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Röntgenaufnahmen zeigen, wie der Kamera-Button in Apples Smart Battery Case funktioniert

Um dem iPhone einen neuen Button zu geben bedarf es – Überraschung – eines Kabels. (Bild: iFixit)
Um dem iPhone einen neuen Button zu geben bedarf es – Überraschung – eines Kabels. (Bild: iFixit)
Das neue Smart Battery Case für das iPhone 11 hat einen Button, der sofort die Kamera-App öffnet und auch als Auslöser dient. iFixit hat mithilfe von Röntgenbildern nun herausgefunden, wie dieses kleine, aber nützliche Feature funktioniert.

Das iPhone selbst hat nämlich bekanntlich keinen solchen Button. Hierzu muss Apple also zwangsläufig entweder auf eine Bluetooth-Anbindung oder aber eine verkabelte Lösung zurückgreifen. Wie sich herausstellt befindet sich ein kleines Mainboard in der Hülle, von dem ein dünnes Kabel zum Kamera-Button geführt wird. Die Platine selbst ist schließlich über den Lightning-Port verbunden, über den die Signale des Buttons ans iPhone weitergegeben werden.

Der Button selbst ist recht clever gestaltet. Einerseits muss man ihn etwas gedrückt halten, um die Kamera-App zu aktivieren – das verhindert, dass das iPhone in der Hosentasche aus Versehen geweckt wird. Außerdem ist er so platziert, dass sich auf der gegenüberliegenden Seite keine Buttons befinden – anders als beim Lauter-Button, der zwar als Auslöser funktioniert, der gegenüberliegende Sperrbutton wird dabei aber nur allzu leicht aus Versehen betätigt.

Damit ist wieder ein Geheimnis gelöst, wenn auch ohne große Überraschungen. Die Röntgenbilder, die dabei entstanden sind, geben aber immerhin einen hübschen Einblick in das Smart Battery Case (172 Euro auf Amazon).

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Autor: Hannes Brecher, 26.11.2019 (Update: 26.11.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.