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Desktop-Gaming ohne Grafikkarte: Der AMD Ryzen 7 5700G und der Ryzen 5 5600G werden ab August ausgeliefert

AMD Ryzen 5000G soll Gaming ohne dedizierte Grafikkarte ermöglichen, wenn auch mit eingeschränkter Performance. (Bild: AMD)
AMD Ryzen 5000G soll Gaming ohne dedizierte Grafikkarte ermöglichen, wenn auch mit eingeschränkter Performance. (Bild: AMD)
In Anbetracht der aktuellen Grafikkarten-Knappheit stellen AMDs jüngste APUs eine spannende Alternative dar, die als Übergangslösung eine durchaus akzeptable Gaming-Performance bietet, ganz ohne eine dedizierte Grafikkarte nutzen zu müssen. Ab August werden die beiden Ryzen 5000G-Chips endlich an Konsumenten verkauft.

Nachdem Ryzen 5000G bereits im April offiziell vorgestellt wurde hat AMD heute endlich Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit im Endverbraucher-Markt bekannt gegeben. Demnach werden die Chips ab 5. August auch an Konsumenten verkauft, der Ryzen 5 5600G startet bei 259 US-Dollar (ca. 212 Euro), der Ryzen 7 5700G dagegen bei 359 US-Dollar (ca. 294 Euro).

Beide APUs besitzen eine TDP von 65 Watt, bei der Ausstattung gibt es aber größere Unterschiede. So kommt der Ryzen 5 5600G mit sechs Kernen, zwölf Threads, Taktraten bis 4,4 GHz und einer Radeon RX Vega 7 iGPU, der Ryzen 7 5700G bietet dagegen acht Kerne, 16 Threads, Taktfrequenzen bis 4,6 GHz und eine Radeon RX Vega 8 iGPU.

Wie üblich gilt, dass integrierte Grafikchips nicht die Performance von aktuellen dedizierten Grafikkarten erreichen. Wie die unten eingebetteten Benchmarks von AMD allerdings zeigen dürften ältere oder weniger anspruchsvolle Spiele flüssig dargestellt werden, womit sich die Chips durchaus als Übergangslösung eignen könnten, bis Grafikkarten wieder zu vernünftigen Preisen verfügbar sind. 

Unseren eigenen Benchmark-Ergebnissen zufolge lassen sich Titel wie Fortnite, Rocket League, Overwatch oder auch Apex Legends durchaus bei mittleren Details in 1.080p-Auflösung flüssig darstellen. Käufer sollten beachten, dass die beiden APUs kein PCIe 4.0 unterstützen, sondern lediglich PCIe 3.0, DDR4-Arbeitsspeicher kann mit bis zu 3.200 MHz betrieben werden.

Quelle(n)

AMD

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Autor: Hannes Brecher,  1.06.2021 (Update:  1.06.2021)