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Insider: Die Xbox Series X hätte im August gelauncht werden sollen; neue Hinweise auf das Design der Series S

Die Pandemie hat Microsofts Pläne verzögert, sonst hätte man die Xbox Series X unter Umständen schon im August ausprobieren können. (Bild: Microsoft)
Die Pandemie hat Microsofts Pläne verzögert, sonst hätte man die Xbox Series X unter Umständen schon im August ausprobieren können. (Bild: Microsoft)
Die leistungsstärkste Konsole der Welt hätte einem Insider zufolge bereits im August an den Start gehen sollen, wenn die Pandemie die Pläne von Microsoft nicht zunichte gemacht hätte. Außerdem gibts neue Hinweise auf das Design der Xbox Series S, die ursprünglich unter dem Codenamen Lockhart bekannt war.
Hannes Brecher,

Die ersten Gerüchte zur Xbox Series S gehen auf das Jahr 2018 zurück, wo von einer weniger leistungsfähigen Konsole der nächsten Generation die Rede war. Mittlerweile kennt man dank einiger Leaks bereits die technischen Rahmendaten: Die günstigere Konsole soll eine Grafikleistung von 4 TFLOPs und 7,5 GB Systemspeicher für Spiele (vermutlich 10 GB insgesamt) bieten, im Gegensatz zu den 12 TFLOPs und 13,5 GB der Xbox Series X.

Spiele werden damit zwar vermutlich nur bei 1.080p- oder 1.440p-Auflösung laufen, der möglicherweise deutlich günstigere Preis gegenüber der Series X und auch der PlayStation 5 könnte die Konsole aber für eine Vielzahl an Kunden spannend machen.

Dank eines Berichts von Brad Sams, der in der Vergangenheit schon häufiger Insider-Wissen bewiesen hat, weiß man nun etwas mehr über die Pläne von Microsoft. So soll der Konzern für die Xbox Series X ursprünglich einen Release im August 2020 geplant haben, die Series S sollte im Oktober folgen. Aufgrund der Pandemie mussten diese Pläne gestrichen werden, die Konsolen werden wohl erst auf das Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen.

Was das Design der Series S angeht, so soll diese nicht wie eine kleine Xbox Series X aussehen, das coole Fan-Konzept dürfte also weit weg von der Realität sein. Offenbar empfiehlt Microsoft seinen Mitarbeitern, die Series S im Gehäuse einer Series X zu verstecken, um Leaks zu vermeiden, was bedeuten würde, dass die Konsole eine kleinere Standfläche einnehmen muss.

Darüber hinaus sei ein zweigeteiltes Mainboard, wie es bei der Series X zum Einsatz kommt, für die Series S schlicht zu teuer, ein einzelnes, etwas größeres Mainboard würde hingegen für ein rechteckigeres Design sprechen, ähnlich, wie man das bereits von der Xbox One X (ab 379 Euro auf Amazon) kennt. Abgesehen vom Design bleibt der Preis das spannendste bislang ungeklärte Detail zur Xbox Series S – die Konsole könnte nur die Hälfte der Series X kosten.

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Autor: Hannes Brecher,  1.07.2020 (Update:  1.07.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.