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Natrium-Ionen-Batterien bereit für den Mainstream: Gleichstand mit LiFePO4 bei Preis und Energiedichte erreicht

Natrium-Ionen-Batterien sollen von Kleinstwagen wie dem E10X auf Massenmarkt-Elektrofahrzeuge ausgeweitet werden. (Bildquelle: JAC)
Natrium-Ionen-Batterien sollen von Kleinstwagen wie dem E10X auf Massenmarkt-Elektrofahrzeuge ausgeweitet werden. (Bildquelle: JAC)
Nachdem es dem weltweit größten Batteriehersteller gelungen ist, eine Natrium-Ionen-Batterie mit hoher Energiedichte und Massenproduktionstauglichkeit zu entwickeln, sieht die Zukunft dieser Technologie rosig aus. Ab 2026 sollen sich Natrium-Ionen-Batterien stark verbreiten.

Auf der 2025 Na-ion Battery Supply Chain and Standard Development Conference kamen Branchenkenner zu dem Schluss, dass Natrium-Ionen-Batterien nun die angestrebte Gleichwertigkeit bei den Herstellungskosten und der Energiedichte mit den gängigsten Lithium-Akkupacks, die in E-Autos für den Massenmarkt verbaut sind, erreicht haben.

Die Energiedichte der kommerziell genutzten Natrium-Batterien stieg dabei von 120 Wh/kg im ersten Elektroauto mit dieser Technologie auf bis zu 175 Wh/kg bei CATLs bahnbrechenden Naxtra-Zellen, die 2026 in die Massenproduktion gehen sollen. Moderne Natrium-Ionen-Batterien erreichen aktuell 165 Wh/kg und eine Lebensdauer von 10.000 Zyklen bei einem sehr breiten Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 45 °C ohne Kapazitätsverlust.

Angesichts der typischen Energiedichte von LiFePO4-Batterien, wie sie im RWD Model Y oder in beliebten Powerstations wie der Anker Solix C1000 (derzeit für 999,99 Euro bei Amazon erhältlich) zu finden sind, nähern sich die Natrium-Ionen-Zellen offensichtlich der Kapazitätsgleichheit mit der am weitesten verbreiteten Lithium-Batterietechnologie an. Laut den auf der Messe befragten Branchenanalysten haben jedoch auch die Herstellungskosten dieser neuen Natrium-Ionen-Batterien nun den Gleichstand mit denen der LiFePO4-Zellen erreicht. Dies ist der wichtigere Faktor für ihre Kommerzialisierung, da das große Versprechen der Natrium-Chemie eigentlich die geringeren Kosten im Vergleich zu Lithium-Batterien waren.

Das galt bis 2023, als der Preis für batteriegeeignetes Lithiumcarbonat aufgrund von Überkapazitäten und einer nachlassenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen abstürzte. Seitdem kämpfen die Hersteller darum, die Vorteile von Natrium-Ionen-Batterien zu vermitteln. Deren Energiedichte lag hinter der von LFP-Zellen zurück und die geringe Produktionsmenge machte ihre Herstellung teurer.

Die angekündigten technischen Durchbrüche großer Hersteller wie CATL machen die Massenproduktion von Natrium-Ionen-Batteriezellen jedoch zu einer tragfähigen Option. Es wird erwartet, dass die Kosten für die serielle Herstellung von fortschrittlichen Natrium-Ionen-Batterien mit hoher Energiedichte im Jahr 2026 bei vergleichsweise hohen sieben Cent pro Wh liegen werden.

Im Jahr 2027 wird jedoch erwartet, dass die Kosten – zumindest in China – auf das für LFP-Batterien typische Niveau von 0,04 $/Wh (rund 0,034 Euro/Wh) sinken werden. Dadurch werden Natrium-Ionen-Zellen mit all ihren anderen Vorteilen gegenüber Lithium-Batterien, wie etwa Sicherheit, Ladegeschwindigkeit und Kaltwetterleistung, konkurrenzfähig.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-09 > Natrium-Ionen-Batterien bereit für den Mainstream: Gleichstand mit LiFePO4 bei Preis und Energiedichte erreicht
Autor: Daniel Zlatev, 29.09.2025 (Update: 29.09.2025)