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EU-Kommission: Rekordstrafe gegen Google wegen Wettbewerbsverletzungen

EU-Kommission: Rekordstrafe gegen Google wegen Wettbewerbsverletzungen
EU-Kommission: Rekordstrafe gegen Google wegen Wettbewerbsverletzungen
Die Europäische Kommission hat heute bekanntgegeben, dass man eine Strafe in noch nie dagewesener Höhe gegen Google verhängen wird. Der Grund dafür: Ausnutzung der Marktmacht von Googles Suchmaschinen-Monopol.
Benjamin Herzig,
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Google ist der momentan wohl unumstritten mächtigste Konzern der Technologiebranche. Die Firma beherrscht mit Android nicht nur den Smartphone-Markt, sondern man verfügt auch über das mächtige Suchmaschinen-Monopol. Auch in anderen Märkten ist Google sehr stark, zum Beispiel bei Browsern.

Die Ausnutzung dieser mächtigen Stellung wird Google nun zum Verhängnis: Seit Jahren schon ermittelt die EU-Kommission gegen Google wegen Verletzungen des Wettbewerbsrechts. Heute wurde schließlich die Entscheidung der Kommission verkündet, Google muss eine Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro bezahlen. Aus dem Umfeld der EU-Kommission heißt es, dass Google in diesem Fall für die Bevorzugung des eigenen Preisvergleich-Dienstes in der Google-Suchmaschine bestraft wird.

Die Firma aus Mountain View ereilt damit ein ähnliches Schicksal wie den Konkurrenten Microsoft. Auch Microsoft musste ab 2004 wegen Wettbewerbsverletzungen zahlreiche Strafen an die EU-Kommission bezahlen. Um den Anforderungen der Wettbewerbshüter zu genügen musste man Änderungen an den eigenen Produkten vornehmen, zum Beispiel brachte man Windows Versionen ohne Media-Player auf den Markt (mit dem Kürzel N am Ende) oder führte zeitweise ein Browser-Wahl-Fenster ein.

Die bisherige Rekordstrafe traf aber nicht Microsoft, sondern Intel. Der Chip-Hersteller musste 2009 1,06 Milliarden Euro Strafe bezahlen, da man PC-Herstellern Vergünstigungen zahlte, wenn diese nur PCs mit Intel-CPUs auf den Markt brachten oder Produkte mit AMD-CPUs verspätet auf den Markt kamen. Außerdem bezahlte Intel die Media-Saturn-Holding seit 1999 für den ausschließlichen Vertrieb von Intel-Produkten.

Quelle(n)

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Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Managing Editor - 893 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Schon zu Schulzeiten war ich ein eifriger Leser von Notebookcheck-Tests. Über hobby-mäßige Testberichte bin ich schließlich 2016 zum Notebookcheck-Team dazugestoßen und schreibe seitdem sowohl Testberichte als auch News-Artikel. Mein persönliches Interesse liegt besonders bei klassischen Laptops und insbesondere bei Business-Modellen. Technologie sollte das Leben einfacher machen und uns effizienter arbeiten lassen, und gute Laptops sind dafür heute ein zentrales Werkzeug. Darum sind die Laptop-Tests für mich nicht nur Arbeit, sondern Leidenschaft.
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Autor: Benjamin Herzig, 27.06.2017 (Update: 27.06.2017)