Test Apple iPad 4 Tablet
Apples neues iPad: 3+1 = Retina. Apple geht mit zwei neuen iPads an den Start. Das Mini ist klein, das 4er heißt iPad mit Retina Display. Alles klar? Rechtfertigen der neue A6X-Chip, eine verbesserte Frontkamera und Lightning schon wieder einen neuen Namen?

Wenn dieser Tage der neue Golf in den VW-Autohäusern enthüllt wird, wird er so heißen wie er heißen muss: Golf 7. Am 2. November ist die vierte Generation von Apples iPad in den Handel gekommen. Aber heißt es iPad 4? Mitnichten. Aber das war nach dem dritten iPad alias The New iPad nicht anders zu erwarten. "The Brandnew iPad" war Apple dann wohl doch ein bisschen zu … eigenartig. Tatsächlich heißt es nun iPad mit Retina Display, was angesichts dessen, dass sich das Display zum Vorgänger nicht im Geringsten geändert hat, mindestens ebenso … eigenartig … ist. Aber nun gut. Das iPad 4 – so werden wir es im Verlauf des Tests der Einfachheit halber nennen – ist da und bringt wieder einmal einen brandneuen Apple-Prozessor und kleine Detailanpassungen mit sich, allen voran der neue Lightning Connector, der seit dem iPhone 5 den bisherigen Dock-Anschluss abgelöst hat, und die Frontkamera wurde auch leicht verbessert.
An den Preisen hat sich zum Vorgängermodell nichts getan. Unser Testmodell als Wifi-only-Variante mit 32 GB Speicher kostet weiterhin 599 Euro und ist in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich. Die Version mit LTE- und 3G-fähigem Mobilfunkmodul soll bis Ende November lieferbar sein. Auch hier sind die Preise stabil geblieben. So ruft Apple für das größte Wifi + Cellular Modell mit 64 GB Speicher nach wie vor 829 Euro auf. Doch jetzt zum Test. Laut Apple ist der A6X-Chip wieder einmal doppelt so schnell wie sein Vorgänger.
Beim Gehäuse hat sich bis auf den jetzt erheblich kompakteren Lightning-Anschluss nichts getan. Das neue Anschluss-System haben wir beim erst kürzlich erschienenen iPhone 5 bereits ausführlich beschrieben. Was Verarbeitung und Materialauswahl anbelangt, gibt es am Apple iPad aber schon seit der Ur-Generation nichts zu verbessern. Lediglich beim Gewicht und den Abmessungen könnte Apple durchaus noch etwas Potenzial finden. Denn aufgrund des 4:3-Seitenverhältnisses in Verbindung mit dem Gewicht von 652 Gramm zählt das iPad nicht zu den leichtesten Tablets seiner Klasse, sodass die Einhandbedienung recht schnell anstrengend werden kann. Dünner geworden ist es auch nicht. 9.4 Millimeter sind zwar noch ok, aber nicht wirklich schlank. Im Übrigen gilt das bereits für das iPad 2 und das iPad der dritten Generation Gesagte: Materialanmutung, Verarbeitung und Stabilität sind über jeden Zweifel erhaben und suchen nach wie vor ihresgleichen.
Die Änderungen des iPad 4 gegenüber seinem Vorgänger haben sich fast ausschließlich unter der Haube vollzogen. Zuallererst ist hier natürlich der neue Prozessor namens Apple A6X zu nennen, bereits das zweite nagelneue SoC (System-on-a-Chip) aus Cupertino in diesem Jahr. Im iPhone 5 feierte erst vor wenigen Wochen der A6-Chip Premiere, der im Smartphone-Lager durchaus für Furore gesorgt hat und aktuell nur wenig Konkurrenz fürchten muss. Lediglich der Exynos 4412 von Samsung spielt in derselben Liga.
Gegenüber dem Vorgänger A5X aus dem iPad 3 soll der neueste Apple-Chip sowohl bei der CPU- als auch bei der GPU-Performance um 100 Prozent zulegen. Der neue Chip basiert auf der Architektur des Apple A6, wie schon beim iPad 3 mit einer deutlich stärkeren Grafikeinheit namens PowerVR SGX554MP4, gekennzeichnet durch das X in der Namensgebung. Weitere Details zum SoC folgen im Kapitel Leistung.
Die Größe des Arbeitsspeichers bliebt mit 1024 MB DDR2 unverändert. Unser schwarzes Testmodell beherrscht nur WLAN und besitzt 32 GB internen Speicher. Kostenpunkt: 599 Euro. An Schnittstellen gibt es beim iPad weiterhin Magerkost. Eine Kopfhörerbuchse und der multifunktionale Lightning-Anschluss – das war's. Mit einem microSD-Slot oder einer USB-Host-Buchse war aber nicht ernsthaft zu rechnen.
Software
Direkt nach der Inbetriebnahme meldete iTunes ein Update der Betriebssytem-Software. Daher haben wir das iPad 4 mit der jüngsten Version, iOS 6.0.1, getestet. Gegenüber der erst wenige Wochen alten Version 6.0 hat Apple aber nur Detailverbesserungen vorgenommen. An der schon in unserem Test des iPhone 5 kritisierten Karten-App hat sich indes bis dato nichts getan. Details zu iOS 6 entnehmen Sie bitte dem iPhone-5-Artikel.
Kommunikation & GPS
Kabellos kommunizieren kann das Apple iPad Wi-Fi mit Retina Display nur per WLAN und Bluetooth. In beiden Fällen setzen die Amerikaner jedoch auf modernste Standards. So funkt die Dual-WLAN-Antenne in 2.4- und 5-GHz-Netzen und unterstützt 802.11a/b/g/n mit Übertragungsraten von bis zu 150 MBit/s. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls aktuell. Da Apple aber keinen Datenaustausch per Bluetooth ermöglicht, nutzt das iPad nur einen Teil der möglichen Funktionen. Der Batterielaufzeit kommt Bluetooth 4.0 aber mit Sicherheit zugute.
Die erst Ende November verfügbare Version Wi-Fi + Cellular beherrscht zusätzlich 3G und LTE und bringt einen GLONASS-fähigen GPS-Empfänger mit.
Kameras & Multimedia
Wie schon beim iPad 2 und dem der dritten Generation bringt auch das neue iPad mit Retina Display wieder zwei Kameramodule mit. Während auf der Rückseite mit fünf Megapixel und 1080p-Videoaufnahmen alles beim Alten geblieben ist, hat sich Apple (endlich) der schwachen Frontkamera angenommen. Statt des bisher mageren 0.3 MP-Sensors, der Videos nur in VGA-Qualität aufgezeichnet hat, verbaut Apple nun eine FaceTime-HD-Kamera mit 1.2 MP Auflösung. Viel wichtiger als das ist aber die Fähigkeit, Videos in HD-Qualität mit 720p aufzunehmen. Davon profitieren Video-Telefonielösungen wie Skype und die hauseigene FaceTime-Technik gleichermaßen.
