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Apple: Aktienkurs fällt durch internationale politische Verwerfungen weiter

Quelle: Distance Educator
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Amazon, Apple, Google und Microsoft haben heute alle an der Börse unter den wachsenden Sorgen über die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China gelitten. Während einige Investoren Aktien verkauft haben, um die Wahrscheinlichkeit eines Risikos zu verringern, beobachteten andere nervös die jüngsten Ereignisse wie die Handelsgespräche zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Xi Jinping und die Verhaftung einer hochrangigen Führungskraft von Huawei.

Es sieht aktuell nicht danach aus, dass es für Apple viel über die Weihnachtsfeiertage zu feiern geben wird. Das in Cupertino ansässige Unternehmen hat in den letzten Wochen einen dramatischen Absturz seiner Aktien erlebt, und die jüngsten Ereignisse haben dazu geführt, dass der Aktienkurs des Technologieriesen noch weiter gefallen ist. Der NASDAQ-Aktienkurs für Apple lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 168,38 US-Dollar und fiel damit gegenüber dem Schlusskurs des Vortages von 174,72 US-Dollar nochmal ein ganzes Stück. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens ist inzwischen auf 799 Milliarden US-Dollar gesunken. Von der Billion ist das Unternehmen also wieder ein ganzes Stück weit weg.

Microsoft mag sich zwar aktuell an dem höheren Marktkapitalwert (NASDAQ: 804 Mrd. USD) erfreuen, aber das Redmonder Unternehmen ist auch von der Besorgnis der Investoren betroffen, die heute Aktien veräußerten. Microsofts Aktie sank dadurch ebenfalls um 4%, während auch die Aktien von Amazon und Google betroffen waren und um 4,12% bzw. 2,92% fielen. Die Gründe für diesen Rückgang liegen in den derzeit angespannten Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, die durch die erhobenen Strafzölle der Trump-Regierung entstanden ist und sich zu verschärfen droht. Zusätzlich belastet aktuell die Verhaftung einer hochrangigen Huawei-Mitarbeitern die Situation noch zusätzlich.

Während Apple schwächelt, scheint die Konkurrenz von Amazon sich auf den Weg zu machen, den Konzern mit dem Apfel-Logo an der Börse zu überholen. So liegen dank des starken Weihnachtsgeschäft nur noch wenige Milliarden Marktwert zwischen den beiden Konzernen. Zusätzlich ist Amazon kaum in China präsent, wodurch der Konzern deutlich weniger von dem Handelskonflikt betroffen ist.

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Autor: Cornelius Wolff,  8.12.2018 (Update:  9.12.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.