Test Lenovo ThinkPad T430 Notebook

Till Schönborn, 27.07.2012

Sanfte Evolution. Anstelle radikaler Umbauten setzt Lenovo auf eine vorsichtige Weiterentwicklung der bewährten ThinkPad Serie. Flotte Ivy-Bridge-Prozessoren sollen die Leistung steigern, Neuerungen wie USB 3.0 den Innovationswillen demonstrieren. Doch wie werden ThinkPad Anhänger auf die erstmals verbaute Chiclet-Tastatur reagieren?

Wenn es eine Notebook-Serie gibt, auf die der Begriff "zeitlos" passt wie kein anderer, dann ist dies die ThinkPad Reihe von Lenovo (ehemals IBM). Seit nunmehr 20 Jahren stehen diese Dinosaurier der Computergeschichte für solide Business-Geräte, deren Qualität vielen Firmenkunden auch einen oftmals stattlichen Kaufpreis wert ist.

Trotz aller Tradition werden auch die ThinkPads regelmäßig überarbeitet und aktualisiert. Nachdem wir zuletzt bereits die Modelle T530 und W530 genauer unter die Lupe genommen haben, wollen wir uns heute der 2012er-Generation der T4xx-Serie, genauer gesagt dem ThinkPad T430, zuwenden. Dieses tritt die Nachfolge des T420 an und wird, ebenso wie die zuvor genannten Modelle, nun mit Prozessoren der aktuellen Ivy-Bridge-Generation von Intel ausgeliefert.

In unserem Testmuster, dem knapp 1600 Euro teuren Topmodell der Reihe (T430 N1XH2GE, günstigere Varianten ab 1150 Euro), werkelt ein schneller Core i7-3520M, dem 4 GByte Arbeitsspeicher sowie eine 500 GByte große Festplatte zur Seite stehen. Die Grafikausgabe wird von der Profi-Karte Nvidia NVS 5400M übernommen, zudem darf sich der Käufer über integriertes UMTS und einen enormen 94-Wh-Akku freuen. ThinkPad typisch wurde die Oberfläche des 14 Zoll großen WXGA++-Displays zugunsten der Ergonomie entspiegelt.

Zu den traditionellen Konkurrenten eines ThinkPads zählen die Business-Notebooks von HP und Dell. Die jeweiligen Tests der aktuellen Modelle EliteBook 8470w und Latitude E6430 stehen uns noch bevor, sodass wir uns an dieser Stelle auf die jeweiligen Vorgänger inklusive des ThinkPad T420 beschränken müssen. Auf zur Schlacht in Anzug und Krawatte!

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Gehäuse im Clamshell-Design
Gehäuse im Clamshell-Design

Robust und zuverlässig, so lauten die wohl wichtigsten Eigenschaften eines ThinkPads. Daran hat sich im Laufe der Jahre wenig geändert, sodass dem Design noch immer eine eher untergeordnete Bedeutung zukommt. Ein bisschen erinnert das T430, ebenso wie die meisten seiner Schwestermodelle, an eine Mercedes G-Klasse: kantig und urzeitlich, aber irgendwie auch zeitlos und absolut unverwüstlich. Die mattschwarzen Oberflächen, bei denen der Hersteller auf einen Materialmix aus Kohlefaser, Fiberglass und verstärkten Kunststoff setzt, grenzen sich deutlich von den Hochglanzspielereien vieler Consumer-Geräte ab.

Weder die Optik noch Abmessungen (341 x 232 x 29,9 Millimeter) oder Gewicht (2,33 Kilogramm inklusive Akku) haben sich gegenüber dem Vorgänger spürbar verändert. Selbst mit dem kleineren 6-Zellen-Akku - unser 9-Zellen-Akku ragt nochmal gut 2 Zentimeter aus der Rückseite heraus - ist das T430 damit kein besonders mobiles Notebook. Diesen Part übernimmt das dünnere und leichtere T430s (Test des Vorgängers T420s).

Wie schon bei früheren Tests präsentiert sich das Gehäuse als ausgesprochen stabil, könnte im Detail aber noch weiter verbessert werden. Über dem DVD-Laufwerk oder oberhalb der Tastatur lässt sich das Chassis bei starkem Druck leicht verformen, ohne das dabei aber ein bedrohliches Ausmaß erreicht werden würde. Auch die Verarbeitungsqualität ist dem Hersteller nicht absolut perfekt gelungen, wie der eine oder andere nicht ganz saubere Materialübergang beweist. Allerdings wollen wir ganz klar betonen: Hierbei handelt es sich um rein optische Mängel, die nur bei sehr kritischer Betrachtung überhaupt auffallen und zum Teil auch bei der Konkurrenz zu finden sind.

Viele Kunden schätzen ihr ThinkPad für dessen ausgezeichnete Metallscharniere, welche auch beim T430 zum Einsatz kommen. Diese zählen zu dem Besten was der Markt zu bieten hat: Sehr schwergängig, aber absolut präzise und ohne jedes Spiel halten sie das Display selbst bei starken Erschütterungen sicher und ohne nachzuschwingen. Der Deckel selbst könnte noch ein wenig verwindungssteifer ausfallen. Beim Transport schützt das bekannte Clamshell-Design mit seinem überstehenden Displayrahmen den Bildschirm vor Schmutz und Beschädigungen.

Insgesamt können wir dem T430 die gleiche gute Note wie seinem Vorgänger bescheinigen. Die letztjährigen Business-Notebooks von HP und Dell haben uns diesbezüglich allerdings noch ein wenig besser gefallen, sodass Lenovo hier nur die Bronzemedaille erringt.

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Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Was lange währt, wird endlich gut: Mit dem ThinkPad T430 muss nicht länger auf USB 3.0 verzichtet werden. Lenovo hat gleich zwei der neuen Ports verbaut, die den Anschluss schneller Speichersticks ohne Geschwindigkeitseinbußen erlauben - zumindest theoretisch: Die beiden Anschlüsse wurden leicht in das Gehäuse eingerückt, was in vielen Fällen zu Platzproblemen führt. Unser Corsair Flash Voyager kollidierte mit dem Chassis und musste deshalb an einen der beiden zusätzlichen USB-2.0-Ports angeschlossen werden. Von diesen verfügt einer über das PoweredUSB-Feature, welches das Laden von USB-Geräten bei ausgeschaltetem Notebook erlaubt.

Direkt neben den beiden USB-3.0-Ports befindet sich der digitale Displayausgang des ThinkPads, ein Mini-DisplayPort. Auf die im Consumer-Segment so beliebte HDMI-Schnittstelle wurde verzichtet, sodass ein analoger VGA-Port die einzige Alternative zum Ansteuern älterer Monitore oder Beamer darstellt (abgesehen von Adaptern). Eine weitere Besonderheit bildet der kaum noch verbreitete ExpressCard/34-Schacht, den auch das Vorgängermodell besaß.

Die Anschlussverteilung wurde beim T430 zum Teil etwas modifiziert, bietet allerdings noch immer Anlass zur Kritik. Neben dem Fauxpas der eingerückten USB-3.0-Ports erscheint uns auch der schlecht erreichbare 4-in-1-Kartenleser (SD, SDHC, SDXC, MMC) nicht optimal platziert. Es wäre besser, wenn Lenovo neben GBit-LAN auch die Displayausgänge sowie das Kensington Lock auf der Rückseite platziert hätte. Häufig genutzte Anschlüsse sollten sich dagegen eher in der Nähe des Anwenders befinden.

Was bei keinem ThinkPad fehlen darf, ist der Anschluss für die Dockingstation, der sich auf der Unterseite verbirgt. Lenovo bietet hierfür unter anderem das "ThinkPad Mini Dock Series 3" an, welches zu einem Preis von etwa 150 Euro viele weitere Anschlüsse (6x USB 3.0, DVI, DisplayPort, ...) bereitstellt. Alternativ kann auch auf einfache Port-Replikatoren per USB zurückgegriffen werden, wie sie von verschiedenen Drittanbietern offeriert werden.

