Lenovo IdeaPad 5a 2-in-1 15: Das OLED-Upgrade ist fast ein No-Brainer

Lenovos neuestes Convertible mit 15 Zoll wird jetzt mit Prozessoren der AMD-Ryzen-AI-400-Serie ausgeliefert. Wie unser umfangreicher Test gezeigt hat, ist die Basiskonfiguration mit einem eher mäßigen IPS-Touchscreen ausgestattet, der sowohl deutlich sichtbares Backlight-Bleeding als auch einen schmalen NTSC-Farbraum von 45 Prozent bietet, Eigenschaften, die bei günstigen oder einfachen Modellen häufig anzutreffen sind. Überraschenderweise bietet Lenovo für vergleichsweise wenig Aufpreis aber ein deutlich besseres Display-Upgrade an, das das visuelle Erlebnis spürbar verbessert.
Das IdeaPad 5 2-in-1 15AGP11 lässt sich aktuell mit einem OLED-Panel konfigurieren, das nur 59 Euro mehr kostet als die oben genannte Basiskonfiguration. Zwar sind IPS- und OLED-Optionen bei Laptops nichts Ungewöhnliches, der Preisunterschied fällt hier aber deutlich geringer aus als erwartet, wodurch die OLED-Option für die meisten Käufer praktisch alternativlos wirkt.
OLED bringt nicht nur die üblichen Vorteile wie tiefere Schwarzwerte, den breiteren P3-Farbraum und eine höhere native Auflösung als IPS mit, dieses spezielle Panel erhöht auch die Bildfrequenz deutlich von 60Hz auf 165Hz und steigert die maximale Helligkeit um 100 Nits auf bis zu 1.000 Nits, womit DisplayHDR1000 unterstützt wird. Die Verbesserungen fallen so deutlich aus, dass sie das Nutzungserlebnis praktisch sofort spürbar aufwerten dürften. Ein solches Display würde eher zu einem deutlich teureren Yoga-Pro-Modell passen als zu einem einfachen IdeaPad-5-Modell, und das für einen fairen Aufpreis.
Der größte Nachteil bei der Wahl von OLED statt IPS bleibt der unvermeidliche Einfluss auf die Akkulaufzeit. Höhere Auflösungen, schnellere Bildfrequenzen und hellere Pixel gibt es schließlich nicht ohne Mehrverbrauch. Trotzdem lässt sich der Gewinn bei der Bildqualität angesichts des vergleichsweise geringen Aufpreises kaum ignorieren.








