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Apple verbannt den Lightning-auf-Klinke-Adapter nun bei allen iPhones

Nicht mehr kostenlos im Lieferumfang.
Nicht mehr kostenlos im Lieferumfang.
Seit dem iPhone 7 hat sich Apple ja bekanntlich dafür entschlossen, keinen 3,5-mm-Klinkenanschluss mehr zu unterstützen. Immerhin hat Apple aber bis jetzt einen Lightning-auf-Klinke-Adapter kostenlos beim Kauf beigelegt, doch damit ist jetzt Schluss.

Die viel kritisierte Entscheidung von Apple in seinen iPhones keinen 3,5-mm-Klinkenanschluss mehr zu verbauen, hat anfangs für Kritik und Kopfschütteln in der Apple-Gemeinde gesorgt. Dem Konzern scheint das bewusst gewesen zu sein, denn man hat bisher beim Kauf bei allen betroffenen iPhones einen Lightning-auf-Klinke-Adapter kostenlos beigelegt. Anscheinend hat Apple jetzt aber den Eindruck, dass der anfängliche Unmut und die Skepsis überwunden wurde, denn nun geht man zu Phase 2 des Plans über. Dem Verbannen des kleinen, kostenlosen Adapters aus dem Lieferumfang. Und dies gilt nicht nur für die neue iPhone XS- und XS Max-Serie, sondern für ältere Geräte, wie dem iPhone 7 und dem iPhone 8.

Apple knausert in letzter Zeit schon des Öfteren beim Zubehör. Beim aktuellen MacBook fehlt das Netzteilverlängerungskabel, beim iPhone 8, 8 Plus und iPhone X legt Apple nur das billigste 5-Watt-Standard-Netzteil bei. Dass nun dieser kleine Lightning-auf-Klinke-Adapter ebenfalls dem Sparstift zum Opfer fällt, ist ärgerlich, auch wenn dieses Teil bereits ab 6,90 Euro im Handel erhältlich ist. Apple weiß aber, dass sich auch damit mittelfristig noch ein nettes Sümmchen verdienen lässt, denn obwohl dieser Adapter bis vor Kurzem im Lieferumfang enthalten war, gehört dieser trotzdem bei den großen US-Elektronikketten zu den Verkaufsschlagern.

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Autor: Daniel Puschina, 14.10.2018 (Update: 14.10.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.