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Apple: iMac Pro mit A10-Prozessor

Analysen von kommenden Firmware-Versionen haben offenbar Belege dafür geliefert, dass Apple im neuen iMac Pro neben dem klassischen Intel-Prozessor auch einen Apple-A10-Prozessor verbauen wird.

Dem bekannten Hacker, Spieleentwickler und Programmierer Steve Troughton-Smith zufolge, soll Apple einen zusätzlichen A10-Prozessor in den neuen iMac Pro verbauen. Dies geht offenbar aus einer Analyse des Codes von Bridge OS 2.0 hervor. Des weiteren soll dieser ARM-Chip mit 512 MByte RAM-Speicher versorgt werden.

Der Einbau dieses Chips dürfte einige Vorteile mit sich bringen. Als erstes gibt Troughton-Smith an, dass der A10 offenbar den Boot-Prozess managen wird und dass dieser dadurch deutlich beschleunigt werden kann. Weiterhin soll der Chip viele Sicherheitsprozesse des iMacs übernehmen, was die allgemeine Sicherheit des Geräts stark verbessern sollte.

Dieses Sicherheitskonzept ist schon von Apples aktueller Generation des MacBook Pro bekannt. So nutzt Apple auch hier einen speziellen ARM-Chip, welcher die sensiblen Daten für Touch-ID und Touch Bar verwaltet. Als Feature, was vielen Nutzern aber am meisten auffallen wird, ist die mögliche Einbindung von Siri zu nennen. So würde es die sehr stromsparende ARM-Architektur des Apple A10 erlauben, den Sprachassistenten auch dann zu nutzen, wenn sich das Gerät eigentlich im Ruhezustand befindet. Bisher war diese Funktion den iPhones vorbehalten, welche ebenfalls auf Apples A-Prozessoren setzen.

An dieser Stelle sei nochmal gewarnt, dass es sich hierbei nicht um vom Hersteller bestätigte Informationen handelt.

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Autor: Cornelius Wolff, 20.11.2017 (Update: 21.11.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.