Als Fotokamera taugt das Frontmodell nicht. Zu unscharf sind die Ergebnisse. Das rückseitige 5-MP-Modul macht da seine Sache erheblich besser. Dennoch fehlt es an der absoluten Schärfe. Dafür stimmen die Farben und der Kontrast. Im Zwielicht kommen beide Sensoren zu früh an ihre Grenzen und belegen das mit starkem Bildrauschen. Im Videomodus arbeiten beide Kameras gut bis sehr gut. Beide Module kommen einwandfrei mit Hell-Dunkel-Wechseln zurecht. Solange die Umgebungshelligkeit hoch ist, liefern die Kameras tolle Videos. Vom abendlichen Kneipenbesuch oder dem St. Martins Umzug werden die Filme aber leider sehr verrauscht. Bei der Wiedergabe der HD-Filme stört das 4:3-Seitenverhältnis des iPad. Der User muss dicke schwarze Balken akzeptieren oder auf Vollbild zoomen. Dann fehlt aber ein beträchtlicher Teil des Bildes.
Insgesamt ist die Qualität der Kameras ausreichend, nicht mehr und nicht weniger.
Zubehör
Mitgeliefert wird beim iPad traditionell wenig. Mehr als ein Lade-/Datenkabel und ein paar Anleitungen sind in der eleganten Pappschachtel nicht drin. Umso umfangreicher ist das optionale, kostenpflichtige Zubehör. Apple listet Hunderte von Produkten, sowohl aus eigener Produktion als auch von Drittanbietern. Angefangen von Hüllen und Covers über Docks und Halterungen bis hin zu Kopfhörern und Display-Schutzfolien ist alles Erdenkliche dabei.
Garantie
Apple gewährt auf alle seine Produkte lediglich 12 Monate Garantie. Mit dem Apple Care Protection Plan gibt es aber auch für das iPad 4 eine Garantieverlängerung auf zwei Jahre. Diese kostet 79 Euro und muss innerhalb der ersten 12 Monate nach dem Kauf erworben werden.
Eingabegeräte & Bedienung
In diesem Kapitel gibt es tatsächlich nichts Neues. Das iPad mit Retina Display hat sich in dieser Hinsicht nicht verändert. Der kapazitive Touchscreen funktioniert nach wie vor sehr zuverlässig und präzise. Die Finger gleiten mit geringem Widerstand über die Glasoberfläche, die kaum anfällig ist für Kratzer, dafür umso mehr für Fingerabdrücke und Fettspuren. Die Bedienung von iOS ist mit wachsender Versionszahl zwar insgesamt komplexer geworden, weil einfach die Fülle an Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten zugenommen hat. Wirkliche Rätsel gibt iOS 6 aber nicht auf. Die Bedienung gelingt nach wie vor fast kinderlicht. Am Tastaturlayout hat Apple auch weitestgehend festgehalten. Seit iOS 6 lassen sich aber deutsche Umlaute dauerhaft auf der Tastatur-Hauptseite einblenden. Alles weitere zur Bedienung entnehmen Sie bitte dem Test des iPad 2.
War beim Vorgänger das Display noch die Innovation schlechthin, hat sich in der vierten Generation nichts getan. Apples Marketing-Begriff Retina wurde nach dem iPhone 4 für das iPad 3 zum zweiten Mal bemüht. Letztendlich handelt es sich dabei "nur" um ein vergleichsweise hoch auflösendes Display mit IPS-Panel. Und obwohl Apple das aktuelle iPad jetzt iPad mit Retina Display nennt, kommt das identische Panel wie bisher zum Einsatz. Oder besser die Panel, denn beim 3er wurde mehr als ein Hersteller, unter anderem Samsung, ausgemacht.
Die Auflösung des "neuen" Displays beträgt also wieder 2048 x 1536 Pixel, was bei einer unveränderten Diagonale von 9.7 Zoll eine Pixeldichte von 264 PPI bedeutet. Zum Vergleich: Beim Asus Transformer Pad Infinity TF700T mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Punkten liegt die Pixeldichte bei 224 PPI.
Auch die Messwerte bestätigen, dass die Veränderungen am Panel bestenfalls marginal ausgefallen sind. Die Unterschiede rühren wohl eher von einer Serienstreuung, denn von einer Weiterentwicklung oder Veränderung her. Die durchscnittliche Leuchtdichte liegt bei ordentlichen 291 cd/m2, vom Hocker reißt dieser Wert aber sicher niemanden mehr. Gut fallen der Schwarzwert von 0.39 cd/m2 und der Kontrast von 838:1 aus. Verbesserungswürdig ist die Ausleuchtung von gerade 84 Prozent. Vor allem in den Randbereichen fällt die Helligkeit ab, sichtbar wird es indes noch nicht.
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Infos Gossen Mavo-Monitor Maximal: 327 cd/m²Durchschnitt: 291.6 cd/m² Ausleuchtung: 84 % Helligkeit Akku: 327 cd/m² Schwarzwert: 0.39 cd/m² Kontrast: 838:1 | |||||||||||||||||||||||||
Im Praxisbetrieb sorgt das IPS-Panel des iPad 4 subjektiv für eine gelungene Bilddarstellung. Vor allem der hohe Kontrast sorgt für eine brillante Farbdarstellung. An Schärfe fehlt es dem Display ebenfalls nicht. Im Gegenteil: Selbst kleinste Schriften werden gezoomt noch absolut scharf dargestellt. Filme und Bilder profitieren vom guten Schwarzwert, auch wenn das Panel hier nicht mit einem AMOLED-Display mithalten kann.
Die Outdoor-Tauglichkeit des Apple iPad 4 krankt an den typischen Tablet-Merkmalen. Zwar ist die Leuchtdichte auch für den Einsatz unter freiem Himmel ausreichend hoch. Um die starken Spiegelungen der Glasoberfläche, im schlimmsten Fall auch noch mit Fingerabdrücken übersät, zu überstrahlen, reicht die Helligkeit jedoch nicht aus. Ein schattiges Plätzchen ist also auch im Freien angeraten.
Auch bei der Blickwinkelstabilität hat sich im Vergleich zur dritten iPad-Generation nichts geändert. Und das ist – frei nach Klaus Wowereit – auch gut so. Die Farben werden selbst bei flachsten Winkeln einwandfrei und stabil dargestellt. Bevor die Bilddarstellung aufgrund des Blickwinkels verschlechtert wird, haben das die Spiegelungen des Dsiplays schon übernommen. Die Blickwinkelstabilität ist jedenfalls sehr hoch.
