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Mit dem Helio G25 & G35 präsentiert MediaTek seine neuesten SoCs für Einsteiger-Gaming-Smartphones

Mit dem G25 und dem G35 will MediaTek vor allem die Hersteller von günstigen Gaming-Smartphones für sich gewinnen. (Bild: Realme)
Mit dem G25 und dem G35 will MediaTek vor allem die Hersteller von günstigen Gaming-Smartphones für sich gewinnen. (Bild: Realme)
Nachdem es in Verbindung mit dem Realme C11 bereits einige Hinweise auf die Leistung des MediaTek Helio G35 gab wurde der SoC mittlerweile gemeinsam mit einer noch günstigeren Variante vorgestellt. Bei der Ausstattung wird aber schnell klar, dass die Performance kaum mit teureren SoCs vergleichbar sein wird.
Hannes Brecher,

MediaTek hat heute in einer Pressemeldung seine zwei jüngsten Smartphone-SoCs vorgestellt, den Helio G25 und den Helio G35. Die Chips sollen auch Einsteiger-Smartphones mit einer ordentlichen Gaming-Performance ausstatten, der G35 kommt bereits im brandneuen Realme C11 für knapp 90 Euro zum Einsatz. Unter anderem durch die MediaTek HyperEngine soll die Performance überzeugen können, denn das System kann die verfügbaren Ressourcen intelligent zwischen der CPU, der GPU und dem Arbeitsspeicher verschieben, bei einem schwachen WLAN-Signal wird automatisch eine LTE-Verbindung hinzugeschaltet.

Den günstigen Preis der Chips erreicht MediaTek allerdings, indem ausschließlich ARM Cortex-A53-Prozessorkerne zum Einsatz kommen, die beim G25 bis zu 2,0 GHz erreichen, beim G35 kommen sie immerhin auf 2,3 GHz. Die Taktfrequenzen sind damit zwar durchaus in Ordnung, ohne stärkere Cortex-A7x-Kerne können die neuen SoCs aber kaum mit starker Prozessorleistung beeindrucken, ein erstes Benchmark-Ergebnis des Realme C11 war bereits recht enttäuschend.

Bei der Grafik setzt MediaTek auf einen PowerVR GE8320 mit Taktfrequenzen von bis zu 680 MHz – der Chip erreicht laut unseren Benchmarks nicht einmal die Hälfte der Leistung der ARM Mali-G52 MP2, die im Helio G70 zum Einsatz kommt. Trotz der Gaming-Ambitionen dürften sich die beiden neuen SoCs also kaum für aufwändige 3D-Spiele eignen.

Immerhin unterstützen beide Chips eine Dual-Kamera, beim G25 ist eine Kombination aus einem 13 und einem 8 MP-Sensor möglich, der G35 schafft zwei 13 MP-Kameras oder einen 25 Megapixel-Sensor. Unterschiede gibt es auch bei den unterstützten Displays: Der G25 kann nur Bildschirme mit einer Auflösung von bis zu 1.600 x 720 Pixel betreiben, beim G35 sind immerhin Bildschirme mit 2.400 x 1.080 Pixel möglich.

Videos können in jedem Fall bei 1.080p-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Beide SoCs unterstützen eMMC 5.1-Flash-Speicher, bis zu 6 GB LPDDR4X-1600-Arbeitsspeicher, LTE, Wi-Fi 802.11ac, Bluetooth 5.0 und FM-Radio.

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Autor: Hannes Brecher, 30.06.2020 (Update: 30.06.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.