Notebookcheck

Test-Update Lenovo ThinkPad T430s Notebook

Till Schönborn , 22.10.2012

Mehr Power! Nachdem wir bereits eine preiswerte US-Version des ThinkPad T430s unter die Lupe genommen haben, widmen wir uns nun der High-End-Konfiguration mit Core-i7-Prozessor und 180-GByte-SSD. Ob Lenovos Business-Athlet seinen Kaufpreis von über 1700 Euro rechtfertigen kann?

ThinkPad - dieser Markenname ist mittlerweile weit über die Grenzen eingefleischter Insider bekannt und steht bei vielen synonym für das Business-Gerät schlechthin.

Ungeachtet dieser Tradition ist die Entwicklung bei Lenovo keinesfalls stehengeblieben: Jedes Jahr erfährt die gesamte Modellpalette ein mehr oder minder umfangreiches Update, welches die bewährten Qualitäten weiter verbessern soll. Erst vor wenigen Tagen konnten wir den 2012er Ableger des 14-Zoll-Formates, genauer gesagt das schlanke ThinkPad T430s, bereits einem ausführlichen Test unterziehen.

In Ergänzung zu diesem Artikel wollen wir heute einen zweiten Blick auf das über 1700 Euro teure Topmodell (N1RGCGE) der Serie werfen, das wir uns direkt aus einem Shop geholt haben. Statt eines Core i5-3320M verrichtet hier der High-End-Zweikerner Core i7-3520M seinen Dienst, die herkömmliche Festplatte musste einer 180 GByte großen SSD weichen und ein UMTS-Modul ist bereits ab Werk vorinstalliert. Leider entfällt die bei einigen anderen Konfigurationen enthaltene Nvidia Grafikkarte (NVS 5200M) ersatzlos, sodass die im Prozessor integrierte Intel GPU deren Aufgaben übernimmt.

Einen Vergleich mit den zugehörigen Konkurrenten von HP und Dell - dem EliteBook 8470p respektive dem Latitude E6430s - müssen wir zunächst leider schuldig bleiben, da diese Modelle bislang noch nicht den Weg in unser Testlabor gefunden haben (Tests in Planung). Aus diesem Grund sei an dieser Stelle lediglich auf die Artikel zum Vorgänger T420s sowie dem großen Bruder T430 verwiesen.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Altbackene Optik trifft auf bewährte Qualität.
Altbackene Optik trifft auf bewährte Qualität.

Schlicht, schnörkellos, funktional - das T430s reiht sich nahtlos in die klassische Form- und Designsprache der ThinkPad Familie ein. Die mittlerweile etwas angestaubte Optik sollte jedoch nicht über die inneren Qualitäten des Notebooks hinwegtäuschen: Mit einem Chassis aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) und Magnesium setzt Lenovo auf äußerst hochwertige High-Tech-Materialien. Trotz der gegenüber dem T430 geringeren Dicke (26 statt 30 Millimeter) überzeugt die Stabilität von Basiseinheit und Deckel auf ganzer Linie. In Verbindung mit dem schützenden Clamshell-Rahmen und den soliden Metallscharnieren ist das T430s auch für widrige Umgebungsverhältnisse gut gerüstet. 

Da wir bei unserem Testgerät weder Verarbeitungsmängel noch sonstige Auffälligkeiten bemerken konnten, wollen wir uns eine erneute Beschreibung einzelner Details sparen - all dies können Sie in unserem ersten Artikel zum ThinkPad T430s nachlesen.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Musste das Vorgängermodell T420s noch mit nur einer USB-3.0-Schnittstelle auskommen, sind es nun deren zwei. Hinzu kommt ein weiterer USB-2.0-Port, der per "Sleep-and-charge"-Funktion auch bei ausgeschaltetem Notebook mit Spannung versorgt wird - so kann zum Beispiel über Nacht ein Smartphone geladen werden.

Eine weitere Neuerung ergibt sich beim Anschluss externer Displays: Die integrierte HD 4000 kann erstmals bis zu 3 Monitore ansteuern - theoretisch wäre damit der zeitgleiche Betrieb des Notebook-Displays sowie zwei externer Anzeigen per VGA und Thunderbolt / Mini-DisplayPort  möglich (Core-i5-Versionen: Mini-Displayport statt Thunderbolt). Wir haben Lenovo um eine Bestätigung dieser Annahme gebeten und werden den Artikel entsprechend aktualisieren.

Falls die gebotene Schnittstellenvielfalt nicht ausreicht, kann das T430s per Docking-Station-Konnektor an der Unterseite erweitert werden. Für etwa 150 Euro ist beispielsweise das "Mini Dock Plus Series 3" erhältlich, welches eine Vielzahl weiterer Anschlüsse bereitstellt.

