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DSGVO: Beschwerde gegen Google aus 7 Ländern wegen Standort-Tracking

Die Verbraucherschutzbehörden von 7 europäischen Ländern haben heute die Datenschutzbehörden ihrer Länder aufgefordert, gegen das Standort-Tracking des amerikanischen Internet-Konzerns Google vor zu gehen, da dieses gegen die Datenschutz-Grundverordnung der EU verstößt.

Nachdem der deutsche Chat-Anbieter Knuddels kürzlich die erste Strafe im Zuge der DSGVO zahlen musste und sich auch bei Whatsapp erste Anzeichen von Verstößen bemerkbar machten, gibt es nun auch bei Google Ärger. So haben die Verbrauchschutzbehörden von 7 europäischen Ländern unter Führung der norwegischen Behörden ihre Datenschutzbehörden aufgefordert, gegen das Standort-Tracking des Internetgiganten Google vor zu gehen. Dies hat die Nachrichtenagentur Reuters in einem Bericht heute bekannt gegeben.

Damit gerät Google neben den USA, wo es schon eine Klage wegen dem Standort-Tracking gibt, auch in Europa in rechtliche Schwierigkeiten. Google wird hierbei vorgeworfen, dass der Konzern wiederholt den Nutzer dahin gehend verleiten will, in den Privatsphäre-Einstellungen die Funktionen zu aktivieren, die es dem Konzern erlauben würde, den Standort der Person zu verfolgen. Hierbei blieben die Nutzer im Unklaren, was genau mit ihren Daten passiert, während sie somit auch die Kontrolle über ihre Daten verlieren. Hierbei sehen die Verbraucherschutzbehörden einen klaren Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (EU).

Mit der DSGVO hat die Europäische Union den Datenschutzbehörden eine durchaus mächtige Waffen gegeben, um die Rechte der Nutzer durch zu setzen. So können bei Regelverstößen bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes des Unternehmens als Strafe verhängt werden. Es könnte also durchaus teuer werden, für den amerikanischen Konzern.

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Autor: Cornelius Wolff, 27.11.2018 (Update: 27.11.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.