Notebookcheck

Coinbase blockiert WikiLeaks

Coinbase blockiert WikiLeaks
Coinbase blockiert WikiLeaks
Die große Handelsplattform für Kryptowährungen Coinbase hat den offiziellen WikiLeak-Shop von der Plattform verbannt. Dabei beruft sich das Unternehmen auf durch WikiLeaks begangene Verstöße gegen die Geschäftsbedingungen.

Kryptowährungen sind aufgrund der Nachverfolgbarkeit aller Transaktionen nur bedingt zur anonymen Bezahlung geeignet, können aufgrund ihrer dezentralen Struktur aber Transaktionsverbote oder Embargos umgehen.

Diese Möglichkeit nutzte WikiLeaks auf der Krypto-Börse Coinbase bisher - so hatte der WikiLeaks-Shop dort einen Account, mit welchem sich via Kryptowährungen erhaltene Zahlungen in echtes Geld umwandeln und Spenden sammeln ließen. Genau diese Möglichkeit hat WikiLeaks durch die Sperrung des Accounts durch Coinbase verloren.

Coinbase beruft sich dabei auf durch WikiLeaks begangene Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen, ohne einen spezifischen Grund zu nennen. Finanzmittel selbst hat WikiLeaks offenbar nicht verloren. Spenden an die Enthüllungsplattform direkt sind dabei nach wie vor möglich.

WikiLeaks hat bereits seit Jahren große Probleme, eine finanzielle Infrastruktur zu nutzen, so blockierten etwa PayPal und Visa Wikileaks.

Quelle(n)

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2018-04 > Coinbase blockiert WikiLeaks
Autor: Silvio Werner, 22.04.2018 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.