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Apple: iPhone soll komplette Krankenakte des Users speichern

Apple: iPhone soll komplette Krankenakte des Users speichern
Apple: iPhone soll komplette Krankenakte des Users speichern
Apple arbeitet wohl insgeheim daran, die gesamte Krankenakte eines Users auf dessen iPhone zu speichern und ihm so zugänglich zu machen.

Geht es nach Apple, dann sollen alle iPhone-Nutzer zukünftig direkten Zugriff auf ihre Krankenakte haben. Jeder Arztbesuch, alle Laborergebnisse, Medikamentenverschreibungen und andere Gesundheitsinformationen sollen auf dem iPhone gespeichert und bei Bedarf mit dem Arzt geteilt werden können.

Wie CNBC berichtet, arbeitet ein Team innerhalb Apple‘s größer werdenden Gesundheitssparte heimlich daran diese Vision zu verwirklichen. Angeblich befinden sich die Mitarbeiter bereits in Verhandlungsgesprächen mit Entwicklern, Krankenhäusern und anderen Institutionen, um klinische Daten auf das iPhone zu bringen.

Mit der Speicherung der Gesundheitsdaten verfolgt Apple wohl eine ähnliche Strategie wie derzeit mit iTunes: Ein zentralisiertes Management-System anzubieten, dass die bei verschiedenen Ärzten und Institutionen verstreuten Gesundheitsdaten zusammenführt.

Datenschützer dürften sicher weniger erfreut über diese Aussicht sein, insbesondere vor dem Hintergrund von Hackingangriffen, Geheimdienst-Hintertüren und generell mangelhaften Sicherheitsfunktionen heutiger Smartphones.

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Autor: Christian Hintze, 15.06.2017 (Update: 15.06.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).