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
linke Seite: VGA, Headset, Mini-DisplayPort, 2x USB 3.0
linke Seite: VGA, Headset, Mini-DisplayPort, 2x USB 3.0
Rückseite: powered USB 2.0, GBit-LAN, Netzteilanschluss
Rückseite: powered USB 2.0, GBit-LAN, Netzteilanschluss
rechte Seite: DVD-Brenner, ExpressCard/34, Kartenleser, USB 2.0, Kensington Lock
rechte Seite: DVD-Brenner, ExpressCard/34, Kartenleser, USB 2.0, Kensington Lock

Kommunikation

Wenn es um die Unterstützung von Funkstandards geht, macht dem T430 so schnell keiner etwas vor. Dies beginnt bereits beim gewählten WLAN-Adapter: Intels Centrino Advanced-N 6205 funkt nach IEEE 802.11a/b/g/n und verbindet sich sowohl zu Netzwerken im 2,4-GHz- als auch 5-GHz-Band. Dank zweier Antennen und Multistream-Technik (2x2) sind dabei Bruttodatenraten von bis zu 300 MBit/s möglich, während günstigere Modelle häufig nur die Hälfte erreichen. Neben vielen weiteren Features, nachzulesen auf der entsprechenden Produktseite von Intel, wird beispielsweise auch die Wireless-Display-Technologie unterstützt.

Doch damit nicht genug: Bluetooth 4.0 sowie ein schnelles WWAN-Modul inklusive GPS (Ericsson H5321 gw) sind ebenfalls mit an Bord. In modernen UMTS/HSPA+-Mobilfunknetzen darf sich der Nutzer so über Downloadraten von maximal 21 MBit/s freuen (Upload 5,76 MBit/s, brutto). Lediglich LTE wird nicht angeboten.

Für Videokonferenzen hat Lenovo dem T430 eine integrierte HD-Webcam (720p) spendiert, deren Betrieb von einer kleinen LED signalisiert wird. Verglichen mit vielen anderen Notebooks liefert diese eine recht gute Bildqualität mit hoher Schärfe und wenig Rauschen. Das Array-Mikrofon links und rechts der Webcam glänzt mit ausgezeichneter Sprachverständlichkeit, obwohl es den Aufnahmen etwas an Brillanz im Hochtonbereich fehlt.

Sicherheit 

Ein Fingerabdruckscanner gehört bereits seit Jahren zur Standardausstattung der meisten ThinkPads, und so besitzt auch das T430 einen solchen. Für weitere, vielfältige Sicherheitsfunktionen hat der Hersteller ein sogenanntes Trusted Platform Module (TPM) nach TCG-Spezifikation 1.2 verbaut.

Zubehör

Die Zusatzausstattung fällt spärlich aus: Außer einigen Broschüren finden wir keine weiteren Extras. Zumindest eine Treiber- beziehungsweise Recovery-DVD wäre eine durchaus wünschenswerte Beigabe gewesen, die der Käufer in diesem Fall leider selber erstellen muss.

Das vorinstallierte Betriebssystem, Windows 7 Professional 64 Bit, wurde neben den notwendigen Treibern auch mit einem umfangreichen Softwarepaket bestückt. Die wichtigste Anwendung ist dabei das sogenannte ThinkVantage Tool, welches einen praktischen Überblick über viele Systemeigenschaften bietet. Hier können unter anderem Treiber aktualisiert, Energieoptionen modifiziert oder eingescannte Fingerabdrücke verwaltet werden.

Wartung

Auf der Unterseite des Gerätes befindet sich die mit zwei Schrauben gesicherte Wartungsklappe. Unter dieser verbirgt sich der zweite und noch freie Speicherslot des Notebooks, der bereits bestückte Steckplatz für das WWAN-Modul sowie die BIOS-Batterie. Weiterhin lässt sich auch der DVD-Brenner über einen praktischen Schiebemechanismus entfernen, um den UltraBay-Schacht anschließend mit anderen Komponenten zu bestücken.

Prinzipiell ist es darüber hinaus möglich, das Notebook noch deutlich weiter zu zerlegen und nahezu jede beliebige Komponente auszutauschen. Lenovo stellt dafür ein ausführliches Hardware Maintenance Manual zur Verfügung. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Der Nutzer sollte über die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge verfügen und sich bewusst sein, dass es unter Umständen zum Verlust der Garantie kommen kann. Hier empfiehlt es sich, im Einzelfall direkt beim Hersteller nachzufragen.

Garantie

An der Garantiepolitik Lenovos kann sich so manch anderer Hersteller eine Scheibe abschneiden. Zumindest deutschen Kunden wird eine großzügige 3-jährige Bring-In-Garantie gewährt, die sich gegen Aufpreis auf 4 oder 5 Jahre Vor-Ort-Service verlängern lässt. Je nach Händler und Paket werden dafür Preise zwischen 100 und 200 Euro fällig.

Fingerabdruckscanner
Fingerabdruckscanner
UltraBay-Verriegelung
UltraBay-Verriegelung
ThinkVantage Tools
ThinkVantage Tools
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Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Ein ThinkPad mit Chiclet-Tastatur? "Frevel!", werden jetzt manche rufen mit der Befürchtung, dass das T430 die Qualitäten seiner Vorgänger eingebüßt hat. Bezüglich Optik und Verarbeitung sind diese Sorgen unbegründet: Die nunmehr komplett schwarzen Kunststofftasten überzeugen mit hervorragender Haptik und zeigen kein Anzeichen von Schwammigkeit oder sonstigen Mängeln. Alle Buchstaben sind ergonomisch geformt und auf der Oberseite leicht konkav, um die Treffsicherheit zu verbessern. Im Dunkeln freut sich der Nutzer über das traditionelle ThinkLight neben der Webcam, alternativ kann aber auch eine zweistufig regelbare Tastaturbeleuchtung aktiviert werden. 

Beim Layout geht Lenovo noch immer eigene Wege und vertauscht die Fn- mit der Strg-Taste. ThinkPad Anhänger dürften sich an diese Besonderheit mittlerweile gewöhnt haben, neu ist allerdings die Anordnung einiger Funktionstasten (Druck, Entf, Pos1, Ende, ...). Insgesamt finden wir das neue Design aufgeräumter und übersichtlicher, auch wenn es bei Stammkunden etwas Eingewöhnung erfordern wird. Und wie tippt es sich nun? Ausgezeichnet! Der Druckpunkt ist knackig-fest und begeistert mit perfekter Präzision, zudem bieten die Tasten einen angenehm großzügigen Hubweg. Bei hohen Schreibgeschwindigkeiten gibt die Tastatur ein dumpfes, mechanisches Klappern von sich, welches den überaus soliden Gesamteindruck unterstreicht, ohne dabei aber zu laut und aufdringlich zu werden.

Trackpoint und Touchpad

Für manche ist der Trackpoint ein überflüssiges Relikt aus frühren Zeiten, andere schätzen ihn noch immer als sinnvolle Alternative zum Touchpad. Fest steht, dass der kleine rote Punkt zwischen den Buchstaben G, H und B seine Vorzüge besitzt, indem er eine gleichermaßen schnelle wie exakte Maussteuerung erlaubt. Als Maustasten dienen zwei leise klickende Buttons unterhalb der Leertaste, dazwischen befindet sich die Scrollfunktion.

Unter der Bezeichnung UltraNav versteht Lenovo die Kombination des Trackpoints mit einem zusätzlichen Touchpad. Dieses stammt von Synaptics und fällt mit nur 7,5 x 4,5 Zentimetern äußerst klein aus. Im Gegenzug entschädigt die raue Oberfläche mit guten Gleiteigenschaften, hoher Präzision und der Unterstützung vielfältiger Multitouch-Gesten. Praktisch: Bei der Benutzung des Trackpoints deaktiviert sich das Touchpad automatisch. Direkt unter dem Pad hat der Hersteller ein zweites Paar Maustasten verbaut, welches qualitativ allerdings nicht ganz so hochwertig wirkt.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad
Trackpoint
Trackpoint
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Display

Wie wir testen - Display

Wie schon das ThinkPad T420 aus dem letzten Jahr setzt auch das neue T430 auf ein mattes 14-Zoll-Display im 16:9-Format. Die hohe Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten ist klassenüblich und ermöglicht eine gestochen scharfe Darstellung (entspricht 131 dpi), erfodert aber gute Augen beziehungsweise eine leichte Anhebung des Schriftgrades.

Lenovo hat die beim Vorgänger etwas schwächelnde LED-Hintergrundbeleuchtung überarbeitet, sodass wir im Mittel nun ordentliche 247 cd/m² vermelden können (T420: 207 cd/m²). Damit übertrifft das ThinkPad das EliteBook 8460p von HP (195 cd/m²) deutlich, kann aber dennoch nicht ganz mit dem Dell Latitude E6420 (278 cd/m²) mithalten. Trotz etwas ungleichmäßiger Messwerte und einer Ausleuchtung von "nur" 87 Prozent erscheint der Bildinhalt subjektiv absolut homogen.

