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Amazon-Mitarbeiter formulieren Protest-Brief, um den Verkauf von Gesichtserkennungssoftware an die US-Behörden zu stoppen

Amazon-Mitarbeiter formulieren Protest-Brief, um den Verkauf von Gesichtserkennungssoftware an die US-Behörden zu stoppen
Amazon-Mitarbeiter formulieren Protest-Brief, um den Verkauf von Gesichtserkennungssoftware an die US-Behörden zu stoppen
„Angesichts der unmoralischen US-Politik“ schrieben Amazon-Mitarbeiter einen Protestbrief an CEO Jeff Bezos. Darin fordern sie das Unternehmen auf den Verkauf von Software zur Gesichtserkennung an die US-Behörden wie Polizei oder Homeland Security zu stoppen. Sie fürchten den Einsatz gegen Flüchtlinge.
Christian Hintze,
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Die Mitarbeiter fordern die Einstellung jeglicher Verträge von Amazon mit der US-Regierung über den Verkauf von Gesichtserkennungssoftware. In einem internen Brief wanden sie sich an den CEO Jeff Bezos und baten ihn den Verkauf an die Behörden zu stoppen sowie die Datensammel-Firma Palantir von den Cloud-Services auszuschließen.

Die Angestellten reagierten damit auf die Nulltoleranz-Politik der Trump-Administration gegenüber Flüchtlingen an den US-Grenzen. Es war bekannt geworden, dass Grenzbeamte tausende Flüchtlingskinder von ihren Eltern trennten und sie für unbestimmte Zeit in Auffanglagern in Käfigen festhielten.

Die Mitarbeiterproteste innerhalb von Amazon folgen aber auch auf die Proteste von Angestellten bei Google und Microsoft gegen dortige Regierungskontrakte. Google hatte u.a. das US-Militär mit KI-Software für Dronen beliefert, ein No Go für viele Angestellte. Microsoft hingegen hatte ein Geschäftsabkommen mit dem U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) über 19,4 Millionen US-Dollar. Auch hier protestierten die Mitarbeiter und forderten die Einstellung sämtlicher Aufträge mit der ICE und „Klienten, welche die internationalen Menschenrechtsgesetze verletzen“.

Quelle(n)

Gizmodo

Bild: Amazon

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1628 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 22.06.2018 (Update: 22.06.2018)