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
linke Seite: USB 3.0, Headset-Anschluss, Kartenleser
linke Seite: USB 3.0, Headset-Anschluss, Kartenleser
Rückseite: Netzteilanschluss, GBit-LAN, USB 3.0, Thunderbolt, powered USB 2.0, VGA
Rückseite: Netzteilanschluss, GBit-LAN, USB 3.0, Thunderbolt, powered USB 2.0, VGA
rechte Seite: DVD-Brenner, Kensington Lock
rechte Seite: DVD-Brenner, Kensington Lock
befriedigende 720p-Webcam
befriedigende 720p-Webcam

Kommunikation

Wie sein Schwestermodell kommt auch unser heutiger Testkandidat mit Intels WLAN-Adapter Centrino Advanced-N 6205 in Mini-PCIe-Bauform. Per Multistream-Technik (2x2) können im Up- und Download Bruttotransferraten von bis zu 300 MBit/s erreicht werden, zudem unterstützt das Gerät sowohl das herkömmliche 2,4-GHz- als auch das exotischere 5-GHz-Band (802.11a/b/g/n).

Neben WLAN und Bluetooth 4.0 gehört beim T430s-N1RGCGE darüber hinaus ein integriertes WWAN-Modul zur Standardausstattung. LTE beherrscht das Ericsson H5321gw zwar leider nicht, über die maximal möglichen 21,6 MBit/s (5,76 MBit/s Upload) in entsprechend ausgebauten UMTS-Netzen mit HSPA+-Erweiterung lässt sich aber auch so kaum meckern. Praktisch: Per seitlichem Hardwareschalter können alle Funkverbindungen mit einem Handgriff (de-)aktiviert werden.

Sicherheit 

Das T430s verfügt über einige interessante Sicherheits-Features, die sich vor allem an Geschäftskunden richten. So lässt sich das Notebook mittels Fingerabdruckscanner und Kensington Lock vor unberechtigtem Zugriff respektive Diebstahl schützen. Sollte es dennoch zu einem Verlust kommen, kann der Nutzer das ThinkPad aus der Ferne sperren sowie sensible Daten vernichten (Intel Anti-Theft, Computrace). Weitere Möglichkeiten eröffnet der fest verbaute, wahlweise aber auch deaktivierbare TPM-Chip, der beispielsweise für eine sichere Laufwerksverschlüsselung mittels Windows BitLocker (oder ähnlichen Programmen) verwendet werden kann.

Wartung

Die wichtigsten Hardwarekomponenten des Notebooks können mit wenigen Handgriffen erreicht und ausgewechselt werden. Unter der von zwei Schrauben gesicherten Wartungsklappe befinden sich die beiden Speicherslots (davon einer frei), das WLAN- sowie das WWAN-Modul. Achtung: Das Nachrüsten einer mSATA-SSD ist somit nur bei Modellen ohne Mobilfunk realisierbar! Eine weitere Abdeckung vorne links am Notebook ermöglicht es, die Festplatte (2,5 Zoll, 7 Millimeter) herauszuziehen. Für den Ultrabay-Schacht, der ab Werk mit einem DVD-Brenner belegt ist, sind optional auch andere Erweiterungen wie beispielsweise ein zusätzlicher Akku (3 Zellen, 31 Wh) erhältlich.

Garantie

Deutschen Kunden gewährt Lenovo stattliche 3 Jahre Herstellergarantie - in einer Zeit, wo die meisten anderen Unternehmen nur 1 oder 2 Jahre für die Qualität ihrer Produkte bürgen, ein echter Lichtblick. Bei Bedarf sind weitere Servicepakete erhältlich, welche den Garantiezeitraum auf 4 (etwa 120 Euro) oder 5 Jahre (etwa 180 Euro) verlängern.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur, Touchpad und Trackpoint - dieses Dreigestirn, bei Lenovo auch UltraNav genannt, ist seit vielen Jahren ein Markenzeichen der ThinkPad-Serie. Unsere detaillierte Analyse können Sie auch hier wieder im vorherigen Test des T430s beziehungsweise T430 nachlesen. Auf einen Punkt gebracht: Die hohe Qualität aller drei Eingabegeräte bietet nur wenig Anlass zur Kritik und erscheint einem Business-Gerät dieser Preisklasse mehr als angemessen.

Tastatur
Tastatur
Touchpad und Trackpoint
Touchpad und Trackpoint

Display

Wie wir testen - Display

Hierzulande wird das T430s ausschließlich mit einem matten WXGA++-Display (1.600 x 900 Bildpunkte) angeboten, welches auch unsere US-Kollegen bereits genauer unter die Lupe nehmen konnten. In Verbindung mit der 14 Zoll messenden Bilddiagonale ergibt sich so eine Pixeldichte von angenehm feinen 131 dpi, die in unseren Augen einen sinnvollen Kompromiss zwischen Schriftgröße und Arbeitsfläche bildet.