248
cd/m²
255
cd/m²
240
cd/m²
259
cd/m²
261
cd/m²
241
cd/m²
251
cd/m²
238
cd/m²
228
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 261 cd/m²
Durchschnitt: 246.8 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 261 cd/m²
Schwarzwert: 1.47 cd/m²
Kontrast: 178:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Obwohl der Hersteller ein anderes Display als beim alten ThinkPad T420 verbaut (Lenovo LP140WD2-TLD2), handelt es sich bei diesem um ein ähnlich minderwertiges TN-Panel wie zuvor. Dunklen Bildbereichen fehlt es durch den enttäuschenden Scharzwert von 1.47 cd/m² an Tiefgang, wodurch sich ein mit 178:1 kaum verbessertes Kontrastverhältnis ergibt. Damit steht das ThinkPad allerdings nicht allein da: Die direkten Konkurrenten von HP und Dell können ebensowenig mit besseren Displays glänzen.

Auch wenn sich Notebooks wie das T430 vor allem an Business-Kunden richten, sind damit nicht zwangsläufig Anwender aus allen Branchen gemeint. Professionelle Fotografen oder Grafiker sollten sich besser nach anderen Modellen umschauen, wie der stark eingeschränkte Farbumfang beweist. Weder AdobeRGB noch sRGB werden vollständig abgedeckt, dafür wäre ein spezielles WCG- beziehungsweise RGB-LED-Backlight notwendig. Privatanwender betrifft diese Einschränkung allerdings kaum, zumal ohnehin nur die wenigsten Notebooks derartigen Anforderungen genügen.

T430 vs. AdobeRGB (t)
T430 vs. AdobeRGB (t)
T430 vs. sRGB (t)
T430 vs. sRGB (t)
T430 vs. EliteBook 8460p (t)
T430 vs. EliteBook 8460p (t)
T430 vs. Latitude E6420 (t)
T430 vs. Latitude E6420 (t)
Außeneinsatz
Außeneinsatz

Die gesteigerte Helligkeit hilft dabei, das Display im Außeneinsatz noch besser ablesen zu können. Eine matte Oberfläche ist bei den Profi-Modellen von Lenovo ohnehin Standard, sodass störenden Reflexionen wirksam vorgebeugt wird. Einzig bei direkter Sonneneinstrahlung verliert das Display den Kampf gegen seine Umgebung; wer das Notebook jedoch etwas von der Lichtquelle abwendet, kann selbst im Hochsommer ungestört im Freien arbeiten.

Blickwinkel Lenovo ThinkPad T430
Blickwinkel Lenovo ThinkPad T430

Eine weitere und schon oft genannte Schwäche von TN-Panels betrifft die Blickwinkelstabilität. Das ThinkPad T430 zeigt hier die gleichen Probleme wie viele andere Notebooks mit günstigen Displays: Vor allem vertikale Abweichungen führen zu stark verfälschten Farben und Kontrasten, die bis zur völligen Unkenntlichkeit des Bildinhaltes führen können. Als etwas großzügiger erweist sich der Bewegungsspielraum in horizontaler Richtung, ohne dabei aber mit einem IPS-Panel wie im kleineren ThinkPad X220 mithalten zu können.

Abschließend haben wir noch die Signalqualität des analogen VGA-Ports untersucht. Abgesehen von einem leichten Flimmern speziell bei hohen Auflösungen gibt es dabei nicht viel zu kritisieren, dennoch sollte der Nutzer nach Möglichkeit eine digitale Ausgabe bevorzugen.

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Leistung

Wie wir testen - Leistung

3,6 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,6 GHz maximale Turbo-Taktrate

Kaufinteressenten können beim ThinkPad T430 zwischen insgesamt 3 verschiedenen Prozessoren aus Intels aktueller Ivy-Bridge-Baureihe wählen. Während die günstigeren Ableger entweder auf den Core i5-3210M oder 3320M setzen, werkelt in unserem Testmodell die derzeit schnellste Dual-Core-CPU auf dem Markt, der Core i7-3520M. Alle genannten Prozessoren besitzen eine TDP von 35 Watt, den identisch spezifizierten Quad-Core i7-3612QM bietet Lenovo leider nicht an.

Auch mit nur zwei Rechenkernen stellt der 2,9 GHz schnelle Core i7-3520M beachtlichte Leistungsreserven bereit, die dank Turbo Boost bis 3,6 GHz (2 Kerne: 3,4 GHz) noch weiter ansteigen können. Mit den kleineren Core-i5-Modellen teilt sich der 3520M auch die Unterstützung der Hyper-Threading-Technologie, welche die parallele Abarbeitung 2 Threads pro Kern erlaubt. Als kleine Kompensation für seinen deutlich höheren Preis punktet der Core i7 dafür mit einem etwas größeren L3-Cache (4 MByte statt 3 MByte).

Für die Grafikausgabe zeigt sich je nach Modell entweder die integrierte HD Graphics 4000 oder eine Nvidia VS 5400M verantwortlich. Alle Notebooks mit der dedizierten Nvidia GPU - so auch unser Testmodell - können zusätzlich auf die Optimus Technik zur dynamischen Umschaltung beider Grafikkarten zurückgreifen.

Mit nur 4 GByte RAM (1x 4 GByte Micron DDR3-1600) scheint das Notebook für aktuelle Verhältnisse etwas dürftig ausgestattet, insbesondere in Hinblick auf die anhaltend niedrigen Speicherpreise. Auch die gewählte 500-GByte-Festplatte würden wir nicht gerade als großzügig bezeichnen, sollte aber ebenso wie der Arbeitsspeicher für die meisten Anwender ausreichend sein.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
DPC Latenzen
Systeminformationen Lenovo ThinkPad T430

Prozessor

Obwohl es sich - wir erwähnten es bereits - bei Intels Core i7-3520M um den schnellsten Dual-Core-Prozessor handelt, den man momentan für Geld kaufen kann, fällt die Mehrleistung gegenüber den Sandy Bridge basierten Vorgängern relativ gering aus. Verglichen mit dem ThinkPad T420 (Core i7-2620M) beträgt der Vorsprung des neuen Modells nur etwa 12 Prozent. Im Single-Thread-Test des Cinebench R10 steigt der Score von 5438 auf 6074 Punkte, bei Multi-Threading von 11507 auf 12913 Punkte (jeweils 64 Bit).

Der Rückstand auf die Quad-Core-Ableger ist damit beträchtlich: Schon das kleinste Modell, der Core i7-3612QM, ist im Optimalfall fast 70 Prozent schneller. Dennoch erscheint es nachvollziehbar, dass Lenovo sich auf die nominell etwas schwächeren Zweikerner beschränkt. Zum einen sind es vor allem gut parallelisierte 3D-Renderer oder Video-Encoder, die die zusätzlichen Leistungsreserven weiterer Kerne sinnvoll ausnutzen können. Zum anderen dürfte selbst der sparsamste Quad-Core einen etwas höheren Energiebedarf aufweisen, obwohl er von Intel in der identischen TDP-Klasse (35 Watt) eingeordnet wurde.

Cinebench
CB10 Rendering Single 32Bit4807 Punkte
CB10 Rendering Single 64Bit6074 Punkte
CB10 Rendering Multi 32Bit10251 Punkte
CB10 Rendering Multi 64Bit12913 Punkte
CB10 OpenGL 32Bit6377 Punkte
CB10 OpenGL 64Bit6339 Punkte
CB R11.5 CPU Multi 64Bit3.33 Punkte
CB R11.5 OpenGL 64Bit27.79 fps
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Massenspeicher

HD-Tune-Benchmark
HD-Tune-Benchmark

Keine SSD, kein Flashspeicher-Cache, sondern einfach eine klassische Festplatte - in Anbetracht des Kaufpreises macht sich da leichte Enttäuschung breit. Immerhin handelt es sich bei der Hitachi Travelstar Z7K500 (Bauhöhe 7 Millimeter) um ein besonders schnelles Modell mit nur einem Platter, 32 MByte Cache und 7200 U/min.

