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Datenschutz: US-Senat lässt Providern freie Hand beim Datenhandel

Datenschutz: US-Senat lässt Providern freie Hand beim Datenhandel
Datenschutz: US-Senat lässt Providern freie Hand beim Datenhandel
Ein Abstimmung des US-Senats vom Donnerstag schafft wichtige Datenschutzbestimmungen ab. Die Regeln verboten es Providern Daten ihrer Kunden ohne deren eindeutige Zustimmung weiterzuverkaufen.
Christian Hintze,
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Die bisher geltenden Vorschriften, welche damals von der „Federal Communications Commission“ vorgeschlagen wurden, verpflichteten die Internetanbieter dazu die Zustimmung des Kunden einzuholen, wenn sie dessen sensible Daten verkaufen wollten. Diese Vorschriften werden nun wieder abgeschafft. In der gestrigen Abstimmung des US-Senats gab es ein knappes 50 zu 48 Ergebnis, welches die Zurücknahme der Vorschriften zur Folge hat.

Damit ist es den Providern in Zukunft wieder erlaubt selbst sensible Kundendaten, wie z.B. die Browserchronik, Lokalisation oder gar finanzielle Details mit Dritten zu teilen und an diese zu verkaufen, und das ohne jegliche Zustimmung des Kunden. Regeln, die dieses verboten hatten waren erst vor fünf Monaten eingeführt worden. Der republikanische Teil des Senats brachte einen Ablehnungsantrag zur Abstimmung, welcher nun entschieden wurde.

Provider sitzen quasi auf einer „Datengoldgrube“, welche sie nun in den USA ohne weiteres anzapfen können. Die neue Abstimmung gibt den Weg frei für einen ungehinderten Datenhandel der Provider. Sämtliche Internetaktivitäten der Kunden laufen bei den Providern zusammen. Diese Informationen können nun potentiell an jeden Interessenten verkauft werden Bei wem die Daten letztlich landen und wie diese verwendet werden bleibt den Kunden verborgen.

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1644 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 24.03.2017 (Update: 24.03.2017)