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WikiLeaks: 10.000 Dollar Kopfgeld auf einen Journalisten

WikiLeaks: 10.000 Dollar Kopfgeld auf einen Journalisten
WikiLeaks: 10.000 Dollar Kopfgeld auf einen Journalisten
Wikileaks hat 10.000 Dollar für Informationen ausgelobt, die zur Bloßstellung und Entlassung (zweideutig: „termination“) eines Journalisten führen. Dieser soll seine Quelle nicht geschützt haben, was zu deren Verhaftung führte.
Christian Hintze,
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Die NSA-Mitarbeiterin Winner schickte einen Top-Secret-Bericht der NSA an The Intercept. Aus dem Bericht geht hervor, dass die NSA glaubt, der russische Militärgeheimdienst GRU stecke hinter den Phishing-Attacken auf US-Wahlbehörden im Vorfeld der letzten US-Wahl. Nur zwei Tage nachdem The Intercept einen entsprechenden Artikel veröffentlichte wurde die NSA-Mitarbeiterin verhaftet.

Wikileaks macht nun den ersten von insgesamt vier Autoren des Artikels, Matthew Cole, für die schnelle Verhaftung verantwortlich. Er soll seine Quelle nicht ausreichend geschützt haben und dabei höchst fehlerhaft vorgegangen sein. Winner wird nun wegen Geheimnisverrats angeklagt. Wikileaks hat daraufhin 10.000 Dollar Belohnung für Informationen ausgeschrieben, die zur „öffentlichen Bloßstellung und Entlassung“ des Journalisten führen.

Besonders heikel: Für „Entlassung“ verwendet Wikileaks den englischen Begriff „termination“, welcher neben „Entlassung“ auch „Tötung“ bedeutet. Wenig später meldete sich der im Exil lebende Wikileaks-Gründer Julian Assange über Twitter und verwendet die gleiche zweideutige Wortwahl.

Cole ist langjähriger Mitarbeiter bei The Intercept, aber nun melden sich auch weitere Ex-Quellen, wie John Kiriakou zu Wort. Dieser war CIA-Agent und legte Waterboarding-Folterungen durch die CIA und den Namen eines CIA-Mitarbeiters offen. Daraufhin wurde er zu 30 Monaten Haft verurteilt. Auch in seinem Fall wirft er Cole unzureichenden Informantenschutz vor.

Quelle(n)

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1623 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze,  8.06.2017 (Update:  8.06.2017)