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Auch das Apple iPad Air 3 enttäuscht erneut im iFixit-Teardown

iFixit zerlegt auch das Apple iPad Air 3, die Bewertung fällt schlecht aus. (Quelle: iFixit.com)
iFixit zerlegt auch das Apple iPad Air 3, die Bewertung fällt schlecht aus. (Quelle: iFixit.com)
iFixit zerlegt nach Apple Airpods 2 und iPad Mini 5 jetzt auch das Apple iPad Air 3. Alle drei Produkte haben aber eines gemeinsam: Apple will nicht, dass Kunden die Geräte selbst reparieren können. Denn auch das iPad Air 3 schneidet mehr als unterdurchschnittlich ab.

Sieht so aus, als hätte iFixit in dieser Woche den Schwerpunkt ganz auf Apple gelegt, denn nach den Apple Airpods 2 und dem iPad Mini 5 knöpft sich iFixit nun das Apple iPad Air 3 vor. Die letzten Apple-Teardowns haben nicht unbedingt einen positiven Eindruck beim Thema Reparaturfähigkeit bei Apples Geräten hinterlassen und die miserable Benotung zieht sich wie ein roter Faden durch die Produktpalette des Konzerns aus Cupertino. Obwohl Apple durchaus Lob für die Ingenieurskunst und Stabilität von iFixit erhält, sind auch diesmal beim iPad Air 3 keine Bestnoten von iFixit in Sicht.

Das iPad Air 3 ähnelt vom Aussehen her dem iPad Pro 10,5” von 2017, besitzt aber einen etwas dunkleren “Space Gray”-Anstrich, keine Kameraausbuchtung und zwei statt vier Lautsprecher. Beim Öffnen wird klar, dass auch der innere Aufbau mehr der Linie der iPad Pro-Geräte entspricht, denn das Logic Board befindet sich mittig im Gehäuse, anders als in der Air-Serie bisher. Der doppelzellige Akku mit 30,8 Wh ist ein wenig größer als der Akku im Air 2, der nur 27,6 Wh besitzt und übertrifft sogar das technische Datenblatt von Apple, denn dort ist nur von 30,2 Wh die Rede.

Das Display des neuen iPad Air 3 ist kompatibel zum Apple Pencil, allerdings nicht zum Pencil 2, welches nur mit der Pro-Reihe funktioniert. Weiters grenzt Apple die Pro-Reihe vom Air ab, indem kein ProMotion-120-Hz-Display im Air 3 verbaut wurde.

Wie schon beim iPad Mini 5 ist der Akkutausch unnötig kompliziert gehalten und auch hier beim iPad 3 Air ist der Lightning-Anschluss mit dem Logic Board fix verlötet. Auch verwendet Apple gerne oft und viel Kleber, teilweise auch an nicht entscheidenden Stellen, meint iFixit. Alles in allem ergibt sich dadurch ein wieder mal enttäuschender iFixit-Reparierbarkeits-Index von 2.

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Autor: Daniel Puschina,  4.04.2019 (Update:  4.04.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.