Lenovo bewirbt das Display mit einer Helligkeit von 250 cd/m² (WXGA-Version: 200 cd/m²), was unser Messgerät Xrite i1 Pro 2 (frühere Tests: Gossen Mavo Monitor) mit durchschnittlich 252 cd/m² nahezu exakt bestätigt. Auffälig ist dabei allerdings eine äußerst ungleichmäßige Ausleuchtung - am unteren Rand strahlt die Anzeige fast 100 cd/m² heller als im oberen Bereich. Subjektiv ist dieser Mangel, der zum Teil auch durch normale Produktionsschwankungen beeinflusst wird, jedoch kaum störend und dürfte von den meisten Anwendern nicht einmal wahrgenommen werden.

215
cd/m²
209
cd/m²
212
cd/m²
263
cd/m²
280
cd/m²
252
cd/m²
265
cd/m²
303
cd/m²
265
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 303 cd/m²
Durchschnitt: 251.6 cd/m²
Ausleuchtung: 69 %
Helligkeit Akku: 280 cd/m²
Schwarzwert: 1.4 cd/m²
Kontrast: 200:1

Dank einer etwas besseren Schwarzdarstellung (1,4 cd/m²) erreicht unser Testmodell ein Kontrastverhältnis von 200:1, was aber noch immer nur dem Niveau eines billigen TN-Panels entspricht. Zusammen mit dem ebenfalls nicht signifikant verbesserten Farbumfang bleibt der Bildeindruck ähnlich blass wie beim Vorgänger T420s oder dem T430.

T430s vs. AdobeRGB (t)
T430s vs. AdobeRGB (t)
T430s vs. sRGB (t)
T430s vs. sRGB (t)
T430s vs. T430 (t)
T430s vs. T430 (t)
T430s vs. T420s (t)
T430s vs. T420s (t)
Außeneinsatz
Außeneinsatz

Einen großen Pluspunkt kann das Display jedoch für sich verbuchen: Dank der ordentlichen Helligkeit (die auch im Akkubetrieb konstant bleibt) und einer entspiegelten Oberfläche kann mit dem T430s auch unter freiem Himmel und bei direkter Sonneneinstrahlung gearbeitet werden - eine Disziplin, an der viele Ultrabooks scheitern.

Erwartungsgemäß bestätigt unser Testgerät die mangelhafte Blickwinkelstabilität, die wir bereits in der Vergangenheit kritisieren mussten. Das ThinkPad richtet sich damit klar an Anwender, die das Notebook im Regelfall allein und aus einer möglichst senkrechten Perspektive nutzen. Bereits eine leicht schräge Betrachtung, insbesondere von oben oder unten, verschlechtert die Darstellung erheblich.

Blickwinkel Lenovo ThinkPad T430s
Blickwinkel Lenovo ThinkPad T430s

Abschließend haben wir noch einen Blick auf die Signalqualität des analogen VGA-Ausganges geworfen. Während Schärfe und Farbwiedergabe auch bei hohen Auflösungen einen vergleichsweise guten Eindruck hinterlassen konnten, ist das leichte Ghosting (Doppelbilder in der Horizontalen) weniger erfreulich.

Leistung

Wie wir testen - Leistung

3,6 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,6 GHz maximale Turbo-Taktrate

In Deutschland bietet Lenovo das T430s mit zwei verschiedenen Intel Prozessoren an: Zum einen gibt es die Einstiegsmodelle mit Core i5-3320M, zum anderen aber auch Varianten mit dem schnelleren Core i7-3520M. Letzterer ist die derzeit schnellste Dual-Core-CPU auf dem Markt und entstammt der aktuellen Ivy-Bridge-Generation. Zur Leistungssteigerung kann der Core i7 sowohl auf Hyper-Threading als auch einen kräftigen Turbo Boost zurückgreifen, welcher den Basistakt von 2,9 GHz auf beeindruckende 3,6 GHz (2 Kerne: 3,4 GHz) anheben kann. Mit einer TDP von 35 Watt passt die in einem modernen 22-Nanometer-Prozess gefertigte CPU perfekt in ein Office-Notebook dieser Größe.

Auf die optional angebotene Nvidia NVS 5200M (inklusive Optimus Unterstützung) muss das T430s-N1RGCGE verzichten, stattdessen zeigt sich die im Prozessor integrierte HD Graphics 4000 für die Grafikausgabe verantwortlich. Obwohl Intel in den letzten Jahren im Grafikbereich große Fortschritte gemacht hat, dürfte dies mit einer deutlich eingeschränkten 3D-Performance einhergehen - auch die HD 4000 ist nur im Low-End-Segment angesiedelt.