Dies spiegelt sich in beachtlichen Übertragungsraten von knapp 100 MB/s im HD-Tune-Benchmark wieder, womit der Datenträger zumindest abseits der SSD-Konkurrenz einen Spitzenplatz einnimmt. Die Zugriffszeit von 18,1 Millisekunden ist dagegen ein unter mechanischen Festplatten typischer Wert, der faktisch einzig von der Drehzahl abhängt. Selbst günstige SSDs benötigen nur etwa 0,1 Millisekunden, was vor allem Zugriffe auf kleine Dateien beschleunigt. Wer das ThinkPad T430 mit einer SSD (180 GByte) erwerben möchte, muss hierzulande allerdings mit Onboard-Grafik und einem Core i5-3210M vorliebnehmen.

Möglich ist auch das T430 mit einer mSATA-SSD auszustatten. Dafür wird der Slot für das UMTS-Modem genutzt, dies dann nicht zusätzlich konfiguriert werden kann.  Angeboten werden von verschiedenen Shops Modelle von 40-256GB Kapazität, unterschiedlicher Hersteller. Demnach sollte auch ein Upgrade in Eigenregie möglich sein. Getestet wurde der mSATA-Slot im Zusammenspiel mit einer optionalen SSD nicht.

Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Minimale Transferrate: 37.6 MB/s
Maximale Transferrate: 127.4 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 99 MB/s
Zugriffszeit: 18.1 ms
Burst-Rate: 157.9 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

Ohne SSD und mit nur geringfügig verbesserter Prozessorleistung stagniert die Anwendungsleistung in etwa auf dem - keineswegs schlechten - Level des Vorgängermodelles. In den beliebten Benchmark-Suites von Futuremark konnten wie Scores von 8385 (PCMark Vantage) beziehungsweise 2430 Punkten (PCMark 7) ermitteln, die übrigens nahezu exakt dem identisch ausgestatteten 15-Zöller ThinkPad T530 entsprechen.

Im Alltag dürfte es schwer sein, Leistungsdifferenzen zum T420 auszumachen. Die Reserven des Prozessors sind allerdings ohnehin für praktisch alle Situationen ausreichend, einzig eine SSD mag sich der Nutzer gelegentlich wünschen. Die bei einer Festplatte unvermeidlichen Verzögerungen beim Start großer Anwendungen ließen sich dadurch erheblich reduzieren.

5.1
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.2
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.1
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.7
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage8385 Punkte
PCMark 72430 Punkte
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Grafikkarte und CAD-Performance

Mit der Bezeichnung Nvidia NVS 5400M werden die meisten Nutzer zunächst nicht viel anfangen können. Dahinter verbirgt sich die bekannte GeForce GT 630M aus dem Consumer-Bereich, welche allerdings minimal höher taktet und nicht speziell für professionelle Anwendungen vorgesehen ist.

Beide Karten können entweder auf dem 40-Nanometer-Chip GF108 oder dem neueren, bereits in 28 Nanometer produzierten GF117 basieren. In unserem Fall handelt es sich vermutlich um die GF108-Version, welche sich, abgesehen von einem etwas höheren Verbrauch, aber nicht von der GF117-Variante unterscheidet. Die NVS 5400M verfügt über 96 Shader-Einheiten (Fermi-Architektur), eine Kerntaktrate von 660 MHz (Boost bis 800 MHz) und ein 128 Bit breites Speicherinterface, welches beim T430 mit 1 GByte DDR3-VRAM (900 MHz) bestückt wurde.

Die NVS-Serie darf dabei allerdings nicht mit den teureren Quadro-Modellen gleichgesetzt werden, deren spezielle Treiber nochmals deutlich höhere Performancewerte in CAD-Software versprechen. Das zeigen auch unsere Benchmarks: Die NVS 5400M liefert sich in SPECviewperf 11 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der GT 630M, ohne am Ende als klarer Sieger vom Platz zu gehen. Chancenlos ist dagegen die ältere NVS 4200M, die im letztjährigen T420/T420s zum Einsatz kam.

Lenovo ThinkPad T430
Intel Core i7-3520M, NVIDIA NVS 5400M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad T420s 4174-PEG
Intel Core i7-2640M, NVIDIA NVS 4200M, Intel SSD 320 Series SSDSA2BW160G3L
Asus N76VM-V2G-T1078V
Intel Core i7-3610QM, NVIDIA GeForce GT 630M, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024
SPECviewperf 11
-23%
3%
1920x1080 Catia AA:0x AF:0x4.533.14
-31%
3.97
-12%
1920x1080 Ensight AA:0x AF:0x11.315.77
-49%
11.07
-2%
1920x1080 Lightwave AA:0x AF:0x12.589.97
-21%
15.38
22%
1920x1080 Maya AA:0x AF:0x7.95.41
-32%
10.82
37%
1920x1080 Pro/ENGINEER AA:0x AF:0x1.151.12
-3%
1.14
-1%
1920x1080 SolidWorks AA:0x AF:0x7.865.09
-35%
7.16
-9%
1920x1080 Tcvis AA:0x AF:0x0.880.84
-5%
0.88
0%
1920x1080 Siemens NX AA:0x AF:0x2.322.06
-11%
2.09
-10%

Ähnliches gilt für die Leistung in klassischen 3D-Benchmarks wie dem 3DMark 11. Im Performance Preset erzielte unser Testkandidat 1263 Punkte, was auf einem Niveau mit GT-630M-Notebooks liegt. Wie ihr GeForce Pendant siedelt sich die Karte damit nur in der unteren Mittelklasse aktueller Grafiklösungen an.

3D Mark
3DMark 0322733 Punkte
3DMark 0518021 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
9170 Punkte
3DMark Vantage5205 Punkte
3DMark 111263 Punkte
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Gaming Performance

Dirt Showdown
Dirt Showdown

Für eine genauere Einordnung der NVS 5400M wollen wir nun noch einen Blick auf einige Spiele werfen, auch wenn diese kaum zum Haupteinsatzgebiet eines ThinkPads zählen dürften.

Die hohe native Displayauflösung von 1.600 x 900 Pixeln überfordert die Leistungsreserven des Notebooks in den meisten aktuellen Spielen deutlich. Titel wie Dirt Showdown, Anno 2070 oder Deus Ex: Human Revolution werden nur mit 1366 x 768 Bildpunkten und mittleren Details uneingeschränkt flüssig dargestellt. Werden wie in Alan Wake besonders hohe Anforderungen an die Grafikleistung gestellt - dies betrifft ebenso Spiele wie Battlefield 3 oder Risen 2 - muss sich der Spieler teils auch mit noch niedrigeren Einstellungen begnügen. Prinzipiell lässt sich mit der NVS 5400M, ebenso wie mit der vergleichbar schnellen GeForce GT 630M, aber jeder moderne Titel ruckelfrei spielen. Wer dabei allerdings auch die bestmögliche Optik erwartet, sollte sich mindestens nach einer GeForce GT 650M oder schneller umsehen - solche Kunden spricht das T430 definitiv nicht an.

min. mittelhoch max.
Deus Ex Human Revolution (2011) 118.748fps
Anno 2070 (2011) 9638.824.6fps
Alan Wake (2012) 3219.9fps
Dirt Showdown (2012) 7852.132.2fps
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Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Wie schon beim Vorgängermodell ist der Lüfter des T430 dauerhaft aktiv, produziert im Leerlauf jedoch lediglich leise 32,2 dB(A). Vor allem aber ist der Geräuschpegel absolut konstant und steigt auch beim Surfen, einer Videowiedergabe oder leichtem Multitasking nicht weiter an. Einzig Zugriffe auf die Festplatte werden von einem hörbaren Klackern begleitet, welches besonders empfindlichen Nutzern störend auffallen könnte.

Auch unter Last zeigt sich das ThinkPad von seiner besten Seite. Zwar bleibt es mit 35,6 dB(A) im 3DMark 06 nicht ganz so leise wie das T420, doch musste dieses dafür auf eine dedizierte Grafikkarte verzichten. Bei den 2011er Konkurrenten Dell Latitude E6420 und HPs EliteBook 8460p konnten wir teils erheblich höhere Lärmpegel messen, die das T430 nicht einmal in unserem Stresstest erreicht. Bereits nach wenigen Sekunden im Leerlauf fällt der Lüfter zudem wieder auf ein niedrigeres Drehzahlniveau zurück.

