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AMD: Neue Notebook-GPUs der Serie Radeon HD 7000M vorgestellt

AMD hat heute seine neueste GPU-Generation für Notebooks mit dem Codenamen "London" vorgestellt. Die Notebook-GPUs Radeon HD 7700M, HD 7800M und HD 7900M basieren auf der 28 Nanometer Graphics Core Next (GCN) Architektur und unterstützen DirectX 11.

Heute hat AMD seine neuesten Notebook-GPUs in 28-nm-Fertigung vorgestellt. Die Serie Radeon HD 7000M mit dem Codenamen "London" basiert auf der Graphics Core Next (GCN) Architektur und unterstützt DirectX 11. Als neue GPUs für Notebooks hat AMD in der Produktlinie ab sofort die Serien Radeon HD 7700M mit Codenamen "Chelsea", Radeon HD 7800M "Heathrow" und die Radeon HD 7900M "Wimbledon".

AMDs neueste Notebook-GPUs der Serien Radeon HD 7700M, HD 7800M und HD 7900M integrieren neben der GCN-Architektur auch AMDs "Enduro Technologie" für die automatische Umschaltung zwischen integrierter GPU und dedizierter AMD-Grafik sowie einer schnellen Video Codec Engine (VCE) für H.264. Zudem bietet die Serie Radeon HD 7000M einen neuen Instruction Set und eine verbesserte Tessellation-Einheit der 9. Generation für genauere und schnellere Geometrieberechnungen.

Besonderes Augenmerk legte AMD bei seinen neuen GPUs für Notebooks auf den Energieverbrauch. Das Trio AMD "Enduro", "PowerGate" und "ZeroCore" erlaubt den Notebook-GPUs der Serie Radeon HD 7000M sowohl eine teilweise Abschaltung nicht benötigter GPU-Bereiche, als auch eine vollständige Abschaltung, quasi mit 0 Watt. Im Idle-Betrieb soll der Energieverbrauch um 86 Prozent sinken, im üblichen Alltagsgebrauch eines Notebooks soll das Energieeinsparungspotential bei bis zu 34 Prozent liegen.

Die Radeon HD 7900M Serie tritt mit 1.280 Stream-Prozessoren und einer Taktung von 850 MHz an. Bis zu 2,176 Milliarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde (GFLOPS) schreibt AMD der Radeon HD 7900M in das Pflichtenheft. Als Videospeicher nutzt die HD 7900M bis zu 2 GByte GDDR5-Speicher, der mit 256 Datenleitungen angebunden ist. Weiter nennt AMD 80 Textureinheiten (TMUs) und 32 Rasterendstufen (ROPs).

Der Radeon HD 7800M Serie spendiert AMD 640 Stream-Prozessoren, die mit 800 MHz getaktet sind - also die Hälfte der HD 7900M. Auch die Textureinheiten halbiert AMD auf 40. Gleiches gilt für die 16 ROPs und die Speicheranbindung mit 128-Bit. Den Speicher belässt AMD bei 2 GByte, taktet den GDDR5-Speicher aber etwas moderater mit bis zu 1.000 MHz. Für die Radeon HD 7700M Serie integriert AMD schließlich noch 512 Recheneinheiten, 32 Textureinheiten, 16 ROPs und reduziert den Takt auf 675 MHz.

Aktuell hat AMD die SKUs Radeon HD 7770MRadeon HD 7870M und Radeon HD 7970M angekündigt. Mit der Radeon HD 7770M adressiert AMD vor allem den Markt der Ultra-Thin-Notebooks. Damit sollen sich laut AMD zahlreiche aktuelle PC-Spiele wie Battlefield 3, Metro 2033 und Skyrim in HD-Qualität spielen lassen. Beim 3DMark 11 nennt AMD für die HD 7770M einen Wert von P2417. Für die stärkere Radeon HD 7870M hat AMD einen Wert von P3037 ermittelt. Die AMD Radeon HD 7970M soll mit P5816 eine Geforce GTX 675M von Nvidia (P3698) deutlich übertreffen.

In der Bilderstrecke unten finden sie weitere Details und Benchmarks zu AMDs neuen Notebook-GPUs der Serie Radeon HD 7700M, HD 7800M und HD 7900M. Hier geht es zu zum Benchmarkvergleich der GPUs.

 

Benchmarks von AMD zu der AMD Radeon HD 7000M Serie

Quelle(n)

Eigene

AMD: http://www.amd.de

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 24.04.2012 (Update:  9.07.2012)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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