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Apple: Macs mit M1-Chip unterstützen keine eGPUs und kein Thunderbolt 4

Apples M1-SoC verspricht eine immense Leistung, Macs auf Basis des Chips bieten aber nicht allzu viele Anschlüsse. (Bild: Apple)
Apples M1-SoC verspricht eine immense Leistung, Macs auf Basis des Chips bieten aber nicht allzu viele Anschlüsse. (Bild: Apple)
Bei der gestrigen Präsentation der ersten Macs auf Basis eines intern entwickeln ARM-Chips hat Apple große Versprechungen gemacht, was die Performance und die Energieeffizienz betrifft, allerdings gibt es im Vergleich zu den Intel-Pendants doch ein paar Einschränkungen.
Hannes Brecher,

Apple hat gestern fast eine Stunde damit verbracht, potentielle Kunden davon zu überzeugen, dass der brandneue M1-Chip, der ab sofort im MacBook Pro, im MacBook Air und im Mac Mini zum Einsatz kommt, deutlich schneller und energieeffizienter sein soll als die bisher genutzten Intel-Prozessoren. Dennoch bietet Apple nach wie vor ein 13 Zoll MacBook Pro und einen Mac Mini mit Intel-Chip an, und das sogar gegen saftige Aufpreise.

Während damit einerseits Kunden zufriedengestellt werden sollen, die den Umstieg auf ARM-Macs noch nicht wagen möchten, haben Macs mit M1-Chip aber auch einige Nachteile. Allen voran werden keine externen Grafikkarten unterstützt, sodass es nicht mehr möglich ist, sein schlankes und leichtes MacBook Air Zuhause um ordentlich Grafik-Power zu erweitern.

Darüber hinaus sprach Apple beim Event stets von "Thunderbolt / USB 4" – diese Formulierung ist kein Zufall, denn wie ein Blick in die technischen Daten verrät unterstützen die neuen M1-Macs nicht etwa den moderneren Thunderbolt 4-Standard, sondern nur Thunderbolt 3. Das dürfte für die meisten Nutzer allerdings keinen großen Unterschied machen – der neue Standard bietet dieselbe Datenrate von 40 Gbit/s, allerdings sind damit längere, günstigere Kabel ebenso möglich wie Docks mit vier Thunderbolt-Anschlüssen.

TB4 setzt auch zwingend Unterstützung für 8K-Displays voraus, während Apples jüngste Macs "nur" 6K-Bildschirme bei bis zu 60 Hz betreiben können. Für einige Käufer dürfte die Tatsache ärgerlicher sein, dass der M1-Chip nur zwei dieser Ports zu unterstützen scheint, denn beim Mac Mini wurde die Anzahl der Anschlüsse im Vergleich zum Vorgänger sogar reduziert.

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Autor: Hannes Brecher, 11.11.2020 (Update: 11.11.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.