In Anbetracht des Kaufpreises zeigt sich der Hersteller bei der Speicherausstattung unerwartet zurückhaltend und spendiert dem ThinkPad nur 4 GByte DDR3-1600. Da es sich um ein einzelnes Modul handelt, arbeitet der RAM im Single-Channel-Modus, was vor allem die Grafikleistung um einige Prozentpunkte mindert. Ein besonderes Highlight ist dagegen die 180 GByte große SSD, auf die wir nachfolgend noch genauer eingehen werden.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HWInfo
DPC Latenzen
Systeminformationen Lenovo ThinkPad T430s

Prozessor

Beginnen wir zunächst mit dem Prozessor. Der Core i7-3520M wird auch in den Schwestermodellen T430 und T530 verbaut und hat bereits mehrfach unseren Testparcours durchlaufen. Doch kann auch das schlanke T430s die volle Leistungsfähigkeit der CPU ausschöpfen?

Es kann: Selbst bei konstanter Auslastung aller 4 Threads (zwei Kerne samt SMT) im Cinebench R11.5 (64 Bit) hält der Core i7 seine maximale Turbo-Taktrate von 3,4 GHz, was in einem exzellenten Score von 3,37 Punkten resultiert. Bei Single-Threading werden weitere 200 MHz draufgepackt, was den 3520M sogar in Schlagdistanz zu einigen Quad-Core-Modellen wie dem Core i7-3720QM befördert.

Apropos Quad-Core: Mit dem Core i7-3612QM beziehungsweise 3632QM bietet Intel erstmals auch 4-Kerner in der TDP-Klasse von 35 Watt an. Leider sind bei diesen Modellen wichtige Features wie VT-d oder vPro deaktiviert, was einen Einsatz in Lenovos Business-Notebook verhindert. Schade - in entsprechend parallelisierter Software ließe sich die ohnehin bereits ausgezeichnete Rechenleistung so um weitere 60 bis 70 Prozent steigern.

Nicht vergessen wollen wir den Vergleich zwischen dem i7-3520M und i5-3320M: Bei weniger als 10 Prozent Mehrleistung für den deutlich teureren Core i7 sollte der Käufer ganz genau überlegen, ob nicht auch das kleinere Modell ausreicht.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4903
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
10568
Cinebench R10 Shading 32Bit
5534
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6143 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
12831 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5573 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.46 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.37 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
14.07 fps
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

In ein High-End-Notebook gehört zweifellos eine schnelle SSD, beeinflusst eine solche die Alltagsperformance doch weit stärker als der Prozessor oder andere Komponenten. Lenovo hat dabei nicht zu irgendeinem Modell gegriffen, sondern mit Intels SSD 520 ein besonders flottes und zuverlässiges Exemplar ausgewählt. Unter der Haube handelt es sich bei dieser um eine Eigenentwicklung auf Basis des SandForce-SF-2281-Controllers, der auch bei anderen Herstellern wie OCZ oder Corsair Verwendung findet.

Je nach Programm pendeln sich die sequentiellen Transferraten bei etwa 450 MB/s beim Lesen respektive 250 MB/s beim Schreiben ein, womit sich die SSD 520 auf Augenhöhe mit der beliebten Samsung SSD 830 befindet. Auch in den weiteren Messungen nehmen sich die beiden Laufwerke kaum etwas: Bei kleinen 4K-Dateien kann sich Intels SSD leicht absetzen, während Samsung den Copy-Benchmark in AS SSD für sich entscheidet.

Fest steht: Die SSD 520 zählt zu den aktuell besten Produkten am Markt und sollte mit einer Kapazität von 180 GByte (144 GByte nutzbar) für die meisten Zwecke ausreichend dimensioniert sein.

Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
Minimale Transferrate: 201.8 MB/s
Maximale Transferrate: 360.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 313.5 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 227.4 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

Dank seiner Kombination aus leistungsfähigem Prozessor und SSD besitzt das ThinkPad das Rüstzeug, um auch in den Systemleistungs-Benchmarks der PCMark-Serie zu glänzen. Dies gelingt in eindrucksvoller Weise: 14503 Punkte im PCMark Vantage sowie 4519 Punkte im PCMark 7 übertrumpfen alle von uns bislang getesteten Office-Notebooks. Auch das mit einer herkömmlichen Festplatte ausgestattete T430s unserer US-Redaktion muss sich mit einem Rückstand von fast 50 Prozent klar geschlagen geben.

Mit normalen Office-Aufgaben ist unser Testkandidat damit schon beinahe unterfordert und schreit geradezu danach, die zur Verfügung stehenden Leistungsreserven für anspruchsvollere Software einzusetzen.

5.1
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.2
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.1
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.4
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.9
PC Mark
PCMark Vantage14503 Punkte
PCMark 74519 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

Je nach CPU-Modell kann die Frequenz der HD Graphics 4000 teils deutlich variieren: Im Falle des Core i7-3520M takten die 16 Execution Units mit 650 MHz, zudem steht ein Turbo bis maximal 1250 MHz zur Verfügung.