Lautstärkediagramm

Idle 32.2 / 32.2 / 32.2 dB(A)
HDD 33.6 dB(A)
DVD 35.6 / dB(A)
Last 35.6 / 38.2 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft SL 320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Seine geringe Lautstärke erkauft sich das ThinkPad mit einem sehr zurückhaltend agierenden Kühlsystem, was zu einer dementsprechend starken Temperaturentwicklung führt. Im Leerlauf merkt der Nutzer davon zunächst wenig: Trotz sommerlicher Testbedingungen bleibt das Gehäuse mit durchschnittlich 31 Grad Celsius recht kühl, was auch den Einsatz auf den Oberschenkeln erlaubt.

Dieses Bild ändert sich drastisch, wenn wir die vollen Leistungsreserven abfragen. An mehreren Stellen auf Ober- wie Unterseite übertreffen die Oberflächentemperaturen die 50-Grad-Marke, selbst die Durchschnittswerte fallen mit 42 bis 46 Grad Celsius sehr hoch aus. Als besonders kritisch erachten wir die linke Seite der Handballenauflage, deren enorme Erwärmung die Benutzbarkeit des gesamten Notebooks stark einschränkt. Derartig hohe Temperaturen treten allerdings lediglich bei synthetischen Auslastungsprogrammen wie Prime95 und FurMark auf.

Im Gehäuseinneren haben auch Prozessor und Grafikkarte mit ihrer Abwärme zu kämpfen. Der Core i7-3520M pendelte sich nach etwa einer Stunde im Stresstest bei circa 100 Grad Celsius ein, hielt dabei aber eine hohe Taktrate von 3,1 - 3,2 GHz. Bei der NVS 5400M konnten wir etwas niedrigere Temperaturen um 92 Grad Celsius beobachten, dennoch kam es periodisch zu leichtem Throttling bis auf ungefähr 500 MHz. Auch hier gilt: In der Praxis besteht diese Einschränkung nicht.

Max. Last
 48 °C44.4 °C36.2 °C 
 50.2 °C44.5 °C35.7 °C 
 43.7 °C38 °C33.5 °C 
 
42.2 °C51.1 °C49.8 °C
40.1 °C50.7 °C42.3 °C
39 °C41.3 °C55.1 °C
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 41.6 °C
 Maximal: 55.1 °C
Durchschnitt: 45.7 °C
Netzteil (max.)  61.8 °C | Raumtemperatur 24.4 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Wie üblich besitzen die Lautsprecher eines Business-Notebooks mehr oder weniger Alibi-Funktion, deren praktischer Nutzen sich meist auf die Wiedergabe von Sprache und Systemsounds beschränkt. Für diesen Zweck sind die Stereo-Boxen des T430 vollkommen ausreichend, darüber hinaus genügt die Soundqualität jedoch keinen besonderen Ansprüchen. Bässe fehlen nahezu vollständig und der Maximalpegel erreicht nur Zimmerlautstärke, dafür wirkt der Mitten- und Hochtonbereich recht ausgewogen. Insgesamt empfiehlt sich dennoch der Anschluss externer Lautsprecher oder Kopfhörer, wofür ein qualitativ guter Klinke-Ausgang bereitsteht. Moderne Receiver können alternativ auch über den DisplayPort (plus Adapter auf HDMI) angebunden werden.

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Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Dank Nvidias Optimus Technik sollte sich die zusätzliche Grafikkarte, früher oftmals einer der Hauptgründe für einen hohen Leerlaufverbrauch, eigentlich nicht negativ bemerkbar machen. Die Betonung liegt dabei auf "eigentlich", denn trotz vielfältiger Energiesparfeatures erstaunt das T430 mit einer unerwartet hohen Leistungsaufnahme von 10,2 bis 17,6 Watt - etwa 4 bis 5 Watt mehr als der Vorgänger.

Unter Last erweist sich das ThinkPad ebensowenig als Kostverächter. Bereits im 3DMark 06 benötigt das Notebook durchschnittlich 72,3 Watt, in unserem Stresstest werden daraus gar happige 84 Watt. Für einen 14-Zöller mit Dual-Core-Prozessor und Mittelklasse-Grafikkarte erscheint uns das ausgesprochen viel, ohne dass wir die Ursache dafür aber direkt benennen könnten. Die These, dass die verbaute NVS 5400M noch auf dem alten 40-Nanometer-Chip GF108 basiert, wird dadurch allerdings weiter untermauert. Lenovo scheint sich der hohen Leistungsaufnahme bewusst zu sein und hat mit einem 90-Watt-Netzteil entsprechend vorgesorgt. Dennoch konnten wir beobachten, dass das T430 unter Volllast zusätzliche Energie aus dem Akku entnimmt.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.7 Watt
Idle 10.2 / 15.6 / 17.6 Watt
Last 72.3 / 84 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Unser Testmuster besitzt den großen 9-Zellen-Akku mit enormen 94 Wattstunden, während sich andere Modelle der Serie mit nur 6 Zellen und 57 Wattstunden begnügen müssen. Zusätzlich bietet Lenovo noch einen Akku-Slice mit ebenfalls 94 Wattstunden an, der uns für diesen Test aber nicht zur Verfügung stand.

Durch seine hohe Leistungsaufnahme verschenkt das ThinkPad einen Teil dieses Potentials, erreicht aber dennoch exzellente Laufzeiten. Im Battery Eater Readers Test (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, Funkmodule und Nvidia GPU aus) hält das T430 fast 10 Stunden mit nur einer Akkuladung durch.

In einem realistischeren Szenario mit praxistauglicher Displayhelligkeit (rund 150 cd/m²), aktiviertem WLAN und leichtem Webbrowsing inklusive Videowiedergabe sind noch immer 6 Stunden und 29 Minuten möglich. Erstaunlich ist jedoch, dass sich das größere T530 mit identischer Ausstattung in unserem Test als deutlich ausdauernder erwies.

Wer häufig unterwegs mit seinem Notebook arbeitet und dabei die maximale Leistungsfähigkeit benötigt, darf sich freuen: Weder Prozessor noch Grafikkarte werden im Akkubetrieb eingebremst. Eine Steckdose sollte man trotzdem besser in der Nähe behalten, denn 3D-Anwendungen wie der Battery Eater Classic Test (Höchstleistung, maximale Helligkeit, Funkmodule und Nvidia GPU an) saugen den Energiespeicher in etwas mehr als 2 Stunden leer. Beim Ladevorgang ist Geduld gefragt: Erst nach über 3 Stunden ist die Kapazität zu etwa 95 Prozent wiederhergestellt.

Readers Test
maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
minimale Laufzeit  (Classic Test)
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 44min
Surfen über WLAN
6h 29min
DVD
4h 45min
Last (volle Helligkeit)
2h 04min
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Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovo ThinkPad T430
Lenovo ThinkPad T430

Große Überraschungen hatten wir vom neuen Lenovo ThinkPad T430 bereits vor Beginn unseres Tests nicht erwartet. Gerade die ThinkPad Serie erfreut sich einer umfangreichen Stammkundschaft, die der Hersteller nicht mit allzu großen Änderungen verschrecken möchte. Dennoch ist es gelungen, das Vorgängermodell T420 vorsichtig weiterzuentwickeln, ohne dass das Notebook seine bewährten Qualitäten eingebüßt hätte.

Dies beginnt mit dem klassischen Gehäuse der Baureihe. Einen Preis für besondere Schönheit oder allerfeinste Verarbeitungsqualität gewinnt dieses nach heutigen Standards zwar nicht mehr, doch überzeugt die solide und praxisorientierte Bauweise noch immer mit Vorzügen, die so manches edle Aluminium-Chassis der Konkurrenz nicht bieten kann. Endlich muss das ThinkPad auch nicht mehr auf USB 3.0 verzichten, wenngleich Lenovo die Anschlusspositionierung nochmals überdenken sollte.

Im Produktiveinsatz begeistern die exzellenten Eingabegeräte, obwohl wir im Vorfeld bezüglich der neuen Chiclet-Tastatur so unsere Bedenken hatten. Hinzu kommen vor allem für Geschäftskunden wichtige Details wie integriertes UMTS sowie verschiedene Sicherheits-Features - doch kennen wir all dies bereits vom Vorgänger. Aus Leistungssicht macht das T430 ebenfalls keinen besonders großen Schritt nach vorne, dennoch überrascht die unerwartet hohe Leistungsaufnahme. Dies führt dazu, dass die Laufzeiten trotz enormer Akkukapazität ein wenig enttäuschen - allerdings auf sehr hohem Niveau. Auch die Temperaturen fallen vergleichsweise hoch aus, da das Kühlsystem auf eine möglichst geringe Geräuschentwicklung optimiert wurde.

