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Motorola Moto Z2 Force: Scratch/Bend-Test zeigt zwiespältige Resultate

Das Moto Z2 Force lässt sich leicht zerkratzen, aber verbiegen lässt es sich nicht so leicht.
Das Moto Z2 Force lässt sich leicht zerkratzen, aber verbiegen lässt es sich nicht so leicht.
Bruchfest dank Shatterproof-Display aber dafür leicht zu zerkratzen. Das haben wir vom Moto Z2 Force bereits in ersten Tests gelesen. Der Youtuber Zack fühlt dem Gerät in seiner JerryRigEverything-Serie so richtig auf den Zahn und fördert zwiespältige Ergebnisse zu Tage.

Ein zerbrochenes Smartphone-Display nach einem Sturz ist wohl eines jener Dinge, die Smartphone-Besitzer am meisten fürchten. Motorola's patentierte Shattershield-Technologie, die seit drei Jahren vereinzelt in High-End-Geräten des Lenovo-Konzerns eingesetzt wird, soll dem ein Ende bereiten. Tatsächlich ist das Display selbst bei einem Fall aus hoher Höhe nicht zu zerstören, doch perfekt ist es damit dennoch nicht. Statt auf Glas setzt Motorola auf Plastik und dieses Material zerkratzt viel schneller und leichter als Glas. Zudem dürfte Motorola dieses Jahr auf eine neue Formel gesetzt haben, erste Tests haben gezeigt, dass das Moto Z2 Force viel schneller und leichter zerkratzt als die Vorgängergeneration, die es hierzulande nicht offiziell im Handel gab.

Auch Zach kommt in seiner Youtube-Serie JerryRigEverything (siehe unten) zum erwartbaren Ergebnis, dass das Moto Z2 Force leicht zerkratzbar ist. Schon ein Fingernagel reicht, ab Stufe 3 hat die Plastikschicht keine Chance mehr dem Pick zu widerstehen. Normales Glas hält hier einige Härtegrade mehr aus. Auch die Frontkamera und der vordere Fingerabdrucksensor lassen sich leicht zerkratzen, die rückwärtige Dual-Cam ist allerdings mittels Glas geschützt und zerkratzt daher weniger, dürfte bei einem Sturz dagegen schneller brechen. Im Gegensatz zu dem, was Zack im Video berichtet, lässt sich die Plastikschicht in diesem Jahr offenbar nicht mehr so leicht auswechseln, hat Motorola kürzlich bestätigt. Das ist schlecht, denn auch Feuer setzt dem bruchfesten Plastikdisplay zu und hinterlässt Narben.

Wer sich von der leicht zerkratzbaren und nicht ganz feuerfesten Frontseite nicht abschrecken lässt, weil er ohnehin auf einen zusätzlichen Displayschutz setzt, was Motorola auch empfiehlt, dürfte sich freuen, dass das nur 6,1 mn dünne Aluminiumgerüst des Moto Z2 Force stabil genug konstruiert ist und sich nicht so leicht verbiegen lässt. Wie für Zack, dürfte es aufgrund des nicht vorhandenen Kopfhöreranschlusses auch hierzulande für viele nicht wirklich in Frage kommen, somit ist es wohl am Besten für jene geeignet, denen ein bruchfestes Display, die Erweiterungsfähigkeit mittels MotoMods und die dünne Form über alles andere geht. Noch ist das Moto Z2 Force nicht in Europa erhältlich, das soll sich allerdings vermutlich im Herbst ändern.

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Autor: Alexander Fagot, 12.08.2017 (Update: 12.08.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.