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Bundesnetzagentur: Offizielle Funkloch-App gestartet

Die Bundesnetzagentur hat ein Update für seine App "Breitbandmessung" veröffentlicht, mit welcher man die lokale Netzverfügbarkeit messen kann, die dann in einer zentralen Datenbank gespeichert wird. Durch das Update kann der Nutzer der Agentur künftig Funklöcher melden.

Deutschland schneidet nun schon seit Jahren in Sachen Breitbandabdeckung sehr schlecht im internationalen Vergleich ab. Und das betrifft sowohl den Glasfaserausbau, als auch den Ausbau von Funkmasten für mobiles Internet. Des weiteren ist nicht nur die Abdeckung deutlich schlechter als in vielen anderen EU-Staaten, sondern auch die Preise für mobiles Datenvolumen deutlich höher. Allerdings muss man hier anmerken, dass es auf Seiten der Preise in den letzten Jahren große Fortschritte gab. So bekommt man mittlerweile beispielsweise bei O2 unbegrenztes LTE-Datenvolumen für 60 Euro. Vor ein paar Jahren wäre das für Viele noch unvorstellbar gewesen.

Nun hat die Bundesnetzagentur eine Update für ihre App veröffentlicht, durch welches man nun Funklöcher an die Agentur melden kann. Dieses Update wurde im aktuellen Koalitionsvertrag vereinbart und nun auf Anweisung des Bundesverkehrsministerium umgesetzt. 2019 sollen die Ergebnisse dieser App als Karte veröffentlicht werden, auf welcher dann unter Anderem die Funklöcher abgebildet sein sollen.

Die App lässt sich auf iOS und Android unter den Namen "Breitbandmessung" in den App Stores finden. Wenn der Nutzer hier nach der Installation im Menü den Punkt 'Netzverfügbarkeit erfassen' auswählt, bei dem misst die App alle 50 Meter die Netzverfügbarkeit und sendet das Ergebnis dann an den Server. Dies wird natürlich unterbrochen, sobald sich das Smartphone mit einem WLAN verbindet.

 

 

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Autor: Cornelius Wolff,  1.11.2018 (Update:  1.11.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.