Wenn es zum iPad 4 echte Neuerungen zu vermelden gibt, dann beim Thema Leistung. Apple nutzt die vierte Generation seines Tablets zur Einführung seines jüngsten Prozessor-Sprosses. Der A6X-Chip stammt wie der schon vor wenigen Wochen vorgestellte A6 komplett aus eigener Entwicklung. Beim A6X handelt es sich um ein Zwei-Kern-SoC (System-on-a-Chip) mit ARM-kompatiblen Rechenkernen. Die Kerne unterstützen sowohl den ARMv7-Befehlssatz als auch die erweiterte Version ARMv7s. Die Strukturbreite beträgt 32 Nanometer. Die Taktfrequenz ist lastabhängig gesteuert und geht auf bis zu 1400 MHz hoch.
Wie beim Vorgänger, dem A5X, deutet das X im Namen auf die gegenüber dem im iPhone 5 verbauten A6-Chip stärkere Grafikeinheit hin. Während die GPU des A6 mit drei Rechenkernen auskommen muss, verfügt der A6X über deren vier. Zudem verbaut Apple eine neue Version des Grafikchips aus dem Hause Imagination. Es handelt sich um den PowerVR SGX554MP4.
Laut Apple soll das iPad 4 etwa doppelt so schnell sein wie das 3er. Überprüfen lässt sich das nur anhand objektiver Benchmark-Tests. Denn schon das iPad 3 ließ sich absolut flüssig bedienen und hatte keine Probleme mit HD-Filmen und 3D-Spielen. Übertrieben hat Apple mit seinen Aussagen nicht, auch wenn man das nicht so pauschalisieren kann. Aber eins nach dem anderen.
Im beliebten Geekbench 2 schneidet das iPad 4 tatsächlich mehr als doppelt so gut ab wie der Vorgänger. Mit 1768 Punkten muss es sich dennoch knapp den beiden Flaggschiffen von Samsung (Galaxy Note 10.1) und Asus (Infinity TF700T) geschlagen geben. Die Memory-Disziplin des Geekbench hingegen entscheidet das iPad 4 klar für sich. Ein gutes Indiz für eine hohe I/O-Leistung. Auch beim CPU-lastigen Linpack hat das neue iPad keine Konkurrenz zu fürchten. Im Gegenteil: Es deklassiert die gesamte Tablet-Elite um Längen. Das gilt in ähnlicher Weise auch für den grafiklastigen GL Benchmark, den wir in der aktuellen Version 2.5.1 durchführen. Zum einen bestätigt der Benchmark die Verdopplung der Grafikleistung gegenüber dem iPad 3, zum anderen kürt er das neue iPad zum aktuellen Grafik-Champion. 43 fps im Egypt HD Offscreen Test sind derzeit einfach das Maß der Dinge.
Die Browser-Benchmarks sprechen eine ähnliche Sprache wie die synthetischen Tests. Bei SunSpider und Browsermark rangiert das iPad 4 weit vor der hausinternen und der übrigen Konkurrenz. Lediglich beim Google v8 Benchmark gibt es mit dem Samsung Galaxy Note 10.1 ein besseres Tablet.
Insgesamt betrachtet ist die Leistung des iPad 4 in allen Belangen kompromisslos und derzeit unerreicht. Die Konkurrenz kann nur in wenigen Teildisziplinen mithalten bzw. das iPad leicht übertrumpfen.
Spiele-Performance
Aufgrund der hohen CPU- und GPU-Leistung stellen aktuelle Spiele keine Herausforderung für das Apple iPad 4 dar, und seien sie auch noch so anspruchsvoll. Exemplarisch haben wir Fifa 13, Real Racing 2 HD und Epic Citadel gespielt. Beide Games laufen absolut flüssig, und die Steuerung profitiert vom präzisen Touchscreen und dem empfindlichen Lagesensor. Als Spielekonsole ist das iPad 4 eine Wucht, lediglich die Abmessungen und das Gewicht sind nicht perfekt.
Temperatur
Einer der wenigen Kritikpunkte in unserem Test des Apple iPad 3 war dessen recht hohe Temperatur, vor allem unter lang anhaltender Last. Daran hat sich prinzipiell nichts geändert. Unter Volllast – wir testen mit 3D-Spielen und dem Akkutest von GL Benchmark 2.5.1 – messen wir auch beim iPad 4 maximal 40 Grad Celsius. Im Idle-Betrieb fallen die Temperaturen allerdings etwas moderater im Vergleich zum Vorgänger aus. Das Infrarot-Thermometer gibt an den 18 Messpunkten Werte zwischen 27 und 33 Grad aus. Damit wird das Gerät im Alltag also kaum handwarm.
Lautsprecher
In diesem Kapitel können wir getrost auf den Test des Vorgängers verweisen. Dort heißt es: "Aus der einzelnen Lautsprecheröffnung erklingt Musik für die Bauform überraschend laut und klar. Die Positionierung auf der Unterseite ist jedoch nicht ideal, da der Schall dadurch am Tisch – wenn das iPad etwa flach aufliegt – verzerrt wird. Unserer Meinung nach ist der wiedergegebene Sound für die anspruchslose Musikuntermalung und Spielebeschallung durchaus brauchbar." Und auch an der befriedigenden Qualität des Kopfhörerausgangs hat Apple nichts verändert.
Energieaufnahme
Festgehalten hat Apple auch am Lithium-Polymer-Akku des Vorgängers. Duie Batterie liefert weiterhin 42.5 Wh Strom. Laut Hersteller sollen auch die Akkulaufzeiten trotz des stärkeren SoCs auf demselben Niveau geblieben sein. Die Leistungsaufnahme fällt jedenfalls moderat aus. So messen wir im Idle-Betrieb zwischen 2.6 und 8.4 Watt. Der tatsächliche Verbrauch dürfte sich bei rund sechs Watt einpendeln. Unter Volllast im GL Benchmark 2.5.1 zieht die Hardware bis zu 12.5 Watt aus dem Akku. Im Vergleich zum Samsung Top-Modell, dem Galaxy Note 10.1, ist das zwar eine etwas höhere Energieaufnahme, bleibt aber dennoch voll im Rahmen.
