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Dell präsentiert neue 2019 Latitudes, Precisions und Vostros

Dell präsentiert ein neues Profi-Lineup an Latitudes, Vostros und Precisions, etwa das Latitude 7400.
Dell präsentiert ein neues Profi-Lineup an Latitudes, Vostros und Precisions, etwa das Latitude 7400.
Eine ganze Latte neuer Business-Notebooks und Convertibles hat Dell vor Kurzem in den USA gelauncht, auch neue mobile Precision Workstations sind dabei. Insbesondere die neuen Latitudes borgen sich ein paar stylische Facetten aus der erfolgreichen XPS-Reihe, das Vostro 13 5000 ist ein neuer recht leichter Laptop geworden. Ein kurzer Überblick über die Neuheiten.

Still und leise präsentierte Dell am gestrigen Fenstertag vor dem 1. Mai jede Menge neue mobile Hardware für das professionelle Business-Segment. In den USA wurden jede Menge neuer Latitude-Notebooks der Serien 7000, 5000 und 3000 upgedatet, darunter natürlich auch deren Convertibles und 2-in-1-Modelle. Ein neues Vostro 13 5000-Notebook wendet sich mit nur 1,13 kg Gewicht an den mobilen Worker, wer mehr Power will greift zur Dell Precision 3540 oder 3541 Workstation, welche ab 1,8 kg ebenfalls nicht ganz so stark an den Schultern zerren.

Im Folgenden ein kurzer Überblick über die neuen Geräte, die in den USA teils bereits ab heute verfügbar sind. EU-Preise und Verfügbarkeiten wurden zum jetzigen Zeitpunkt allesamt noch nicht kommuniziert.

Vostro 13 5000 und Vostro 15 7000

Die neuen Vostros erben ein wenig vom schlankeren und leichteren Design der XPS 13 und XPS 15-Brüder und wenden sich traditionell an den Small Business-Bereich. Während das Vostro 13 5000 mit 15 Watt-Quad-Core-Chips der Core-U-Serie eher Ultrabook-Status hat und optional mit Nvidia Geforce MX250 zu haben ist, ist das Vostro 15 7000 ein 15 Zöller mit Hexa-Cores der Core-H-Familie und Geforce GTX 1650-GPU. Beide sollen in den USA ab 16. Mai verfügbar sein, der 13 Zöller startet ab 849 US-Dollar, der 15,6 Zöller um 1.149 US-Dollar.

Dell Vostro 13
Dell Vostro 13
Dell Vostro 15
Dell Vostro 15

Dell Precision 3540 und 3541

Mehr Profi-Power erhält man bei Dell traditionell in den Precision-Workstations, das 15,6 Zoll Modell Precision 3540 ist ab sofort zu Preisen ab 799 US-Dollar in einer neuen Version erhältlich, Ende Mai gesellt sich das Precision 3541 zu noch nicht übermittelten Preisen dazu. Ersteres basiert auf Intels Core-U-Familie in Kombination mit AMD Radeon Pro-GPU und ist bereits mit einem Gewicht ab 1,8 kg konfigurierbar. Letzteres wird deutlich mächtiger, kratzt dafür aber schon an der 2 kg-Marke. Hier setzt Dell bereits auf die neuen Intel 45 Watt-CPUs der 9. Intel Core-H-Generation in Kombination mit Nvidia Quadro-Grafik. Alle Precision-Laptops können mit Windows, Red Hat oder Ubuntu geordert werden.

Dell Precision 3540
Dell Precision 3540
Dell Precision 3541
Dell Precision 3541

Dell Latitude 5300 Convertible und Latitude 7200 2-in-1

Jede Menge neuer Geräte gibt es in der Familie der Latitude Notebooks, Convertibles und 2-in-1s. Da wäre mal das neue Latitude 5300 Convertible mit 13,3 Zoll Full-HD-Touchdisplay. Mit 1,5 kg Gewicht gehört es nicht zu den leichtesten seiner Zunft, mit dem optionalen 60 Watt-Akku wird es sogar schon zu den schwereren Exemplaren. Verbaut sind Intels Core-U-CPUs der vPro-Reihe, bis zu 32 GB RAM und maximal 1 TB NVMe SSDs. Das Basismodell kostet ab sofort 949 US-Dollar, einige Optionen wie der 60 Watt-Akku kommen erst im Sommer.

Bei den upgedateten Latitude Laptops und 2-in-1-Geräten fällt vor allem auf, dass Dell auch ein wenig am Design optimiert hat und durchgehend edle Alu- oder Carbon-Chassis sowie dünnere Displayränder einsetzt. Das Detachable Latitude 7200 mit 12,3 Zoll Full-HD-Touchdisplay im Surface-Stil wird mit Tastatur ausgeliefert und unterstützt so wie alle neuen Latitudes der 7000er-Serie Thunderbolt 3 - zudem ist es im Gegensatz zu Microsofts etwas dünnerer Surface-Lösung durch Abnehmen der hinteren Abdeckung leicht wartbar. Optional gibt es LTE, Smart-Card-Reader und Fingerabdrucksensor.

Latitude 5300 Convertible
Latitude 5300 Convertible
Latitude 7200 2-in-1
Latitude 7200 2-in-1

Dell Latitude 3000, 5000 und 7000 Laptops

Die gerade genannten optionalen Features gelten auch für alle neuen Modelle der edlen Latitude 7000-Laptops, die durchgehend mit Thunderbolt 3-Ports bestückt sind und als 13 oder 14 Zoll Premium-Notebooks (Latitude 7300, 7400) gegen Apples MacBook Pro antreten sollen. Sie nutzen zudem Dells SafeScreen-Technologie, welche die Privatsphäre ähnlich wie HPs Alternativ-Technik erhöhen soll. Mit bis zu 20 Stunden Laufzeit startet die upgedatete 7000er-Serie mit Intels vPro-CPUs der 8. Core-U-Generation, maximal 32 GB RAM und 1 TB NVMe-SSD bei 1.300 US-Dollar.

Bei der Latitude 5000-Familie gibt es upgedatete 13, 14 und 15 Zoll-Modelle (Latitude 5300, 5400, 5500) die es in vielerlei Konfigurationen mit Intels 15 Watt Core-U oder 45 Watt Core-H-CPUs gibt. Wir starten mit etwa 1,2 kg Laptopmasse zu Preisen ab 819 US-Dollar, auch hier gibt es durchgängig maximale 32 GB RAM, 1 TB NVMe SSD und bis zu 60 Wh-Akkus. Die Latitude 3000-Reihe ist mit Preisen ab 599 US-Dollar noch günstiger und kommt ebenfalls in Varianten mit 13, 14 oder 15,6 Zoll-Display.

Dell Latitude 7400
Dell Latitude 7400
Dell Latitude 7300
Dell Latitude 7300
Dell Latitude 5500
Dell Latitude 5500
Dell Latitude 5400
Dell Latitude 5400
Dell Latitude 5300
Dell Latitude 5300
Dell Latitude 3300
Dell Latitude 3300
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Autor: Alexander Fagot,  1.05.2019 (Update:  1.05.2019)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.