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Bitkom: Olympia 2012 bringt Durchbruch für Internet-TV

Olympia 2012 ist auch im Internet ein voller Erfolg. London 2012 ist mit dem Anspruch, die ersten wirklichen "Social Games" werden zu wollen, an den Start gegangen. "Mission accomplished". Laut dem Branchenverband Bitkom brachte Olympia 2012 auch für das Internet-TV den Durchbruch.

Die Olympischen Spiele 2012 als virtuelles Dorf: Schaulaufen auf Twitter und Facebook. Ob "London 2012" oder "The Olympic Games" mit 1,6 Millionen Zwitscherfreunden und 3,6 Millionen Gefällt-mir-Angaben. Auch die Athleten twittern und aktualisieren ihre Timeline zwischen den Wettkämpfen. Superstars wie Michael Phelps (6,1 Mio. Likes) oder Usain Bolt (7,7 Mio. Likes) treiben den Olympia-Social-Media-Hype weiter an. Aber auch für das Internetfernsehen bringt Olympia 2012 den Durchbruch.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom. Laut Bitkom sah jeder Vierte Olympia auf dem PC oder Handy. Offenbar haben die Olympischen Sommerspiele 2012 in London auch den Durchbruch für TV-Live-Streams aus dem Internet gebracht. Rund 25 Prozent der Deutschen haben in den vergangenen Tagen Livebilder der Spiele auf dem Desktop, Notebook, Tablet oder Handy gesehen.

Für Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder haben die Olympischen Sommerspiele 2012 eine neue Ära des Fernsehens eingeläutet. Mit Olympia 2012 wurde Internet-TV zum Massenphänomen. Dank immer größerer Bandbreiten machen Live-Streams mittlerweile richtig Spaß, so Rohleder. Die Zuschauer konnten bei den Olympischen Spielen aus einem großen Online-Programmangebot der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender auswählen und auch ihr persönliches Programm selbst zusammenstellen.

Allerdings sorgte die teils schlechte Bildqualität der Livestreams bei den Zuschauern auch für Verdruss, was sich in zahlreichen Beschwerden in Foren und auf Facebook für ARD und ZDF niederschlug. Zumindest die ARD schaffte es dann aber im Verlauf der Spiele, die Qualität der Liveübertragungen im Vergleich zum ZDF deutlich zu erhöhen. Laut Umfrage des Bitkom haben sich insgesamt 86 Prozent der Bundesbürger Olympia-Wettkämpfe live angeschaut, bei den Männern waren es etwas mehr (88 Prozent) als bei den Frauen (82 Prozent).

15 Prozent schauten am PC, 14 Prozent am Laptop, 6 Prozent auf dem Smartphone und 4 Prozent am Tablet-Computer. Insgesamt nutzten 25 Prozent der Deutschen auch andere Geräte als den Fernseher. Besonders hoch war der Anteil bei Männern mit 32 Prozent (Frauen: 18 Prozent), bei Jüngeren unter 30 Jahren mit 42 Prozent (Senioren über 65 Jahre: 10 Prozent) und bei Personen mit Abitur oder höherem formalen Bildungsabschluss mit 28 Prozent (Personen mit Hauptschulabschluss: 16 Prozent).

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 10.08.2012 (Update: 10.08.2012)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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