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Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max: Die Kameras für Profis

Apple präsentiert mit iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max vor allem etwas für professionelle Kamera-Fans.
Apple präsentiert mit iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max vor allem etwas für professionelle Kamera-Fans.
(Update zum Thema Bildstabilisierung) Apple launcht neben iPhone 12 und iPhone 12 mini auch die beiden Pro-iPhones, die sich abseits der Displaygröße auch bei den Kameras stark von den Basismodellen unterscheiden und - nicht ganz überraschend - auch untereinander nicht ganz ident sind. Das iPhone 12 Pro Max bietet noch bessere Kameras, beide iPhone 12 Pro-Modelle sind die ersten Consumer-Kameras mit Dolby Vision-Recording.
Alexander Fagot,
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Apple hat seine vier neuen iPhones für das Jahr 2020 und 2021 nun offiziell präsentiert, alles was iPhone 12 und iPhone 12 mini bieten, gilt natürlich auch für iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max. Hier bietet Apple aber auch noch jede Menge "Pro-Features", die insbesondere bei den Kameras in diesem Jahr das 6,7 Zoll Pro Max Modell noch attraktiver erscheinen lassen, aber dazu unten mehr. Natürlich bieten beide Pro-iPhones 5G-Empfang, nur in den USA allerdings auch mmWave-Unterstützung.

iPhone 12 Pro

Das iPhone 12 Pro bietet ein 6,1 Zoll Super Retina-Display mit 2.532 x 1.170 Pixeln Auflösung sowie 1.200 nits Helligkeit, das Chassis besteht einmal mehr aus rostfreiem Stahl und Ceramic Shield-Glas in den Farboptionen Graphite, Silver, Gold und Pacific Blue. Die Kamera besteht aus Weitwinkel, Ulraweitwinkel und Telefoto-Kamera, die alle drei Deep Fusion unterstützen, das gilt übrigens auch für die Frontkamera. Die Hauptkamera hat eine größere Blende von F/1.6 für mehr Lichtausbeute sowie Sensor-Shift-Bildstabilisierung, bei der der Sensor statt der Optik stabilisiert wird. Alle drei Kameras gemeinsam bieten eine 4x "Zoom-Range".

Update 14.10.

Nur das iPhone 12 Pro Max bietet Sensorshift-Bildstabilisierung bei der Hauptkamera, das iPhone 12 Pro hat reguläre optische Bildstabilisierung bei der Haupt- und Telefotokamera.

 

Die ersten Dolby Vision Kameras

Apple bietet mit der neuen iPhone 12 Pro-Generation nicht nur ein neues Raw-Format an, dass Apple ProRaw nennt, sondern bewirbt auch erstmals die Möglichkeit im Dolby Vision HDR-Format aufnehmen, editieren und teilen zu können, iPhone 12 Pro soll also ideal für ambitionierte Videofilmer geeignet sein. Dank des nun ebenfalls integrierten LIDAR-Sensors können die beiden iPhones bis zu 6x schneller bei niedriger Helligkeit fokussieren, nur einer der Vorteile des vom iPad Pro bekannten Sensors, der natürlich auch für Augmented Reality-Anwendungen zentrale Bedeutung hat.

iPhone 12 Pro Max

Beim bisher größten iPhone vergrößert sich das Display auf 6,7 Zoll Diagonale, die Auflösung steigt auf 2.778 x 1.284 Pixel - alle Features des iPhone 12 Pro bietet natürlich auch der große Bruder, der aber auch noch bei den Kameras Vorteile bringt. Ein neuer Sensor ist hier 47 Prozent größer und liefert 1,7 Mikrometer große Pixel, was 87 Prozent mehr Low-Light-Performance bringen soll. Ebenfalls nur hier zu finden ist eine Telefoto-Kamera mit 65 mm Brennweite für 2,5-fachen optischen Zoom. (5x insgesamt)

 

Preise und Verfügbarkeit

Beide iPhone Pro-Modelle gibt es mit 128, 256 oder 512 GB Speicher. Das iPhone 12 Pro startet um 1.120 Euro und damit in etwa gleich viel wie das iPhone 11 Pro im Vorjahr. Es kann ab dem 16. Oktober vorbestellt werden. Das iPhone 12 Pro Max darf man wie erwartet erst Anfang November bestellen, konkret am 6. November, es kostet in der Variante mit 128 GB Speicher 1.217,50 Euro. 

 

Quelle(n)

Apple

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Autor: Alexander Fagot, 13.10.2020 (Update: 14.10.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.