Stromverbrauch
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Akkulaufzeit
Apple behält mit seiner Aussage, dass sich die Akkulaufzeit nicht geändert bzw. verschlechtert hat, weitgehend recht. In unserem Reader's Test mit einem entsprechenden Lesescript, niedrigster Helligkeit und bis auf WLAN deaktivierten Kommunikationsmodulen hält das Retina-iPad über 21 Stunden durch. Ein absoluter Top-Wert. Spitze ist auch das Ergebnis beim praxisnahen WLAN-Surftest. Hier läuft wiederum ein Script ab, dass automatisch verschiedene Internetseiten ansurft. Die Helligkeit ist dabei auf ergonomische 150 cd/m2 gedimmt. Dabei geht dem iPad 4 erst nach 09:15 Stunden die Puste aus, was ebenfalls eines der besten bis dato erzielten Ergebnisse darstellt. Dennoch war das iPad 3 minimal besser. Deutlicher ist der Vorsprung des Vorgängers unter Volllast. Das Ergebnis lautet: 05:00 Stunden zu 04:12 Stunden. Das stärkere SoC beansprucht bei voller Rechenlast also doch etwas mehr Leistung. Unterm Strich ist die Akkuleistung dennoch hervorragend.
Apple hat das iPad in seiner vierten Auflage äußerlich nur marginal überarbeitet. Zu sehen sind die Veränderungen nur in Form des neuen Lightning-Anschlusses. Dieser bringt den Vorteil seiner kompakten Bauweise und der einfacheren Nutzung gegenüber dem bisher bei Apple üblichen 30-Pin-Dock-Connector mit. Nachteil für Besitzer älterer iOS-Geräte. Das alte Ladekabel passt nur mithilfe eines kostenpflichtigen Adapters.
Weitere Neuheit ist die verbesserte Front-Kamera. Gerade für Freunde der Videotelefonie ein echter Zugewinn. Zum Fotografieren eignet sich die rückwärtige Kamera besser. Tolle Fotos schießen beiden Kameras nicht. Filmen macht hingegen Spaß.
Weitere und tiefgreifende Neuerung: Der A6X-Chip. Apple spricht (mal) wieder von einem Performance-Zuwachs von 100 Prozent im Vergleich zum Vorgänger und übertreibt wieder nicht. Das neue SoC ist in allen Belangen überaus leistungsfähig und beschert dem iPad 4 aktuell den Platz an der Sonne unter den Highend-Tablets. Sowohl bei der reinen CPU-, als auch bei der Grafikleistung markiert das neue iPad Bestwerte, die zum Teil weit vor den Ergebnissen der Konkurrenz liegen.
In den übrigen Testdisziplinen können wir uns an den Vorgängern orientieren. Das iPad ist weiterhin sehr gut verarbeitet und glänzt mit bester Materialqualität. Mit seinem angejahrten Alu-Unibody zählt das iPad nicht mehr zu den leichtetsten und schlankesten seiner Art.
Das Display gehört mit seiner hohen Auflösung zum besten, was es derzeit gibt. Dennoch dürften Leuchtdichte und Ausleuchtung etwas besser sein. Die Farbdarstellung und die Blickwinkelstabilität sind indes tadellos.
Das Fazit lautet daher: Wer ein neues, äußerst leistungsfähiges Tablet sucht, ist mit dem iPad 4 sicher gut beraten. Den Apple-Aufschlag beim Preis muss man akzeptieren. Er zahlt sich bei einem Wiederverkauf aus. Wer jedoch bereits ein iPad 3 sein Eigen nennt, kann sich beruhigt zurücklegen. Das 3er zählt immer noch mit zu den besten Tablets auf dem Markt. Ein Upgrade macht aus unserer Sicht wenig Sinn.
22 Kommentare
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| #22 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Marcel H., 22:20 10.02 |
@SchwarzeWolkeEs ist schon ein wenig seltsam und nicht sondelich glaubhaft, wenn jemand in fast allen seiner Postings gegen Apple schreibt und das machste unter dem Namen ja nicht nur hier!Pass auf das du bei nem Testbericht pro Apple nicht in deine Tastatur beißt! ;DSinnvolle Kritik ist ja ok, aber das ist nen Feldzug oder besessenheit von dir!... | |
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| #21 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Apple & Windows User, 01:35 27.11 |
"Tja, da schießt ihr euch schon in eigene Knie. Verarbeitung und Materialgüte wird rein subjektiv bei euch bewertet. Anders kann ich mir nicht erklären, warum immer wieder von "billigem Plastik" die Rede ist. Schon mal was von Schlagzähigkeit oder chemische Beständigkeit gehört? Evtl. hat eben ein "billig" anmutender Kunststoff auf anderen Gebieten haushohe Vorteile! (Sollte jemand wegen "chemischer Beständigkeit" schimpfen: Die Hand, der Hautschweiß und sonstige Ausdünstungen des Menschen über die Haut sind teilweise hochagressiv!) Wenn ihr wirklich Materialien bewerten wollt, macht euch mal bei den DIN/ISO-Normen für die Materialanalytik schlau.Was denkt ihr denn, warum (gefühlte) 90% der Appleprodukte in mehr oder minder hässlichen Hüllen stecken! ;)"Hallo SchwarzeWolke,Objektive scheinst Du ja auch nicht zu sein, wenn Du von "hässlichen Huellen" redest.Ich bin zwar kein Experte in Materialien aber genau die Argumente, die Du auffuehrst diesbezueglich und sagen wir mal Gesbrauchsspuren ueberzeugen mich ua. jedes Mal wieder Apple zu nutzen.Mein Macbook Pro von 2007 sieht immer noch top aus, abgesehen davon, dass es noch immer funktioniert. Ich erkenne die Fingerabdruecke auf der Tastatur z.Bsp nur wenn Ich diese gegen das Licht halte, und das nach Jahren. Aber besonders der Rest des Notebooks sieht noch Top aus. Das 2010er sieht wie neu aus, abgesehen von den Fingertapsen auf den SCHWARZEN Plastiktasten. Dabei habe ich diese alle intensiv und täglich ueber Jahre genutzt, beruflich und privat.Hingegen sah mein IBM/Lenovo/Asus nach zwei Jahren jeweils schon verdammt abgenutzt aus (alles Plastik). Wie Du schon schreibst von agressiven Ausduenstungen oder so. So kann ich mehr als deutlich erkennen, dass die Tasten benutzt worden sind, das Touchpad ebenfalls, und dort wo ich mein Handballen auflege ebenfalls. Auch knarren die Dinger und verbiegen sich nach langer Benutzung. Abgesehen von störrenden Lueftergeräuschen, die mir wirklich auf die Nerven gegangen sind und viel zu kurzer Akkudauer. Auch braucht man sich meiner Meinung nach nur ein Plastikhandy nach Jahren anschauen, die Dinger sehen einfach total abgenutzt und gar nicht mehr schoen aus und zerlegen sich sich schon mal selber fuer die Muelltrennung. War 10 Jahre Nokia Fan. Wenn möglich möchte ich kein Plastik benutzen. Aus diesen Gruenden, kann ich "billige" Plastik echt nachvollziehen.Falls ich meine Erfahrung mit verschiedenen Notebooks beruecksichtige, muesste ich Dir aufgrund deiner Bewertungskriterien auf jedenfall Apple empfehlen. vielleicht bist Du sogar ein Apple Fan nur weisst Du es (noch) nicht ;)Auch bin ich ueberzeugt, das die Redaktion bestimmt mehr Erfahrung besitzt wie Du. Fuer mich persönlich sind die Tests echt mit am hilfreichsten, was ich im Netz finden kann. Meine favourisierte Seite neben anandtech. Diese Berichte haben mir beim Kauf geholfen, fuer beides Windows und Apple Rechnern.Viele Gruesse,JensPS. von meinem iPad geschrieben.... | |