Für ein kommendes ThinkPad T440 würden wir uns wünschen, dass Lenovo die angesprochenen Kritikpunkte angeht und endlich ein hochwertigeres Display anbietet. Ansonsten stellt das T430 eine solide Evolution dar, die für die kommende Konkurrenz von HP (EliteBook 8470w) und Dell (Latitude E6430) gut gerüstet ist.

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20 Kommentare

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#20 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 Notebookoleander, 05:47 25.03
Ich möchte hiermit zwei Punkte ansprechen, die sich bei meinem Anfang Januar erworbenen T430 mit i5-3320M, dedizierter Grafik (NVS 5400M) und mit einer SSD teilweise deutlich vom Test unterscheiden.Zum einen kann ich mir leider nicht erklären, weshalb der Autor des Tests das Kühlsystem als „zurückhaltend agierend“ bezeichnet, denn das im Test beschriebene Lüfterverhalten kann ich keineswegs nachvollziehen. Im Auslieferungszustand mit einer Firmwareversion aus dem Herbst war der Lüfter bei dem Besuch einfacher Webseiten entweder aus oder lief mit etwa 3400 RPM erstaunlich hochtourig für die geforderte Leistung. Die dedizierte GPU stellte ich zuvor in den firmwareseitigen Einstellungen ab. Nach einem Update der Firmware, das dem Changelog nach die Lüfterregelung verbessern soll, änderte sich dieses Verhalten kaum. Hauptsächlich wurde die erste von sieben Drehzahlstufen auf etwa 2600 Umdrehungen pro Minute abgesenkt. Dies senkt die Lautstärke dieser Stufe zwar erheblich, jedoch wählt die Lüftersteuerung des Notebooks auch bei einfachen Aufgaben schnell die zweite Stufe und schaltet den Lüfter dann wieder rapide ab, denn die Temperaturschwellen wurden nicht so gelegt, dass der Lüfter nun konstant laufen würde. Stufe 2 wiederum ist in etwa so schnell wie die ursprüngliche erste Stufe.Zur Lautstärke an sich kann ich bisher nur subjektive Eindrücke vermitteln. Allerdings fühlten sich bereits mehrere Personen in meinem Umfeld durch das Betriebsgeräusch gestört. Vor allem dann, wenn ich den Displayport nutze, denn dieser lässt sich konstruktionsbedingt nur mit der dedizierten Grafik nutzen. Bei deren Verwendung entsteht deutlich mehr Wärme, die hauptsächlich durch einen 3,5cm² großen Luftauslass aus dem Notebook abgeführt werden muss. Entsprechend hochtourig läuft der Lüfter. Dieser hingegen hat gerade bei mittleren Drehzahlen die Angewohnheit, furchtbar ekelhaft zu surren. Das Luftgeräusch an sich ist – soweit ich das beurteilen kann – außer unter Vollast relativ zurückhaltend. Darüberhinaus überträgt sich das Betriebsgeräusch über die Füße des Thinkpads deutlich auf den Untergrund, was bei den allermeisten Schreibtischen selbst die erste Stufe relativ nervig erscheinen lässt. Ab der zweiten Stufe (sprich bei der Verwendung eines externen Monitors) ist ein konzentriertes Arbeiten in stillen Räumen dann [b]unmöglich[/b]. Vor allem dann, wenn der Lüfter auf eine niedrigere Drehzahlstufe wechselt. Während des Wechsels klingt der Lüfter nämlich wie das Strahltriebwerk eines Flugzeuges, das gerade ausläuft. Bloß etwas leiser. ;)Der Lüfter wurde im Übrigen bereits durch einen Servicetechniker getauscht, da der erste unmittelbar nach dem Einschalten irgendwie „holprig“ lief und alle paar Sekunden etwas ratterte. Das machte er zwar nach wenigen Minuten Benutzung nicht mehr, jedoch war der Service schon über das Problem informiert und der bereits am nächsten Tag anwesende Techniker tauschte den Lüfter trotzdem, da er zum einen dazu beauftragt wurde und zum anderen den Lautstärkepegel auch persönlich nicht normal oder akzeptabel fand. Da es das gleiche Teil war, das bereits verbaut und anscheinend doch nicht defekt war, stellte sich wie erwartet keine Besserung ein. Warum ich darauf eingehe, dass es der gleiche Lüfter war? Nun, es gibt eine Alternative zum Lüfter von Toshiba eines anderen Herstellers. Dieser Lüfter ist Gerüchten zufolge jedoch nicht für den europäischen Markt bestimmt.Der andere Punkt, in dem das von mir genutzte Gerät vom Test abweicht, ist die nicht gerade für sich sprechende Verarbeitungsqualität. Der Deckel des Notebooks ist auch am Rand stark durchgebogen und das Gerät knarzt beim Tragen im geschlossenen Zustand durch den auf den Deckel aufgebrachten Druck deutlich. So deutlich, dass es höchstens für ein wirklich günstiges Notebook akzeptabel wäre. Die Verarbeitung des Unterteils hingegen ist bis auf eine relativ scharfe Kante ganz gut.Darauf, dass das Display (1600x900px) schlecht ist, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Das war mir bereis vor dem Kauf klar. Abgesehen von den angesprochenen Punkten, dem Ärger mit Nvidias Optimus (Displayport funktioniert mit dem Eizo EV2333 und TMDS Signal einfach nicht), der Fehlkonstruktion, die liebevoll Dock genannt wird, einem VGA, der auch bei niedrigen Auflösungen deutlich zeilenweise flackert und dem für die verbauten Komponenten eigenartig hohen Stromverbrauch ist es übrigens ein super Notebook! ::)...
#19 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 Notebookmtemp, 12:03 31.10
[quote author=PaterSigmund link=topic=36648.msg186817#msg186817 date=1343888197]Mein T430 hatte ich daraufhin zurückgeschickt. Auch die Positionierung der USB3.0 ist wirklich fatal, ich hab einen Corsair Survivor und den konnte ich an dem NB nicht sonderlich nutzen.[/QUOTE]Hmm, im Test wurde nur der Voyager genannt und ich atmete auf. Doch mit "unserem" Survivor konntest Du nur mit "Nachdruck/Eindruck" ;) den Stick am USB3-Port benutzen oder gar nicht? Wäre schade, da so viel Geld für diesen wie ich finde originellen und zugleich guten Stick ausgegeben...[QUOTE]Also allein wegen dem Display kann ich von dem Gerät leider nur abraten. Eher ne nummer größer oder kleiner. Kleiner hat man das IPS Display und größer hat man Display's wie sie auch beim W verbaut werden.[/QUOTE]Genau das wäre auch mein 2. Kritikpunkt oder gar Totschlagargument (entschuldige dieses scheußliche Wort). Ich hätte zu gerne ein blickwinkelstabiles Display. Äußerst schade also, dass dies wohl für das T430 nicht vorgesehen ist.Bedeutet eigentlich ein IPS-Panel immer zugleich auch ein spiegelndes Display? Oder ist die Panelart davon unabhängig? Denn ich präferiere zugleich auch ein mattes Display.Ebenfalls mir etwas unverständlich, dass standardmäßig 'ne Festplatte statt 'ner SSD verbaut wird.Wäre ja alles zu schön gewesen......
#18 mSata Slot Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookBenjamin Ackermann, 09:25 10.10
Habe bei meinem T430 ein 128gb SSD in den mSata Slot eingefügt. Funktioniert wunderbar!OS startet in weniger als 10s....
#17 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookTill Schönborn, 08:58 14.08
Hallo,unser Einfluss auf die Hardwaretemperaturen begrenzt sich auf wenige Grad Celsius, um die sich die Umgebungstemperatur bei unseren Tests unterscheiden kann. Es hat durchaus auch einen positiven Aspekt, wenn Lenovo beim T430 die Performance gegenüber der Temperaturentwicklung bevorzugt (denn durchbrennen wird der Chip auch bei 100°C nicht).Zum Einfluss auf den Verbrauch: Theoretisch ist dein Einwand sicher korrekt, in der Praxis scheint der Einfluss dieses Faktors jedoch minimal. Wie man im Screenshot unseres Stresstests sieht, lag die Leistungsaufnahme der 100°C heißen CPU bei 3,2 GHz bei nur 27 Watt....
#16 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookT.Hermik, 07:27 14.08
Habt ihr bei den Messungen zur Leistungsaufnahme mal daran gedacht, dass selbige bei höheren Chiptemeraturen durch die Zunahme an Leckströmen steigt?Und 100Grad sind unter Vollaast halt eben nicht normal für einen Core I7!...