Trotz der suboptimalen Single-Channel-Anbindung konnten wir ein Ergebnis von immerhin 646 Punkten im 3DMark 11 (Performance-Preset) ermitteln - ein typischer Wert für die HD 4000, allerdings sind schon Mittelklasse-Beschleuniger wie die GeForce GT 640M locker dreimal so schnell. Hinzu kommt die im Vergleich zu AMD und Nvidia verbesserungswürdige Treiberqualität, auch wenn Intel hier in den letzten Jahren zumindest etwas aufholen konnte. Multimedia-Aufgaben wie das beschleunigte De- und Encodieren (Quick Sync) von Videos meistert die Karte ohnehin problemlos. 

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
4504 Punkte
3DMark Vantage3184 Punkte
3DMark 11646 Punkte
Hilfe

CAD Performance

Ein recht interessanter Vergleich ist die Gegenüberstellung der HD 4000 mit den NVS-Beschleunigern Nvidias im CAD-Benchmark SPECviewperf 11. Mit Ausnahme der ersten beiden Tests, die die Intel Grafiklösung entweder überhaupt nicht (Catia) oder nur extrem langsam bewältigt (Ensight), ist die Performance überraschend konkurrenzfähig. Dies dürfte vermutlich daran liegen, dass Nvidia nur für die teuren Quadro-Karten speziell optimierte Profi-Treiber zur Verfügung stellt und alle anderen Modelle - also nicht nur die GeForce-Serie für Consumer, sondern auch die semi-professionellen NVS-Karten - künstlich einbremst.

Lenovo ThinkPad T430s
Intel Core i7-3520M, Intel HD Graphics 4000, Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L
Lenovo ThinkPad T430s
Intel Core i5-3320M, NVIDIA NVS 5200M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad T430
Intel Core i7-3520M, NVIDIA NVS 5400M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
SPECviewperf 11
82%
75%
1920x1080 Catia AA:0x AF:0x4.614.53
1920x1080 Ensight AA:0x AF:0x1.7312.41
617%
11.31
554%
1920x1080 Lightwave AA:0x AF:0x11.8913.18
11%
12.58
6%
1920x1080 Maya AA:0x AF:0x10.47.53
-28%
7.9
-24%
1920x1080 Pro/ENGINEER AA:0x AF:0x1.351.12
-17%
1.15
-15%
1920x1080 SolidWorks AA:0x AF:0x8.26.27
-24%
7.86
-4%
1920x1080 Tcvis AA:0x AF:0x2.270.84
-63%
0.88
-61%
1920x1080 Siemens NX AA:0x AF:0x1.42.52
80%
2.32
66%

Gaming Performance

Battlefield 3 überfordert die Intel-GPU.
Battlefield 3 überfordert die Intel-GPU.

Ein ThinkPad mag für viele Aufgabenbereiche konzipiert sein, doch Spiele zählen eindeutig nicht dazu. Wie es die mäßigen Ergebnisse der theoretischen Tests bereits angedeutet haben, fällt die HD Graphics 4000 gegenüber dedizierten Grafikkarten weit zurück und erreicht allenfalls ältere Einstiegslösungen.

Immerhin: Wenn man sich mit niedrigen Einstellungen und einer Auflösung von maximal 1.024 x 768 Pixeln zufriedengibt, werden beispielsweise Anno 2070 oder Diablo 3 mit Bildraten von gut 40 fps flüssig dargestellt. Der fünfte Teil der Elder-Scrolls-Sage, Skyrim, bleibt mit knapp unter 30 fps zumindest spielbar. 

Lediglich besonders anspruchsvolle Spiele wie Battlefield 3 enden in einer wenig unterhaltsamen Ruckelorgie - bei einem Business-Notebook eine sicherlich zu verschmerzende Einschränkung.

min. mittelhoch max.
Battlefield 3 (2011) 15.712.2fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 27.614fps
Anno 2070 (2011) 42.821.913.9fps
Diablo III (2012) 45.926.521.4fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Im Vergleich mit unserem letzten Test erweist sich das Kühlsystem als etwas sensibler und agiert nur im absoluten Leerlauf vollständig passiv. Bereits einfache Tätigkeiten, sei es das Surfen im Internet oder das Abspielen von Videos, lassen den Lüfter stufenweise bis zu einem Geräuschpegel von gut 35 dB(A) hochdrehen. Durch die subjektiv angenehme Frequenzcharakteristik bleibt das T430s dabei jedoch auch bei längerem Betrieb recht gut erträglich.