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| #20 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Christoph Herberholz, 11:48 13.11 |
@ Schwarze Wolke: Also zunächst mal, sei versichert, dass hier Keiner Werbung für oder gegen Apple oder andere Produkte macht. Ich weiß sehr gut, was sich hinter diesen umfassenden und ausführlichen Testberichten an Arbeit und Objektivität verbirgt.Durch die vielen Benchmarks und Messwerte sowie stets gleichgewichtete Kriterien bleibt somit sowieso kaum Platz für all zuviel Subjektivität.Natürlich ist es dein gutes Recht hier frei deine Kritik zu äußern. Dies nimmt dir mit Sicherheit auch keiner krumm, solange Diese erstens fundiert und zweitens v.a. konstruktiv und respektvoll ist. Letzteres erachte ich mit der in Frage Stellung der Seriösität oder ob dem Tester etwas peinlich sei zumindest als grenzwertig.Zu Ersterem sei zu sagen, dass Aspekte deiner Kritik ja durchaus nachvollziehbar sind. Dein Eindruck mit dem Bewertungssystem mag für deine persönlichen Erwartungen nicht so zutreffend sein, aber aus diesem Grund umfasst so ein umfangreicher Testbericht ja alle Bereiche des Gerätes und beschreibt diese im Detail. Ich zumindest achte bei einem Testbericht nicht alleinig auf den kleinen Bewertungskasten mit der Prozentzahl, sondern lese mir vielmehr die ausführlich beschriebenen, für mich wichtigsten Kategorien durch und analysiere die objektiven(!) Leistungsdaten, da dies für mich einen weitaus höheren Informationsgehalt bietet, als eine Prozentzahl.Natürlich hast du schon Recht, dass eine hohe Bewertung (Prozent) einen Vorgeschmack gibt (was sich auch tun soll), dennoch hat jeder auch eigene und individuelle Anforderungen an ein Gerät und kann sich so seine eigene persönliche Wertung je nach Präferenz überlegen.Ich persönlich lege zwar (bei Notebooks) großen Wert auf (Grafik)leistung, aber auch auf ein schlankes und elegantes Design. In dieser Kombi krieg ich leider kein Highend-Gaming-Laptop, aber das brauch ich auch net. Daher stör ich mich nicht an einer objektiv(!!) besseren Bewertung im Leistungs/Spiele-Segment eines Schenker "Prügels" mit Nvidia 680M gegenüber einem Macbook oder anderen Geräten, sondern lege persönlich mehr Wert auf die Kombination aus schlankem Design und trotzdem, insbesondere für die flache Bauweise, verblüffend hoher Leistung.Übrigens: Du magst die Wertungsgewichtung ja aus deiner Sicht durchaus gerechtfertigt kritisieren. Was wäre aber, wenn NBC so gewichten würde, wie du es für richtig hälst? Dann käme der Nächste und würde diese Gewichtung wiederum kritisieren, da er oder sie andere Punkte für wichtiger hält. Daher ists doch logisch, dass jede Redaktion sich nach bestem Wissen und Gewissen ein möglichst ausgewogenes Bewertungssystem für die jeweilige Geräteklasse konfiguriert und dieses natürlich bei JEDEM Gerät gleichermaßen anwendet!Zuletzt noch zum Thema Apple: Ich finde das wirklich unsagbar schade und bin jedes Mal erneut bass erstaunt, dass für so viele Leute dieses, zwar zugegebenermaßen emotional belegte Thema, dennoch nicht ein bisschen sachlicher und neutraler diskutiert werden kann.Ich persönlich habe mich vor 1 Jahr für ein Macbook Pro entschieden und bin definitiv alles andere als ein "Apple Fanboy"!Und ich sehe einige Apple-Dinge absolut kritisch (Garantie, Adapterpolitik), aber [b]für mich[/b] hat Apple mit das beste Gesamtpaket aus Leistung, Design, Akkulaufzeit, Verarbeitung, Display etc.Wenn ich allerdings lese, wie ein User ein 700€ Asus S56CM bzgl. Qualität mit dem Macbook vergleicht, kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, insbesondere da ich beide Geräte zu Hause stehen und den direkten Vergleich habe. ;)Und der Unterschied ist eklatant, wie auch natürlich der Preis. Die Dinger sind ja nicht völlig grundlos so teuer... ;)An diesem Beispiel sieht man, dass es gerechtfertigt wäre, erstmal ein Macbook oder iPad selbst auszuprobieren, um sich ERST DANN auch eine fundierte Meinung und Kritik bilden zu KÖNNEN, bevor vorab ungesehen Apple Produkte oder deren Bewertung kritisiert werden.@ alle: Sorry für den überlangen Post :D... | |
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| #19 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Klaus Hinum, 21:07 11.11 |
Wie bereits im iPad Mini Thread beschrieben, "Wie wir Testen" Seite war mit veralteten Informationen - fixed. Danke für den Hinweis.... | |
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| #18 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 14:48 11.11 |
Don't feed the troll!Die beiden Einträge von RC als Gast mit diesem Inhalt sind im harmlosesten Fall nur getrolle, im perfidesten... Da darf sich jetzt jeder seinen Reim zu machen...Nach dem wirklichen Medienhype und eben den vielen nicht nachvollziehbaren Lobhudeleien für Apple werde ich das dumme Gefühl nicht los, dass da im Hintergrund irgendwas läuft. RC hier leistet zu diesem Gefühl wieder einen kleinen Beitrag!... | |
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| #17 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | RC, 13:21 11.11 |