#15 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookPaterSigmund, 11:04 05.08
War der Standard Akku, und war die Intel GPU. Mit der NV hat er mir immerhin 2 h gegeben, dann war Ende... zumindest laut Akkuanzeige....
#14 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookUser123, 23:01 03.08
Danke für die Infos zum Display... also hat sich da scheinbar doch nichts im Vergleich zum Vorgänger getan, außer dass das Display im Test etwas heller war. >>Bei der Akkulaufzeit konnte ich, unter Linux mit Bumblebee, irgendwo 5 h rausholen. Welche Grafikkarte war in diesem Fall aktiv? Die HD4000 oder die Geforce Karte? Achja, hattest du den 9-Zellen Akku?Es wäre Interessant, ob Lenovo eine Stellungnahme zum Thema Akku abgeben kann, aber ich denke mal nicht, dass es hier weitere Infos geben wird. :-/...
#13 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookPaterSigmund, 08:16 02.08
@User123:Bei einem "Gitterdisplay" lässt sich der Abstand zwischen zwei benachbarten Pixeln deutlich erkennen. Somit stellt sich ein ähnlicher Effekt ein wie man ihn beispielsweise bei gebürstetem Aluminium findet. Laut dem was ich weis, werden insgesamt Displays von drei Herstellern verbaut, und 2 von 3 haben besagtes Gitterdisplay, mal mehr mal wengier schlimm. Achso, und ja ich hatte das 1600er Display. Das mit der kleineren Auflösung soll wohl ne echte Zumutung sein.Mein T430 hatte ich daraufhin zurückgeschickt. Auch die Positionierung der USB3.0 ist wirklich fatal, ich hab einen Corsair Survivor und den konnte ich an dem NB nicht sonderlich nutzen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Tastaturbeleuchtung, da diese mit unter geblendet hat.Bei der Akkulaufzeit konnte ich, unter Linux mit Bumblebee, irgendwo 5 h rausholen. Also allein wegen dem Display kann ich von dem Gerät leider nur abraten. Eher ne nummer größer oder kleiner. Kleiner hat man das IPS Display und größer hat man Display's wie sie auch beim W verbaut werden....
#12 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookUser123, 22:23 01.08
Darf man fragen, was mit "Gitterdisplay" gemeint ist? Es wurde ja beim T420 oft diskutiert, dass man ein feines Gitter sieht, auch beim 1600er Display - ist dies wieder der Fall?Hat vielleicht schon jemand das Modell und falls ja, wie sieht es in der Praxis mit den Akkulaufzeiten aus? Auf Notebookreview.com wurden 15h gemessen...[quote]The ultra-powerful 94Wh, 9-cell battery propelled our test unit to a whopping 15 hours of battery life during our standard battery rundown test (Windows 7 Balanced power profile, 70% screen brightness, wireless active and refreshing a web page every 60 seconds).[/quote]Quelle: http://www.notebookreview.com/default.asp?newsID=6504&p=3...
#11 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebooknoxiD, 21:27 01.08
Hallo Notebookcheck Redaktion, wann darf man mit den Tests der folgenden Geräte rechnen?: Thinkpad t430s und Latitude e6430Vielen DankGruss...
#10 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookPaterSigmund, 12:45 01.08
Wäre vielleicht noch interessant zu wissen, ob bei dem Modell ein Gitterdisplay verbaut wurde. Denn das war neben den verpatzen USB 3.0 Anschlüssen das Todesurteil für mein T430....
#9 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookTill Schönborn, 11:43 28.07
Wie bereits im Test geschrieben, hat das auch uns verwundert. Der Prozessor taktete ordnungsgemäß herunter, die Grafikkarte schaltete sich ab. Gut möglich, dass hier noch Optimierungspotential per BIOS o.ä. besteht....
#8 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 Notebooktombrady, 10:31 28.07
[quote author=Till Schönborn link=topic=36648.msg186463#msg186463 date=1343429237]Im WLAN- und Idle-Test war nur die HD 4000 aktiv.Ein besseres Panel gibt es leider nicht zur Auswahl.[/quote]Wie kommen da die hohen idle Wattwerte raus?15 Watt im medium Idle-Betrieb braucht doch heutzutage eigentlich kaum noch einer ohne dedizierte Karte und Dualcore.Also das finde ich jetzt recht schwach.Kommt ja vielleicht noch ein Bios Update....
#7 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookXavier, 02:32 28.07
Mir ist es unverständlich wie Lenovo weiterhin so schlechte TN-Panels in so teueren Geräten verbauen kann.Ich bin gespannt auf das X1 Carbon welches ein wesentlich besseres Display haben soll. Auch wenn mir die Erweiterbarkeit eines T-Modells eigentlich wichtig ist: Ein gutes Display gepaart mit den grandiosen Eingabegeräten von Lenovo ist mir da wichtiger.Plant ihr auch das T430s zu testen? Laut Foren sollen dort drei verschiedene Panels verbaut werden von dem eines wohl ganz ok sein soll....
#6 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookTill Schönborn, 00:47 28.07
Im WLAN- und Idle-Test war nur die HD 4000 aktiv.Ein besseres Panel gibt es leider nicht zur Auswahl....
#5 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 Notebooktombrady, 21:27 27.07
Nicht schlecht, mit der HD4000 dürfte man auf gut 10 Stunden Wlan surfen kommen, gibt es eigentlich noch eine Option für ein besseres Panel?...
#4 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookTill Schönborn, 17:16 27.07
Ich möchte nochmal betonen, dass sich die neue Tastatur auch im Vergleich mit dem Vorgänger wirklich exzellent tippt. Kaum eine andere Chiclet-Tastatur am Markt gibt ein derart präzises Feedback. Das Display ist da doch die größere Schwäche, in der Tat....
#3 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 Notebook1234fan, 17:08 27.07
[quote] Als Besitzer des Vorgängers (T420) verstehe ich nicht, wieso Lenovo die hochwertige IBM-Federtastatur im Tausch gegen die fragliche Folientastatur fallen gelassen hat. [/quote] Das was du da schreibst ist absoluter Schwachsinn ohne Beleg.Zuerst mal waren schon die alten Tastaturen keine "Federtastaturen", sondern Tastaturen mit Scherenmechanik. Und Zweitens sind die neuen Tastaturen auch keine Folientastaturen, sondern ebenfalls Scherentastaturen. Der Unterbau ist sogar identisch zu den alten Tastaturen.Einen wirklichen Vergleich findet man hier: http://blog.laptopmag.com/thinkpad-type-off-is-lenovos-new-island-style-keyboard-better-or-worse[quote]Die Business-Geräte von denen haben noch das traditionelle Tastenlayout sowie eine Vollausstattung bei Anschlüssen und auch bessere Display-Werte, vor allem beim Kontrast.[/quote]Das Layout bei denen ist auch 6-row, nicht das traditionelle 7-row wie bei älteren ThinkPads.Und der Kontrast lässt bei den 14"ern auch zu wünschen übrig, nur bei den 15,6"ern ist er gut, aber da sind die ThinkPads auch ziemlich gut....
#2 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookReini, 16:36 27.07
Danke für den Test des T430! Als Besitzer des Vorgängers (T420) verstehe ich nicht, wieso Lenovo die hochwertige IBM-Federtastatur im Tausch gegen die fragliche Folientastatur fallen gelassen hat. Unabhängig vom Fealing beim Test kann ich als Vielschreiber immer wieder nur sagen: Zwischen diesen Tastaturformen liegen Welten. Die ursprünglich geplante ThinkPad-Neuanschaffung wird deshalb von mir endgültig umgeändert in eine Fujitsu Lifebook-Anschaffung. Die Business-Geräte von denen haben noch das traditionelle Tastenlayout sowie eine Vollausstattung bei Anschlüssen und auch bessere Display-Werte, vor allem beim Kontrast. Schade Lenovo!      ...
#1 Re: Test Lenovo ThinkPad T430 NotebookKommende Tests?, 13:02 27.07
Wann ist mit den Tests der Anfangs erwähnten EliteBook 8470w und Latitude E6430 zu rechnen?...
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Im Test: Lenovo ThinkPad T430, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Lenovo ThinkPad T430

