitung, Stabilität & Haptik hinterlassen einen guten Eindruck.
Das Tablet ist 8,9 Millimeter dünn und wiegt nur 603 Gramm.
Das Tablet ist 8,9 Millimeter dünn und wiegt nur 603 Gramm.
Die Rückseite besitzt ein gummiertes Finish für guten Halt.
Die Rückseite besitzt ein gummiertes Finish für guten Halt.
Ein strukturiertes Inlay aus Kunststoff setzt einen netten Akzent.
Ein strukturiertes Inlay aus Kunststoff setzt einen netten Akzent.
Darunter finden sich Informationen und vorgeschriebene Logos.
Darunter finden sich Informationen und vorgeschriebene Logos.
An der linken Seite befinden sich ein Micro-USB- und Audio-Port.
An der linken Seite befinden sich ein Micro-USB- und Audio-Port.
Die 3,5mm-Stereo-Klinke im Einsatz mit einem On-Ear-Headset.
Die 3,5mm-Stereo-Klinke im Einsatz mit einem On-Ear-Headset.
Das Zubehör von Google für die magnetischen Pogo-Pins fehlt.
Das Zubehör von Google für die magnetischen Pogo-Pins fehlt.

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EUR 313,50 Samsung Google Nexus 10 32GB Dual Core Tablet

Pricerunner n.a.

Pro

+Angenehme Haptik, Verarbeitung & Stabilität
+Vergleichsweise schlank und leicht
+Micro-HDMI-Port & NFC
+Android 4.2 Jelly Bean (Vanilla)
+24 Monate Garantielaufzeit
+Großzügige (virtuelle) Tastatur
+Anwendungs- und Grafikleistung
+Hochauflösende & helle PLS-Anzeige
+Positionierung der Stereo-Speaker
+Gute Akkulaufzeiten
 

Contra

-Mäßige Konnektivität
-Kein Modell mit 3G- bzw. LTE-Modul
-Speichererweiterung nicht möglich
-Die Kameramodule könnten besser sein
-Gorilla Glass 2 spiegelt sehr stark

Shortcut

Was uns gefällt

Die gute Performance der integrierten Komponenten, das flinke Vanilla-Android (4.2.1 Jelly Bean) und die Positionierung der Stereo-Speaker.

Was wir vermissen

Die Möglichkeit, den Speicher mittels Speicherkarte günstig zu erweitern und ein Modell des Nexus 10 mit 3G- beziehungsweise LTE-Modul.

Was uns verblüfft

Das gebotene Gesamtpaket um den hochauflösenden 10,1-Zoll-Bildschirm mit 2.560 x 1.600 Pixel zu einem attraktiven Preis. Das bis dato beste Android-Tablet?

Die Konkurrenz

Aus dem eigenen Lager muss das Nexus 10 von Samsung keine Konkurrenz fürchten. Das kleinere Google Nexus 7 ist das mobile Pendant von Asus. Cupertino schickt mit dem iPad 4 einen starken Gegner ins Rennen. Die Wahl des Betriebssystems ist ein subjektives Kriterium. Neu im Kampf um die Krone sind Windows-8-Tablets wie das Microsoft Surface RT.

Bewertung

Google Nexus 10
05.08.2013 v3
Felix Sold

Gehäuse
92%
Tastatur
67%
Pointing Device
95%
Konnektivität
50%
Gewicht
98%
Akkulaufzeit
97%
Display
87%
Leistung Spiele
45%
Leistung Anwendungen
72%
Temperatur
85%
Lautstärke
100%
Auf- / Abwertung
89%
Durchschnitt
81%
90%
Tablet *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Felix Sold (Update: 11.02.2014)