[quote author=Hazor123 link=topic=38207.msg195433#msg195433 date=1352222386]Habe mir das iPad "4" gekauft. Mir ist aufgefallen, dass (besonders) bei maximaler Hintergrundbeleuchtung das Problem Bleeding auftaucht. Ich habe gehofft, dass es Apple nach iPad 2 u. 3 bereits beseitigen konnte, leider Fehlanzeige. Bin ein wenig enttäuscht, da es vor allem beim Filme schauen auffällt und stört. :(Hat euer Testobjekt ebenfalls dieses Problem?[/quote]Das "Bleeding" taucht nur dann wirklich penetrant auf, wenn man bei absolut dunkler Umgebung die Displayhelligkeit des iPad auf 100% oder über 60% gestellt hat. Dieses "Problem" haben aber andere Tablets auch, die sehr dünn sind. Darunter auch das Transformer Prime oder auch das MS Surface.Bei sehr dünnen Displays bzw. Gehäuseformfaktoren ist es ja wohl verständlich, dass eine hohe Helligkeit an den Rändern sichtbar ist, man muss also einfach nur die Helligkeit herunterregeln. Im Flugzeug betreibe ich mein iPad in der Regel mit 50% Displayhelligkeit, vor allem wenn die Fenster abgedunkelt sind und das Licht aus ist(z.B. auf längeren Transatlantik Flügen).Zum Thema "warum Apple Produkte in letzter Zeit so gut abschneiden" und der Kritik daran: Apple Produkte SIND gut und deshalb schneiden sie auch gut ab. Viele Apple Hasser hören das nicht gerne, das ist mir klar. Aus beruflichen Gründen benutze ich so ziemlich mobile OS unter dieser Sonne und auch viele verschiedene Tablets und Smartphones mit iOS, Android und auch Windows Phone 7.5(und jetzt 8, habe mein Gerät allerdings noch nicht erhalten).Das neue iPad 4 liefert beeindruckende Leistungsdaten und obwohl viele Android User ihre Hoffnung im neuen Galaxy Nexus 10 stecken, so wird dieses Gerät in vielen Bereichen auch nicht an die iPad 4 Performance heran kommen, wie erste Tests bereits bestätigt haben. Das Fehlen von 3G/LTE macht es auch nicht gerade sehr brauchbar für den mobilen Einsatz. Allerdings ist der Preis eine echte Kampfansage, so dass Apple sich wohl beim iPad 5 etwas Neues einfallen lassen muss, wovon ich aus ausgehe(sonst wäre das iPad 4 nicht jetzt zusammen mit dem iPad Mini präsentiert worden).Apropos iPad Mini: Man kann dieses Gerät sicherlich seinen hohen Preis, im Vergleich zur Konkurrenz, vorwerfen aber es ist unglaublich dünn und leicht und funktioniert hervorragend, trotz fehlendem Retina Display. Wer keine Sehauflösung deutlich über 100% hat, ich habe 175%, der wird das Fehlen eines Retina Displays kaum bemerken. Das Display im iPad Mini ist sehr hell und aus vielen Sichtwinkeln gut ablesbar, es wurde schlechter geredet als es wirklich ist. Nur als Hinweis.... | |
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| #16 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 11:30 11.11 |
Selbiges beim iPad Mini!... | |
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| #15 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Sven2131, 10:14 11.11 |
Da muss ich SchwarzeWolke Recht geben.Wenn man die Punkte selbst zusammenrechnet, kommt man auf 85,68[URL=http://www.notebookcheck.com/Wie_wir_bewerten.645.0.html]%[/URL]!... | |
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| #14 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 16:37 10.11 |
Kann mir hier jemand vielleicht helfen, wenn ich die Ergebnisse nehme und dann selber berechne, komme ich irgendwie nur auf 86%...Für das Infinity 700 habe ich es auch mal ausgerechnet und komme auf den angegebenen Wert von 90%.Muss mich da irgendwo grob verrechnet haben...Edit: Hurra, beim Infinity komme ich jetzt auf 88%, immerhin zwei Prozentpunkte mehr als das iPad4! ;D... | |
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| #13 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 16:07 10.11 |
[quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195767#msg195767 date=1352550239]Natürlich sind das unsere Kriterien.[/quote]Eben, die sind bestimmt in meinen Augen in einigen Unterpunkten nicht kritiklos hinzunehmen.Ich gehe auch davon aus, dass ihr genau wisst, was für einen Einfluss ihr mit euren Testergebnissen habt. Ihr wisst sicher, was für einen Einfluss eure "Bestenliste" hat und was es bedeuten kann, wenn Gerät XY oben steht.Gerade wegen dieser doch recht hohen Verantwortung kann ich sogar die größtmögliche Objektivität von euch erwarten. Dass dem nicht so ist, habe ich jetzt dargelegt.[quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195767#msg195767 date=1352550239]Jedem kann man es halt nicht recht machen, denke Umfang der Tests, Transparenz und Begründung sind bei uns sehr umfangreich und nachvollziehbar. Die 91% spiegeln unsere Erkenntnisse im Vergleich mit den anderen von uns getesteten Tablets wider.[/quote]Ihr DÜRFT es auch gar keinem Recht machen! Wenn ihr objektiv bleibt, seid ihr gar nicht angreifbar und es muss niemandem irgendetwas "Recht gemacht werden", weil eure Tests objektiv sind. Sobald ihr subjektive Parameter einfließen lässt, kommt ihr eben in die Bredouille, es eben nicht allen Recht machen zu können.Gerade bei diesem Fall zeigt sich auch, ob ihr seriös seid oder nicht. Jeder sollte sich Kritik stellen und meine Kritik hat nun mal Substanz. Wie wäre es, wenn ihr z. B. eine Endbewertung bewusst nicht ausrechnet? Wie wäre es, wenn ihr ähnlich wie es die c't macht, einfach nur die Unterpunkte bewertet, die Gewichtung dann aber komplett dem Leser überlässt? Die Gewichtung alleine ist an sich schon subjektiv geschehen!Ansonsten würde ich vorschlagen, dass ihr den Punkt "Eindruck" entweder ganz streicht oder weit runter fahrt auf z. B. 4%. Die 6 Prozentpunkte könnt ihr dann ja z. B. auf die Konnektivität packen. ... | |
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| #12 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | RitterRunkel, 13:40 10.11 |
Flach, flacher, am flachsten. Nein, zu den flachsten Tabs gehört das iPad nicht mehr. Wie auch: es sind ja alle gleich flach. Aber es auch nicht mehr das dünnste ... ;)Das beste Bedienkonzept halte ich auch für fraglich. Insbesondere wenn man von einer guten Bedienung auch Individualität und Kontrolle erwartet ...... | |
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| #11 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Tobias Winkler, 13:23 10.11 |
Natürlich sind das unsere Kriterien.Jedem kann man es halt nicht recht machen, denke Umfang der Tests, Transparenz und Begründung sind bei uns sehr umfangreich und nachvollziehbar. Die 91% spiegeln unsere Erkenntnisse im Vergleich mit den anderen von uns getesteten Tablets wider.... | |
