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Android 11: Google verpflichtet Hersteller zu unsichtbaren Hintergrund-Updates

Google verpflichtet seine Partner mit Android 11 zu seamless Updates
Google verpflichtet seine Partner mit Android 11 zu seamless Updates
Google plant anscheinend seine Partnerunternehmen mit Android 11 zu unauffälligen Hintergrund-Updates zu zwingen, nachdem das entsprechende Feature jetzt schon seit mehreren Jahren verfügbar ist. Dies dürfte gerade die beiden Top-Hersteller Samsung und Huawei betreffen.
Cornelius Wolff,

Bereits seit Android 7.0 stellt Google ein Feature namens "A/B Partition" seinen Partnern zur Verfügung. Damit wird es ermöglicht, dass neue Updates im Hintergrund auf der Festplatte auf einer separaten Partition installiert werden. Wenn dann das Smartphone neugestartet wird, bootet einfach sofort die zweite Partition, auf der die neue Version installiert wurde. Dadurch wird ein langwieriger Update-Prozess nach dem Neustart verhindert, der in der Vergangenheit viele Nutzer dazu gebracht hat, Updates über längere Zeit aufzuschieben.

Jetzt, da der Start von Android 11 immer näher rückt, gibt es im Bezug auf "A/B Partition" eine Neuigkeit. So scheint Google seine Partner-Unternehmen in Zukunft zu zwingen, das Feature auch unter ihren eigenen angepassten Android-Versionen anzubieten. Interessanterweise dürfte dieser Schritt besonders die beiden größten Hersteller von Android-Smartphones namens Huawei und Samsung betreffen, die diese Technik selbst bei ihren aktuellen Flaggschiff-Modellen noch nicht implementiert haben. Das dürfte sich dank Googles neuer Regel nächstes Jahr endlich ändern. Dann müssen sich auch die Kunden der beiden Konzerne nicht mehr mit ewigen Update-Balken auseinandersetzen, sondern können ihre Smartphones im Hintergrund updaten lassen.

Damit folgt Google seinem Trend, den Smartphone-Herstellern immer mehr Vorgaben zu machen, wenn es um die Nutzung des eigenen Android-Betriebssystems geht. Das hat für Kunden den Vorteil, dass es immer unwahrscheinlicher wird, auf unangenehme Überraschungen bei den vorinstallierten Apps und den verfügbaren Features zu treffen. Auf der anderen Seite wird den Herstellern damit auch immer mehr die Möglichkeit genommen, das OS an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Wie Sie diese Entwicklung bewerten, können Sie uns gerne in den Kommentaren mitteilen.

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Autor: Cornelius Wolff,  8.04.2020 (Update:  8.04.2020)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.