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Apple Mac mini 2020 mit M1-Chip startet günstiger: Viel Apple Silicon-Leistung im Mini-Format

Apple launcht Ende 2020 einen Nachfolger für den Mac mini aus 2018, diesmal mit M1-Chip und etwas günstiger als 2018.
Apple launcht Ende 2020 einen Nachfolger für den Mac mini aus 2018, diesmal mit M1-Chip und etwas günstiger als 2018.
Apple präsentierte im Rahmen des November-Events ein Trio neuer Macs mit dem ersten Apple Silicon namens Apple M1. Der neue Chip auf ARM-Basis ermöglicht ein neues, deutlich leistungsfähigeres Mac mini, das noch dazu etwas günstiger wurde als der Vorgänger - doch es gibt auch Einschränkungen.
Alexander Fagot,

Selten wird bei Apple mal etwas günstiger, der Mac mini des Jahres 2020 startet aber tatsächlich schon um 100 US-Dollar weniger als das Vorgängermodell aus 2018. In Deutschland geht es ab 778,85 Euro los, in Österreich beziehungsweise anderen europäischen Ländern zahlt man ab 799 Euro - in den USA startet der neue Mac mini um 699 US-Dollar.

Der Formfaktor des kleinen Mini-PCs hat sich nicht geändert, an der Rückseite findet man Ethernet, Thunderbolt beziehungsweise USB 4-Ports, HDMI 2.0, 2x USB-A und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Das Einstiegsmodell wird mit 256 GB SSD und 8 GB RAM ausgeliefert, als Optionen gibt es auch Varianten mit 512 GB, 1 TB der 2 TB SSD sowie maximal 16 GB RAM.

Neu am Mac mini des Jahres 2020 ist natürlich der Octacore M1-Chip auf Apple Silicon-Basis, der bis zu 60 Prozent effizienter sein soll und als deutlich schneller beworben wird als "Laptop-Chips" - natürlich nur mit entsprechend angepassten Apps. Apple nennt eine 3x schnellere CPU und eine sogar 6x schnellere integrierte Grafik als Upgrade-Gründe, dazu kommt die Neural Engine des M1-Chips, der 15x schnelleres Abarbeiten von Machine Learning-Algorithmen ermöglicht.

Der neue Mac mini mit macOS Big Sur kann 6K-Displays ansteuern, ist ab sofort im Apple Online-Store bestellbar und wird ab nächster Woche ausgeliefert. Das ältere Modell mit Intels 8. Core-Generation bleibt vorerst aber weiterhin verfügbar. Das liegt wohl daran, dass der neue Mac mini in gewisser Weise abgespeckt wurde. So ist die maximale RAM-Kapazität derzeit auf 16 GB limitiert und statt vier USB-C-Anschlüssen sind nur mehr zwei integriert.

 

Quelle(n)

Apple

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Autor: Alexander Fagot, 10.11.2020 (Update: 11.11.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.