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| #10 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 21:57 09.11 |
[quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195738#msg195738 date=1352490216]Das sind halt unsere Gewichtungen, die [b][size=10pt]wir[/size][/b] im Tablet-Bereich für besonders wichtig erachten.[/quote] [quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195738#msg195738 date=1352490216]Natürlich ist diese Bewertung [b][size=10pt]subjektiv[/size][/b], ansonsten müssten wir Materialanalysen, Belastungs- und Langzeittests durchführen.[/quote] [quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195738#msg195738 date=1352490216]Da wir aber nicht nur mal eben ein Tablet in der Hand haben, sondern mit den Dingern privat und beruflich in rauen Mengen zu tun haben, durchaus Vor- und Nachteile [b][size=10pt](rein subjektiv)[/size][/b] der verschiedenen Materialien auch aufgrund der Vergleichsmöglichkeiten aus den Notebooktests heraus erfassen können,[b][size=10pt] maßen wir uns an[/size][/b] diese Vor- und Nachteile zu nennen. Da spielt dann halt auch die Haptik und das subjektive Materialempfinden mit hinein. Ein vergilbtes, weißes Galaxy-Tab (Nichtaucher) sieht nach drei Jahren halt nicht mehr wirklich schön aus (aggressiver Handschweiß). Ein gleichermaßen genutztes iPad 1 hingegen könnte gerade aus dem Karton gekommen sein.[/quote](Vergilbung kommt nicht durch Handschweiß)[quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195738#msg195738 date=1352490216]Glücklicherweise ist das kein Alleinstellungsmerkmal von Apple-Geräten, dass sorgsame Menschen ihre teure Technik vor äußeren Einflüssen schützen. Oder würdest Du ein Nexus 7 ungeschützt im Rucksack transportieren? Ob die Dinger dann gut aussehen ist [b][size=10pt]Geschmackssache[/size][/b], aber sicherlich not Apple only.[/quote][quote author=Patrick Afschar K. link=topic=38207.msg195656#msg195656 date=1352442380][...]danke für deine Kritik, nachvollziehen kann ich sie nicht.[...]Viele Punkte unserer Bewertung ergeben sich aus [b][size=10pt]objektiven Benchmarks und Messungen, daher haben wir nur geringen Einfluss auf das Gesamtergebnis.[/size] [/b][/quote][quote author=SchwarzeWolke link=topic=38207.msg195646#msg195646 date=1352408347]Eigentlich hatte ich eure Seite als eine der wenigen [b][size=10pt]seriösen und objektiven Seiten[/size][/b] schätzen gelernt.Gerade in letzter Zeit haut ihr aber bei Appleprodukten [b][size=10pt]absurd hohe Bewertungen raus.[/size][/b] Gerade hier wirkt es so, als ob ihr auf Teufel komm raus dem iPad4 die beste Tabletbewertung geben wolltet...[/quote] ;)[quote author=Tobias Winkler link=topic=38207.msg195738#msg195738 date=1352490216]Das gute an unserem transparenten Bewertungssystem ist, dass Du eben sehr genau nachvollziehen kannst, wie es zu der Bewertung kommt. Dass Du mit der Gewichtung, die für alle Tablets gleichermaßen gilt, nicht einverstanden bist, ist aber auch nicht schlimm. Ganz nach Deinem Geschmack kannst Du die für Dich passende Gewichtung vornehmen und so Dein eigenes Ranking erstellen. [...]Aber wie gesagt, das bewertet jeder anders und kann dahingehend anhand der offen gelegten Gewichtung sein eigenes Ranking erstellen.[/quote]Eben nicht! So transparent und selbsterklärend ist das System nicht und seid mal ehrlich, ihr wisst genau, was für eine Wirkung eine "91%" vor allem im Vergleich zu anderen Tablets hat.... | |
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| #9 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Tobias Winkler, 20:43 09.11 |
[quote author=SchwarzeWolke link=topic=38207.msg195708#msg195708 date=1352473625]Fazit: Konnektivität nur 4%, Verarbeitung/Materialgüte + Eindruck fast 20% des EndergebnissesDa fragt ihr euch, warum ich Ergebnisse teilweise nicht nachvollziehen kann?[/quote]Fragen wir uns das?Das sind halt unsere Gewichtungen, die wir im Tablet-Bereich für besonders wichtig erachten. Das gute an unserem transparenten Bewertungssystem ist, dass Du eben sehr genau nachvollziehen kannst, wie es zu der Bewertung kommt. Dass Du mit der Gewichtung, die für alle Tablets gleichermaßen gilt, nicht einverstanden bist, ist aber auch nicht schlimm. Ganz nach Deinem Geschmack kannst Du die für Dich passende Gewichtung vornehmen und so Dein eigenes Ranking erstellen.[quote author=SchwarzeWolke link=topic=38207.msg195708#msg195708 date=1352473625]Tja, da schießt ihr euch schon in eigene Knie. Verarbeitung und Materialgüte wird rein subjektiv bei euch bewertet. Anders kann ich mir nicht erklären, warum immer wieder von "billigem Plastik" die Rede ist. Schon mal was von Schlagzähigkeit oder chemische Beständigkeit gehört? Evtl. hat eben ein "billig" anmutender Kunststoff auf anderen Gebieten haushohe Vorteile! (Sollte jemand wegen "chemischer Beständigkeit" schimpfen: Die Hand, der Hautschweiß und sonstige Ausdünstungen des Menschen über die Haut sind teilweise hochagressiv!) Wenn ihr wirklich Materialien bewerten wollt, macht euch mal bei den DIN/ISO-Normen für die Materialanalytik schlau.Was denkt ihr denn, warum (gefühlte) 90% der Appleprodukte in mehr oder minder hässlichen Hüllen stecken! ;)[/quote]Natürlich ist diese Bewertung subjektiv, ansonsten müssten wir Materialanalysen, Belastungs- und Langzeittests durchführen. Da wir aber nicht nur mal eben ein Tablet in der Hand haben, sondern mit den Dingern privat und beruflich in rauen Mengen zu tun haben, durchaus Vor- und Nachteile (rein subjektiv) der verschiedenen Materialien auch aufgrund der Vergleichsmöglichkeiten aus den Notebooktests heraus erfassen können, maßen wir uns an diese Vor- und Nachteile zu nennen. Da spielt dann halt auch die Haptik und das subjektive Materialempfinden mit hinein. Ein vergilbtes, weißes Galaxy-Tab (Nichtaucher) sieht nach drei Jahren halt nicht mehr wirklich schön aus (aggressiver Handschweiß). Ein gleichermaßen genutztes iPad 1 hingegen könnte gerade aus dem Karton gekommen sein. Aber wie gesagt, das bewertet jeder anders und kann dahingehend anhand der offen gelegten Gewichtung sein eigenes Ranking erstellen.Glücklicherweise ist das kein Alleinstellungsmerkmal von Apple-Geräten, dass sorgsame Menschen ihre teure Technik vor äußeren Einflüssen schützen. Oder würdest Du ein Nexus 7 ungeschützt im Rucksack transportieren? Ob die Dinger dann gut aussehen ist Geschmackssache, aber sicherlich not Apple only.... | |
