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OnePlus: Gravierende USB-Schwäche beim hochgelobten Smartphone

Das OnePlus Nord zeigt sich als gutes Mittelklasse-Phone, der veraltete USB-2.0-Port könnte aber mal ersetzt werden.
Das OnePlus Nord zeigt sich als gutes Mittelklasse-Phone, der veraltete USB-2.0-Port könnte aber mal ersetzt werden.
Das OnePlus Nord 6 überzeugt uns, leistet sich jedoch beim USB-Anschluss einen deutlichen Patzer. Vor allem die fehlende Bildausgabe über USB-C schränkt die Alltagstauglichkeit für Arbeit, Gaming und kreative Nutzung spürbar ein.

Eine der gravierendsten Schwächen des OnePlus Nord 6 ist der verbaute USB-2.0-Anschluss, der keine Bildausgabe unterstützt. Diese Einschränkung verringert die Vielseitigkeit des Geräts erheblich.

Technische Limitierung im Detail

Der USB-2.0-Anschluss des Nord 6 bietet zwar Datenübertragungsraten, die für den Alltag ausreichend sind, mit einem USB-3.0- oder USB-3.1-Anschluss jedoch wären deutlich flottere Datenraten möglichen. 

Auch fehlt die Unterstützung für Videoausgabe über USB-C. Dies bedeutet, dass Nutzer nicht einfach einen externen Monitor oder eine VR-Brille anschließen können, um Inhalte größer darzustellen. Das OnePlus Nord 6 kostet zwar unter 500 Euro (erhältlich etwa bei galaxus.de), dennoch fehlt ihm damit ein wichtiges Feature für berufliche und kreative Szenarien.

Auswirkungen auf den Alltag

Für Nutzer, die das Smartphone als zentrale Schnittstelle für ihre digitale Umgebung nutzen, ist diese Einschränkung problematisch. 

Ein Berufstätiger, der regelmäßig Präsentationen auf einem externen Monitor halten möchte, kann nur kabellos per Miracast erledigen. Das muss der Monitor aber unterstützen. Oder man greift auf zusätzliche Adapter oder andere Geräte zurück.

Auch für Gamer, die ihr Smartphone mit einer VR-Brille verbinden möchten, ist das OnePlus Nord 6 aufgrund dieser Limitierung weniger geeignet.

Vergleich mit anderen Modellen

In der Preisklasse ist ein USB-3.0-Port generell nicht üblich, ein Google Pixel 10a zeigt aber, dass es durchaus möglich ist. Smartphones wie das Nord 6 zeigen sich hingegen in diesem Punkt eingeschränkt, während Modelle mit dem schnellen USB-Port eine nahtlose Integration in externe Displays oder VR-Brillen ermöglichen. 

Die Entscheidung von OnePlus, auf diese Funktion zu verzichten, wirkt daher als bewusster Kompromiss zugunsten anderer Features, wie dem großen Akku oder der schnellen Ladegeschwindigkeit. Oder man will Features für höherpreisige Modell bewusst exklusiv halten.

Fazit: Ein klarer Schwachpunkt

Der USB-2.0-Anschluss ohne Bildausgabe ist ein deutlicher Schwachpunkt des OnePlus Nord 6, der die Vielseitigkeit des Geräts einschränkt. Für Nutzer, die externe Monitore oder VR-Brillen nutzen möchten, ist dies ein entscheidender Nachteil. 

Wer jedoch primär auf Akkulaufzeit und Leistung Wert legt, könnte diesen Kompromiss in Kauf nehmen. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Modelle diese Limitierung beheben.
 

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > OnePlus: Gravierende USB-Schwäche beim hochgelobten Smartphone
Autor: Florian Schmitt, 27.05.2026 (Update: 27.05.2026)