Datenblatt

Lenovo ThinkPad T430

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, 1x 4096 MByte Micron DDR3-1600 CL11, 2 Slots
:: Grafikkarte
NVIDIA NVS 5400M - 1024 MB, Kerntakt: 660 - 800 MHz, Speichertakt: 900 MHz, DDR3-VRAM, ForceWare 295.80, Optimus
:: Bildschirm
14.0 Zoll 16:9, 1600x900 Pixel, Lenovo LP140WD2-TLD2, LED-TN-Panel, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 7200 U/Min 32 MByte Cache
:: Soundkarte
Intel Panther Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 Express Card 34mm, 2 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Anschluss (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1-Kartenleser (SD, SDHC, SDXC, MMC), 1 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
Intel 82579LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Intel Centrino Advanced-N 6205 (abgn), Bluetooth 4.0 Bluetooth, H5321 gw Mobile Broadband
:: Optisches Laufwerk
Optiarc DVD RW AD-7740H
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29.9 x 341 x 232
:: Gewicht
2.33 kg Netzteil: 0.3 kg
:: Akku
94 Wh Lithium-Ion, 9 Zellen, herausstehend
:: Preis
1600 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 720p, Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Kurzanleitung, ThinkVantage Tools, Adobe Reader X, Corel WinDVD, 36 Monate Garantie

 

Lenovo...
Lenovo...
ThinkPad!
ThinkPad!
Ein Name mit nunmehr 20-jähriger Geschichte.
Ein Name mit nunmehr 20-jähriger Geschichte.
Bereits aus IBM-Zeiten schätzen viele Kunden diese Business-Notebooks...
Bereits aus IBM-Zeiten schätzen viele Kunden diese Business-Notebooks...
für ihre Leistung und Qualität.
für ihre Leistung und Qualität.
Optisch hat sich in all den Jahren wenig geändert:
Optisch hat sich in all den Jahren wenig geändert:
Noch immer dominiert schlichtes Schwarz das Äußere, ...
Noch immer dominiert schlichtes Schwarz das Äußere, ...
die Formen sind kantig.
die Formen sind kantig.
Diese eher triste Optik...
Diese eher triste Optik...
dürfte den meisten Käufern jedoch egal sein.
dürfte den meisten Käufern jedoch egal sein.
Was zählt, sind andere Werte, ...
Was zählt, sind andere Werte, ...
zum Beispiel ein solides Gehäuse.
zum Beispiel ein solides Gehäuse.
Zwar ist die Verarbeitung nicht ganz makellos, ...
Zwar ist die Verarbeitung nicht ganz makellos, ...
dafür glänzt das T430 mit cleveren Details wie dem Clamshell-Design.
dafür glänzt das T430 mit cleveren Details wie dem Clamshell-Design.
Auch die Metallscharniere sind gewohnt hochwertig.
Auch die Metallscharniere sind gewohnt hochwertig.
Die USB-3.0-Ports wurden ungünstig platziert, ...
Die USB-3.0-Ports wurden ungünstig platziert, ...
besonders breite Sticks finden nur an den USB-2.0-Anschlüssen Platz.
besonders breite Sticks finden nur an den USB-2.0-Anschlüssen Platz.
Statt HDMI gibt es VGA und Mini-DisplayPort.
Statt HDMI gibt es VGA und Mini-DisplayPort.
Auch ein Expresscard/34-Schacht wurde integriert, ...
Auch ein Expresscard/34-Schacht wurde integriert, ...
ebenso ein DVD-Brenner.
ebenso ein DVD-Brenner.
Wie üblich bietet das ThinkPad tolle Eingabegeräte, ...
Wie üblich bietet das ThinkPad tolle Eingabegeräte, ...
darunter erstmals auch eine Chiclet-Tastatur.
darunter erstmals auch eine Chiclet-Tastatur.
Der Trackpoint hat Tradition, ...
Der Trackpoint hat Tradition, ...
alternativ steht ein Touchpad bereit.
alternativ steht ein Touchpad bereit.
Neben dem ThinkLight wurde auch eine Hintergrundbeleuchtung verbaut.
Neben dem ThinkLight wurde auch eine Hintergrundbeleuchtung verbaut.
Die Soundausgabe lässt sich über Sondertasten steuern, ...
Die Soundausgabe lässt sich über Sondertasten steuern, ...
besondere Qualitäten lassen die Lautsprecher aber vermissen.
besondere Qualitäten lassen die Lautsprecher aber vermissen.
Besser schlägt sich die HD-Webcam mit 720p-Auflösung.
Besser schlägt sich die HD-Webcam mit 720p-Auflösung.
High-End: Das T430 ist nur mit Core-i5- und Core-i7-CPUs erhältlich.
High-End: Das T430 ist nur mit Core-i5- und Core-i7-CPUs erhältlich.
Weiterhin werden zwei verschiedene Akkus angeboten, ...
Weiterhin werden zwei verschiedene Akkus angeboten, ...
ein 6-Zellen- und ein 9-Zellen-Modell (57 bzw. 94 Wh).
ein 6-Zellen- und ein 9-Zellen-Modell (57 bzw. 94 Wh).
Der größere Akku ragt hinten aus dem Gehäuse heraus.
Der größere Akku ragt hinten aus dem Gehäuse heraus.
Beim Blick auf die Unterseite...
Beim Blick auf die Unterseite...
kann man die Wartungsklappe entdecken.
kann man die Wartungsklappe entdecken.
Für den Tausch einiger Komponenten muss das Notebook aber komplett zerlegt werden.
Für den Tausch einiger Komponenten muss das Notebook aber komplett zerlegt werden.
Ein 90-Watt-Netzteil deckt den Energiebedarf.
Ein 90-Watt-Netzteil deckt den Energiebedarf.

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Links

  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Pricerunner n.a.

Pro

+Solides Gehäuse
+Hervorragende Eingabegeräte
+USB 3.0 und Docking-Port
+Gute Anwendungsleistung
+Geringe Geräuschentwicklung
+Integriertes UMTS
+Riesiger Akku
+3 Jahre Garantie
 

Contra

-Schlechter Displaykontrast und schwache Blickwinkel
-Hoher Verbrauch
-Starke Erwärmung
-HDMI nur per Adapter

Shortcut

Was uns gefällt

Nachdem der erste Schrecken überwunden ist, begeistert die neue Chiclet-Tastatur mit ihrem erstklassigen Qualitätseindruck und einem hervorragenden Schreibgefühl. Generell zählen die Eingabegeräte zu den größten Pluspunkten des ThinkPads.

Was wir vermissen

Es sind nur wenige, zumeist kleinere Schwächen, die sich das T430 in unserem Test leistete. Ganz oben auf unserer Wunschliste steht ein hochwertigeres Display, welche den enttäuschenden Kontrast sowie die eingeschränkten Blickwinkel verbessert.

Was uns verblüfft

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig sich die Optik der ThinkPads in den letzten Jahren verändert hat. Ob auch ein Nachfolger in 5 oder 10 Jahren noch genauso aussieht?

Die Konkurrenz

Die härteste Konkurrenz kommt von HP und Dell, die mit dem EliteBook 8460p/8470w beziehungsweise Latitude E6420/E6430 gegen das T430 antreten. Als weitere Alternative bieten sich das 15-zöllige ThinkPad T530 oder die etwas kleinere Sony Vaio S-Serie an.

Bewertung

Lenovo ThinkPad T430
26.07.2012 v3
Till Schönborn
Verarbeitung 85%
Tastatur 89%
Mausersatz 88%
Konnektivität 85%
Gewicht 83%
Akkulaufzeit 91%
Display 76%
Leistung Spiele 82%
Leistung Anwendungen 90%
Temperatur 65%
Lautstärke 89%
Eindruck 85%
Durchschnitt 84%

84%

Office *
gewichteter Durchschnitt

* Gewichtung Office Notebook:
Verarbeitung 13%, Tastatur 13%, Mausersatz 8%, Konnektivität 7%, Gewicht 6%, Akkulaufzeit 8%, Display 10%, Leistung Spiele 1%, Leistung Anwendungen 6%, Temperatur 8%, Lautstärke 10%, Eindruck 10%Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Till Schönborn (Update: 19.01.2013)