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| #8 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 16:07 09.11 |
[quote author=Patrick Afschar K. link=topic=38207.msg195656#msg195656 date=1352442380]Wir bewerten Apple-Produkte nicht anders als Geräte anderer Hersteller. Aber gerade beim iPad 4 gibt es nunmal Aspekte, in denen Apple der Konkurrenz voraus ist. Zu allererst sind das die Materialgüte, die Verarbeitung, das Display, das Bedienkonzept und die sehr hohe Leistung.[/quote]Tja, da schießt ihr euch schon in eigene Knie. Verarbeitung und Materialgüte wird rein subjektiv bei euch bewertet. Anders kann ich mir nicht erklären, warum immer wieder von "billigem Plastik" die Rede ist. Schon mal was von Schlagzähigkeit oder chemische Beständigkeit gehört? Evtl. hat eben ein "billig" anmutender Kunststoff auf anderen Gebieten haushohe Vorteile! (Sollte jemand wegen "chemischer Beständigkeit" schimpfen: Die Hand, der Hautschweiß und sonstige Ausdünstungen des Menschen über die Haut sind teilweise hochagressiv!) Wenn ihr wirklich Materialien bewerten wollt, macht euch mal bei den DIN/ISO-Normen für die Materialanalytik schlau.Was denkt ihr denn, warum (gefühlte) 90% der Appleprodukte in mehr oder minder hässlichen Hüllen stecken! ;)[quote author=Patrick Afschar K. link=topic=38207.msg195656#msg195656 date=1352442380]Andererseits bemängeln wir die mäßige Konnektivität, und bewerrten Punkte wie Tastatur nicht besser als bei anderen Tabelets.[/quote]Eben, mir ist immer noch schleierhaft, wie bei einem eigentlich sehr beschränktem "Mobile Device" die Konnektivität nur mit 4% in das Endresultat mit hinein spielt.[quote author=Patrick Afschar K. link=topic=38207.msg195656#msg195656 date=1352442380]Viele Punkte unserer Bewertung ergeben sich aus objektiven Benchmarks und Messungen, daher haben wir nur geringen Einfluss auf das Gesamtergebnis.[/quote]Eindruck mit 10% Gewicht am Endergebnis macht ihr an objektiven Benchmarks fest?Fazit: Konnektivität nur 4%, Verarbeitung/Materialgüte + Eindruck fast 20% des EndergebnissesDa fragt ihr euch, warum ich Ergebnisse teilweise nicht nachvollziehen kann?... | |
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| #7 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Dimo, 10:20 09.11 |
Was soll diese Apple-Fansite Bewertung?Was sollen die zusätzliche 2% gegenüb er dem 3er?Einfach mal nüchtern betrachten und bemerken, dass man nicht den Hauch eines Vorteils gegenüber dem 3er hat, wie wäre es damit?Die Bewertung ist hier einfach lächerlich. Vor allem weil bei auch 2% deutlich mehr ausmachen als anderswo.... | |
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| #6 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Patrick Afschar K., 07:26 09.11 |
Hallo SchwarzeWolke,danke für deine Kritik, nachvollziehen kann ich sie nicht.Wir bewerten Apple-Produkte nicht anders als Geräte anderer Hersteller. Aber gerade beim iPad 4 gibt es nunmal Aspekte, in denen Apple der Konkurrenz voraus ist. Zu allererst sind das die Materialgüte, die Verarbeitung, das Display, das Bedienkonzept und die sehr hohe Leistung.Andererseits bemängeln wir die mäßige Konnektivität, und bewerrten Punkte wie Tastatur nicht besser als bei anderen Tabelets.Viele Punkte unserer Bewertung ergeben sich aus objektiven Benchmarks und Messungen, daher haben wir nur geringen Einfluss auf das Gesamtergebnis. Viele Grüße, Patrick.... | |
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| #5 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | SchwarzeWolke, 21:59 08.11 |
Eigentlich hatte ich eure Seite als eine der wenigen seriösen und objektiven Seiten schätzen gelernt.Gerade in letzter Zeit haut ihr aber bei Appleprodukten absurd hohe Bewertungen raus. Gerade hier wirkt es so, als ob ihr auf Teufel komm raus dem iPad4 die beste Tabletbewertung geben wolltet...... | |
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| #4 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Patrick Afschar K., 20:51 08.11 |
Hi,wir können das Phänomen bei unseren Testgeräten des iPad 4 und Mini nur ganz schwach erkennen, absolut nicht störend.Viele Grüße, Patrick.... | |
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| #3 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Hazor123, 18:19 06.11 |
Habe mir das iPad "4" gekauft. Mir ist aufgefallen, dass (besonders) bei maximaler Hintergrundbeleuchtung das Problem Bleeding auftaucht. Ich habe gehofft, dass es Apple nach iPad 2 u. 3 bereits beseitigen konnte, leider Fehlanzeige. Bin ein wenig enttäuscht, da es vor allem beim Filme schauen auffällt und stört. :(Hat euer Testobjekt ebenfalls dieses Problem?... | |
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| #2 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Patrick Afschar K., 14:43 06.11 |
Hi,da sind uns wohl in der Eile ein paar Zahlen durcheinander geraten. Danke für den Hinweis, ist natürlich fixed.Gruß, Patrick.... | |
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| #1 Re: Test Apple iPad 4 Tablet | Crysis Fan, 11:48 06.11 |
Die Technischen Daten des Ipad 4 sind falsch. Die GPU ist die PowerVR 554MP4 und das ist auch der Grund warum sie 2x so schnell ist als die PowerVR 543MP4 im Ipad 3. Die neuere GPU hat 2x so viele Shader.Damit ihr das prüfen könnt:http://www.anandtech.com/show/6426/ipad-4-gpu-performance-analyzed-powervr-sgx-554mp4-under-the-hoodDie Rechenleistung ist bei gleichem Takt genau 2x so hoch und weil es PowerVR Chips sind ist diese mehr Leistung immer nutzbar. In euren Benchmarks steht zum Ipad 4 543MP4 und in den Daten steht 544MP4, wobei ja beides falsch ist.... | |
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