AMD erneuert seine mobile Ryzen-Familie in diesem Jahr mit der Ryzen-AI-400-Serie als Nachfolger der Ryzen-AI-300-Serie aus dem vergangenen Jahr. Das neueste Mittelklassemodell ist der Ryzen AI 5 430, der häufig in günstigen bis mittelklassigen Laptops zu finden ist, darunter auch im aktuellen Lenovo IdeaPad 5 2-in-1 15. Wie schneidet der Ryzen AI 5 430 im Vergleich zum Ryzen AI 5 330 aus dem Jahr 2025 ab, den er direkt ersetzt?
Laut unseren ersten Benchmarks unten hat sich der Ryzen AI 5 430 nur in bestimmten Bereichen verbessert, während er in anderen nahezu gleich geblieben ist. Bei Multithread-Benchmarks wie Blender, 7-Zip oder CineBench xT liegt der Ryzen AI 5 430 beispielsweise innerhalb von 5 Prozent zum älteren Ryzen AI 5 330. In Single-Thread-Benchmarks wie R 2.5 oder LibreOffice kann die neuere CPU dagegen bis zu 30 Prozent schneller arbeiten. Die Turbo-Boost-Leistung bleibt allerdings in beiden Fällen eingeschränkt.
Auch die integrierte GPU ist von der Radeon 820M auf die Radeon 840M aufgerüstet worden, was laut 3DMark für einen Leistungszuwachs um das 1,5- bis 2-Fache sorgt. Der prozentuale Anstieg ist zwar deutlich, dennoch eignet sich die CPU dadurch noch nicht wirklich zum Spielen, denn sie ist weiterhin nur etwa so leistungsstark wie die inzwischen alte Iris Xe mit 96 EUs und kommt bei Weitem nicht an die Radeon 880M oder 890M heran, die aktuell in CPUs der Reihen Ryzen AI 7 und Ryzen AI 9 verfügbar sind.
Beim Stromverbrauch liegt der Ryzen AI 5 430 nahezu auf dem Niveau seines Vorgängers, im Schnitt verlangt er höchstens ein paar Watt mehr. Die Leistung pro Watt hat sich damit vor allem bei der Grafik deutlich verbessert, während sie bei Multithread-Workloads weitgehend unverändert geblieben ist.
Weitere Benchmarks und Vergleiche finden sich in unserem vollständigen Test zum Lenovo IdeaPad 5 2-in-1 15.
Autor des Originals: Allen Ngo - Lead Editor U.S.
- 5508 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik und erhielt vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und die neuesten Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Übersetzer: Enrico Frahn - Senior Tech Writer
- 7032 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Der Technik-Virus hat mich schon in jungen Jahren befallen, als ich zu Pentium II Zeiten meine ersten Schritte im PC-Bereich wagte. Seither gehören für mich das Modden, Übertakten und die akribische Pflege meiner Hardware einfach dazu. Während meiner Studienzeit entwickelte ich zudem ein spezielles Interesse an mobilen Technologien, die den stressigen Studienalltag erheblich erleichtern können. Nachdem ich bei einer Tätigkeit im Marketing meine Liebe für das Kreieren von Webinhalten gefunden habe, begebe ich mich nun als Redakteur bei Notebookcheck auf die Suche nach den spannendsten Themen aus der faszinierenden Welt der Technik. Außerhalb des Büros hege ich eine besondere Leidenschaft für den Motorsport und das Mountainbiking.