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Die optionalen Komponenten des Apple iMac 27 sind den Aufpreis nicht wert

Teaser
Im Test überzeugt der Apple iMac dem tollen 5K-Bildschirm, dem edlen Alu-Gehäuse und den tollen Lautsprechern. Allerdings hat der All-in-One Probleme damit, die volle Leistung der Komponenten abzurufen. Vor allem bei den teuren Upgrades sollte man daher beim Kauf aufpassen.
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Apples großes All-in-one-Rechner bekommt regelmäßig Leistungsupdates, in diesem Jahr gibt es aber auch noch eine bessere Webcam, ein mattes Display und deutlich mehr Speicher. Vieles ist davon aber aufpreispflichtig. Wir haben die Topversion mit dem Intel-Core-i9-Prozessor, der AMD Radeon RX 5700 XT und 32 GB RAM getestet. Das Problem ist jedoch, dass die Kühlung nicht ausreichend ist und man das Potenzial der Komponenten einfach nicht vollkommen ausnutzen kann. Gerade bei dem Prozessor muss man auch den Vergleich mit AMD ziehen, und hier kommt Intel derzeit einfach nicht gut weg. Auch die Grafikkarte bleibt deutlich unter ihrem eigentlichen Leistungspotenzial. Ganz klar, hier lohnen sich die Aufpreise kaum. 

Der 27 Zoll große 5K-Bildschirm ist nach wie vor sehr gut und nun erstmals auch mit einem matten Display verfügbar. Apple nennt die Option Nanotexturglas und sie unterscheidet sich von klassischen matten bzw. antireflektierenden Filtern, das diese Nanotextur direkt in das Glas geätzt wird. Damit soll die Brillanz von spiegelnden Panels erhalten bleiben. Das klappt nicht ganz, doch gerade für ein mattes Panel ist die Bildqualität sehr gut. Bei genauem Hinsehen wirken helle Flächen auch minimal körnig, bei einem normalen Sitzabstand sollte das aber kein Problem sein. Ein Problem ist jedoch der Preis, denn ob einem ein mattes Panel wirklich mehr als 600 Euro wert ist, kann nur jeder für sich selbst entscheiden.

Der Apple iMac 27 bleibt auch im Jahr 2020 ein guter All-in-One-Rechner mit einem tollen Bildschirm. Bei der Konfiguration sollte man aber aufpassen und wirklich überlegen, ob man die (eingeschränkte) Mehrleistung der optionalen Komponenten auch wirklich braucht. Ein Upgrade des Speichers bzw. der SSD dürfte hier deutlich sinnvoller sein.

Für alle weiteren Information zum Apple iMac 27 verweisen wir auf unseren ausführlichen Testbericht:

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Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Managing Editor Business Laptops - 1322 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2013
Ich bin mit moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Mit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich angefangen meine eigenen Systeme zu bauen. Während meines dualen Studiums bei der Firma Siemens startete ich als Testredakteur für Notebookcheck. Mittlerweile bin ich schwerpunktmäßig für die Bereiche Business-Laptops sowie mobile Workstations verantwortlich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte sowie Technologien zu testen und miteinander zu vergleichen.
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Autor: Andreas Osthoff, 12.11.2020 (Update: 10.11.2020)