Im 3DMark 06 macht sich das ThinkPad mit maximal 37,2 dB(A) noch etwas deutlicher bemerkbar. Selbst unter Volllast, wo wir bis zu 40,6 dB(A) ermitteln konnten, ist der Lüfter allerdings nicht die größte Lärmquelle des Notebooks: Diesen Titel heimst das optische Laufwerk ein, welches bei der Wiedergabe einer DVD mit enormen 45,9 dB(A) vor sich hin dröhnt - Filmfans werden so nicht auf ihre Kosten kommen.

Lautstärkediagramm

Idle 29.5 / 34 / 35.3 dB(A)
DVD 45.9 / dB(A)
Last 37.2 / 40.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft SL 320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Bei normalen Alltagsaufgaben ist keine nennenswerte Erwärmung des Gehäuses feststellbar - ausgefeilte Energiesparfeatures des Prozessors sorgen dafür, dass sich die Leistungsaufnahme und somit auch Hitzeentwicklung im Leerlauf auf ein Minimum beschränkt. Sowohl auf der Ober- als auch Unterseite bewegen sich die Temperaturen um 30 Grad Celsius, was den uneingeschränkten Betrieb auf den Oberschenkeln erlaubt.

Dies gilt prinzipiell auch für eine stärkere Belastung. Einzig rings um den Luftauslass übersteigt das Thermometer Werte von 40 bis 45 Grad Celsius, davon abgesehen heizt sich das ThinkPad aber nicht übermäßig auf. Dank der weiterhin recht kühlen Handballenauflagen wird der Nutzer somit kaum in seiner Arbeit behindert.

Die einzige große Wärmequelle des Notebooks ist der Core i7-3520M, der nach unserem einstündigen Stresstest mit Prime95 und FurMark eine Temperatur von knapp unter 90 Grad Celsius erreicht. Sowohl der Prozessor als auch die integrierte Grafikkarte halten dabei ihre jeweilige Maximaltaktrate von 3400 beziehungsweise 1250 MHz, was für eine ausreichende Dimensionierung der Kühlung spricht. Gedanken über Throttling oder gar Stabilitätsprobleme muss sich der ThinkPad Käufer damit nicht machen.

Max. Last
 40.2 °C38.7 °C31.7 °C 
 37.1 °C39.1 °C31 °C 
 32.3 °C31 °C30 °C 
Maximal: 40.2 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
31.8 °C42.1 °C45.8 °C
31.1 °C39 °C38.6 °C
28.1 °C31 °C34.4 °C
Maximal: 45.8 °C
Durchschnitt: 35.8 °C
Netzteil (max.)  57.3 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Zu den Lautsprechern haben wir uns im vorherigen Test bereits geäußert und wollen darum erneut auf diesen verweisen. Kurzum: Für Office-Zwecke sind die kleinen Stereoboxen ausreichend, für Musik oder Filme empfiehlt sich aber der Anschluss eines externen Soundsystems. Möglich wäre dies sowohl per Klinke (3,5 Millimeter) als auch Thunderbolt (Adapter auf HDMI im Fachhandel erhältlich).

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Mit 7,5 bis 12,1 Watt gibt sich die Leistungsaufnahme im Leerlauf wenig überraschend. Vergleichbare Geräte anderer Hersteller sind zum Teil noch ein wenig sparsamer (Dell Latitude E6330), genauso gibt es aber auch Modelle mit einem etwas höheren Verbrauch (HP EliteBook 8570p mit dedizierter Grafikkarte).

Bezogen auf den Maximalverbrauch von 57,1 Watt im Stresstest hat Lenovo das Netzteil mit 90 Watt überaus großzügig dimensioniert. Unter realistischen Bedingungen, wie sie beispielsweise in einem 3D-Spiel auftreten können, ist der Energiebedarf sogar noch deutlich geringer - im 3DMark 06 konnten wir einen Durchschnittswert von nur 43,1 Watt ermitteln. Wer sich für die Modellvariante mit Nvidia Grafikkarte entscheidet, sollte mit etwa 10 Watt zusätzlich rechnen.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.3 Watt
Idle 7.5 / 10.8 / 12.1 Watt
Last 43.1 / 57.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Während das ThinkPad T430s gegenüber dem T430 mit seinen kompakten Abmessungen punkten kann, büßt es im Gegenzug einen Teil der Akkukapazität ein. Statt 57 oder gar 94 Wh fasst der 6-Zellen-Speicher des T430s nur 44 Wh; eine Erweiterung um zusätzliche 31 Wh über den Ultrabay-Schacht ist nur nach dem Entfernen des optischen Laufwerks möglich und stand für diesen Test nicht zur Verfügung.

Trotz dieses Handicaps setzt sich unser Kandidat recht eindrucksvoll in Szene und bestätigt mit etwas mehr als 7 Stunden im Battery Eater Readers Test (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, Funkmodule aus) fast die Herstellerangabe (Lenovo: bis zu 7,6 Stunden). Wirklich praxisrelevant ist dieser Test wegen seiner  geringen Hardwareauslastung jedoch nicht.

