Die DRAM-Krise führt nicht nur dazu, dass Mittelklasse- und Flaggschiff-Smartphones teurer werden, gerade bei günstigeren Modellen machen sich die rapide steigenden Kosten für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher noch stärker bemerkbar. Nothing zieht nun Konsequenzen, und nimmt das günstige CMF Phone 2 Pro aus dem Sortiment. Das Gerät ist im Preisvergleich zwar noch bei vereinzelten Händlern zu finden, wird auf der Webseite von Nothing aber gar nicht mehr gelistet.
Nothing-Mitgründer Akis Evangelidis bestätigt im unten eingebetteten X-Post darüber hinaus, dass im Jahr 2026 kein neues CMF Phone auf den Markt kommen wird. Nothing hätte zwar an einem Nachfolger des CMF Phone 2 Pro gearbeitet, im Hinblick auf die sehr hohen DRAM- und NAND-Preise wäre es dem Konzern aber schlicht nicht möglich, ein Smartphone auf den Markt zu bringen, das eine bessere Ausstattung als das CMF Phone 2 Pro bietet, und dessen Preis für Nothings günstige CMF-Tochtermarke Sinn ergibt.
Nothing will sich stattdessen auf andere Produktkategorien konzentrieren, und mehrere neue CMF-Produkte auf den Markt bringen, die nicht so stark von der DRAM-Krise betroffen sind. Diese Planänderung betrifft ausschließlich CMF Phones, nicht aber Nothing Phones, die in der Regel etwas teurer angeboten werden, und somit mehr Spielraum haben, um die höheren Speicherkosten entweder durch Kompromisse bei der Ausstattung, oder durch eine Preiserhöhung auszugleichen. Die DRAM-Krise dürfte noch mehrere Jahre andauern, wer in den nächsten Monaten also auf der Suche nach einem günstigen Mittelklasse-Smartphone ist, für den könnte es sich lohnen, einen Blick auf Modelle aus dem Vorjahr zu werfen, statt auf neue Modelle zu warten.