Aussagekräftiger ist dagegen unsere WLAN-Messung (Energiesparmodus, 150 cd/m²), die eine typische Nutzung wie das Surfen im Internet und das Abspielen von HD-Videos simuliert. Erstaunlicherweise konnten wir mit 4 Stunden und 37 Minuten das Ergebnis unseres ersten Testmusters um mehr als 50 Prozent übertreffen - womöglich verfälschten bei diesem Probleme mit Optimus, der automatischen Umschaltung zwischen beiden Grafikkarten, die Messung.

Belastet mit dem Battery Eater Classic Test (Höchstleistung, maximale Helligkeit, Funkmodule an) geht dem Notebook nach spätestens 1 Stunde und 12 Minuten die Puste aus. In diesem Fall sollte man darum besser stets das Netzteil einpacken, welches den Akku innerhalb von gut 2 Stunden wieder auflädt. Die volle Leistung von Prozessor und Grafikkarte steht übrigens auch abseits des Netzbetriebes uneingeschränkt zur Verfügung.

Readers Test
maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
minimale Laufzeit  (Classic Test)
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 06min
Surfen über WLAN
4h 37min
DVD
3h 07min
Last (volle Helligkeit)
1h 12min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovo ThinkPad T430s
Lenovo ThinkPad T430s

Andere Ausstattung, gleiches Urteil: Das Fazit unseres ersten Tests könnten wir an dieser Stelle in ähnlicher Form wiederholen. Das ThinkPad T430s ist eine absolut solide Evolution des Vorgängermodells und eine interessante Alternative zum T430. An der Qualität von Gehäuse und Eingabegeräten gibt es kaum etwas auszusetzen, was uns nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit aber auch überrascht hätte.

In puncto Performance ist es weniger der kostspielige i7-Prozessor als vielmehr die SSD, welche den entscheidenden Unterschied macht. Selbst eine schnelle Festplatte mit 7200 U/min kommt nicht annähernd an die Arbeitsgeschwindigkeit des Flashspeichers heran, der die Startzeiten von Windows und Anwendungen auf einen Bruchteil reduziert. All das macht das kompakte T430s zu einem vollwertigen Arbeitsgerät - bei Bedarf auch unterwegs per UMTS.

Was bleibt, ist der Wunsch nach einem besseren Display sowie etwas Feintuning, was die Lüftersteuerung oder das laute DVD-Laufwerk betrifft. Insgesamt lässt sich jedoch beschließen: Mit der Wahl eines ThinkPad T430s kann man nicht viel falsch machen - das weiß auch Lenovo und setzt einen selbstbewussten Kaufpreis von über 1700 Euro an.

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Im Test:  Lenovo ThinkPad T430s

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Lenovo ThinkPad T430s

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:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, 1x 4096 MByte Samsung DDR3-1600 CL11, 2 Slots
:: Grafikkarte
Intel HD Graphics 4000, Kerntakt: 650 - 1250 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 8.15.10.2639
:: Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel, Lenovo LTN140KT03401, TN-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Intel SSD 520 Series SSDSC2BW180A3L, 180 GB
:: Soundkarte
Intel Panther Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 Thunderbolt, 1 VGA, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headset (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1 Kartenleser (SD, SDHC, SDXC, MMC), 1 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
Intel 82579LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Intel Centrino Advanced-N 6205 (a b g n ), 4.0 Bluetooth, UMTS/HSPA+
:: Optisches Laufwerk
MATSHITA DVD-RAM UJ8B2
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 26 x 343 x 230
:: Gewicht
1.79 kg Netzteil: 0.435 kg
:: Akku
44 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen, 11,1 V
:: Preis
1750 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3 Megapixel, Lautsprecher: Stereo, 2x 1 Watt, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 90-Watt-Netzteil, Kurzanleitung, ThinkVantage Tools, Norton Internet Security (Testversion), Corel WinDVD, 36 Monate Garantie

 

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Kantig, schwarz und ohne Schnörkel:
Kantig, schwarz und ohne Schnörkel:
Nach dem Öffnen der Wartungsklappe an der Unterseite...
Nach dem Öffnen der Wartungsklappe an der Unterseite...
gelangt der Nutzer zu den wichtigsten Hardwarekomponenten.
gelangt der Nutzer zu den wichtigsten Hardwarekomponenten.
Ein freier Speicherslot erleichtert das Aufrüsten, ...
Ein freier Speicherslot erleichtert das Aufrüsten, ...
aber auch die Funkmodule können bei Bedarf ausgetauscht werden.
aber auch die Funkmodule können bei Bedarf ausgetauscht werden.
Die SIM-Karte des UMTS-Adapters versteckt sich im Akkufach.
Die SIM-Karte des UMTS-Adapters versteckt sich im Akkufach.
Alle Funkverbindungen sind per Schalter deaktivierbar.
Alle Funkverbindungen sind per Schalter deaktivierbar.
Als Speicherlösung hat Lenovo eine flotte Intel SSD ausgewählt.
Als Speicherlösung hat Lenovo eine flotte Intel SSD ausgewählt.
Verglichen mit dem ThinkPad T430 fällt der Akku spürbar kleiner aus...
Verglichen mit dem ThinkPad T430 fällt der Akku spürbar kleiner aus...
und speichert nur 44 Wh.
und speichert nur 44 Wh.
Das T430s ist wahlweise mit Core-i5- oder Core-i7-Prozessor erhätlich.
Das T430s ist wahlweise mit Core-i5- oder Core-i7-Prozessor erhätlich.
beispielsweise die beleuchtete Tastatur.
beispielsweise die beleuchtete Tastatur.
So sieht die klassische Optik eines ThinkPads aus.
So sieht die klassische Optik eines ThinkPads aus.
Das T430s ist der schlanke Bruder des T430.
Das T430s ist der schlanke Bruder des T430.
Natürlich dürfen auch hier nicht das bekannte Clamshell-Design...
Natürlich dürfen auch hier nicht das bekannte Clamshell-Design...
oder die soliden Metallscharniere fehlen.
oder die soliden Metallscharniere fehlen.
Selbige ermöglichen einen Öffnungwinkel von gut 180 Grad.
Selbige ermöglichen einen Öffnungwinkel von gut 180 Grad.
USB 3.0 gehört seit dem Vorgängermodell zur Standardausstattung, ...
USB 3.0 gehört seit dem Vorgängermodell zur Standardausstattung, ...
ebenso ist auch ein moderner Thunderbolt-Anschluss mit an Bord.
ebenso ist auch ein moderner Thunderbolt-Anschluss mit an Bord.
Mittels optionaler Docking-Station lassen sich zusätzliche Anschlüsse ergänzen.
Mittels optionaler Docking-Station lassen sich zusätzliche Anschlüsse ergänzen.
Zu den besonderen Vorzügen des ThinkPads zählen die hochwertigen Eingabegeräte, ...
Zu den besonderen Vorzügen des ThinkPads zählen die hochwertigen Eingabegeräte, ...
Sind dessen Reserven nach gut 4 Stunden erschöpft, springt das 90-Watt-Netzteil ein.
Sind dessen Reserven nach gut 4 Stunden erschöpft, springt das 90-Watt-Netzteil ein.

Ähnliche Geräte

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Links

  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Pro

+Vorbildliche Verarbeitung und Stabilität
+Exzellente Eingabegeräte
+Starke Anwendungsleistung
+Hohe Mobilität
+Umfangreiche Anschlussoptionen
+3 Jahre Garantie
 

Contra

-Enttäuschendes TN-Panel
-Sehr lautes DVD-Laufwerk
-Schwache Lautsprecher
-Hoher Preis

Shortcut

Was uns gefällt

Das T430s verknüpft gekonnt leistungsstarke Hardware mit hoher Mobilität und solider Verarbeitung. Wer auch unterwegs nicht auf ein vielseitiges Arbeitsgerät verzichten will, findet nur schwer eine bessere Alternative.

Was wir vermissen

So lange man auch nach Schwachstellen suchen mag: Wirklich gravierende Mängel sind dem ThinkPad kaum anzulasten. Lenovo könnte noch ein wenig die Lüftersteuerung optimieren und endlich ein besseres Display verbauen - abgesehen davon erfüllt das T430s die hohen Ansprüche an ein kostspieliges Business-Gerät aber ohne größere Abstriche.

Was uns verblüfft

Auch ohne zusätzliche Nvidia GPU ist eine Arbeit mit CAD-Programmen wie SolidWorks möglich; ein Zeichen für den Fortschritt, den Intels Grafiklösungen in den letzten Jahren gemacht haben.

Die Konkurrenz

Traditionell kommen die schärfsten Konkurrenten der ThinkPads von HP und Dell. Wie sich das EliteBook 8470p und das Latitude E6430s gegen das T430s schlagen, werden zukünftige Tests zeigen. Eine herstellerinterne Alternative stellt das größere T430 dar.

Bewertung

Lenovo ThinkPad T430s
19.10.2012 v3
Till Schönborn

Gehäuse
84%
Tastatur
89%
Pointing Device
88%
Konnektivität
86%
Gewicht
89%
Akkulaufzeit
82%
Display
69%
Leistung Spiele
68%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
84%
Lautstärke
85%
Auf- / Abwertung
85%
Durchschnitt
84%
85%
Office *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Till Schönborn (Update: 11.02.2014)